Olli Dürr Früher wie heute – Das Papsttum ist der Antichrist

Früher wie heute – Das Papsttum ist der Antichrist

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Schon früh erkannt und heute geleugnet. Der in der Bibel in verschiedenen Variationen beschriebene Antichrist ist und bleibt das Papsttum. Da das Evangelium unveränderlich ist, kann sich somit nur der Wille zur Wahrheit verändert haben. Die EV-Kirchen leugnen heute ihre einstigen, teils ermorderten Reformatoren.

Der Antichrist in verschiedenen Ausführungen

Die Bibel spricht lediglich an drei Stellen direkt vom Antichrist. Apostel Johannes benutzte diese Bezeichnung für Gottes Widersacher in seinen beiden Briefen.

1. Johannes 2,18:
Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, daß der Antichrist kommt, so sind jetzt viele Antichristen aufgetreten; daran erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist.

1. Johannes 2,22:
Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.

2. Johannes 1,7:
Denn viele Verführer sind in die Welt hineingekommen, die nicht bekennen, daß Jesus Christus im Fleisch gekommen ist – das ist der Verführer und der Antichrist.

Weitere Hinweise zum Widersacher Gottes, insbesondere mit seinem Wirken hier auf der Erde, sind die Beschreibungen über einen „Sohn des Verderbens“ (2. Thessalonicher 2,3), „Mensch der Sünde“ (2. Thessalonicher 2,3), „Mutter der Huren“ (Offenbarung 17,5) und „Gräuel der Erde“ (Offenbarung 17,5).

Reformation sprach „Antichrist“ laut aus

End-Time

Angeblich künftiger Antichrist ist schon längst aktiv

Erst mit der Reformation im 16ten Jahrhundert wurde das Papsttum als das identifizierte antichristliche System in Wort und Schrift „laut“ ausgesprochen. Es ist aber durchaus anzunehmen, dass diese Erkenntnis schon an einem viel früheren Zeitraum gewonnen wurde. Immerhin hatte die römisch-katholische Kirche zu Beginn der Reformation die religiöse und politische Macht bereits seit rund 1.000 Jahren inne.

Hundert Jahre vor Martin Luthers reformatorisches Wirken ermordete die Kirche den Böhmer Jan Hus in Konstanz durch Verbrennen auf dem Scheiterhaufen (1415). Die Verfolgung und Ausmerzung von ganzen Völkern war bereits vollzogen, insbesondere die Waldenser. Heute sind die Archive des Vatikans „wohlgesonnen“ sortiert. Die Vernichtung von Aufzeichnungen erfolgte in der Vergangenheit einige Male.

Die Reformatoren hatten nun die Möglichkeit, die in den inzwischen in den jeweiligen Muttersprachen übersetzten Bibeln klar zu verstehen und auch zu verbreiten. Eine Unterdrückung der biblischen Wahrheit seitens der Kirche Roms war nicht mehr möglich. Hinzu kam auch der Machtverlust der Kirche in den reformierten Gebieten innerhalb des „Heiligen Römischen Reichs“. Die protestantischen Landesfürsten waren nicht mehr dazu genötigt, die von der „heiligen Inquisition“ gefällten Todesurteile zu vollstrecken. Darüber hinaus breitete sich die Erkenntnis bis nach Nordeuropa und auch auf die britische Insel aus.

Protestantische Kirchen gaben Erkenntnis auf

Die einst protestantischen Kirchen haben sich längst von der Erkenntnis des Papsttums als den Antichristen verabschiedet. Die Ökumene lässt dieses Wissen auch gar nicht zu. Wie könnte man sich auch zu einer „apostolischen, universalen und katholischen Kirche“ bekennen, wenn diese klar als der direkte Gegner von Jesus Christus erkannt wird? Das bisherige Wissen darüber wurde kurzerhand ins Reich der Vergessenheit verbannt.

Hierfür gab die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) bereits im Jahr 2001 eine entsprechende Erklärung ab (Quelle). Diese Verlautbarung wurde im Rahmen einer ökumenischen Diskussion über das Papstamt in der Karl-Rahner-Akademie abgegeben. Eine von Jesuiten gegründete und auch betriebene Einrichtung. Karl Rahner, Jesuit, wird als einer der wichtigsten „Theologen“ des 20ten Jahrhunderts bezeichnet. Er war auch „geistlicher Leiter“ des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Die Erklärung der EKD vor dieser jesuitischen Akademie kann daher auch als eine in devoter Haltung abgegebenen Kapitulationserklärung verstanden werden. Die EKD entschuldigte sich indirekt dafür, dass die Reformationskirchen das Amt des Papstes einst als „Antichrist“ bezeichneten.

Erklärung EKD in Karl-Rahner-Akademie

Martin Luther habe den Papst bei seiner Anklage des Ablasshandels noch in Schutz genommen, aber die „apokalyptische Kategorie“ aus Gründen der Rhetorik angewandt. Es folgte die Bezeichnung „Antichrist“ auf den Papst in den „Schmalkaldischen Artikeln“. Dies ist die protestantische Bekenntnisschrift von 1537. Darin wurde festgehalten, dass der Papst als „Antichrist“ zu bezeichnen ist, weil dieser „sich über und gegen Christus gesetzt und erhöht hat“. Hierzu erklärte die EKD:

Der Rückzieher der EV-Kirchen

„Mit diesem Urteil hat sich die bilaterale Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz und der Kirchenleitung der Vereinigten Evangelisch-lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) auseinandergesetzt und in ihrem Dokument ‚Kirchengemeinschaft in Wort und Sakrament‘ (1984) festgestellt, es dürfe ‚heute auf das Papsttum in der Fülle seiner geschichtlichen Erscheinungen oder auf einzelne Inhaber dieses Amtes nicht angewandt werden‘. Die Kirchenleitung der VELKD hat sich diese Aussage grundsätzlich zu eigen gemacht und entschieden, dass in der von ihr veranlassten Ausgabe der Lutherischen Bekenntnisschriften an der genannten Stelle eine entsprechende Fußnote hinzugefügt wird.“
Angsthase

EV-Kirchen lieben das devote Kuscheln

Also ein Rückzieher auf der ganzen Linie und die Verleugnung aller Reformatoren, die das Papsttum anhand der Schrift eindeutig als den irdischen Widersacher identifizierten und dabei ihr Leben aufs Spiel setzten. Zahlreiche Reformatoren wurden von der Kirche Roms für diese Erkenntnis ermordet (Info).

Die endgültige Entschuldigung seitens der einst protestantischen Kirchen für jegliche Abspaltung folgte mit der Erklärung „Vom Konflikt zur Gemeinschaft“ im Jahr 2017 pünktlich zum 500ten Reformationstag am 31. Oktober. Damit wurde der eigentlich schon tote Protestantismus endgültig beerdigt (Info).

Martin Luther „entdeckt“ Buch Daniel

Die Protestanten hatten mit der nun frei und in der eigenen Sprache verfügbaren Bibel ungehinderten Blick in die Heilige Schrift. Martin Luther übersetzte zuerst das Neue Testament und war anfänglich schockiert über die scheinbar undurchdringlichen Geheimnisse im Buch der Offenbarung. Wer einen Text übersetzt, muss sich zwangsläufig in den Kontext hinein versetzen. Ein schnelles Überfliegen der einzelnen Verse, ohne sich über den Sinn tiefe Gedanken zu bereiten, ist bei einer Sprachübersetzung nicht möglich.

Martin Luther übersetzte auch das Alte Testament. Vielleicht hat sich der Reformator von Jesu Christi Aufruf (Matthäus 24), das Buch Daniel zu studieren, dazu animiert gefühlt, zuerst dieses anzugehen. Er entdeckte die Prophetien im Buch Daniel und fand darin eine Brücke zum Buch der Offenbarung. Der Schlüssel für das Verständnis der Prophetien im letzten Buch der Bibel war damit entdeckt. Luthers erstes übersetzte Buch des Alten Testamentes war das Buch Daniel.

Die Beschreibungen über den Widersacher

Wie bereits zur Einleitung beschrieben, nennt die Bibel den großen irdischen Widersacher auf unterschiedliche Weise. Die Reformatoren begaben sich auf die Suche und das Sammeln sämtlicher Informationen über diesen Antichristen. Sie hatten die identischen Informationen, wie auch die Menschen heute.

Doch leider muss man heute bei der Wahl der Bibel wählerisch sein. Nicht „erfrischend neue“ Formulierungen sind das Problem, sondern die trügerischen Fälschungen in Wort und Kontext. Die Standard-Grundlage für die modernen Bibelübersetzungen liefern die Texte gemäß Nestle-Aland. Diese beruhen auf „Ur-Texte“ mit stark gnostischen Einflüssen (Info).

Offenbarung

Daniel & Offenbarung – Wichtigsten Bücher für unsere Zeit

Mit dem Buch Daniel, dem Buch der Offenbarung und den einzelnen Beschreibungen in den Briefen von Johannes und Paulus hatten die frühen Reformatoren die gleichen Antworten, wie sie uns heute auch vorliegen. Aus heutiger Sicht haben wir sogar einen Vorteil. Denn rund 2.600 Jahre nach Daniel und gut 1.900 Jahren nach Johannes sind seit dem Start der Reformation inzwischen rund 500 Jahre vergangen. In diesen 5 Jahrhunderten gab es unzählige Ereignisse. Was die Kirche Roms betrifft, sind fast alle Vorhersagen, die für die Reformatoren noch die Zukunft darstellten, inzwischen eingetroffen.

Die Einzelheiten über den Widersacher

Die Bibel gibt an mehreren Stellen Einzelheiten über den damals zukünftigen und längst inzwischen bis heute „brandaktuellen“ Antichristen preis. Beschreibungen sind zu finden im Buch Daniel, im Buch der Offenbarung und auch in den einzelnen Schreiben der Apostel.

Beschreibungen des Papsttums in Daniel 7

Daniel 7 beschreibt das nacheinander Erscheinen von 4 Tieren. Dieses Kapitel erklärt selbst, dass es sich um 4 Weltreiche handelt. Das erste ist Babylon, gefolgt von Medo-Persien, Griechenland und Rom. Die Historie beschreibt den Untergang West-Roms im Jahr 476 n.Chr. Das einstige römische Reich zerfiel in 10 germanische Stammesgebiete. Drei von diesen Stämmen wurden bis zur ersten Hälfte des 6ten Jahrhunderts vernichtet.

Bibelstelle Bibelbeschreibung Parallelen Papsttum
Daniel 7,7-8 aus 4. Tier (Rom) kommt ein Horn hervor das Papsttum folgte unmittelbar dem Reich Roms
Daniel 7,8 das Horn kam zwischen 10 Hörnern hervor das Papsttum kommt hervor während der 10 Germanenstämme
Daniel 7,8 das aufkommende Horn reißt 3 Hörner heraus das Papsttum hatte Chlodwig als Verbündeten zur Vernichtung 3 Germanenstämme (Heruler, Vandalen, Ostgoten)
Daniel 7,8 das aufkommende Horn hatte Maul und Augen, redete große Dinge die Person Papst hebt sich über alle anderen empor
Daniel 7,20 das aufkommende Horn wird größer als alle anderen Hörner das Papsttum wurde zum Herrscher über die Fürsten u. Könige
Daniel 7,21 das Horn führte Kriege gegen die Heiligen das Papsttum bekämpfte alle, die nicht den vorgegebenen Lehren folgten, insbesondere die Treuen des Evangeliums (Inquisition, etc.)
Daniel 7,24 der König wird anders sein als alle anderen eine Machtausübung wie das Papsttum ist bisher einzigartig
Daniel 7,25 der König wird frech Reden gegen den Höchsten und die Heiligen des Allerhöchsten aufreiben Papsttum erhebt sich über Jesus Christus und bezeichnet sich selbst als Stellvertreter und Gott selbst auf Erden. Gottes-Treue werden verfolgt
Daniel 7,25 der König wird trachten, Gesetze und Zeiten zu ändern das Papsttum änderte die Gebote Gottes, schuf den Sabbat ab und räumte den Sonntag ein. Gregor XIII. formulierte neuen Kalender
Daniel 7,26 Das Gericht wird dessen Herrschaft wegnehmen und ihn vernichten Das Papsttum gibt es noch heute und wird Bestand haben bis zum Jüngsten Tag

Beschreibungen des Papsttums in Daniel 8

Buch Daniel

Daniel sagte unsere Zeit voraus

In Daniel 8 ist im Prinzip ein Parallele zu Daniel 7, jedoch mit weiteren Einzelheiten eines bestimmten Zeitabschnittes. In diesem Kapitel wird das Reich Griechenland näher beschrieben, das das Reich Medo-Persien besiegen wird. Erklärt ist auch der Zerfall des griechischen Reiches in vier Einzelreiche, was auch nach dem Tod von Alexander den Großen eintrat. Der im Anschluss dargestellte „listige König“ ist die Zusammenfassung des römischen Reiches und des darauffolgenden Papsttums. Der enge Verbund zwischen dem Papsttum und dem römischen Reich ist schon alleine anhand des Namens „römisch“-katholische Kirche ausgedrückt. Dieser „listige“ König wird auch gemäß Daniel 8 Bestand haben bis zur finalen Vernichtung.

Bibelstelle Bibelbeschreibung Parallelen Papsttum
Daniel 8,24 Die Macht des Königs wird stark sein Das römische Reich war das bisher größte antike Weltreich (ausgenommen Mongolen). Das Papsstum weitete das Gebiet noch bedeutend aus
Daniel 8,24 Der König wird Verderben bringen und das Volk der Heiligen vernichten Das Papsttum zettelte zahlreiche Kriege und Kreuzzüge an (bis heute) und vernichtete ganze Völker (Waldenser, Hugenotten, etc.)
Daniel 8,25 Kluges Vorgehen und sein Betrug wird gelingen. Er wird sich erheben und viele Sorglose verderben Das Papsttum erhebt sich als Gottgleich, verkündet falsche Lehren und verführt viele Menschen (weil sie die Bibel nicht lesen)
Daniel 8,25 Er wird gegen den Fürsten der Fürsten angehen und zerschmettert werden Das Papsttum spielt sich als Christi-Vertreter und Gott auf. Er leugnet Jesu Christi Blut-Opfer und wird bis zum Ende existieren.

Beschreibungen Papsttum in Offenbarung 13

Buch der Offenbarung

Das Buch der Offenbarung – Nichts ist darin geheim

Das Buch der Offenbarung, Kapitel 13, beschreibt am Anfang ein Tier aus dem Meer. Aus den Kapiteln 7 und 8 vom Buch Daniel ist ersichtlich, dass es sich mit dieem Tier um eine politische, bzw. um eine staatliche Macht handelt. Dieses Tier weist auch Eigenschaften der Tiere in Daniel 7 auf. Das Meer stellt Menschen, Völker und Sprachen dar (Info). Das Tier aus dem Meer wird behandelt bis zum Vers 9.

Bibelstelle Bibelbeschreibung Parallelen Papsttum
Offenbarung 13,1 Das Tier kommt aus dem Meer hervor Diese politische Macht entsteht in einer dicht besiedelten Region. So wie es auch die Region Rom und Umgebung war und ist.
Offenbarung 13,2 Das Tier glich einem Panther, Füße eines Bären, Rachen wie ein Löwe Tiere aus Daniel 7. Panther – Griechenland (Philosophie), Bär – Medo-Persien (Struktur der Kirche), Löwe – Babylon (heidnische Lehren)
Offenbarung 13,2 Das Tier erhält Vollmacht, Kraft und Thron vom Drachen Satan verleiht dem Papsttum die Vollmacht. Papst Gregor XIII. hatte Drachen im Wappen
Offenbarung 13,3 Ein Kopf des Tieres wurde zu Tode verwundet und heilte wieder Das Papstum verlor 1798 die politische Macht. Die Rückkehr zur politischen Plattform ist inzwischen wieder gelungen
Offenbarung 13,3 Die ganze Erde sah dem Tier verwundert nach Das wieder aufgelebte politische Papsttum wird heute höchst geachtet. Politik, Wirtschaft und sonstige Mächte aller Couleur suchen den Papst auf. Er steht immerzu im Mittelpunkt und wurde inzwischen zur moralischen Welt-Instanz erhoben
Offenbarung 13,4 Sie (Papsttum und Verehrer) beteten den Drachen an und beteten das Tier an Das Papsttum hat Satan in seinen verschiedenen Darstellungsformen als obersten Herrn. Alle Nachfolger beten bewusst oder unbewusst Satan an
Offenbarung 13,5 Das Tier erhielt ein Maul der großen Worte und Lästerungen Die Lehren des Papsttums (Katechismus) leugnet Jesu Christi Heilswerk und verhöhnt dieses sogar (Eucharistie). Selbsterhöhung als Gott auf Erden.
Offenbarung 13,5-6 Das Tier wirkte auf diese Weise für 42 Monate und es lästerte gegen Gott und die Himmelsbewohner Das Papsttum des Mittelalters wirkte 42 prophetische Monate (1260 Jahre) zw. 538 und 1798. Die Kirche maßt sich an, Sünden vergeben zu können und stellt Engel weiblich und als kleine dicke Kinderchen dar und definiert mehrere Erz-Engel (es gibt nur einen, Michael)
Offenbarung 13,7 Das Tier führte Krieg gegen die Heiligen und hatte Vollmacht über die Nationen Das Papsttum verfolgte die Evangeliums-Treuen unerbitterlich und herrschte über alle Landesfürsten (Heiliges Römisches Reich)

In Offenbarung 13 sind bereits erste Parallelen mit den Beschreibungen in Daniel 7 und 8 zu erkennen. Weitere Details zu den Versen in Offenbarung 13 – hier.

Beschreibungen Papsttum in Offenbarung 17

Das Kapitel 17 der Offenbarung beschreibt die „große Hure Babylons“. Eine Hure ist eine gefallene Frau. Eine prophetische Frau ist eine Kirche bzw. Gemeinde (Info). Während Daniel 7 und 8 sowie Offenbarung 13 die politische Macht darstellen, konzentriert sich Offenbarung 17 auf die religiöse Komponente.

Bibelstelle Bibelbeschreibung Parallelen Papsttum
Offenbarung 17,2 Hure treibt Unzucht mit den Königen der Erde und Erdbewohner werden Trunken vom Wein der Unzucht Die falschen Lehren der Kirche werden von den Regierungen getragen und auch von den Menschen geglaubt
Offenbarung 17,3 Die Frau sitzt auf scharlachrotem Tier und ist voll Lästerungen Das rote Tier ist eine satanische Macht mit den Lästerungen gegen Jesus Christus. Dies Tier trägt die Kirche Roms für Verbreitung der falschen Lehren.
Offenbarung 17,4 Diese Frau ist gekleidet in Purpur und Scharlach, übergoldet mit Gold, Edelsteinen und Perlen In der Kirche Roms dominieren diese Farben (Bischöfe, Kardinäle). Alle Einrichtungen sind mit äußersten Pomp und Luxus überhäuft
Offenbarung 17,4 Diese Frau trägt einen goldenen Becher in ihrer Hand, voller Gräuel und Unreinheit Das Papsttum verbreitet Heidentum. Die Kirche ließ sogar eine Vatikan-Münze prägen mit einer Frau mit einem Becher und einer Sonne darin
Offenbarung 17,5 Auf der Stirn der Frau steht „Geheimnis, Babylon, die Große, die Mutter der Huren Die sichtbare Kirche Roms ist nur die Oberfläche. Außen Christenum, innen Heidentum. Sie ist die Mutter von (anderen) Huren. Die Kirche Roms bezeichnet sich selbst als Mutter aller Teilkirchen
Offenbarung 17,6 Die Frau ist berauscht vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu Das Gemetzel des Papsttums gegen jeglichen Widerstand ist historisch beispiellos. Die Opfer dieser Kirche sind nicht zu zählen

Weitere Details zu den einzelnen Versen in Offenbarung 17 – hier. Enthalten ist in diesem Kapitel auch eine „komplizierte Abfolge“ von Königen und Tieren. Die Erklärung – hier.

Paulus hat vorzeitig gewarnt

Warnung

Auf Warnungen sollte man hören und nicht ignorieren

Paulus hat diesen Antichristen bereits kommen sehen. Er konnte aber noch nicht wissen, dass es einst das Papsttum der römisch-katholischen Kirche sein wird. Obwohl er um die speziellen Gefahren vom Umfeld der jungen Gemeinde in Rom wusste (Römer 1,24-25). Paulus warnte die Gemeinde in Thessaloniki eindringlich, 2. Theassalonicher 2,3-4:
Laßt euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muß unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens, der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt.

Die Verführung war damals schon eine riesige Gefahr wie heute durch das Papsttum auch (Info). Paulus nannte den aus seiner Zeit künftigen Widersacher den „Sohn des Verderbens“. Eine Bezeichnung, die nur noch dem Judas, der Verräter Jesu Christi, zuteilkam. Das Papsttum setzte sich über alles hinweg, was das Evangelium beschreibt. Er setzte sich „in den Tempel Gottes“, indem das Papsttum sich selbst als der „Körper Christi“ auf Erden und auch als Gott selbst ausgibt.

Das Papsttum offenbart sich selbst

Beispiele für die zahllosen Lästerungen und Selbstüberhöhungen des Papsttums hat diese Kirche selbst offenbart – hier. Die markantesten Falschlehren dieser Kirche sind in den als Dogmen übernommenen 3 Lügen der Schlange im Garten Eden zu finden – hier.

Weitere Belege für die tatsächliche Natur des Papsttums erbringt die Gegenüberstellung der Aussagen von Johannes mit den Lehren der Kirche:
1. Johannes 2,22:
Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.
2. Johannes 1,7:
Denn viele Verführer sind in die Welt hineingekommen, die nicht bekennen, daß Jesus Christus im Fleisch gekommen ist – das ist der Verführer und der Antichrist.

Gut versteckt, aber von dieser Kirche dennoch praktiziert, ist die tatsächliche Leugnung von Jesus [der] Christus und Sein einstiges kommen „im Fleisch“, also als ein Mensch wie ein jeder andere Mensch auch – Info.

Hat sich das Evangelium geändert?

Nun käme an dieser Stelle die „Gretchen-Frage“. Hat sich das Evangelium zwischen Daniel und heute – abgesehen von bewussten Bibelfälschungen – jemals geändert? Haben sich die vielen Reformatoren, die die gleichen Informationen hatten, wie diese hier auszugsweise dargestellt sind, dermaßen geirrt? Wenn ja, fehlte die Alternative, zu welchen Institutionen diese Beschreibungen passen könnten. Und zwar ausnahmslos alle.

Während das Wort Gottes eine „Ewigkeitsklausel“ besitzt, vermitteln die Kirche Roms und die hörigen Institutionen ein durch und durch gefälschtes Evangelium. Lediglich das eigenhändige Lesen der Bibel kann dieses ganze Paket an Lügen entlarven (Info).

Hure Babylons

Die Mutter der Huren ist schon lange bekannt

Die Reformatoren waren sich über Jahrhunderte hinweg einig – hier und hier. Mit der Kirche Roms handelt es sich um den in der Bibel vielfach beschriebenen Antichristen (Info).

Es ist durchaus möglich, dass die eine und andere Beschreibung auch auf andere Herrschaftsformen zutreffen. Aber es gibt nur eine einzige Einrichtung, auf die alle Beschreibungen in Bezug zu Eigenschaften und zeitlichem Eintreffen zutreffen. Das ist das Papsttum bzw. die römisch-katholische Kirche.

Nichts hat sich in der Historie geändert, ebenso wenig das Evangelium. Der Rückzieher der einst protestantischen Kirchen ist daher lediglich die Rückkehr als Tochter zur in Offenbarung 17 beschriebenen Mutter (aller Huren).

Bibelverse aus Schlachter 2000

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