Olli Dürr Offenbarung 13 – Erfüllung Prophetie vor unseren Augen

Offenbarung 13 – Erfüllung Prophetie vor unseren Augen

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Die Prophetien in der Offenbarung 13 geschehen vor unser aller Augen. Das Tier aus dem Meer und das Tier aus der Erde agieren schon seit vielen Jahrzehnten aktiv miteinander und befinden sich inzwischen auf der Zielgeraden.

Offenbarung – Ein Buch der Prophetien

Die Offenbarung ist das letzte Buch der Bibel. Es umfasst insg. 22 Kapitel und ist um das Jahr 95n. Chr. auf der Insel Patmos von Johannes während seiner Verbannung aufgeschrieben worden. Die Offenbarung umfasst in den ersten Kapiteln eine Aufzählung von Briefen an die damaligen ersten christlichen Gemeinden. Diese Sendbriefe haben sich aber mit Rückblick auf die Historie als prophetisch erwiesen (Info). Die weiteren Artikel beschreiben die Entwicklung der ersten Gemeinden und die Ereignisse der damaligen Zukunft, die sich bis in unsere Gegenwart und auch noch etwas darüber hinaus erstrecken.

Ein Höhepunkt ist Offenbarung 13

Vatikan Petersdom

Vatikan – Der geopolitische Dreh- und Angelpunkt

Eine der Höhepunkte in der Entwicklung der Gegenwart ist im Kapitel 13 beschrieben. Im Mittelpunkt der prophetischen Symbolik stehen ein Tier aus dem Meer (Offenbarung 13,1-10) und ein Tier aus der Erde (Offenbarung 13,11-18).
Die Beschreibungen des Tieres aus dem Meer weisen Parallelen zu den Beschreibungen des Buches Daniels Kapitel 7 und 8 auf. Zusätzlich tauchen die Eigenschaften auch in der Offenbarung 17 wieder auf (Info).

Tier aus dem Meer längst indentifiziert

Bereits die ersten Reformatoren und auch über die kommenden Jahrhunderte hinweg haben das Tier aus dem Meer einhellig als das Papsttum bzw. die römisch-katholische Kirche erkannt (Info). Sie alle kamen zur Erkenntnis, das Papsttum ist „der Mensch der Sünde“, der „Sohn des Verderbens“, die „Hure Babylon“ und das „Gräuel der Erde“. Denn es gibt und gab auch keine Institution, auf die sämtliche Beschreibungen der Bibel ausnahmslos zutreffen.

Tier aus der Erde inzwischen auch klar

Capitol Washington

Washington – Der rechte Arm Roms

Was früher womöglich Kontroversen auslöste, betrifft das Tier aus der Erde. Aus der frühen Sicht, rund bis zum 18. Jahrhundert, nur im Kontext anderer Bibelstellen als der „falsche Prophet“ identifiziert, aber noch nicht wirklich eindeutig zuzuordnen.

Heute, mit der Möglichkeit, die historischen Entwicklungen bis in die Gegenwart zu verfolgen, ist diese Frage, um welche Institution es sich mit dem Tier aus der Erde handeln könnte, inzwischen beantwortet. Da ein Tier in der biblischen Prophetie eine politische Macht bzw. einen Staat abbildet und es sich mit einem „(falschen) Propheten“ um eine religiöse Einrichtung handelt, ist es nicht schwer, das Tier aus der Erde als die Großmacht USA zu identifizieren.

Die (einst) aus rein protestantischen Richtlinien gegründeten USA haben sich inzwischen zu einer katholisch geleiteten Nation entwickelt. Offenbarung 13,11:
Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen, und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm und redete wie ein Drache.

Hörner wie ein Lamm. Das beschreibt die „Unschuld“ und Harmlosigkeit. Dazu steht das Lamm für Jesus Christus. Somit hatte das Tier aus der Erde durchaus Nähe zum Evangelium. Allerdings redete es wie ein Drache und dies beschreibt unmittelbar den großen Widersacher Gottes. Der gleiche Drache gab dem Tier aus dem Meer (Papsttum) die Macht. Offenbarung 13,2:
und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Vollmacht.

Das Tier aus der Erde vollzog den Willen des ersten Tieres mit aller Autorität und Macht, so Offenbarung 13,12-13:
Und es übt alle Vollmacht des ersten Tieres aus vor dessen Augen und bringt die Erde und die auf ihr wohnen dazu, daß sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde. Und es tut große Zeichen, so daß es sogar Feuer vom Himmel auf die Erde herabfallen läßt vor den Menschen.

Das zweite Tier dient dem ersten Tier

Mithras Stiertötung

Mithras tötet den Stier

Die vordergründige Aufgabe des zweiten Tieres (aus der Erde) ist es, die Menschen dazu zu bringen, das erste Tier (aus dem Meer) und seinen Drachen zu huldigen, sogar anzubeten. Hierfür wird ein Malzeichen bereitgestellt werden, welches die Menschen unter Zwang anzunehmen haben. Offenbarung 13,16-17:
Und es bewirkt, daß allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.

Auf die Menschen, die sich gegen dieses Malzeichen des Tieres (Info) wehren, warten einschneidende Sanktionen. Wer dieses Malzeichen nicht annimmt, indem er die Autorität des Tieres nicht anerkennt, wird vom wirtschaftlichen Leben ausgeschlossen werden. Es folgt sogar ein Gesetz, welches diese Ablehnung mit dem Tode bestrafen soll.

Die „berühmte“ Zahl 666

Am Ende dieses Kapitels gibt die Offenbarung noch bekannt, dass diesem Tier eine Zahl zugeordnet ist und dass diese Zahl die eines Menschen ist, Offenbarung 13,18:
Hier ist die Weisheit! Wer das Verständnis hat, der berechne die Zahl des Tieres, denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist 666

So wie es dieser Vers beschreibt, gab es diese „Weisheit“ längst und der angesprochene „Mensch“ ist ebenfalls identifiziert (Info).

Die USA dienen dem Papsttum

King Jehu

Jehu mit phrygischer Mütze dient König Salma-Nasser III.

Diese Beschreibungen gemäß Offenbarung 13 lassen sich somit auch so formulieren, dass das Papsttum, inthronisiert vom Drachen, die USA als ihren rechten Arm benutzt, um so ihre Agenda anhand der politischen und militärischen Vormachtstellung weltweit durchzusetzen. Was natürlich seitens der römisch-katholischen Kirche vehement abgestritten wird, kann aber alleine anhand der Betrachtung der politischen und geopolitischen Entwicklungen im Laufe der letzten gut 100 Jahre sehr gut nachvollzogen werden. Weitere Details – hier.

Bischof bestätigt Offenbarung 13

Der einstige Erzbischof James E. Quigley (15.10.1854 – 10.07.1915) gab der Zeitung „Chicago Daily Tribune“ ein Interview, welches am 05. Mai 1903 veröffentlicht wurde (Quelle).

Bishop Quigely - Daily Tribune May 1903

Innerhalb von zwanzig Jahren wird dieses Land die Welt beherrschen. Verwandte und Kaiser werden bald sterben und die Demokratie der Vereinigten Staaten wird ihren Platz einnehmen. Der Westen wird das Land dominieren, und was ich von den westlichen Pfarrschulen gesehen habe, hat bewiesen, dass die Generation, die uns folgt, ausschließlich Katholiken sein werden. Wenn die Vereinigten Staaten die Welt regieren, wird die katholische Kirche die Welt regieren.

Die Menschen im Osten wissen nicht, wie wichtig Chicago im Westen ist. Die katholischen Zentren der Welt. In fünfzig Jahren wird Chicago ausschließlich katholisch sein. Das Gleiche gilt für den Großraum New York und die Kette großer Städte, die sich über den Kontinent bis nach San Francisco erstreckt.

Diese Überzeugung hat sich mir nie so aufgedrängt, wie seit ich in Chicago bin. Ich bin davon einfach überwältigt. Ich erzähle Ihnen das nicht, um Ihnen zu schmeicheln. Ich meine, was ich sage. Wenn ich sehe, was los ist, bin ich mehr als zufrieden. Gegen die Kirche kann nichts bestehen. Ich würde gerne den Politiker sehen, der versuchen würde, in Chicago gegen die Kirche zu regieren. Seine Herrschaft würde in der Tat nur von kurzer Dauer sein.

Es ist längst offenkundig

Jesuiten-Kreuz

Jesuiten auf der Zielgeraden

Deutlicher und passender kann die Prophetie in Offenbarung 13 nicht dargelegt werden. Inzwischen ist man in den USA daran, die Verfassung dahingehend zu ändern, dass die strickte Trennung zwischen Kirche und Staat aufgehoben wird. Entsprechende Gesetzgebungen sind bereits geltend und diese betreffen die sofortige Suspendierung der Verfassung im Falle eines ausgerufenen Ausnahmezustandes.

Die sog. „religiöse Rechte“ hat ihre Agenda im Falle eines kommenden republikanischen Präsidenten bereits fertiggestellt (Info).
Der US-Supreme Court ist mehrheitlich von Katholiken besetzt. Im US-Kongress ist längst ein jedes zehnte Mitglied ein Schüler der Jesuiten (Quelle). Das Jesuiten-Magazin „America – Jesuit Review“ jubelte, dass der Papst die ursprüngliche Macht der Kirche wiedererlangte (Info):
Die Franziskus-Revolution: In den letzten 10 Jahren hat der Papst die wahre Macht der Kirche wiedererlangt„.

Wer hier nicht sehen kann, dass das Papsttum und die Großmacht USA ein „Dreamteam“ bilden, so wie es zur Städtepartnerschaft zwischen Rom und Washington formuliert wurde („Power-Paar“), der muss mit Blindheit geschlagen sein.

Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten,
Römer 1,18

Bibelverse aus Schlachter 2000

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