Worte & Taten große Kirchen – Tatsächlicher Krieg gegen Evangelium

Denker

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Worte und Taten der großen kirchlichen Einrichtungen weichen stark voneinander ab. “An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen”, so auch bei den Einrichtungen der EKD und bei der Kirche Roms. Nach außen getragene, scheinbare Bemühungen, die Kirchen wieder mit mehr Menschen zu füllen, sind lediglich Tarnkappen des tatsächlich geführten Krieges gegen das Evangelium.

Anhaltende Ratlosigkeit – Scheinbar

Den großen Kirchen in Deutschland fehlt sichtlich noch immer das “passende Rezept”, wie der Strom aus Kirchen-Flüchtigen gestoppt oder zumindest vermindert werden könnte. Man bemüht sich darin, die “Angebote” für die Menschen attraktiv zu gestalten, sodass der Anreiz für einen Kirchengang, der über gelegentliche Gottesdienstbesuche hinausgeht, gesteigert werden könnte. Ein Austritt aus der Kirche ist schließlich auch mit dem anteiligen Verlust der Kirchensteuereinnahmen verbunden.

Ratlosigkeit
Scheinbare Ratlosigkeit

Die Ratlosigkeit der Verantwortlichen in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zeigt sich allein daran, sogar Betriebswirte für Vorschläge von Konzepten zu beauftragen (Info).

Im Laufe des Jahres 2023 verbuchten die EV-Kirchen in Deutschland einen vorübergehenden Höhepunkt bei der Zahl der Kirchenaustritte (Info). Auch die römisch-katholische Kirche kann sich nicht damit rühmen, ihre Schäfchen beisammen halten zu können. Im Jahr 2022 flüchteten gut eine halbe Millionen Menschen (Info). Die Entwicklungen im Jahr 2024 zeigen auf, dass die Maßnahmen, welche auch immer es gewesen sein mögen, nicht wirklich zu einem Halten der Schäfchen beitragen konnten.

Vermeintlich hilfreiche Maßnahmen

Eine Verzweiflung suggerierende Ansätze der EKD und auch als Einzelaktionen der Pfarrer und Pastoren für eine “verbesserte Akzeptanz” bestehen aus:
– Ausweitung von Ritualen (Info)
– Schaffung einer “Ritual-Agentur” (Info)
– Angebote von Seelsorge durch Künstliche Intelligenz (Info)
– Abhalten von “Tauf-Events” (Info)

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!

Im Gegenzug outen sich die institutionellen Kirchen zusehends als sich eine dem Evangelium immer weiter entfernenden Einrichtung. Markante Eckpunkte des Zerfalls sind:
– Politik als offizieller Bestandteil der EV-Kirchen erklärt (Info)
– Diffamierung der Individualität von Menschen (Info)
– Nur relatives Lebensrecht für ungeborene Kinder (Info)
– Einzug des Pantheismus (Info)
– Sichtlicher Kuschelkurs mit der Kirche Roms (Info)
– Forderung der Einführung der Eucharistie (Info)

Diese offenkundige Feindschaft gegenüber dem Evangelium wurde jüngst unverblümt präsentiert in eines der bisher katastrophalsten Kirchentage dieser einst christlichen Organisation (Info).

Wenn Akademiker zum Thema Glaube räuspern

Mikrofon-Rede
Glaube – Nur akademische Einheit

Und trotzdem rätselt die Führungsriege der EKD, wie es dazu kommt, dass die Bankreihen der Kirchen immer verwaister werden. Der “Entkirchlichungsprozess” könne nur durch “funktionierende, lebendige Gemeinden” verlangsamt werden, so der Ansatz des Religionssoziologen Detlef Pollack (Quelle). Dass allerdings das Handeln der Kirchen einen bedeutenden Einfluss auf die Bindung an die Kirchen einen großen Einfluss ausübe, bezweifelt der Religionssoziologe.

Offensichtlich mit dem Blick auf die römisch-katholische Kirche rät Pollack davon ab, wieder die traditionellen Liturgien der früheren Zeiten einzuführen. Dazu gehörte auch die tridentinische Messe auf Latein. Dies wirke auf die Menschen eher abstoßend. Schließlich liege in der Gesellschaft im Gesamten eine “Tendenz zu liberalen, postmaterialistischen Werten, zu Selbstbestimmung, zur Gleichberechtigung der Geschlechter, zu Akzeptanz von Homosexualität” vor. Nun stellte sich die “Gretchenfrage”, wer diese “Tendenzen” forciert hatte und diese laufend unterstützt.

Die Kirche würde noch mehr Menschen verlieren und nur wenige hinzugewinnen, wenn sie nicht mit der Zeit ginge, so der Religionssoziologe mit Lehrstuhl in der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Mehr Schein als Sein

“Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben”, ist ein traditionell ungeschicktes Vorgehen und führt nicht wirklich zum gewünschten Erfolg. Sofern es sich nicht ohnehin um ein vorgeschobenes Motiv handelt, tatsächlich Besserung in der prekären Situation erzielen zu wollen. Pollack spricht davon, dass “etwas fehlen” würde, sollte es Kirche und Glauben nicht mehr geben. Es erscheint, als könne er “dieses Etwas” gar nicht definieren, denn der Begriff Glaube (an das Evangelium) nimmt für den Professor sichtlich nur einen akademischen Stellenwert ein.

Paulus hatte in seinem Timotheus-Brief die schlimme Zeit vorhergesagt, wie es in den “letzten Tagen” aussehen wird, 2. Timotheus 3,2-4:
Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott;

Dies rundete Paulus ab mit einer Ermahnung, die durchaus auf die Repräsentanz der großen Kirchen gemünzt werden kann, 2. Timotheus 3,5:
dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab!

Nur das Wort Gottes funktioniert

Heilige Schriften
‘Den Glauben’ haben und nicht ‘Irgendwas-Glauben’

Das einzig funktionierende Rezept, die Kirchen wieder zu füllen, ist und bleibt die Verkündigung des lebendigen Wortes Gottes, das Evangelium. In diesem Wort selbst steckt die Kraft, welche jene Kirchen-Verantwortlichen mit allen erdenklichen Mitteln verleugnen. Es wäre eigentlich ihre Aufgabe, die Heilsbotschaft zu verkündigen, so wie geschrieben steht. Ganz besonders in einer Zeit, in der die konditionierten Menschen nur das hören wollen, was ihrem Verlangen entspricht, 2. Timotheus 4,3-4:
Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden.

Stattdessen sind es die selbstgefällig gewordenen Kirchen in ihrer angestrebten Selbsterbauung, die dieses Verlangen der Menschen nach wohlklingenden und sie bestätigenden Worten aktiv unterstützen.

Tatsächliche Bekämpfung des Evangeliums

Jesus Christus begann Seinen Dienst mit den Worten “Tut Buße!”. Buße wovon? Die Abkehr von der Sünde, von seinem eigenen beständig sündhaften Dasein. Die Botschaft, sich von dieser Welt abzusondern, also genau der Individualist zu sein, der mit dieser gefallenen Welt keine Bünde eingehen und schon gar nicht als Freund haben will, Jakobus 4,4:
Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wißt ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der macht sich zum Feind Gottes!

Dieser vom Evangelium geforderte Individualismus ist es, der mit aller Härte bekämpft wird (Info).

Der “Rat”, dass sich die Kirche der Zeit anpassen solle, steht dem Evangelium diametral gegenüber. Beriefe man sich auf das Wort Gottes, könnte ein solcher Ratschlag falscher gar nicht mehr sein. Eben genau die angekündigten Botschaften des “falschen Propheten” (Info). Worte und Taten dieser Kirchen-Verantwortlichen unterscheiden sich extrem. Denn der von ihnen tatsächlich geführte Kampf gegen das Evangelium lässt sich nicht verbergen.

So unterwerft euch nun Gott! Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch; 8 naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch! Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, die ihr geteilten Herzens seid!
Jakobus 4,7-8

Entwicklung der Kirchenmitglieder in der evangelischen und römisch-katholischen Kirche in Deutschland ab 1950 – hier.

Bibelverse aus Schlachter 2000

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