Olli Dürr Jesus Christus – Der Sohn Gottes im Fokus der beständigen Angriffe

Jesus Christus – Der Sohn Gottes im Fokus der beständigen Angriffe

Jesus Christus – Der Sohn Gottes im Fokus der beständigen Angriffe post thumbnail image

English


Jesus Christus steht den Verfechtern der Ökumene im Weg. Nichts wird so sehr angegriffen wie der eingeborene Sohn Gottes. Die Menschen müssen abgebracht werden von der Erkenntnis über die wahre Natur des Heilandes sowie Seinem Erlösungsweg. Jesus wird reduziert, an den Rand geschoben, ignoriert und verleugnet.

Das Alte und Neue Testament geben Zeugnis

Falscher Weg

Die Menschen sollen auf den falschen Weg gebracht werden

Jesus Christus steht im Zentrum des Evangeliums und dies gilt für das Alte Testament ebenso wie für das Neue Testament. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Ansicht, das Neue Testament habe das Alte Testament abgelöst bzw. sogar aufgehoben, ist das Neue Testament mit Jesus Christus als Mensch tatsächlich die Manifestierung des im Alten Testament ebenfalls beschriebenen Erlösungsweges durch Gnade aufgrund des Glaubens. Der neue Bund ist besser als der alte Bund, nicht aber weil der alte Bund schlecht gewesen sei, sondern weil nun Jesus Christus selbst als perfekter Hohepriester aufgrund Seines eigenen Opfers unsere Sünden tilgen kann, bei Bewahrung der Gerechtigkeit.

Dieser Erlösungsweg war im Rahmen des alten Bundes quasi als vorauseilender Schatten identisch, nur eben mit einem alles anderen als perfekten Hohepriester, da dieser für seine eigene Sünden ein stellvertretendes Opfer darbringen musste. In anderen Worten, das Original (neuer Bund) ist immer besser als die Beschreibung dessen (alter Bund).

Angriffe gezielt gegen Jesus Christus

Da Jesus Christus für die Erlösung des Menschen nicht nur eine überaus große Rolle spielt, sondern sogar das Monopol dafür inne hat, ist es auch nicht überraschend, dass die Angriffe gezielt gegen Ihn und Seine Position gerichtet sind. Wer Jesus Christus reduziert, ihn als lediglich einen einfachen, weisen Wanderprediger abqualifiziert, sogar Seine Sohnschaft Gottes leugnet, hat nicht nur selbst ein Problem, sondern ist drauf und dran auch noch weitere Menschen in den Abfall vom Glauben oder den Irrglauben zu führen. Beide Wege resultierten in der Hoffnungslosigkeit.

Jesus Christus wird reduziert

Sturz in den Abgrund

Die Reduzierung Jesu führt direkt in den Abgrund

Manche Glaubensrichtungen sehen den Sohn Gottes als ein geschaffenes Wesen, quasi Gottes Erstlingswerk, der höchste aller Engel. So zum Beispiel die Zeugen Jehovas und ihr eigenes Werk „Neue-Welt-Übersetzung“. Doch diese Variante bestätigt nur die Visionen des großen Widersachers, der sich selbst als der eigentliche Erstgeborene mit allen einhergehenden Erstgeborenen-Rechte betrachtet bzw. dies seine (irregeführten) Anhänger zu glauben brachte. Satan sei herausgemobbt worden und er als der „Rechtmäßige“ werde einst den Sieg einfahren und sein Recht gegen den „jüngeren Bruder“ durchsetzen können. Mit dieser Vision werden die Anhänger auf der Linie gehalten, unterstützt von in Aussicht gestellten Belohnungen nach tatkräftiger Mithilfe. Diese Variante hat nichts mit dem Evangelium gemein, sondern mit dem Okkultismus und ist typisch für diejenigen, welche gerne die Satzungen Gottes auf den Kopf stellen wollen.

Im Prinzip reicht es schon aus, Jesus Christus einer einfachen Erscheinung im Laufe der Geschichte gleichzusetzen, wie es auch ein Buddha, ein Mohammed oder einer der zahlreichen indischen Gurus wie Maharishi Mahesh Yogi waren, um in der aussichtslosen Sackgasse zu enden.

Die Bibel enthält Klartext

Die Bibel gibt an mehreren Stellen klare Auskunft über die wahre „Natur“ bzw. das „Wesen“ Jesu. Die wohl bekanntesten Stellen sind im Johannes-Evangelium Kapitel 1 zu finden:
Verse 1 bis 3:
„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.“
Jesus Christus ist somit das Wort Gottes und dieses war im Anfang nicht nur bei Gott, sondern dieses Wort war Gott. Dann steht noch klipp und klar, dass ALLES durch dasselbe (das Wort) entstanden ist und absolut nichts ohne das Wort entstand. Damit ist bereits jetzt schon die These, Jesus Christus sei als Erstling Gottes geschaffen worden, vollkommen widerlegt.

Vers 14:
„Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“
Da bereits in den vorangegangenen Versen hervorging, dass es sich mit dem Wort um Jesus Christus, also den Sohn Gottes handelt, ist hiermit auch geklärt, dass Jesus Christus zu einem Menschen wurde.

Die Schöpfung war ein Sprachakt

Der Blick in den Schöpfungsbericht im 1. Mose Kapitel 1 bestätigt im Prinzip die Aussage, dass Jesus Christus das Wort Gottes ist. Der Schöpfungsakt Gottes war ein Sprachakt. „Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht“, so das Beispiel aus 1. Mose 1,3. Die Welt ist durch die Worte Gottes geschaffen worden und da Jesus Christus das Wort Gottes ist, schuf damit Gott alles durch Jesus Christus.
Bestätigt wird dies u.a. durch 1. Korinther 8,6:
„so gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn“

Jesus in der Gestalt Gottes

Einen weiteren Beleg, dass Jesus Christus kein geschaffenes Wesen sein kann, bringt Philipper 2,5-8:
„Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.“
Jesus Christus hatte die Gestalt Gottes inne. Aber für das Erlösungswerk zugunsten der gefallenen Menschen war es notwendig, dass der Schöpfer selbst zu einem Menschen wird, da die übertretenen Gesetze schließlich für den Menschen gelten. Jesus Christus blieb ohne Sünde und bewies damit, dass die Gesetze (Gebote) durchaus vom Menschen eingehalten werden könn(t)en.

Klare Aussage zu Christus der Gott

Die „geradeaus“ unmissverständliche Antwort gibt 1. Timotheus 3,16:
„Gott ist geoffenbart worden im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, verkündigt unter den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.“
Neue Bibelübersetzungen, wie auch die „Neue-Welt-Übersetzung“ der Zeugen Jehovas haben diesen Part in „Er ist geoffenbart worden im Fleisch“ übersetzt. Damit ist die wahre Natur Jesu verschleiert worden, denn der „Er“ kann jeder sein. Auch der einfache Mensch ist in Fleisch offenbart.

Maria wusste Bescheid

Maria staunte nicht schlecht, als Engel Gabriel ihr ankündigte, sie werde ein Kind gebären. Sie fragte nach und Gabriel gab ihr eine einleuchtende Antwort, so in Lukas 1,35:
„Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über die kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.“
Gottes Wort, das Heilige, wird geboren und Er soll Gottes Sohn genannt werden.

Der gezeugte geliebte Sohn

Nun kommt aber der Einwand, dass Jesus Christus als Erstgeborener auch irgendwie „geboren worden“ sein müsse und dazu wurde Er auch gezeugt, wie in Psalm 2,7 geschrieben steht:
„Ich will den Ratschluss des Herrn verkünden; er hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich die gezeugt«“
Wenn dieser Vers für sich alleine stehen bleibt, könnte man durchaus den Eindruck eines „real gezeugten“ Jesus Christus erhalten, wie es sich der Mensch gewöhnlich vorstellt. Doch die Antwort steht in Apostelgeschichte 13, 32-33:
„Und wir verkündigen euch das Evangelium, daß Gott die den Vätern zuteil gewordene Verheißung an uns, ihren Kindern, erfüllt hat, indem er Jesus erweckte, wie auch im zweiten Psalm geschrieben steht: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt«“
Damit ist klar, welchen Zeitpunkt die Zeugung des Sohnes beschreibt. Psalm 2,7 ist eine Prophetie für das tatsächlich eingetroffene Ereignis der Auferstehung Jesu. Das Wort Gottes, also Jesus Christus wurde nach Seinem Sieg über den Widersacher inthronisiert. Der „gezeugte Erstgeborene“ in der Priorität und nicht in einer uns Menschen gewohnten „biologischen Abfolge“. So war es auch durchaus möglich, dem (biologisch) Zweitgeborenen das Erstgeburtsrecht zuzusprechen. Ein gutes Beispiel im Alten Testament geben Isaak und seine zwei Söhne Jakob und Esau. Jakob war der jüngere Sohn, erschwindelte sich aber das Erstgeburtsrecht.

Jesus Christus wird angebetet

Kein Engel würde sich von einem Menschen anbeten lassen, wie es in Offenbarung 22,8-9 ersichtlich ist, als sich Johannes niederwarf und genau dies tun wollte. Du sollst Gott alleine anbeten, so das 1. Gebot, und Jesus Christus wurde durchaus angebetet. So beschrieben u.a. in Matthäus 28,17:
„Und als sie ihn sahen, warfen sie sich anbetend vor ihm nieder; etliche aber zweifelten“.

Der Jünger Thomas müsste es als Gefolgsmann Jesu eigentlich genau wissen. Und Thomas wusste es auch genau, Johannes 20,28:
„Und Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!“

Das war der einzige Weg

Heimweg

Es gibt nur einen einzigen richtigen, schmalen Weg

Dass Gott, der alles durch Seinen Sohn schaffen hat und durch Ihn sich quasi selbst zu einem Menschen reduzierte, war der einzige Weg, den gefallenen Menschen zu retten. Nur so konnten Seine Gnade mit Seiner Gerechtigkeit in Einklang gebracht werden. Gnade und Gerechtigkeit schließen sich normalweise gegenseitig aus. Nicht aber, wenn der Schöpfer selbst die Verantwortung für die Verfehlungen (Gesetzesübertretungen) seiner Geschöpfe übernimmt und auch den Preis dafür bezahlt, mit Seinem Leben. Der Lohn der Sünde ist der Tod (Römer 6,23) und Jesus Christus hat mit Seinem Leben und Seinem Blut für unsere Sünden bezahlt.
Ein Ziel des Widersachers ist das Verderben der Menschheit, sowie alles andere, was Gott durch Jesus Christus geschaffen hat. Deshalb ist es dem „Obersten der Gefallenen“ nur recht und billig, die Menschen von der Erkenntnis der wahren Natur Jesu sowie Seinem Erlösungsweg zu trennen. Wie und wodurch genau, ist relativ egal, Hauptsache weg vom einzigen wahren und sehr schmalen Pfad.

Der Mensch kann u. muss nicht alles verstehen

Der Mensch kann nur soviel verstehen, was für uns in der Bibel beschrieben ist. Wäre mehr vonnöten gewesen, so hätte es uns Gott über Seine Schrift mitgeteilt. Die Beschreibungen in der Heiligen Schrift stellen lediglich das dar, was für unseren begrenzten Verstand die Wirklichkeit am ehesten beschreibt. Der Mensch begreift nicht einmal den vollständigen Ablauf zwischen einem winzigen Samenkorn bis hin zu einem einfachen Grashalm. Wie will der Mensch, der nicht einmal die Schöpfung versteht dann den Schöpfer begreifen, geschweige erklären können? Jesaja stellte es bereits klar:
„Wem wollt ihr denn Gott vergleichen? Oder was für ein Ebenbild wollt ihr ihm an die Seite stellen?“ (Jesaja 40,18)

Fazit:

  • Gottes Schöpfung war ein Sprachakt. Die Schöpfung durch Worte
  • Jesus Christus IST das Wort Gottes und nicht bloß „Sprachrohr“
  • Das Wort Gottes (=Jesus Christus) wurde zu einem Menschen
  • Die „Zeugung“ des Sohnes geschah mit Seiner Auferstehung
  • Ein Sohn Gottes, der im herkömmlichen Sinne „geschaffen“ wurde,
    kommt somit nicht in Frage
  • Durch Jesus Christus reduzierte sich Gott zum Menschen,
    nahm unsere Sünden auf sich und zahlte selbst den Preis, den Tod
  • Jesus Christus war als Mensch kein „einfacher Wanderprediger“

Bibelverse aus Schlachter 2000

Beitrag teilen