Jesus Christus ist am Kreuz gestorben, wieder auferstanden und in den Himmel aufgefahren. Seither sitzt Er zur Rechten Gottes. Noch in den letzten Atemzügen am Kreuz sagte Jesus “es ist vollbracht!” Vermeintlich ein Ausdruck Seines zur Vollendung gebrachten Heilswerks. Aber an dieser Stelle war noch lange nicht Schluss. Ein fataler Irrtum ist es, auf dem Berg Golgatha zu verharren und in einem falsch verstandenen Erlösungsglauben auf “bessere Zeiten” zu warten.
Inhalt / Content
- 1 Das Kreuz war noch nicht das Ende
- 2 Die Felle im Trockenen – Irrtum
- 3 Verkümmerte Heiligtumslehre
- 4 Dem Lamm nachfolgen, wohin es auch geht
- 5 Stiftshütte erklärt das Prinzip genau
- 6 Prophetisch genau vorhergesagt
- 7 Jesus Christus ist längst im Allerheiligsten
- 8 Das Zertrampeln des Vorhofes
- 9 Vorhof wird auch heute zertreten
- 10 Rasch ins Heiligtum nachfolgen!
Das Kreuz war noch nicht das Ende
Die letzten Worte des am Kreuz sterbenden Jesu Christi waren, “Es ist vollbracht!” (Johannes 9,30). Für die Mehrheit der Christen ein Ausdruck des vollendeten Dienstes Jesu Christi.
Er starb für unsere Sünden, alle unsere Missetaten seien hiermit vergeben, das Gesetz gelte von nun an nicht mehr und wir stünden alle nicht mehr unter dem Gesetz, sondern nur noch unter der Gnade. Ab jetzt reichte das Bekenntnis zu Jesus Christus, der Glaube, dass Er für uns gestorben, am dritten auferstanden und im Anschluss in den Himmel aufgefahren ist. Fertig, geritzt, die Felle im Trockenen, nichts könne mehr schiefgehen.
Das Evangelium, bzw. der Erlösungsplan Gottes für Seine völlig vom Weg abgekommene Schöpfung, der Mensch, ist zwar weitaus einfacher als es so manche “Glaubens-Vermittler” und auch ganze Kirchen durch das Einflechten eigener Traditionen darstellen, aber derart einfach, dass man quasi einen Blankoscheck samt Freifahrtschein gen Himmel bekommt, ist es tatsächlich nicht.
Auf diese Weise vermittelt es z.b. die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), welche davon spricht, dass die Taufe die “Eintrittskarte gen Himmel” bedeute (Info). Das ist, gelinde gesagt, eine grob fahrlässige Falschinformation.
Die Felle im Trockenen – Irrtum

Darin verbirgt sich die große Gefahr, dass Menschen in dem Irrglauben, das Ticket gen Himmel schon in der Tasche zu haben, ein völlig unbekümmertes Leben fortsetzen, ohne jegliche Anstalten, die Veränderung der eigenen Lebensweise, des Denkens und Handelns, dem Willen Gottes entsprechend auch nur zu wollen. Die eigenhändige Veränderung ist ohnehin unmöglich. Das kann nur der Schöpfer bewerkstelligen. Man muss “nur wollen” und Gott darum bitten und vor allem Ihm darin vertrauen, dass Er das Werk zu Ende bringen wird. Gott nötigt und zwingt niemanden und belässt einem jeden Menschen seinen Willen und auch die freie Entscheidung.
Wer glaubt, mit dem Tod, der Auferstehung und der Himmelfahrt Jesu Christi sei alles beendet, befindet sich in einem gefährlichen Irrtum. Der Kreuzestod Jesu war zwar absolute Voraussetzung dafür, überhaupt Gnade walten lassen zu können, ohne dabei die immerwährende Gerechtigkeit fallen zu lassen, aber es war noch längst nicht “Endstation”.
Verkümmerte Heiligtumslehre
Wohl aus diesem Grund, um die Menschen in einer falschen Sicherheit zu wiegen, ist das Thema Stiftshütte (später Tempel) und ganz besonders das Himmlische Heiligtum nicht nur ein überwiegend verkümmertes Thema, sondern weit darüber hinaus, auch als eine Fantasielehre abgetan.
Zu den dorthin führenden falschen Annahmen zählen vor allem die Versionen eines obsoleten Alten Testamentes, der falsch verstandene Zusammenhang zwischen Altem Bund und Neuem Bund, und auch die irrige Annahme, die Gesetze Gottes (10 Gebote) haben nur für das Volk Israel gegolten und auch heute nur für das jüdische Volk. Diese stünden unter dem Gesetz, Christen aber unter der Gnade. Das gilt ganz besonders für das Vierte Gebot, dem Sabbat am 7ten Tag der Woche (Info).
Die Stiftshütte des Volkes Israel, im Prinzip der tragbare Tempel, bis Salomon den ersten festen Tempel errichten ließ, wurde nach einem von Gott vorgegebenen genauen Detailplan gestaltet (Info). Himmelsausrichtung, Größe, Größenverhältnisse, Einteilung der Bereiche, Gerätschaften, deren Materialien und Ausgestaltung, deren Aufstellungsorte, die dazugehörigen Verfahren und Rituale, etc., alles war genau bestimmt.
Dabei waren die Gerätschaften der Stiftshütte, mit einem Brandopferaltar, einem Waschbecken, ein 7-armiger Leuchter (Menora), ein Tisch mit 12 Broten, einem Räucheraltar und der Bundeslade, verhältnismäßig schlicht. Doch ein jedes Detail erfüllt einen ganz bestimmten Zweck und symbolisierte exakt jeweils ein Bestandteil des Erlösungsplanes Gottes für die Menschen.
Gegenbeispiele gibt es zahlreich
Krasse Gegenstücke dieser schlichten, aber mit Symbolik beladenen Einrichtung der Stiftshütte sind so manche “Gotteshäuser”, die bis unter die Decke mit Gold, Silber, Marmor, Edelsteinen, Figuren, Verzierungen und Bildern vollgestopft sind, deren Optik den Besucher geradezu erschlagen, dies auch noch begleitet mit dröhnender, die Sinne benebelnder Orgelmusik zu irgendwelchen Ritualen gemäß einer vom Menschen erdachten traditionellen Liturgie.
Inhaltliche Leere, Nichtigkeiten und als Christentum verkleidetes Heidentum will eben durch Prunk, Protz und Verblendung kompensiert werden. Dies nicht durch tatsächliches Ausfüllen, sondern durch Betäubung der Sinne und dem Ausschalten des Verstandes.
Dem Lamm nachfolgen, wohin es auch geht

Wohl die meisten Christen kennen die Versiegelung der 144.000 (Offenbarung 7). Das sind jene, die das Siegel Gottes erhalten werden, wenn der Abschluss der Zeit des Endes eingeleitet wird. Diese sind es, welche als noch Lebende gerettet und anhand des Siegels vor den kommenden letzten sieben Plagen geschützt sind. Eine weitere Beschreibung, welche Eigenschaften dies 144.000 haben, ist in Offenbarung 14,4-5 enthalten:
“Diese sind es, die dem Lamm nachfolgen, wohin es auch geht. Diese sind aus den Menschen erkauft worden als Erstlinge für Gott und das Lamm, und in ihrem Mund ist kein Betrug gefunden worden; denn sie sind unsträflich vor dem Thron Gottes.“
Jene, die dem Lamm nachfolgen, wohin es auch geht. Das sollte doch eigentlich die Frage aufwerfen, wohin das Lamm den gegangen ist, schließlich erfolgt die Versiegelung der Menschen nicht für das, was evtl. noch kommen wird, sondern was bisher geschehen ist und auch die Geretteten für ihre Versiegelung qualifizierte. Jesus Christus wurde noch am selben Tag Seiner Kreuzigung vom Kreuz genommen und ins Grab gelegt. Am dritten Tag stand Er wieder auf und nach weiteren 40 Tagen fuhr Christus in den Himmel hinauf.
Ein Nachfolgen war jedoch nicht möglich, wie auch Jesus Christus den noch immer nicht ganz begreifenden Aposteln erklärte, Johannes 16,28:
“Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; wiederum verlasse ich die Welt und gehe zum Vater.”
und schon vorab in Johannes 7,33-34:
“Da sprach Jesus zu ihnen: Noch eine kleine Zeit bin ich bei euch, und dann gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat. Ihr werdet mich suchen und nicht finden; und wo ich bin, dorthin könnt ihr nicht kommen.“
Also, auf welche Weise sind die 144.000 dem Lamm gefolgt? Paulus gibt den entscheidenden Hinweis, der ohnehin in Bezug zum Evangelium als Ganzes betrachtet werden muss, 1. Korinther 2,14:
“Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muß.“
Stiftshütte erklärt das Prinzip genau
An dieser Stelle hilft es, die Stiftshütte als genau das zu betrachten, was es tatsächlich war. Ein Abbild des Himmlischen Heiligtums und damit die “materialisierte Kopie” des Erlösungswerkes. Neben den regelmäßigen Morgen- und Abendopfern wurden auch Schuld- und Sühneopfer dargebracht. Letztere sollten eigentlich die Ausnahme bleiben, während Morgen- und Abendopfer tatsächlich eine vorgesehene Regelmäßigkeit waren.
Der Priester nahm das vom Sünder selbst getötete Opfertier und verbrannte es auf dem Brandopferaltar. Ein Teil des Opferblutes nahm der Priester ins Heiligtum hinein und trug es auf die vier Hörner an den Ecken des Räucheraltars auf. Der aufsteigende Rauch des Räucherwerkes symbolisierten die Gebete und die Bitte um Vergebung der Sünden. Dieser Rauch drang ins Allerheiligste hinein, worin sich die Bundeslade samt dem Gnadenstuhl (“Deckel”) befand. Das davon ausgehende Licht beleuchtete den eingedrungenen Rauch des Räucheraltars.
Versöhnungstag – Reinigung des Heiligtums
Einmal im Jahr war der große Versöhnungstag (Jom Kippur, 10. Tischri). Das ganze Volk war versammelt. An diesem Tag ging der Hohepriester nach einer Zeit gründlicher Vorbereitung und Reinigung ins Allerheiligste hinein, um dieses von den über das vergangene Jahr angesammelten Sünden-Blutes zu bereinigen. Die Sünden wurden entfernt. Erst ab diesem Zeitpunkt war die Sünde der Menschen tatsächlich ausgelöscht. Es hätte aber auch passieren können, dass dieses Sünden-Blut wieder auf den Sünder zurückfällt, z.B. durch Nicht-Anwesenheit an diesem bedeutenden Tag, oder mangels vorheriger Reinigung.
Diese Aufgabe des über das Jahr zwischen Gott und dem Menschen vermittelnden Priesters und des einmal jährlich das Heiligtum reinigenden Hohepriesters erfüllt seit Seiner Himmelfahrt Jesus Christus (Hebräer 7, ab Vers 11). Er ist seither unser aller Hohepriester und natürlich auch Vermittler. Jesus Christus ist es auch, der das Heiligtum bereinigen wird. Dies geschieht aber nicht jährlich, sondern einmal und endgültig. Wann wird dies sein? Hierzu gab Daniel in seinem Buch, Kapitel 8, Vers 14 den entscheidenden Hinweis:
“Er sprach zu mir: Bis zu 2 300 Abenden und Morgen; dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden!“
Prophetisch genau vorhergesagt

Ab welchem Zeitpunkt beginnen die 2.300 Abende und Morgende (prophetisch für 2.300 Jahre)? Die prophetische Zeit beginnt mit dem Zeitpunkt der 70-Jahrwoche, Daniel 9,25 (Info):
“So wisse und verstehe: Vom Erlaß des Befehls zur Wiederherstellung und zum Aufbau Jerusalems bis zu dem Gesalbten, dem Fürsten, vergehen 7 Wochen und 62 Wochen; Straßen und Gräben werden wieder gebaut, und zwar in bedrängter Zeit.“
Das war unter dem medo-persischen König Artaxerxes im Jahr 457 v.Chr. Daraus ergibt sich nach 2.300 Jahren das Jahr 1844 (ohne das Jahr “0”, denn dies gibt es nicht). In diesem Jahr ging Jesus Christus, unser Hohepriester in das Allerheiligste des Himmlischen Heiligtums, um es vom angesammelten Sünden-Blut zu bereinigen (mehr Infos).
Zuerst jenes von den in der gesamten Menschheitsgeschichte bereits verstorbenen Menschen und schon bald wird dies auch auf die noch lebenden Menschen übergehen. In anderen Worten: es läuft bereits das Gericht. Schließlich wird bei Jesu Wiederkunft feststehen, wer gerettet ist und wer verloren geht. Das setzt logischerweise eine vorherige Entscheidung (Gerichtsurteil) voraus.
Offenbarung 22,12:
“Und siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden so zu vergelten, wie sein Werk sein wird.“
Johannes 5,27-29:
“Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, und sie werden hervorgehen: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens; die aber das Böse getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.“
Daniel 12,2:
“Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen; die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande.“
Jesus Christus ist längst im Allerheiligsten
Die Christen, welche das Heilswerk Jesu am Kreuz als beendet betrachten, stehen quasi vor einem nicht mehr existierenden Kreuz und blicken nach oben ins Leere. Sie verharren (geistlich) auf Golgatha und warten, bis sie “irgendwie” abgeholt werden. Man könnte auch sagen, “warten auf bessere Zeiten”. Dabei ist Jesus Christus längst als Hohepriester ins Heiligtum eingegangen und befindet sich inzwischen im Allerheiligsten zur Bereinigung von den angesammelten Sünden der Menschen.
Wer Jesus Christus, das Lamm Gottes, nicht nachgefolgt ist, verharrt noch “irgendwo”, am Kreuz, oder noch außerhalb der Stiftshütte, vielleicht “sogar” im Vorhof der Stiftshütte. Aber Jesus Christus ist im Heiligtum und lungert weder in der Umgebung, noch im Vorhof herum. Wer also, wie die beschriebenen 144.000, Jesus Christus (geistlich) nachgefolgt ist, der befindet sich ebenfalls im Heiligtum. Was bedeutet das in der Praxis?
Der Brandopferaltar im Vorhof diente u.a. für die Schuld- und Sündenopfer. Vor Jesu Heilswerk und Seiner Kreuzigung durch Tiefopfer symbolisiert, im Anschluss aufgehoben, da Jesus Christus jetzt sich selbst als Opfer dargebracht hat (“es ist vollbracht!”). Das war so angekündigt. Der Glaube an das Opfer Jesu (Messias) rechtfertigte die Menschen des Alten Testamentes genau so, wie unsereins heute an das gleiche Opfer Jesu glaubt, jedoch nur rückblickend.
Das Zertrampeln des Vorhofes

Wie aber schon für das alte Volk Israel es galt, den Weg Gottes zu gehen und auch auf diesem Pfad zu verbleiben, so gilt dies auch für einen jeden anderen Mensch. Dies betrifft ganz besonders die Einhaltung der 10 Gebote. Einmal übertreten, war ein Sündenopfer notwendig. Nachdem Jesus Christus unser Hohepriester wurde, entspricht dies der Reue, Buße und der Bitte um Vergebung im Gebet. Morgen- und Abendopfer symbolisierten die Reinigung (Heiligung) der Menschen. Ein beständiger, andauernder Prozess, während das Sündenopfer “eigentlich” nur nach Ausrutscher fällig sein sollte.
Wie damals, so auch heute. Das Volk Israel handhabte dies aber nicht derartig, wie es eigentlich gedacht war. Sündenopfer nach Ausrutscher, aber nicht als “genormte Regelmäßigkeit”. Ganz nach dem Motto, “egal, wenn ich jetzt sündige, mit einem Opfertier ist dies wieder bereinigt. Also, warum sollte ich mich ändern?”, war Gott das zu einem Opfer-Volksfest degenerierten Ritual vollkommen zuwider.
Das ganze Treiben ekelte Gott regelrecht an. Jesaja 1,12-13:
“Wenn ihr kommt, um vor meinem Angesicht zu erscheinen – wer verlangt dies von euch, daß ihr meine Vorhöfe zertretet? Bringt nicht mehr vergebliches Speisopfer! Räucherwerk ist mir ein Greuel! Neumond und Sabbat, Versammlungen halten: Frevel verbunden mit Festgedränge ertrage ich nicht!“
“Vorhof zertreten”. Damit drückte Gott aus, dass die Menschen in Massen, rein formell, ohne Reue und auch ohne dem Willen zur Charakter-Verbesserung, einfach nur ihre Opfertiere darbrachten, rein routinemäßig. Dies passierte im Vorhof, wo sich auch der Brandopferaltar befand.
Vorhof wird auch heute zertreten
Das exakt gleiche Bild ergibt auch die Einstellung viele Christen, die der Ansicht sind, Jesus habe mit Seinem Tod am Kreuz das abschließende Erlösungswerk erwirkt, Gesetze seien nur noch dekorativ, nur noch Gnade, ab und an mal “sorry” sagen und es passt. Eben nicht, gar nicht passt daran! Eine scharfkantige Warnung an derlei Einstellung ist in Offenbarung 11,2 nachzulesen:
“Aber den Vorhof, der außerhalb des Tempels ist, laß aus und miß ihn nicht; denn er ist den Heidenvölkern übergeben worden, und sie werden die heilige Stadt zertreten 42 Monate lang.“
Johannes sollte in seiner Vision den Tempel ausmessen, sowie den (Räucher-)Altar und jene, die IM Heiligtum beten. Der Vorhof, also außerhalb der Stiftshütte (bzw. Tempel) sollte nicht gemessen werden. Das Messen ist nichts anderes als das Ansetzen des Maßstabes Gottes für die Beurteilung der Gläubigen. Was ist der Maßstab? DAS GESETZ GOTTES! Denn mit welcher Grundlage sollte ansonsten Gericht gehalten werden können?
Jene, die noch immer im Vorhof herumtrampeln und sich nicht im Heiligtum befinden, werden zu diesem Zeitpunkt gar nicht erst beurteilt werden. Sie zählen ganz pauschal zu den Heiden, sprich zu den Gottlosen. Für jene kommt eine Untersuchung gar nicht erst in Frage, sie sind als gottlose Heiden von vornherein disqualifiziert. Zu diesen werden auch die Christen gezählt werden, die dem Lamm nicht ins Heiligtum nachgefolgt sind! Genau das sagt Offenbarung 11,2 aus.
Rasch ins Heiligtum nachfolgen!

Das Betreten des Heiligtums (geistlich) ist die gewollte, von Gott zugelassene Änderung des eigenen Charakters, hin zu einem Jesus ähnlichem Wesen. Die Überwindung der Sünde, dank Gottes Kraft. Wer ernsthaft darum bittet und wirklich den Willen Gottes tun will, für diesen wird Gott Hand anlegen. Hierfür ist es auch nie zu spät. Gott kommt nie zu spät für die Vollendung Seines Tuns, im “schlimmsten Fall nur rechtzeitig”. Dazu gehört es aber zwangsläufig, dem Lamm zu folgen, wohin es auch geht.
Der Gläubige hat nicht nur mit Jesus Christus den Hohepriester den freizügigen Zugang zum Heiligtum, sondern sollte auch schleunigst dort hineingehen. Denn das Heilswerk Jesu Christi endete mitnichten am Kreuz, sondern findet seither eine Fortsetzung im Himmlischen Heiligtum. Und in der Tat, es steht kurz vor dem Abschluss:
Da wir nun, ihr Brüder, kraft des Blutes Jesu Freimütigkeit haben zum Eingang in das Heiligtum, den er uns eingeweiht hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang hindurch, das heißt, durch sein Fleisch, und da wir einen großen Priester über das Haus Gottes haben, so laßt uns hinzutreten[8] mit wahrhaftigem Herzen, in völliger Gewißheit des Glaubens, durch Besprengung der Herzen los vom bösen Gewissen und am Leib gewaschen mit reinem Wasser.
Hebräer 10,19-22
Bibelverse aus Schlachter 2000
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