Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Wissenschaftliche „Theologen“ offenbaren ihren Unglauben

Wissenschaftliche „Theologen“ offenbaren ihren Unglauben

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Gespräche mit sog. Theologen aus den katholischen und evangelischen Lagern offenbaren deren offenkundige Ablehnung des Evangeliums und das darin beschriebene Heil durch den Glauben. Dies im Namen der Wissenschaft.

Ungläubige Wissenschaft

Fassade Theologie

Die Fassade der modernen Theologie

Wenn sog. Wissenschaftler ohne jeglichen Glauben an das Evangelium herangehen und es „sezieren“, kommt am Ende nur Unheilvolles hervor. Offensichtlich reicht es den „Wissenskundlern“ für die gewünscht dargestellte Unglaubwürdigkeit des Evangeliums nicht aus, die in der Heiligen Schrift enthaltenen Berichte nur zusammenhangslos darzustellen. Es sind auch Sinnverdrehungen und in die Irre führende Suggestionen vonnöten.

„Theologische“ Hochstapelei

Der „liberale Theologe“ aus den gewöhnlichen katholischen und protestantischen Unis bzw. Hochschulen ist im Prinzip ein geistlicher Hochstapler. Deren geistigen und geistlichen Ergüsse dieser Gelehrten haben mit dem Evangelium, also das Wort Gottes überhaupt nichts gemeinsam. Theologie (Theos = Gott + Logos = Wort) ist schlicht ein gefaktes Etikett für notorischen Unglauben. Das gilt insbesondere aus dem Lager der katholischen Theologie, wo doch diese Kirche schlicht die Fortsetzung des altrömischen Heidentums (Spiritismus, Okkultismus, Sonnenanbetung, etc.) mit einer eingeführten „Wassergetröpfel-Taufe“ und einigen christlich aussehenden Label verziert wurde.

Abfall der Kirchen ist eingetreten

Der Abfall der kirchlichen Institutionen sagt die Bibel voraus, so in 2 Thessalonicher 2,3:
„Laßt euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muß unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens“. Den Fortschritt zeigen die Ansichten zweier sog. Theologen mit einem Lehrstuhl an unterschiedlichen Universitäten auf. Inzwischen gibt es ohnehin nur noch äußerliche Unterschiede zwischen katholischer und evangelischer Kirche. Die Töchter sind allesamt zur Mutter zurückgekehrt.

Die Ansichten eines kath. „Theologen“

Das Internetportal der katholischen Kirche (katholisch.de) führte ein Gespräch mit Thomas Johann Bauer, Professor für Exegese und Theologie des Neuen Testamentes an der Uni Erfurt. Anlässlich der laufenden Fastenzeit wollte die Redaktion wissen, wie es Jesus Christus mit Fasten und Askese gehalten habe.

Fastenzeit Jesu sei eine Legende

Gemäß des kath. „Theologen“ hatte Jesus Christus mehr Gefallen an ein „freudiges Mahl“ als an Askese. Auf die Frage, wie Jesus selbst das Fasten eingehalten habe, wies Bauer darauf hin, dass Jesus nach der jüdischen Tradition lebte und es daher nicht auszuschließen sei, dass auch Er gefastet hat. Zwar berichte die Bibel über eine 40-tägige Fasten- und Gebets-Zeit in der Wüste, aber dies müsse eher „legendarisch als historisch“ verstanden werden. Jesus sei generell von einer asketischen Lebensweise weit entfernt gewesen. Der „Theologe“ weist auf Stellen im Matthäus- und Lukas-Evangelium hin, aus denen der Vorwurf überliefert sei, Jesus sei ein „Fresser uns Säufer“.

Jesus der Fresser und Säufer

Betrunkener

Andere sagten, Er sei ein Säufer. Also Fakt?

Der Professor kann sich offensichtlich nicht eine Fastenzeit im Gebet für 40 Tage in der Wüste vorstellen. Deshalb müsse dies aus seiner Sicht eine Legende, ein Märchen sein. Soviel zu seinem Glauben. Ebenso müsste er konsequent auch den 40-tägigen Aufenthalt Mose auf dem Berg Sinai für eine „Fabel“ halten. Damit wäre man schon an den Punkt angelangt, bei dem er darstellen müsste, welche Passagen der Bibel ein Bericht und welche reine Legenden seien.
Geradezu typisch auch für die heutige Zeit ist seine Methode der Diskreditierung, indem ein Vorwurf zu einer Tatsache erklärt wird. Jesus Christus hielt den Pharisäern z.B. in Lukas 7,34 vor, ihn als einen „Fresser und Weinsäufer“ zu betiteln, nur weil Er zusammen mit den unbeliebten Zöllnern ein Mahl einnimmt. Johannes der Täufer war ebenfalls im Visier der Pharisäer. Diese unterstellten Johannes aufgrund seiner Ernährungsweise von einem Dämon besessen zu sein.
Damit positioniert sich der kath. „Theologie“ Schulter an Schulter mit den Pharisäern.

Fasten sei Ausdruck der Solidarität

Natürlich dürfen für die Erklärungen zum „christlichen Fasten“ ausgesuchte Narrative nicht fehlen. Bauer hält das heutige Fasten auch als ein Zeichen der Solidarität mit den „Armen, Schwachen und Kranken“ und begründet dies mit dem völlig aus dem Kontext gerissenen Zitat: „Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer“ gemäß Matthäus 9,13. Im Zusammenhang gelesen erwiderte Jesus Christus erneut wieder die Argumente der Pharisäer. Diese sollten als Heiler nicht zu den Gesunden gehen, sondern zu den Kranken, mit den Worten: „Geht aber hin und lernt, was das heißt: »Ich will Barmherzigkeit und nicht Opfer«. Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße.“

Fasten sei gut gegen Klimawandel

Das Narrativ „Solidarität“ wäre damit schonmal abgearbeitet. Es folgte auch der von Bauer konstruierte Zusammenhang zwischen Fasten und Klimawandel. Mit dem Fasten übte man Verzicht auf Fleisch und dies verbessere den „ökologischen Fußabdruck“. Fasten komme auch deshalb in einer Gesellschaft gut an, da diese „mit der Angst im Klimawandel“ lebe.

Die Ansichten eines protestantischen Theologen

Das gleiche katholische Portal führte auch ein Gespräch mit dem „Theologen“ Wolfgang Reinbold, Professor für das Neue Testament an der Georg-August-Universität Göttingen und Beauftragter für Kirche und Islam der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover. Die Redaktion wollte von Reinbold wissen, ob Jesus denn tatsächlich gelebt habe oder ob es sich nur um ein Mythos handelte.

Existenz Jesu kaum zu bestreiten

Der Professor erwähnte, dass diese Frage vor rund 100 Jahren intensiv diskutiert wurde. Damals gab es viele Wissenschaftler, die die reale Existenz Jesu bestritten. Das Christentum sei ein Mythos und dafür wurde im Nachhinein ein „historischer Ursprung konstruiert“. So wie auch z.B. Romane zu einem späteren Zeitpunkt als Tatsachenberichte missverstanden wurden.
Heute seien es nur noch sehr wenige Wissenschaftler, die nicht an einer wirklichen Existenz Jesu glaubten. Inzwischen gibt es zahlreiche außerbiblische Aufzeichnungen über Seine Existenz.

Reinbold nannte als Beispiele die Schriften von den römischen Historikern Tacitus und Sueton, sowie dem jüdischen Historiker Flavius Josephus. Die Verurteilung Jesu durch den Statthalter Pontius Pilatus und die Kreuzigung Jesu seien harte historische Fakten. Vieles in der Bibel sei allerdings historisch noch unsicher. So gäbe es eine Diskrepanz zu den Aussagen über die Geburtszeit Jesu. In den „Weihnachtsgeschichten“ kommen König Herodes und der römische Statthalter Quirinius (griechisch: Kyrenius) vor.

Dies passe aber nicht zusammen. Herodes starb im Jahr 4 vor Christus, während Quirinius sein Amt im Jahr 6 nach Christus antrat. Darüber haben sich lt. Reinbold die Wissenschaftler schon den Kopf zerbrochen, wie dies zu vereinbaren wäre. Dennoch hat Jesus gelebt und dies „ist kaum zu bestreiten“, so der „Theologe“.

Jesus ALS Sohn Gottes

Eine weitere Frage des kath. Portals wird suggestiv eingeleitet: „Christen verehren Jesus als Sohn Gottes“. Die Erwähnung hätte korrekterweise „Christen verehren Jesus, der Sohn Gottes“ lauten müssen. Denn wenn sich jemand die „kulturelle Aneignung“ erlaubt, zum nächsten Fasching „als“ Indianer herumzulaufen, dann sieht dieser zwar wie ein solcher aus, „ist“ aber keiner. Jesus Christus tut nicht so als ob, Er IST der Sohn Gottes. Würde der „Geistliche“ in die Bibel sehen, könnte er auch Jesaja 9,6 entdecken:
„Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst.“
und auch 1 Timotheus 3,16 lesen können:
„Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottesfurcht: Gott ist geoffenbart worden im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, verkündigt unter den Heiden, geglaubt in der Welt,
aufgenommen in die Herrlichkeit.“

Johannes d. Täufer sei Lehrer Jesu

Reinbold sollte auch Antwort dazu geben, wie das Wirken, die Bildung, die Beziehungen und seine Familie waren. Nachdem der Professor die einzelnen Eckpunkte „Zimmermann“ und „Geschwister“ erwähnte, hob er hervor, dass Jesus nicht immer gute Beziehungen zu seiner Familie gehabt habe. Jesus war nicht verheiratet und verhielt sich oft anders wie „es sich Eltern von ihren Kindern wünschen“. Johannes der Täufer könne als der Lehrer Jesu gelten, so der „Theologe“. Jesus ließ sich von Johannes taufen und habe stets respektvoll über ihn gesprochen. Jesus sei ein Meister der „Gleichnisse und Erzählungen“ gewesen und „für ihn“ war das Reich Gottes gegenwärtig.

Abenteuerliche Ansichten, Johannes als Lehrer Jesu zu betrachten, welcher lediglich um 6 Monate jünger war. Wenn Jesus Christus sagt, dass das Reich Gottes gegenwärtig ist, dann ist das nicht eine persönliche Ansicht oder Meinung, sondern Fakt.

Ohne Jesus andere dt. Kultur

Weihnachtsfest

Ohne Jesus kein Weihnachten? Reine kath. Tradition

Ohne Jesus Christus gäbe es kein „Christentum“, so Reinbold. Ohne Ihn gäbe es „keinen Advent, weder Weihnachtsmärkte noch Weihnachtsgeschenke – und am 26. Dezember müssten wir wohl alle zur Arbeit gehen“. So seien auch die deutsche Kultur, der Kalender und die Rechtsordnung „durch und durch christlich geprägt“.

Die Geburt Jesu am 25. Dezember entspringt der Fantasie der kath. Kirche. Das Datum ist nicht auf den Heiland gemünzt, sondern auf den heidnischen „Sonnengott Mitras“. Das Geburtsdatum ist, wie es der „Theologe“ auch erwähnte, in der Bibel gar nicht ersichtlich. Alles was an Tradition, Ritualen und sonstigen Gepflogenheiten folgte, ist eine Ausgeburt des fortgesetzten römischen Heidentums seitens des Papsttums, übernommen auch von den protestantischen Kirchen. Das gilt ebenso wie für die deutsche Kultur, welche maßgeblich beeinflusst wurde in der Eigenschaft des „Heiligen Römischen Reiches“.

Der heute benutzte Kalender ist eine Idee des Papstes Gregor XIII. und wurde umgesetzt anhand seiner Bulle „Inter gravissimas“ im Jahr 1582. Die Rechtsordnung ist ganz und gar nicht christlich, dafür sprächen die 10 Gebote gemäß 2. Mose 20, sondern fast durchgehend römisch.
Es handelt sich somit nicht um eine christliche Prägung, sondern um eine röm. katholische Prägung. Soviel Unterscheidung zwischen Christentum und Katholizismus muss einfach sein.

Zusammenfassung:

Eine kurze Zusammenfassung der geistlichen Errungenschaften der der Wissenschaft verschriebenen „Theologen“ aus den katholischen und evangelischen Lagern.

  • Die Fastenzeit Jesu ist eine Legende

  • Jesus ist ein Fresser und Säufer

  • Fasten ist Solidarität

  • Fasten ist gut gegen den Klimawandel

  • Jesus angesehen ALS Sohn Gottes

  • Johannes d. Täufer war der Lehrer Jesu

  • Jesus der Kultur-Stifter

Und jene nennen sich Theologen, also Vertreter des Wort Gottes

Bibelverse aus Schlachter 2000

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