Die 6 (+1) Tages Schöpfung Gottes – Elementar für Evangelium

Earth from Space

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Die Bibel beginnt mit dem Schöpfungsbericht. Gott schuf Himmel und Erde in 6 buchstäblichen Tagen und vollendete Sein Werk mit dem 7ten Tag, dem Sabbat. Nur noch eine Minderheit erkennt diesen ersten Bericht als ein Bestandteil des Fundaments des gesamten Evangeliums an. Fehlt bereits an dieser Stelle der Glaube, wird es wirklich problematisch.

Der begründete Ursprung

Wer die Bibel aufschlägt und vom Anfang an das Lesen beginnt, stößt damit gleich auf den Schöpfungsbericht. Wie alles begann. Das macht Sinn. “Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde“, so der erste Satz. So trivial wie diese ersten Worte aussehen mögen, so viel Überraschendes steckt da tatsächlich drin. Im hebräischen Original lautet der Satz etwa “Bereschit bara elohim et haschamajim we et ha’aretz” und besteht im Hebräischen aus 7 zusammengesetzten Wörtern. Alle Zeichen (und Jota) zusammengezählt ergeben 28 an der Zahl. Darin steckt die 4×7.

Prophetieerfüllung
‘Der erste Eindruck zählt’

Damit beginnt bereits das Dilemma beim Schöpfungsbericht, wenn der Glaube an Gottes Wort schlicht fehlt. Das Betrachten der Schöpfung in buchstäblichen 7 Tagen ist nicht nur chronologisch sinnvoll an den Anfang gesetzt, sondern bildet gleich zu Beginn die sichere Identifizierung des wahren Schöpfers, Seine Autorität und auch Seines wahren Charakters. Fehlt dies alles, kann der “große Rest” der Bibel eigentlich nur ins Leere laufen und man betrachtet den essenziell wichtigen Erlösungsplan für den Menschen, was der eigentliche Zweck der “guten Nachricht” ist, als eine Ansammlung von farbenreichen Erzählungen über die persönlichen Empfindungen antiker Patriarchen.

Das Evangelium lag quasi vorbereitet in der Schublade (“das Geheimnis Gottes”, Offenbarung 10,7; Epheser 1,9; 6,19), schon seit Vorzeiten. Vorbereitet für den Fall, den Gott längst voraussah. Der Fall des Menschen im Garten Eden aufgrund der listigen Täuschung des hinter der Schlange verborgenen Satans. Ab diesem Zeitpunkt war das Evangelium, die Eröffnung eines rettenden Ausweges, relevant. Fehlt dieser Glaube, fehlt auch die Grundlage dafür, den Erlösungsplan als solchen zu erkennen, geschweige diese Gnade Gottes anzunehmen.

Schöpfungstag 1

Am ersten Tag der Schöpfung legte Gott das Fundament für alles, was in den nächsten Tagen noch kommen wird. Er schuf die Himmel und die Erde. Ein karger Untergrund, nur Leere und Ödnis (“Tohuwabohu”). Ein Zustand, der zum Abschluss des inzwischen rund 6.000-jährigen Dilemmas in dieser Welt wieder eintreten wird. Ganz im Gegensatz zu den Erzählungen über ein “1.000-jähriges Friedensreich auf der Erde“. Es wird für 1.000 Jahre kein Leben auf der Erde mehr geben. Da “unten im Abgrund” ist alles verwüstet. Lediglich Satan und seine Schergen haben nun Zeit, völlig handlungsunfähig (gebunden), sich das Ergebnis ihres diabolischen Treibens zu betrachten (Offenbarung 20,2-3).

Eben jener Ausgangs-Zustand, wie dieser nach dem 1.000 Jahren wieder bereinigt als Fundament für den neuen Himmel und die neue Erde sein wird (Offenbarung 21).

Tag 1

1. Moses 1,1-5:
Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Die Erde aber war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. 4 Und Gott sah, daß das Licht gut war; da schied Gott das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der erste Tag.

Schöpfungstag 2

Offensichtlich waren das Meer und die Atmosphäre nicht voneinander getrennt. Eine einzige “Wasserwüste” ohne Konturen. Gott trennte dies auf in eine Wasserfläche und die darüber liegende Atmosphäre.

Tag 2

1. Moses 1,6-8:
Und Gott sprach: Es werde eine Ausdehnung inmitten der Wasser, die bilde eine Scheidung zwischen den Wassern! Und Gott machte die Ausdehnung und schied das Wasser unter der Ausdehnung von dem Wasser über der Ausdehnung. Und es geschah so. Und Gott nannte die Ausdehnung Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der zweite Tag.

Schöpfungstag 3

Noch immer ein reiner “Wasserplanet”, nichts Festes unter den Füßen. Am dritten Tag der Schöpfung trennte Gott das Wasser, bzw sammelte dieses, um so das Land freizugeben. Der feste Untergrund für alles Grüne. Noch am Tag 3 kamen auf dem Land die Pflanzen hervor.

Tag 3

1. Moses 1,9-13:
Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an einen Ort, damit man das Trockene sehe! Und es geschah so. Und Gott nannte das Trockene Erde; aber die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras sprießen und Gewächs, das Samen hervorbringt, fruchttragende Bäume auf der Erde, von denen jeder seine Früchte bringt nach seiner Art, in denen ihr Same ist! Und es geschah so. Und die Erde brachte Gras und Gewächs hervor, das Samen trägt nach seiner Art, und Bäume, die Früchte bringen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, daß es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der dritte Tag.

Schöpfungstag 4

Am vierten Tag der Schöpfung “schaltet” Gott ein “externes” Licht ein. Während das Licht am ersten Tag von Gott selbst stammte, wurde es jetzt Zeit, für eigene Lichtquellen zu sorgen. Die Sonne, damit diese den Tag erleuchtet und das bereits Geschaffene und auch das noch Kommende am Leben zu erhalten, und der Mond für das Licht in der Nacht. Die Sonne dient zur Unterscheidung zwischen Tag und Nacht, bzw. das Abzählen der Tage. Der Mond markiert mit seinen Phasen einen jeden neuen Monat und somit auch die Jahre.

Auch die Sterne, welche das Himmelsfirmament in der Nacht schmücken, kamen am vierten Schöpfungstag hinzu.

Tag 4

1. Moses 1,14-19:
Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre, 15 und als Leuchten an der Himmelsausdehnung, daß sie die Erde beleuchten! Und es geschah so. Und Gott machte die zwei großen Lichter, das große Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht; dazu die Sterne. Und Gott setzte sie an die Himmelsausdehnung, damit sie die Erde beleuchten und den Tag und die Nacht beherrschen und Licht und Finsternis scheiden. Und Gott sah, daß es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der vierte Tag.

Schöpfungstag 5

Am fünften Schöpfungstag wurde es erstmals richtig lebendig. Gott schuf neben den allerlei Tieren im Wasser auch gleich die unterschiedlichsten Vögel.

Tag 5

1. Moses 1,20-23:
Und Gott sprach: Das Wasser soll wimmeln von einer Fülle lebender Wesen, und es sollen Vögel dahinfliegen über die Erde an der Himmelsausdehnung! Und Gott schuf die großen Meerestiere und alle lebenden Wesen, die sich regen, von denen das Wasser wimmelt, nach ihrer Art, dazu allerlei Vögel mit Flügeln nach ihrer Art. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt das Wasser in den Meeren, und die Vögel sollen sich mehren auf der Erde! Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der fünfte Tag.

Schöpfungstag 6

Den sechsten Schöpfungstag sah Gott für das Schaffen aller Landtiere vor. Darunter auch Arten, welche heute längst ausgestorben sind und von der “Wissenschaft” auf irgendwo zwischen 60 Millionen und 240 Millionen Jahren zurückdatiert werden. In der postulierten, hypothetischen Ära des Kambriums fangen ohnehin die Probleme an. Denn fast alle bekannten Tiere, heute noch existent oder bereits ausgestorben, tauchten nahezu auf einen Schlag und gleichzeitig auf. Die sog. kambrische Explosion ist eine “nicht erklärbare” Tatsache. Danach alles vorhanden und vorher nichts da gewesen. Daher “einfach nur Schwamm drüber”.

Tag 6a

1. Moses 1,24-25:
Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art, Vieh, Gewürm und Tiere der Erde nach ihrer Art! Und es geschah so. Und Gott machte die Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.

Quasi in der zweiten Hälfte des sechsten Schöpfungstages schuf Gott die Menschen. Zuerst Adam, im Anschluss seine Gefährtin Eva. Geschaffen nach dem Ebenbild Gottes, als Mann und als Frau (gerne auch männlich und weiblich, ändert nichts). Man erkennt auf den ersten Blick, dass der Schöpfungsbericht über die Schaffung des Menschen weitaus mehr zu erzählen hat, als für die Schöpfung der jeweiligen Vortage.

Tag 6b

1. Moses 1,26-31:
Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht! Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.

Und Gott segnete sie; und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde! Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles samentragende Gewächs gegeben, das auf der ganzen Erdoberfläche wächst, auch alle Bäume, an denen samentragende Früchte sind. Sie sollen euch zur Nahrung dienen;

aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich regt auf der Erde, allem, in dem eine lebendige Seele ist, habe ich jedes grüne Kraut zur Nahrung gegeben! Und es geschah so. Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.

Schöpfungstag 7

Untrennbar mit den sechs vorangegangenen Schöpfungstagen ist der siebente Tag, der Sabbat. Von Gott zur Vollendung Seiner Schöpfung so eingerichtet. Diesen Tag der Ruhe sprach Gott selig und heiligte diesen. Der Schöpfer war weder müde, noch ausgelaugt oder erschöpft. Wie es Jesus Christus betonte, schuf Er den Sabbat um des Menschen willen (Markus 2,27). Ein Tag der Gemeinsamkeit zwischen dem Schöpfer und Seinem geschaffenen Mensch (Info)

Tag 7

1. Moses 2,1-3:
So wurden der Himmel und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer. Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte.

Mensch – “Krönung der Schöpfung”

Der Mensch, die “Krönung der Schöpfung”. Für den Bibelgläubigen logisch, da Gott schließlich den Menschen zu Seinem Ebenbild schuf und diesem sogar die ganze restliche irdische Schöpfung unter dessen Füße legte:
Du hast ihn ein wenig niedriger gemacht als die Engel; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt. Du hast ihn zum Herrscher über die Werke deiner Hände gemacht; alles hast du unter seine Füße gelegt: Schafe und Rinder allesamt, dazu auch die Tiere des Feldes; die Vögel des Himmels und die Fische im Meer, alles, was die Pfade der Meere durchzieht.” (Psalm 8,6-9)

Wenn das mal keine priorisierte Position ist. Das sieht zudem nach viel Verantwortung aus. Aber, was der Mensch tatsächlich daraus gemacht hat, kann mit dem Fortschreiten der Zeit immer eindrücklicher erkannt werden. Anders sieht es jedoch die moderne, säkulare Wissenschaft, das insgeheime Priestertum und die Kaste der “atheistischen Propheten”, zuständig für die Verbreitung und Manifestierung ihres Glaubens. Was der Christ als das Studium des Evangeliums bezeichnet, ist für den Träger von weißen Kitteln mit Kugelschreiber in der Brusttasche die Geisteswissenschaft für das Modellieren neuer gedanklichen Konstrukte.

Evolutionstheorie auf Sand gebaut

Haus auf Sand
Es gibt bessere Fundamente

Die säkulare Wissenschaft, sehr oft von extern einfließenden Forschungsgeldern abhängig, übt sich offensichtlich unter dem Druck des “anerkannten Narratives der Mehrheit” in Verdrängung. Die Beweislage gegen die postulierte Evolutionstheorie ist nicht nur “erdrückend”, sondern gleich “erschlagend”. Die Evolutionstheorie kann einfach nicht funktioniert haben. Noch viel weniger bewusst sind sich die Forscher, dass sie als generelle Atheisten tatsächlich einem Glauben anhängen und diesen ihren “Heiligen Gral” mit allem Nachdruck verteidigen (Info).

Die Kirche Roms übt sich in einer Symbiose zwischen säkularer Wissenschaft und dem biblischen Schöpfungsbericht. Das beginnt bereits mit dem behaupteten Urknall. Der geistige Vater dieser Hypothese war mit Georges Lemaître ein Jesuit aus Belgien. Die Urknalltheorie und die Evolutionslehre seien mit dem Schöpfungsbericht im Evangelium vereinbar, so die “päpstliche Erkenntnis”, bzw. Doktrin. Dazu bedarf es aber enorme geistige Kraftanstrengung, um beides unter einen Hut zu bekommen. Denn die Bibel ist hier unmissverständlich klar.

Buchstäbliche Tage

Genesis 1 berichtet über buchstäbliche Tage, zu je 24 Stunden, pro Schöpfungstag. Das hebräische Wort dafür, welches am Ende eines jeden Schöpfungstages zu finden ist, lautet “yohm”, und bedeutet 1 buchstäblichen Tag. Entweder von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, oder auch von Sonnenaufgang bis zum nächsten Sonnenaufgang. Eine symbolische Auslegung als eine Periode von Zeit erfordert dagegen einen damit verbundenen Kontext. Doch es heißt, “es wurde Abend, und es wurde Morgen…”. Damit ist die Periode definiert.

Die Wissenschaft spricht dagegen über rund 14,7 Milliarden Jahre seit dem “kosmischen Ur-Rumms” und den (inzwischen, man ist ja flexibel) rund 2 Millionen Jahren, seitdem der erste “affenähnliche” Mensch auf Erden umhergezogen sein soll.

Kompromisse unmöglich

Schimpanse
Ein Affe ist und war immer ein Affe

Der Mensch, Gottes Ebenbild, so der Schöpfungsbericht. Affen und Menschen haben gleiche Vorfahren, so die Wissenschaft. Welch ein “Ebenbild”.

Nein, Evolutionslehre und Schöpfungsbericht sind nicht nur völlig inkompatibel (Info), sondern eine solche These der Vereinbarkeit wirft auch gleich das gesamte Evangelium über den Haufen. Gesetz Gottes, Sünde, Gehorsam, Übertretung, notwendige Gnade, etc., ab welchem Zeitpunkt der “menschlichen” Entwicklung gemäß Evolution würde dies alles überhaupt greifen? Ab dem Zeitpunkt, wo der Affen-Vorfahre die Bäume verließ und das erste Mal aufrecht lief?

Glaube an Bibel oder an Jesuiten?

Selbst wenn man eine Kompromissbereitschaft zeigte, bliebe immer noch die messerscharfe Trennlinie zwischen wissenschaftlich-römisch-katholischen Narrativen und dem Schöpfungsbericht der Bibel. Auch ein Kompromiss resultiert immer in einer Abweichung vom Ursprung. Die Kernfrage lautet schlicht, “glaube ich Gottes Wort, oder glaube ich den Jesuiten?”. Die Existenz Gottes kann obendrein mithilfe sauberer wissenschaftlicher Argumente belegt werden (Info).

Ein solcher persönlich eingegangener Kompromiss zeigt sich auch an Bekenntnissen, an die Wunder Jesu Christi zu glauben (Heilungen, Wasser zu Wein, von Toten auferweckt, etc.), Seine Kreuzigung und Auferstehung von den Toten, sowie an Seine Himmelfahrt, Seine Liebe zu den Menschen, aber eine Schöpfung in 7 buchstäblichen Tagen? Nope! Unmöglich, wie soll das gehen?

Schöpfungs-Sabbat

Sabbath-Sign
Sabbat – Viertes Gebot

Das Gedanken-Modell der Evolution steht dem Evangelium somit konträr gegenüber. Nichts im Erlösungsplan hätte noch eine Grundlage, geschweige irgendeinen Sinn. Das gälte nicht nur für die Definition der Sünde und deren Grundlage aus dem Gesetz Gottes, sondern damit auch gleich für den 7ten-Tag-Sabbat. Dieser von Gott geheiligte Tag ist schließlich fester Bestandteil der gesamten Schöpfung Gottes. Zudem eingerichtet als ein unverwechselbares Zeichen für den einzigen, lebendigen Schöpfer.

Die Beachtung des Sabbats durch den Menschen ist wiederum dessen Anerkennung des wahren Gottes und Seine Autorität. Wer dagegen einen anderen Tag beachtet, der erkennt damit jene Autorität an, die diesen “Ersatz-Tag” eingerichtet hatte (Info).

Abfall war angekündigt

Auf indirekter, aber doch erkennbarer Weise, sagte die Bibel eine derartige Lehre wie die Evolutionstheorie voraus. Schließlich handelt es sich damit um eine Doktrin, die mangels Beweisen nicht nur extremen Glauben erfordert, sondern unmittelbar vom Glauben an das Evangelium und somit auch vom Glauben WIE Jesus Christus und das Tragen Seines Zeugnisses wegführt. Einen solchen Hinweis findet man im Zuge der Auslegung der 5. Posaune im Antitypus (Offenbarung 9,1-12). Fünf (prophetische) Monate soll dieser Zustand anhalten, also konkret 150 Jahre (Info).

Charles Darwin veröffentlichte sein Werk “Die Entstehung der Arten” im Jahr 1859. Damit endeten die 150 Jahre im Jahr 2009. Der Beginn der 6. Posaune und auch einer neuen verderblichen Lehre. Die Menschen sterben einen (geistlichen) Tod in Massen (7 Posaunen).

Entweder alles oder bleiben lassen

Scientist Faith
Ein ‘Akademiker’

Ein jeder Mensch entscheidet selbst. Folgt dieser den Fußstapfen Jesu Christi oder den “Erkenntnissen der Vernunft”, welcher mit dem Aufkommen des Neuprotestantismus für einen der größten Glaubensabfälle in der Geschichte sorgte.

Einen derartigen Zustand, dieses aus dem Wort Gottes zu glauben, jenes aber als alte Geschichten abzutun, entspricht einem Schweben im Nirgendwo. Eine Fehleinschätzung ist, es sich jemals auf eine Art neutralem Boden zu bewegen. Hier gilt tatsächlich “Schwarz-Weiß-Denken”. Entweder befindet man sich voll und ganz auf Gottes Gebiet, oder auf dem des Widersachers. Irgendwas zwischendrin existiert nicht. Man kann dieses Verhalten wie ein “Wackeldackel” auch als einen lauwarmen Zustand bezeichnen, so wie es für die letzte Gemeinde Gottes, Laodizea, als große Rüge vorgetragen wird (Info). Jesus Christus ist hier eindeutig, was Er davon hält:
So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund.” (Offenbarung 3,16).

Wiederholung der Schöpfung – Alles neu

Natur pur
Alles wird neu

Inzwischen ist die Schöpfung Gottes degeneriert, verelendet, unrein, durchtränkt von Sündhaftigkeit. Da gibt es kein Flicken oder Reparieren mehr. Daher ist auch der Slogan “Bewahrung der Schöpfung” für die Katz und kommt rund 6.000 Jahre zu spät. Gott macht keine halben Sachen, sondern alles “sehr gut”. Die Schöpfung wird wiederholt werden. Alles wird neu.

Wie lange dieser Prozess dauern wird, steht nicht in der Bibel. Aber es liegt sehr nahe, dass Gott wieder für 6 Tage an der Arbeit ist, wobei am letzten Tag nicht der Mensch neu geschaffen wird, sondern wieder eingelassen wird in das neue, ewige Eden. Am nächsten Tag wird Sabbat sein, wie auch weiterhin jeder 7te Wochentag (Jesaja 66,22-23). Zeit für Gemeinschaft mit Gott und Staunen über Seine Schöpfung.

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer gibt es nicht mehr.
Offenbarung 21,1

Bibelverse aus Schlachter 2000

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