Olli Dürr Der gemäß Evangelium geforderter Individualismus

Der gemäß Evangelium geforderter Individualismus

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Die Forderung nach Individualismus steht im krassen Kontrast zu den aus dem Mainstream abgesonderten Verlautbarungen. Das Individuelle sei die Pest der modernen Welt, so der Tenor. Das Gegenteil dessen, was im Evangelium zu finden ist. Daher ist es keine Überraschung, dass die Ursuppe dieser Anwandlungen einer erzwungenen Massen-Assimilierung im zentralen Topf mitten in Rom gebrodelt wurde.

Individualismus hängt an der Dart-Scheibe

Dartscheibe

Individualismus auf vatikanischer Dart-Scheibe freigegeben

Dem Individualismus ist unübersehbar, der Kampf angesagt. Nicht nur der Oberhirte der römisch-katholischen Kirche spricht zum Thema Individualismus von einem „Virus“, auch die einstigen protestantischen Institutionen fahren auf der gleichen Schiene der Philosophie eines dem Kommunismus sehr nahe stehendem Einheitsbrei. Dies gilt zumindest für das einst auf unter Knöchelhöhe gebrachte Gemenge. Dazwischen kommt lange nichts und dann folgt eine Gruppe erlesener Auserwählter, oder, mit den Worten eines Yuval Harari, vergöttlichte Elite, und ihrer über alles erhabenen Omnipräsenz (Info).

Der Kampf gegen den Individualismus wird an vielen Fronten geführt. Sei es der Kleriker im Namen der Nächstenliebe (so wie jüngst auch die „Injektion“), oder der Weltliche im Namen der Solidarität, das Individuelle muss ausgemerzt werden. Die ebenso losgetretene Welle des „cancel culture“ dient hierfür als ein wertvolles Werkzeug. Alles, was auch nur um einen Fingerbreit aus der anvisierten Masse hervorsticht, muss umgehend „zersetzt“ werden. Erstaunlich, dass auch die Riegen der „Fakten-Finder“ das für diesen Zweck erarbeitete Vokabular in ihren Arsenalen zum täglichen Einsatz parat haben.

Die Ursuppe ist leicht zu lokalisieren

Doch aus das Phänomen der Bekämpfung des Individualismus ist nicht aus dem heiteren Himmel auf die Erde niedergefallen. Der Geistesblitz muss schließlich irgendwo einen Ursprung haben. Da „Kampf gegen Individualismus“ wenig überzeugend klingt, greift man auf den altbewährten Euphemismus zurück. Solidarität, Menschheitsfamilie, Nächstenliebe, Füreinander, Miteinander, hören sich schon viel anziehender an als ein virtueller Patronengürtel um die Brust, mit der Flinte in der Hand.

Der Stall der Lehrer und Vordenker, die sog. Zuflüsterer der verschiedenen „Think Tanks“, griffen hierfür nicht einfach ins Blaue. Längst routiniert einsetzbare Strategien für die Lenkung der Massen sind auch hier die erste Wahl. Nimmt man einen Faden zur Nachverfolgung in die Hand, führt dieser zumeist nach Rom. Der nächste Faden ebenso und so setzt es sich fort, bis man den Spruch „alle Wege führen nach Rom“ vollumfänglich begriffen hat.

Individualismus ist längst Chefsache

Papst Franziskus hat das Gebiet „schädlicher Individualismus“ mit vollem Herzen angenommen. In allen seinen Bemühungen ist zu erkennen, dass der Pontifex mit seinem ganzen Herzblut an der Sache ist, den Individualismus von diesem Planeten zu tilgen.

Eine „Illusion“ für Katholiken

Illusion-Würfel

Papst erklärt Individualismus zu einer Fiktion

Anfang Juni 2020 warnte Papst Franziskus alle Katholiken vor dem Individualismus. Dies sei „illusorisch“, so der Pontifex (Quelle). Die Geschichte habe gezeigt, dass Individualismus als Leitprinzip der Gesellschaft eine Illusion sei. Dies erklärte der Pontifex während des erst in den „Aufschwung“ gebrachten Corona-Umtriebs mit dem Ausblick auf die Zeit danach.

Eine „Illusion“ für den Rest

Rund zwei Wochen später wiederholte das Oberhaupt der römischen Kirche seine Warnung, richtete aber seinen Appell an die „restliche“ nicht-katholische Welt (Quelle). Die von ihm ermahnte Vorsicht betraf jedoch nicht die Prävention vor einer Ansteckungsmöglichkeit, sondern die Gefahr des Rückfalls zum Individualismus. Bei dieser Gelegenheit schuf der Pontifex auch eine Verbindung zu seiner Umwelt-Enzyklika „Laudato Si'“, indem er die Pandemie als eine „Reaktion der Natur“ auf die Ignoranz der Menschen zur ökologischen Krise bezeichnete.

Offizielle Position mit Fratelli Tutti

Am 03. Oktober 2020 erfolgte die Veröffentlichung der Enzyklika „Fratelli Tutti“. Schon einen Tag später resümierte „Catholic Agency for Overseas Development (CAFOD)“, dass es sich mit dieser Enzyklika um einen von Papst Franziskus niedergeworfenen Fehdehandschuh zur Schaffung einer neuen Weltordnung handelte, in deren Mittelpunkt die Menschenwürde stehe (Quelle). Die große Gefahr sei eine Politik des Individualismus anstatt der Solidarität und einem Bestreben für die weltweite soziale Gerechtigkeit.

Individualismus ist widernatürlich

Nur wenige Tage später legte Papst Franziskus nach. Er glaubt zu wissen, dass Individualismus unsere Freiheit nicht erhöhe. Individualismus widerspreche der Natur des Menschen. Dieser sei geschaffen „in der aufrichtigen Selbsthingabe an andere“ (Quelle). Der Mensch sei gar nicht in der Lage, sich selbst vollständig zu kennen, wenn er nicht mit anderen Menschen kommunizieren könne. Niemand könne reifen, wenn dieser sich in seinem Individualismus zurückzieht, denn „die Liebe drängt uns auch zur universalen Gemeinschaft“. Eine weitere Logik des Pontifex besagt, dass „die bloße Summe einzelner Interessen“ nicht in der Lage sei, eine bessere Welt für die gesamte Menschheitsfamilie zu schaffen. Um das Gute für uns selbst zu fördern, müsse zu einer Menschheitsfamilie zurückgekehrt werden.

Pandemie habe „uns“ aufgeweckt

Wecker

Nach ‚Pandemie‘ nur noch Erweckte?

Nach der ersten Dezember-Woche in 2020 beschwerte sich Papst Franziskus über den durch die „Pandemie hervorgehobenen Individualismus“. Diese Unart sei inzwischen ans Licht gekommen. Der persönliche und kollektive Individualismus müsse nun überwunden werden. Diese Pandemie habe „uns“ diese falsche, individualistische Denkweise in unserer Gesellschaft bewusster gemacht (Quelle).

Impfstoff gegen Individualismus

Bis zum Februar 2021 haben sich in Papst Franziskus‘ Denkmuster neue Verbindungen ergeben. Kurz nach den Starts der großen „Injektions-Kampagnen“ erklärte der Pontifex anhand der „Preisgabe“ seines Briefes an Erzbischof Vincenzo Paglia der Öffentlichkeit, dass die Sorge um andere ein „Impfstoff gegen den Individualismus“ sei (Quelle).

Einsamkeit durch Individualismus

Mitte Mai 2022 bewies der Papst erneut, dass für ihn das Thema Individualismus höchste Priorität besitzt. Er lässt nicht locker. Einer Delegation des Ordens der Krankenpfleger erklärte der Kirchen-Primat, dass die „vorherrschende Individualität und Gleichgültigkeit zu Einsamkeit und dem Wegwerfen so vieler Leben geführt hat“ (Quelle). Also der Individualismus habe in den vorangegangenen Monaten zur Einsamkeit unzähliger Menschen geführt und nicht die politisch motivierten Verordnungen für den fiktiven Fremdschutz mit einem offenbar in Kauf genommenen „Kollateralschaden“?

Versuchte Begründung mit Evangelium

Im August 2022 fuhr das katholische Kirchen-Oberhaupt weitere Geschütze auf und bemühte das Evangelium. Demnach fordere das Evangelium „uns“ dazu auf, aus dem Individualismus herauszukommen (Quelle). Der Pontifex stützt sich auf Lukas 12,49. Jesus Christus sagt darin, dass Er gekommen ist, um „Feuer auf die Erde zu bringen“. Der Papst schlussfolgert daraus, dass mit diesem Feuer die frohe Botschaft gemeint sei. Das ist richtig. Allerdings will der Oberste der Katholiken darin auch erkennen, dass Jesus Christus damit „die alten Gleichgewichte des Lebens verbrennen“ wollte. Und dies forderte „uns“ dazu auf, „aus dem Individualismus herauszukommen“. Genauso gut hätte er auch erdichten können, dass die frohe Botschaft ein kommendes Sonderangebot für ein Pfund Butter beinhalte.

Migration und Individualismus

Ignatius v. Loyola

Ignatius v. Loyola – Hauptgründer des Jesuiten-Ordens

Im vergangenen Jahr kündigte der Jesuiten-Orden an, sich künftig neben der weltweiten Migrationsbewegung auch auf die Themen „Gerechtigkeit, Jugend und Klimaschutz“ konzentrieren zu wollen. Dieses Engagement kann an einem Vortrags-Programm der Georgetown University in Washington, DC abgelesen werden. Diese Universität ist die größte vom Jesuiten-Orden geleitete Lehrstätte in den USA. Was heute wirtschaftlichen und politischen Rang und Namen hat, hatte in der Regel in dieser „Denkschmiede“ seinen Werdegang hinterlegt.

Am 18. Oktober 2023 kündigte die Universität eine Veranstaltung mit jungen, zugewanderten Latinos an. Sie seien nun dazu aufgerufen, die Gemeinschaft zu stärken und dem Individualismus zu widerstehen (Quelle). Hierfür wurde auch ein Treffen mit „Latino-Anführern“ eingeplant.

In 2023 sei man zur Erkenntnis gekommen, dass die „Pandemie“ die „andere Pandemie entlarvt“ habe, „den Virus der Gleichgültigkeit, der das Ergebnis des ständigen Wegschauens ist“.

Jetzt könnte man mutmaßen, welche Verhältnisse während den einzuhaltenden Verordnungen seitens der Verantwortlichen der US-Politik vorlagen. Im Bundesgebiet kann aber von einem „ständigen Wegschauen“ keinesfalls die Rede sein. Im Gegenteil. Selten wurde wegen der Sorge um die Einhaltung der zur Geltung gebrachten Verordnungen von öffentlich Bediensteten, Arbeitgebern, Gewerkschaften, Passanten, Nachbarn und Familienangehörigen so intensiv hingeschaut wie in den vorangegangenen zwei Jahren.

Individualismus in Fratelli Tutti

Wie auch zu den Themen Migration und „Natur- und Klimaschutz“ versteht es die Kirche Roms, sich geschickt als eine Institution darzustellen, die dem Trend lediglich hinterher eile und hierfür nur die christlichen Aspekte herausarbeite. Die inmitten der „Pandemie“ veröffentlichte Enzyklika Fratelli Tutti behandelt das Thema Individualismus auf ihre „individuelle“ Weise. In Punkt 43 dieses Franziskus-Schreibens rückt der Aspekt des Individualismus in die Nähe der „zerstörerischen Hassgruppen im Netz“ und in die Behinderung echter zwischenmenschlicher Beziehungen. Der Individualismus drücke sich in „Fremdenfeindlichkeit und in der Geringschätzung der Schwachen“ aus.

„Hinterhältiger Virus“

Coronavirus

Gemein, hinterhältig und verschlagen

In Punkt 105 der Enzyklika erklärt der Papst den Individualismus als „hinterhältig“ und – punktgenau passend zum Zeitpunkt der Veröffentlichung – als „das am schwersten zu besiegende Virus“. In Punkt 209 erhält der Individualismus die Attribute Gleichgültigkeit und Unerbittlichkeit. Mit dem Punkt 275 erklärt der Papst die Dominanz des Individualismus zur „Hauptursache für die Krise der modernen Welt“.

Die heute faktisch nicht existierende Aufarbeitung der Ungereimtheiten in der Zeit zwischen Anfang 2020 bis Ende 2022 wird vielmehr ersetzt von der Frage, ob das größere „Verbrechen“ der Verweigerer der „Experimental-Injektion“ in der Ablehnung des neu erfundenen Attributs „Fremdschutz“ oder im mit ihrem Verhalten gezeigten Individualismus liege. Letzteres dürfte wahrscheinlicher sein, da hierin die römisch-katholische Agenda zur Bildung einer „vereinten Menschheitsfamilie“ zu erkennen ist.

Eine sehr „individuelle“ Philosophie

Papst Franziskus belehrt „uns“, das Evangelium rufe dazu auf, den Individualismus aus Nächstenliebe aufzugeben. Damit plädierte der Pontifex für eine Art Assimilierung eines jeden Einzelnen, zu einer verschmolzenen, einmütigen Masse, die einst als die „Menschheitsfamilie“ bezeichnet werden wird. Ein jegliches Herausstrecken des Kopfes wird daher mit einer Rasur beantwortet werden.

Nicht ohne Grund ist die Enzyklika Fratelli Tutti auch als modernes „Kommunistisches Manifest“ bezeichnet worden. Zu den geopolitischen Vorstellungen des Vatikans hatte auch der einstige Vizekanzler Franz von Papen (1933 bis 1934), ein Ritter von Malta und auch Geheimkämmerer des Papstes Pius XI. und dem späteren Johannes XXIII., einen aufschlussreichen Kommentar parat. Mal verblümt ausgedrückt: Der Kommunismus ist nicht weit davon entfernt.

Was sagt das Evangelium überhaupt dazu?

Bibelprophetien

In der Bibel ist die Wahrheit zu finden

Das fängt schon mal mit einer wichtigen Aussage von Jesus Christus selbst an. Zu finden in Matthäus 10,34-36:
Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert! Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und die Feinde des Menschen werden seine eigenen Hausgenossen sein.

Das hört sich nicht nach einer einig, vereinten Menschheitsfamilie an. Jesus Christus‘ Ziel ist nicht die Verschmelzung der wovon auch immer träumenden Menschheit, sondern die Trennung zwischen den Heiden und den Evangeliums-Treuen. Der Schnitt geht derart tief, dass sogar Familienangehörige plötzlich nicht mehr wohlwollend gegenüber stehen werden.
Resümee: Das Gegenteil dessen, was der Papst erzählt.

„Sondert euch ab!“

Paulus kannte die Heiden, deren Glauben und Praktiken nur zu gut. Auch wusste er um die heidnischen Einflüsse auf die noch junge Christen-Gemeinde in Korinth. Er musste sie ermahnen und dies tat er anhand seines zweiten Briefes, 2. Korinther 6,16-17:
Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: »Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein«. Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen,

Die Verschmelzung von heidnischen Bräuchen (Götzendienst) mit dem Evangelium ist ein „No-Go“. Auch im Alten Testament zieht sich der geistliche Abfall des alten Volkes Israel durch den Synkretismus mit dem Heidentum wie ein roter Faden durch alle Kapitel der Richter- und Propheten-Bücher. Rief Paulus dazu auf, den Individualismus aufzugeben? Nein! Im Gegenteil! Er forderte die Gemeinde dazu auf, sich vom Heidentum abzutrennen, also einen individuellen Weg einzuschlagen. Eben den individuellen Weg, den das Evangelium beschreibt.
Resümee: Das Gegenteil dessen, was der Papst erzählt.

„Kommt aus ihr heraus!“

Im Buch der Offenbarung, in Kapitel 18, ist der eindringliche Aufruf zu lesen, aus „ihr“ herauszukommen, damit man von den bald eintreffenden Konsequenzen nicht selbst betroffen ist, Offenbarung 18,4-5:
Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt! Denn ihre Sünden reichen bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht.

Im Kontext ist mit dem zu verlassenden „ihr“ das Gebilde Babylon gemeint (Info). Schnellstens sollte man sich daraus entfernen. Was nichts anderes heißt als trennen, separieren, oder eben auch individualisieren.
Resümee: Das Gegenteil dessen, was der Papst erzählt.

Papst handelt wie erwartet

Papst Franziskus

Er predigt nur das ‚Beste‘ für uns

Es ist überhaupt nicht überraschend, dass der „Pontifex Maximus“ gewohnt mit einem akribisch vollzogenen Perfektionismus exakt das Gegenteil dessen absondert, was das Evangelium aussagt. Das ist die Grundlage für die Traditionen der römisch-katholischen Kirche (Info).

Stets im Hintergrund haltend und im scheinbaren „Rausch des Liebestaumels“ hat die Kirche Roms ihre ausgefahrenen Tentakel dennoch so ziemlich an jeder Walt- und Schaltstelle innerhalb der Gesellschaft kleben. Das ist nicht überspitzt gemeint, sondern bildet die Wirklichkeit sehr gut ab. Paulus beschrieb es im selben Brief den Korinthern (Kapitel 11, Vers 14):
Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts.

Also nicht als der „geifernde, schwarz-rot Gehörnte“, sondern als eine verführerisch schöne Gestalt mit Engelsstimme und den „allerbesten“ Absichten. Aber, Johannes 8,44:
Ihr habt den Teufel zum Vater, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun! Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.

Bringt man nicht schon den eigenen kleinen Kindern bei, dem „netten, lächelnden Onkel“ mit seinen Süßigkeiten ja nicht über den Weg zu trauen?

Stets mit Skepsis begegnen

Schon die ersten Worte des zum Papst Franziskus frisch gewählten Jorge Mario Bergoglio auf dem Balkon über dem Petersplatz, ein außer-protokollarisches „Buona Siera“, mussten mit Skepsis betrachtet werden. Wer Gutes mit Bösem und Böses mit Gutem vertauscht, dessen Wunsch für einen „Guten Abend“ muss mit Vorsicht aufgenommen werden. Dieser Papst führt seit dem Beginn seines Pontifikates auf besondere Weise vor, welche Bedeutung die von Jesus Christus auf dem Ölberg ausgesprochene Warnung zum Ende der Zeiten hat. Es betrifft nicht mehr die einst von dieser Kirche über Jahrhunderte ausgeübte, bisher nicht gekannte Brutalität, sondern die „zärtliche Verführung“ (Info).

Der Mensch darf wählen

Kreuzung

Der Mensch darf sich Zukunft selbst wählen

Die Verschmelzung zu einer Menschheitsfamilie, mit den vom Papst in Aussicht gestellten Glaubens-Dogmen, oder das Zeugnis Jesu tragen in der hierfür erforderlichen, von der Masse abgetrennten, individuellen Position. Der augenscheinlich sehr breite und vor allem bequeme Weg direkt ins unwiderrufliche Verderben, oder der einzig richtige, aber sehr schmale Weg zum verheißenen Heil. Ein jeder Mensch kann selbst entscheiden. Der „kleine, aber feine“ Unterschied: Während Gott nach einem jeden einzelnen Menschen eifert, so lässt Er einem jeden seine eigene Entscheidung. Der Widersacher dagegen wendet die gleichen Lügen, Nötigungen und Zwänge an, wie diese in den Jahren 2020 bis 2022 zum Vorschein gekommen sind und heute im Bereich der Modellrechnungen zu den Auswirkungen eines bestimmten Spurengases in der Atmosphäre wiederzufinden sind. Lediglich ein Vorgeschmack.

Eine vermeintliche Zwickmühle

Zugegeben. Die dem Evangelium treuen Menschen befinden sich in einer Zwickmühle. Wer Gott treu bleiben möchte, wird mit großen Anfechtungen und einst auch Verfolgungen zu rechnen haben. Wer sich der Masse, dem „modernen Babylon“ anschließt, hat relative Ruhe. Die Lage wird sich noch derart zuspitzen, dass die in Rom schon längst vorbereitete, „rettende Hand“ dankend angenommen werden wird. Dies führt schließlich auch zu der längst offen kommunizierten Transformation, wie diese sogar in Offenbarung 13, ab Vers 11 zu finden ist.

Auch hier dient die Lage des alten Israels als Vorbild. Geografisch eingezwängt zwischen den Rivalen Babylon im Norden und Ägypten im Süden. Beide „Supermächte“ kämpften gegeneinander und hatten es aber auch gemeinsam auf das Volk Israel abgesehen. Solange Israel auf den vorgegebenen Pfaden Gottes verblieben ist, prosperierte das Land in allen Belangen. Dies war aber nur sehr selten der Fall (Info).

So bekam es schon vorweg das nördliche Israel mit Assyrien zu tun und einige Jahrzehnte später schlug Babylon zu. Es verblieb nur ein Rest der noch Gott treu gebliebenen Menschen, wie auch final in 70 n.Chr. bei der endgültigen Zerstörung des Tempels und auch Jerusalems. Die Parallele für die „Zwickmühle“ des Volkes Gottes während der finalen Zeit ist in Daniel 11 zu finden (Info).

Dann lieber (trotzdem) der schmale Weg

Bibel-Weg

Der Weg der Bibel ist der einzig nachhaltige

Doch der bequeme Weg führt ins buchstäbliche Nichts, denn die Quittung wird schon bald darauf folgen. Während die gut subventionierten Klima-Priester lediglich von virtuellen Kipppunkten predigen, gibt es einen solchen Kipppunkt gemäß dem Evangelium durchaus. So wie es zu Noahs Zeiten war, so wird es auch zum Ende der Zeit sein (Matthäus 24,37). Der Kipppunkt zu Noahs Zeiten war das Schließen der Arche. Für sieben Tage passierte nichts, aber es war dennoch bereits alles unwiderruflich entschieden.

Wer sich für den schmalen Weg entscheidet, muss daher mit erheblichem Widerstand rechnen. Dieser Individualismus wird einst innerhalb einer „glattgezogenen“ Gesellschaft weit hervorstechen und mit aller Heftigkeit bekämpft werden. Von den Autoritäten ebenso wie von der völlig fehlgeleiteten Masse. Aber, „mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht„, so Jesus Christus in Matthäus 11,30.

Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt acht, daß euch niemand verführt!
Endzeit-Rede auf dem Ölberg, Matthäus 24,4

Bibelverse aus Schlachter 2000

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