Die “Zeit der Schöpfung” hat mit dem Auftakt des “Weltgebetstages für die Schöpfung” wieder begonnen. Ein Projekt der Ökumene zur Verbrüderung der unterschiedlichen Kirchen. Sogar jene Gemeinde, welche auf den ersten Blick über jeden Verdacht erhaben zu sein scheint, ist zumindest in der “Führungsetage” mit voller Begeisterung dabei. Womöglich sogar noch die sichtbare Erfüllung einer Prophetie.
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Alle Jahre wieder
Mit dem 01. September begehen die insbesondere an der Ökumene angeschlossenen Kirchen wieder den “Weltgebetstag für die Schöpfung”. Dies ist der Auftakt der bis zum 04. Oktober anhaltenden Phase der “Zeit der Schöpfung”. Papst Leo XIV unterstützt diese Gedenktage ausdrücklich und betonte die Wichtigkeit der ökumenischen Initiative während seiner vergangenen Angelus-Botschaft. Der “Weltgebetstag für die Schöpfung” ist in der römisch-katholischen Kirche noch jungen Alters. Papst Franziskus richtete diesen “Öko-Tag” erstmals im Jahr 2015 ein. “Termingerecht und passgenau” zu seiner vorab im 24. Mai 2015 veröffentlichten Umwelt-Enzyklika “Laudato Si’“.
Im Zentrum der “kirchlichen Naturtage” steht das vom als heilig erklärten Franz von Assisis verfassten “Sonnengesang”. Eine Hommage an die Natur, in denen Sonne, Mond, Wasser, Wind, Feuer, etc., als Brüder und Schwester bezeichnet werden. Die “Zeit der Schöpfung” ist damit eine Ergänzung des bereits seit 1970 gefeierten “Tag der Erde”, jeweils am 22. April eines Jahres (Info).
“Was nicht passt, wird einfach passend gemacht.” So auch die Kirche Roms, welche den biblischen Sabbat (2. Moses 20,8-11), der explizit auf Gott der wahre Schöpfer hinweist, mit der “alten Schöpfung” verknüpft, nur um damit die “neue Schöpfung” mit dem Sonntag in Verbindung bringen zu können (Info).
Wo man es eigentlich nicht vermutet hätte
Wie die seit Jahrzehnten vorangetriebene Ökumene ihre seltsamen Blüten austreibt, so sind derlei Auswüchse auch an den teilnehmenden Glaubensgemeinschaften zu erkennen. Sogar von Kirchen, bei denen man es, sofern man die Prophetien ausklammerte, auf den ersten Blick nicht erwartet hätte. In voller Anerkennung des nach wie vor uneingeschränkt gültigen Sabbats (7ter Tag der Woche, “Samstag”), in Verbindung mit der Schöpfung gemäß Exodus 20, erscheint es dennoch als notwendig, einen separaten “Schöpfungssabbat” einzurichten. Man frägt sich an dieser Stelle, warum eigentlich? Denn der Sabbat ist neben der Befreiung Israels aus Ägypten (5. Moses 5) eindeutig mit der Schöpfung verbunden.
Ursprung “Schöpfungssabbat” (!)

Dieser “Schöpfungssabbat” wurde von der “General Conference Corporation of Seventh-day Adventists” erstmalig am 24. Oktober 2009 zelebriert. Seither wird an jedem vierten Sabbat im Oktober der “Schöpfungssabbat” ausgerufen. Die Begründung für die Einrichtung dieses speziellen Tages hat es allerdings in sich:
“Dies hatte weniger mit dem Tag als mit dem Jahr zu tun, da 2009 der 200. Geburtstag von Charles Darwin und der 150. Jahrestag der Veröffentlichung seines Buches ‘Die Entstehung der Arten durch natürliche Selektion’ markiert wurden.” (Quelle)
Man fragt sich, was so in manchen Köpfen der “obersten Etage” eingefahren sein könnte. Nicht nur, dass die Evolutions-Hypothese (“Atheisten-Religion“) dem biblischen Schöpfungsbericht diametral gegenübersteht, sondern auch das Jubiläumsjahr von 150 Jahren könnte einen sehr interessanten wie auch aufschlussreichen Aspekt beinhalten.
Durchaus prophetische Qualität
Hierzu lohnt es sich, die 5. und 6. Posaune gemäß Offenbarung, Kapitel 9, genauer anzusehen. Neben der “klassischen Auslegung” der 7Posaunen, welche sich über einen historischen Zeitraum zwischen den Jahren 410 und 1840 erstreckt, gäbe es nach der markanten Aussage in Offenbarung 10,11, “Du sollst nochmals weissagen über viele Völker und Nationen und Sprachen und Könige!“, noch die anti-typische Bedeutung für den Zeitraum 1840 bis heute und die in die Nähe gerückte Zukunft (Info).
Während der Phase der 5. Posaune in anti-typischer Anwendung werden die Menschen für “fünf Monate” gequält werden, und zwar jene, welche das Siegel Gottes nicht an ihrer Stirn haben (Offenbarung 9,4-5). Es handelt sich allerdings nicht um das finale Siegel der 144.000 (Offenbarung 7), sondern um das Unterpfand des Heiligen Geistes (Info). Jene Menschen, welche nicht fest im Glauben und im Vertrauen Gott gegenüber stehen, werden während der 5. Posaune Schaden erleiden.
Genau 150 Jahre

Fünf prophetische Monate entsprechen 150 Jahre (Info). Charles Darwin veröffentlichte sein erstes Evolutions-Werk im Jahr 1849. Eine Theorie, welche den Schöpfungsbericht der Bibel aus den Köpfen der Menschen auszuhebeln vermochte. Aber eben nur jene Menschen, die mit dem wahren Glauben nicht in Verbindung standen. Nach 150 Jahren war es das Jahr 2009 und damit die Zeit für den Beginn der 6. Posaune. In dieser Phase werden ein Drittel der Menschen (geistlich) getötet, von einem großen Reitheer (Offenbarung 9,15-16). Das sieht direkt nach einer massiv verbreiteten Irrlehre oder Philosophie aus. Gemäß Ausgangspunkt “großer Strom Euphrat”, also eine Lehre Babylons.
Der Blick zurück verrät, dass nach einer anhaltenden, wohl die Köpfe der Menschen vorbereitenden, Welle der “Toleranz” auf die Menschheit eine Lawine der “Regenbogenfarben” losgelassen wurde. Im Jahr 2009 unterzeichnete US-Präsident Barack Obama die Gesetzgebung, dass “Queer-Woke” nicht nur legal, sondern deren Benachteiligung sogar strafbar werde. Seither wurden die Regenbogenfarben und die dahinter steckende “Philosophie” an allen Ecken und Enden, an Schulen, an öffentlichen Verkehrsmittel, an Rathäusern, auf Supermarkt-Parkplätzen, an Schulen und Kindergärten, sogar an Kirchen gehisst.
Kann sein, muss aber nicht sein. Eine erkennbare Analogie gäbe es allerdings schon.
Einfach auf Evangelium stehenbleiben
Wie gehabt. Die Welt ist mit aller Motivation dabei, noch tiefer abzustürzen, der Boden ist noch nicht erreicht. Der große Abfall innerhalb des Volkes Gottes wiederholt sich erkennbar und ist im vollen Zuge. Mit der Verschmelzung diverser Auszüge aus dem Evangelium und dem Humanismus bewegt sich die Menschheit geradewegs auf eine “ökumenische Theosophie” zu, welche schon längst beschreibbare Eigenschaften hat (Info).
Hier bleibt es nur, auf dem Fundament des Evangeliums fest stehenzubleiben, komme, was wolle.
Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können.
Offenbarung 22,14
Bibelverse aus Schlachter 2000
