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Schweigen über Massaker an Muslimen in Myanmar

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Was ist da los? In Myanmar scheint die Hölle los zu sein und nur die „Außenseiter-“ Webseiten und -blogs scheinen darüber bescheid zu wissen. In den großen Medien ist keine maßgebliche Spur vom „Mord- und Todschlag“ gegen die Muslimen in Ostasien zu lesen.

Egal nach welcher Variation man „googelt“, ob Nyanmar, Birma oder Burma, es taucht kein westliches Mainstream-Magazin auf, das über die rund 1.000 dahingemetzelten muslimischen Zivilisten berichtet, geschweige diese Taten an den Pranger stellte.

Soll die Volksgruppe der Rohingya vertrieben werden?

Myanmar
Trügerische Idylle

Es handelt sich um muslimische Minderheiten, die offenbar einer Hetzjagd ausgeliefert sind, die kürzlich einen traurigen Höhepunkt erreichte. Nachvollziehbar, dass überwiegend muslimische Nachrichtenagenturen darüber berichten und sich u.a. ebenso darüber „wundern“, warum aus der westlichen Welt kein Aufschrei zu vernehmen ist.

Politische Maßnahmen sind bereits im Gange, allen voran die Bemühungen des Irans, über diplomatische Wege eine rasche Beendigung der Massaker in Myanmar zu erreichen. Dazu zählt auch der Gang vor den UN-Menschenrechtsrat, um das Vorgehen gegen die muslimischen Bevölkerungsgruppen in Myanmar zu unterbinden.

Die EU-Menschenrechtskommission soll bereits vom ständigen Vertreter des iranischen Außenministeriums, Mohammad Reza Sadschadi, per Schreiben an die UN-Kommissarin Pilay, über die vorherrschende Gewalt in Kenntnis gesetzt worden sein.

Probleme bereits seit rund halben Jahrhundert

In Myanmar leben rund eine Millionen Menschen, die dem muslimischen Glauben angehören. Im Land werden die Muslimen überwiegend als sog. Rohingya bezeichnet. Seit dem das Militär im Jahr 1962 die diktatorische Macht übernahm, durchlebten die Rohingya ein Wechselbad zwischen Unterdrückung, Vertreibung und Hetzen.

Über die Jahrzehnte hinweg übernahm China die Rolle als der größte Unterstützer Myanmars. Den Preis dafür durfte die Bevölkerung bezahlen, da die US-Regierung entsprechende Wirtschaftssanktionen verhing. Weiterer politischer und wirtschaftlicher Druck wurden von Kanada, Australien und einigen EU-Ländern ausgeübt.

Die ersten demokratischen Bewegungen wurden mit den Parlamentswahlen Anfang November 2010 in Bewegung gesetzt. Ein militärischer Übergriff auf eine Gruppe Muslimen im Mai 2012 dürfte den Stein ins Rollen gebracht zu haben. Vergeltungen und Gegen-Vergeltungen spitzten sich soweit zu, dass letztendlich ganze Muslimen-Gebiete angegriffen worden und bei denen mehr als 2000 Häuser in Brand gesteckt worden sein sollen.

Gegenargumente erweisen sich als schwierig

Bevor ein Urteil gebildet werden kann, sollten die gegenerischen Parteien mindestens Gehör finden, um deren Argumente und Schilderungen gegeneinander ausloten zu können.

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