Olli Dürr Das „finale“ Malzeichen des Tieres – Samstag vs. Sonntag

Das „finale“ Malzeichen des Tieres – Samstag vs. Sonntag

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Um das Malzeichen des Tieres kursieren zahlreiche Vermutungen. Handelt es sich um einen Strichcode, einen implantierten Chip oder um etwas völlig anderes? Die Bibel beschreibt als Gesamtes einen geistlichen Kampf zwischen Gut und Böse. Daher liegt es nahe, dass auch das Malzeichen des Tieres einen geistlichen Aspekt enthält und nicht um etwas sichtbares oder unsichtbares am Körper.

Die Kirche pflegt den Sonntag als Tradition

Proteste

Die 10 Gebote Gottes sind unveränderbar

Die 10 Gebote Gottes gemäß 2. Moses 20, 3-17 sind von Gott in Stein geschrieben worden. Dieses Gesetz hat Bestand und ist unveränderlich. Daran ändert auch nichts die umtriebige Interpretation eines „abgeschafften Gesetzes“ aufgrund des Neuen Bundes.

„Die Gläubigen im Neuen Bund unterliegen diesen Gesetzen nicht mehr“, so eine sehr weit verbreitete These. Ein großer Irrtum. Denn die Sünde definiert sich aus der Übertretung des Gesetzes und wenn es kein Gesetz mehr gäbe, dann existierte auch die Sünde nicht mehr. Ohne Gesetz auch kein Gericht. Ohne Gesetz auch keine praktizierte Gerechtigkeit. Darüber hinaus sind auch folgende Aussagen von Jesus Christus unmissverständlich:

Matthäus 5,17:
„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen!

Dieser Vers findet oft Verwendung, um die „Erfüllung des Gesetzes“ als die Abschaffung des Gesetzes zu interpretieren. Wer derart argumentiert, müsste sich auch die Frage stellen, welche Aufgaben ein Beamter am nächsten Tag noch hätte, wenn dieser heute seine Pflicht „erfüllte“. Diese Auslegung ist auch nur möglich, wenn der unmittelbar nächste Vers einfach ignoriert wird. Andernfalls tritt nämlich klar die Gültigkeit der Gesetzte Gottes hervor.
Matthäus 5, 18: „Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.“

Geht es noch unmissverständlicher? Eigentlich nicht. Der nächste Vers verdeutlicht die Gültigkeit des Gesetzes noch mehr. Matthäus 5, 19:
„Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der Kleinste genannt werden im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, der wird groß genannt werden im Reich der Himmel.“

Selbst in den letzten Zügen der Bibel geht hervor, dass die Gesetze nach wie vor gültig und einzuhalten sind. Offenbarung 22,14:
„Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können.“

Auch Paulus sagte mehr als deutlich, dass die Gesetze nicht abgeschafft wurden. Römer 3,31:
„Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Vielmehr bestätigen wir das Gesetz.“

Das 4. Gebot – Die Heiligung des Sabbats

Die Behauptung, die Gesetze Gottes seien abgeschafft, kann einfach widerlegt werden. Damit gelten ohne Einschränkung nach wie vor sämtliche 10 Gebote. Ein buchstäbliches zentrales Gesetz davon ist das 4. Gebot (2. Moses 20, 8):
„Gedenke den Sabbat und heilige ihn!“..

Aufgrund der Verfälschung der 10 Gebote durch die katholische Kirche, und auch übernommen von den EV-Kirchen, wird dieses Gesetz als 3. Gebot geführt. Das 2. Gebot (Bildnisse, Figuren-Anbetung, etc.) haben die Kirchen einfach dem 1. Gebot angehängt und beinahe in Stillschweigen verhüllt. Aus dem „Sabbat“ wurde darüber hinaus ein einfacher „Feiertag“ und diese auch noch dem Sonntag zugeordnet. Einige Bibelübersetzungen haben das Wort „Feiertag“ inzwischen mit dem Wort „Sonntag“ ausgetauscht.

Fadenscheiniges zur Abschaffung des Sabbats

Sog. moderne Theologen (z.B. an der Uni Augsburg) verorten das Sabbat-Gebot kurzerhand und „ziemlich grundlos“ als Zeremonialgesetz. Diese Zeremonien sind mit der Kreuzigung Jesu Christi tatsächlich aufgehoben worden (Beendigung Brand- und Speiseopfer).

Allerdings fehlt jegliche Begründung, warum das 4. Gebot innerhalb der Moralgesetze wie selbstverständlich ein unverbindliches und ohnehin abgeschafftes Zeremonialgebot sein solle. Es gibt keinen rationalen Grund. Dies lässt sich auch keinesfalls mit der Bibel begründen. Es ist reine Willkür.

Der Grund für diese offensichtliche Irreführung liegt allerdings auf der Hand. Die Sonntags-Beachtung wurde bereits im Jahr 321 n.Chr. eingeführt und stellte eine „Kompromisslösung“ zwischen dem Christentum und des heidnischen römischen Sonnengottes Mithras dar. Im Einvernehmen zwischen dem Kaiser Konstantin und dem „Bischof von Rom“ wurde der Sonntag als der „gesetzlicher Ruhetag“ definiert.

In diesem Zuge folgte die schrittweise Einführung des Sonntags als „der Tag des Herrn“ und der eigentliche Sabbat-Tag (Samstag) galt von nun an als ein „jüdischer Feiertag“. Im Jahr 2021 jährte sich die Sonntags-Einführung zum 1.700ten mal. Ein „Jubiläum“. Doch eine Irrlehre bzw. eine Irreführung wird nicht irgendwann zu einer wahren Heilsbotschaft, wenn diese nur lange genug verkündet wird.

Sabbat war von Anfang an definiert

Der eigentliche Sabbat-Tag war stets der 7. Wochentag und wurde von Gott bereits nach dem 6. Tag der Schöpfung als zu heiligender Tag bestimmt. Nachzulesen in 1. Moses 2,3:
„Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte.“
Dieser 7. Wochentag fällt auf den Samstag.

Die Kirche begründet die Heiligung des Sonntags, also der 1. Wochentag, mit der Auferstehung Christi. Grundsätzlich spräche ja nichts dagegen, diesen Auferstehungstag gesondert hervorzuheben. Allerdings ist dies keine Begründung, die von Gott verordnete Heiligung des 7. Wochentags einfach aufzuheben. Zwischen 1. Buch Moses und dem letzten Vers der Offenbarung findet sich bezüglich der Aufhebung des Sabbats kein einziger Hinweis. Im Gegenteil. Kein anderes Gebot wurde zu dessen Befolgung so sehr hervorgehoben wie der 7. Wochentag, also der Sabbat. Es gibt auch keinerlei Begründung, warum eines der 10 Gebote weniger Gewicht als einem anderen gegeben werden sollte.

Der Unterschied zwischen der Heiligung des Samstags und des Sonntags ist alles andere als zu unterschätzen. Die Befolgung der Sabbat-Heiligung ist nichts Geringeres als die Autorität Gottes anzuerkennen. Die Befolgung der Sonntags-Heiligung ist dagegen die Anerkennung der Autorität Kirche. Ein Unterschied, der unzähligen vielen Gläubigen das Leben kostete.

Spreu wird vom Weizen getrennt

Mit dem Samstag und Sonntag werden sich auch künftig im wahrsten Sinne des Wortes die „Geister scheiden“. Gott verordnete den 7. Tag der Woche zur Heiligung und die Kirche(n) verordnen im Sinne ihrer selbst zugeschriebenen Autorität den 1. Tag der Woche. Die jüngsten Entwicklungen zeigen klar auf, dass der Sonntag erneut in den Mittelpunkt gerückt wird. Neben dem Gedenken an den Auferstehungstag Christi gesellte sich längst die Idee des Natur- und Klimaschutzes hinzu. Ein „Sabbat für die Erde“ zur „Bewahrung der Schöpfung“ so eine These.

Natürlich soll dieser Erholungstag an einem Sonntag stattfinden. Darüber hinaus gelte es den Sonntag insbesondere für das Glück der Familie zu schützen. Damit werden auch die Leute ins Boot geholt, welche so mit dem christlichen Glauben nichts am Hut haben. Das gilt ebenso für den Gedanken des „Klima-Schutzes“ anhand eines „Sonntag-Lockdowns“.

Doch mit der Verehrung des Sonntags und dem Ignorieren des von Gott verordneten Sabbats akzeptiert man nicht nur die Kirche als Autorität, sondern verehrt damit kurzerhand den hinter vielen Gesichtern versteckten Widersacher Gottes. Der Sonntag („Sonnentag“) war stets ein heidnischer Feiertag und wird dies auch stets bleiben. Der Hang der katholischen Kirche zu einer jeglichen Form eines „Sonnengottes“ ist ohnehin unverkennbar.

Entscheidung: Gottes Siegel oder Malzeichen

Das in Offenbarung 14 beschriebene und oft zitierte Malzeichen des Tieres wird anhand des Unterschiedes zwischen der Anerkennung Gottes und der Anerkennung der Kirche (Tier) sichtbar und verständlich. Die Anerkennung Gottes als die höchste Autorität und die uneingeschränkte Beachtung Seiner Gebote ziehen das Siegel Gottes mit sich.

Mit der Anerkennung der Kirche und deren Sonntags-Gebot folgt logischerweise die Annahme des Malzeichen des Tieres an der Stirn (Glaube) und / oder an der Hand (Handlung). Die kath. und ev-Kirchen haben bereits ihre Autorität und auch „Unfehlbarkeit“ festgelegt. Bald schon wird der Sonntag weltweit als der verbindliche Ruhetag definiert werden. Erst unter strenger „Anratung“ und schließlich unter Androhung von Sanktionen.

An diesem Punkt gilt es für jeden einzelnen Menschen sich entweder für Gott zu entscheiden oder eine fiktive Autorität anzuerkennen. Ein paar Verse zum Unterschied zwischen Malzeichen des Tieres und das Zeichen des HERREN.

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