Olli Dürr Ernährung Die „Booster-Paste“ – Gesunder Gemüse- & Gewürze-Mix

Die „Booster-Paste“ – Gesunder Gemüse- & Gewürze-Mix

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Nach einschlägigen eigenen Erfahrungen „schwöre“ ich inzwischen auf einen abenteuerlich aussehenden Mix aus verschiedenen Gemüsesorten und Gewürzen. Diese „Booster-Paste“ half mir über so manche Erkältungskrankheit locker hinweg oder verhinderte diese sogar. Ein einfaches Rezept, in Null-komma-Nix fertiggestellt.

Dieser Mix ist keine Neuheit

Ingwer-Pulver

Ingwer ist der Hauptbestandteil der Booster-Paste

Das Rezept des von mir als „Booster-Paste“ bezeichneten „Wundermittels“ ist nicht neu. In den Weiten des Internets sind einige Beschreibungen und Zusammenstellungen dieser „Wunder-Pampe“ zu finden. Ich hebe diese hier noch einmal gesondert hervor, da ich aus eigener Erfahrung von der „Booster-Paste“ völlig überzeugt bin.

Mit diesem Mittelchen handelt es sich um nichts anderes als eine Kombination von Lebensmittel, die für sich alleine schon hervorragende Eigenschaften zugunsten der Gesundheit aufweisen. Also warum nicht als ein Gesamtpaket verschnürt und dies auch noch mit einer gewissen Flexibilität. Zugegeben, Geschmack ist nicht jedermanns Sache, aber bei der „Booster-Paste“ gilt die Regel „Gesundes muss bitter schmecken“ nicht unbedingt.

Meine Rezeptur dieser „Booster-Paste“ setzt sich in der Regel zusammen aus Knoblauch, Ingwer, Kurkuma, Zwiebel, Chili (Cayenne-Pfeffer), Zitrone, Apfel, Brennnessel und Honig. In der jeweiligen Menge gibt es keine strenge Vorgabe. An diesem Punkt liegt sogar ein gewisses Spektrum für die persönliche Geschmacksausrichtung vor, aber diese ist angesichts der gesundheitlichen Vorteile ohnehin zweitrangig.

Die möglichen Zutaten für die „Booster-Paste“

KnoblauchKnoblauch
IngwerIngwer
KurkumaKurkuma
ZwiebelZwiebel
ChiliChili / Cayenne
ZitroneZitrone
ApfelApfel
BrennnesselBrennnessel
HonigHonig

Meine verwendete Zusammenstellung

Meine „Booster-Paste“ setzt sich in der Regel folgend zusammen:
2 Knollen Knoblauch
150g (Bio-) Ingwer
50g Kurkuma, bzw. viertel Dose Pulver
1 große oder 2 kleine Zwiebeln
10 Chili-Schoten, bzw. halbe Dose Pulver
1 mittelgroße Zitrone
1 Apfel (Option)
20g Brennnesselpulver (Option)
250g Honig (halbes Glas, flüssig)

Es gibt kein striktes Rezept

Das „Zusammenwerfen“ dieser gesunden Allerlei ist denkbar einfach. Es reicht eigentlich völlig aus, Ingwer, Kurkuma, Zitrone, Apfel, Zwiebel mit Wasser abzuwaschen. Beim Knoblauch werden lediglich die einzelnen Zehen aus der Knolle geholt. Ich verzichte bei allen Zutaten auf das Schälen, denn zwischen Schale und Innenseite befinden sich oft die besten Inhaltsstoffe.

Während es Knoblauch und Ingwer in so ziemlich jeden Supermarkt gibt, sieht es bei Kurkuma und Chili etwas anders aus. Allerdings darf es auch Kurkuma-Pulver sein und dieser ist ebenfalls in fast jeder Gewürzecke eines Supermarktes zu finden. Chili kann ebenfalls als Pulver hinzugeführt werden, aber es sollte wirkliche eine scharfe Sorte sein. Diese „Rosenscharf“-Sorten oder Mild-Typen bringen zwar einen gewissen Geschmack, enthalten aber nicht wirklich die Wirkstoffe Capsaicin und Dihydrocapsaicin in bedeutsamer Menge und genau in diesen Stoffen steckt „die gewünschte Würze“.

Während Zitrone eigentlich mit rein sollte, bleibt der Apfel eine Option. Dieser kann in Hälften oder Viertel geschnitten werden, um die Kerne zu entfernen. Die Zitrone, Ingwer und Kurkuma (falls nicht Pulver) werden auch nur in kleinere Stücke zerteilt. Chili und Knoblauch können einfach so mit rein.

Brennnessel sind eigentlich ein Thema für sich. Diese völlig unterschätzte und meist sogar verkannte Pflanze ist ein echtes Wunderwerk der Natur. Die Inhaltsmengen bestimmter Vitamine und Mineralstoffe, insbesondere Eiweiß, erreichen einsame Spitzenwerte. Wenn es sich herumspräche, wie phänomenal dieses „Unkraut“ tatsächlich ist, würden sich viele Sammler gegenseitig an den Kragen gehen. Die Brennnessel darf in Pulverform, oder auch frisch gesammelt (Blätter, Stängel, Wurzel) einfach mit rein.

Sollte eine Unverträglichkeit eines dieser Zutaten bekannt sein, dann einfach weglassen.

Mixen – Honig – Fertig

Reibe

Mixer wäre Trumpf – Reibe geht auch

Wer einen Mixer hat, ist klar im Vorteil. Bis auf den Honig können alle Zutaten nun auf einmal im Mixer ordentlich zerkleinert werden. Andernfalls bleibt auch das „andächtige“ Raspeln. Einmal zu einem Brei zerkleinert, kommt nun in einer separaten Schüssel der Honig mit dazu. Alles miteinander ordentlich verrühren, fertig. Umgefüllt in ein Glas mit Deckel und ab in den Kühlschrank. Meine „Booster-Paste“ hielt sogar bei Zimmertemperatur für mind. 2 Wochen. Dann war das Glas allerdings schon vollständig verputzt.

Die Verwendung ist flexibel

Wie und auf welche Weise diese Paste gegessen wird, ist völlig offen. Der Eine bevorzugt ein oder zwei Esslöffel pro Tag, der Andere entdeckt in dieser „Booster-Paste“ einen abenteuerlichen Brotaufstrich. Für mich kam in der Regel die zweite Variante infrage. Da man sich auf diesem Gebiet auf einem (Pharma-) Minenfeld bewegt, gibt es hier auch keine konkreten „Gesundheits-Tipps“. Die gesundheitlichen Vorteile können alleine schon aus der Summe der einzelnen Zutaten abgeschätzt werden. So gibt es z.B. für Ingwer anerkannte Heilwirkungen, welche wohl eher aus „pharma-technischen“ Gründen sehr begrenzt erscheinen.

Meine eigenen Erfahrungen

Meine Erfahrung zeigt eine überstandene Erkältung nach nur wenigen Tagen, ohne Fieber oder größere Beschwerden. Es ist zwar schwierig abzuschätzen, ob es zu einer Erkältung gekommen wäre, wenn ich diese „Booster-Paste“ nicht präventiv eingenommen hätte, aber derlei Erkältungen sind insgesamt ziemlich selten. Sollte mal wieder die „Backe anschwellen“ wegen einer aus den Fugen geratenen Wurzelbehandlung, dann war das Thema bei mir bisher nach 2-3 Tagen erledigt. In solchen Fällen gab es noch eine Aktivkohle-Tablette dazu, die einfach an der geschwollenen Stelle in die „Backe geklemmt“ wurde und dort bis zur Auflösung auch blieb. Wichtig ist für mich auf jeden Fall die Abwesenheit von E-Nummern sowie Nebenwirkungen. Die Apotheke wurde von mir zuletzt im Jahr 2020 besucht und dies lediglich wegen einer FFP2-Maske, mangels Alternativen vor Ort.

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