Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Wachsende Christenverfolgung kann der Täuschung dienlich sein

Wachsende Christenverfolgung kann der Täuschung dienlich sein

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Die Verfolgung der Christen in dieser Welt nimmt weiter zu. Immer mehr Gemeinden, Kirchen und kirchliche Einrichtungen der katholischen und evangelischen Kirchen geraten in den Fokus der Nachstellungen. Diese tatsächlich ansteigenden Verfolgungen könnten jedoch für die fortgesetzte Täuschung der Menschen missbraucht werden.

Rund 360 Mio. Christen werden verfolgt

Die Verfolgung der Christen nimmt rund um den Erdball weiter zu. Neben den massiven Verfolgungen einer jeglichen Religion in diversen Ländern, steht jedoch der Mensch mit einem christlichen Glauben im Fokus der Nachstellungen. Anfang des Jahres 2023 veröffentlichte „OpenDoors“ eine Zwischenbilanz zu den weltweiten Christenverfolgungen. Rund 360 Millionen Christen sind demnach Verfolgungen in der unterschiedlichsten Art und Weise ausgesetzt. Während es sich mit dem größten Christenverfolger Nord Korea um ein durch und durch atheistisches Land handelt, folgen auf den beiden nächsten Plätzen mit Somalia und Jemen durch und durch muslemische Länder.

Verfolgungen und Vertreibungen

Flammenbrunst

Brandschatzung und Zerstörung kirchlicher Einrichtungen

Zu den zuletzt auffälligsten Länder zählte das afrikanische Land Nigeria. Dort finden regelmäßige Heimsuchungen von Dörfern und Siedlern mit christlichen Bewohnern statt. Zu den Taten der Verfolger zählen Brandschatzungen, Vertreibungen, Vergewaltigungen und Mord.

In vergangener Zeit ist auch Jerusalem öfters in die Schlagzeilen geraten, weil es in dieser Stadt wiederholt zu Diskriminierungen, Ausgrenzungen und auch Verfolgungen von Christen gekommen ist. Die Aufforderung, sich doch „bitte“ das Kreuz von der Brust zu nehmen, gehört zu den eher noch „sanften“ Übergriffen. Die Organisation OpenDoors hatte Anfang des Jahres das Land Indien auf der Liste der Christenverfolger-Länder auf Position 11 gesetzt. Aus diesem Land mit der zweitgrößten Bevölkerungszahl der Erde werden nun auch Hilferufe vieler christlicher Gemeinden laut.

Christenverfolgungen in Indien nehmen zu

Noch ist in Indien die Christenverfolgung auf lokale Bereiche konzentriert. Doch um nur kleine „Hotspots“ handelt es sich in der Relation der Bevölkerungszahl nicht unbedingt. Ein solches Zentrum der Christenverfolgung in Indien ist der Bundesstaat Manipur im Osten Indiens. Dort weitet sich nach jüngsten Berichten von Catholic News Agency (CNA) die Christenverfolgung immer weiter aus. Anfänglich handelte es sich um einzelne Treibjagten von Christen. Doch nun meldeten lt. der katholischen Hilfsorganisation „Kirche in Not (ACN)“ zahlreiche örtliche Gemeinden Übergriffe seitens der militant-nationalistischen Hindu-Gruppierungen. Insgesamt seien bereits mehr als 350 Kirchen und kirchliche Einrichtungen niedergebrannt worden sein.

Polizei muss Christenverfolgung zusehen

Bangladesh-Polizei

Polizei muss Christenverfolgung hilflos zusehen (Symbolfoto)

Die örtliche Polizei stehe dabei relativ hilflos einem wütenden Mob gegenüber. Brandanschläge, Zerstörungen und Plünderungen stehen an der Tagesordnung. Hier wird auch der Vorwurf laut, dass die regierende Partei BJP die Gewalt gegen Christen und deren Einrichtungen weiter anfeuere. Lokale Medien berichteten über massive Zerstörungen christlicher Einrichtungen in Manipur mit Unterstützung staatlicher und zentraler Behörden.

Der Bundesstaat Manipur grenzt im Osten an Myanmar. Auch nicht gerade ein Land, welches freundlich gegenüber Religionen eingestellt ist. Doch innerhalb Manipur gibt es dem Bericht gemäß ethnische Konflikte zwischen den hinduistischen Meitei und den christlichen Kuki und Naga. Dieser vermeintliche Hotspot umfasst bereits 100 getötete Kukis und mehr als eine halbe Millionen geflüchtete Menschen.

Stille Christenverfolgungen

Die Christenverfolgung in Indien kann noch relativ einfach über die Medien an die Öffentlichkeit getragen werden. Dies sieht jedoch in Ländern wie Nord Korea und auch China anders aus. Was in Indien laut und deutlich wahrnehmbar geschieht, passiert in den beiden kommunistischen Ländern eher still und heimlich. Die Zensur der Medien greift eisenhart und messerscharf. Vor allem in China sind die Menschen einem sozialen Punktesystem mit Privilegien oder Sanktionen ausgesetzt. Ein Christ hat quasi pauschal schon ein paar Punkte Abzug. Von Schließungen kirchlicher Einrichtungen hört man nur wenig. Diese sind dann halt nur irgendwann verschwunden.

Buddhisten auch nicht „ganz friedlich“

Friedlicher Buddhismus

Auch der Frieden des Buddhismus hat Grenzen

Die Toleranz gegenüber anderen Religionen scheint zu sinken. Das gilt sogar für Religionen, bei den man es eigentlich nicht vermutet hätte. So auch im friedlich aussehenden Buddhismus. Auf Sri Lanka ist eine Gruppe Buddhisten aus ihrem „erleuchteten Nirvana erwacht“ und hat kurzerhand eine Kirche in Schutt und Asche gelegt, nur weil die christliche Gemeinde unter einem Baum Gottesdienst halten wollte.

Weitere Berichte über in „Rage“ geratene Buddhisten sind aus Myanmar und den Vertreibungen der ethischen Volksgruppe der Rohinga (Muslims) bekannt.

Bibel kündigt Christenverfolgungen an

Die Entwicklungen bei der Verfolgung von Christen erinnern an die Vorhersage Jesu bei Seiner Bergpredigt, so wie in Matthäus 24,6-7:

Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muß geschehen; aber es ist noch nicht das Ende. Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen.

Diese Aussage erscheint besonders interessant beim Blick auf den griechischen Text für Vers 7 im Bezug zu den ethnischen Konflikten. Im Grundtext steht an dieser Stelle, dass sich „ethnos“ gegen „ethnos“ erheben wird.

Das Missverständnis über die Christenverfolgung

Jesus Predigt

Jesus warnte die Verfolgten und nicht die Verfolger

Weiterhin kündigt die Bibel auch die Verfolgung des Volkes Gottes an. Es kommt wiederholt zu einer Christenverfolgung. Nun beißt sich aber vermeintlich „die Katze in den Schwanz“, denn die vor allem in Indien verfolgte römisch katholische Kirche kann wahrlich nicht als die Gemeinde Gottes bezeichnet werden. Die Apostolizität kann diese Kirche so oft behaupten wie sie will, aber der Blick ins Evangelium mit der Gegenüberstellung (mehr Infos) der Geschichte und auch aktuellen Handlungen dieser Kirche geben diese als den „Mensch der Sünde“, „Sohn des Verderbens“, „Gräuel der Erde“ und „Mutter aller Huren“ preis.

Die heute sich noch immer als protestantisch nennenden Kirchen sind die längst zurückgekehrten Töchter (mehr hier) dieser Mutter. Damit kann dieses zusammen mit dem „Hauptagierenden“ wütende Dreiergespann des modernen Babylons (mehr hier) nicht das Volk Gottes sein. Es handelt sich damit sogar um die Bewegung des „großen Widersachers“.

Christenverfolgung wird instrumentalisiert

Dennoch passte diese in der Realität beobachtbaren Christenverfolgungen durchaus ins Gesamtbild. Man darf nur nicht den Fehler begehen, diese heute verfolgten großen Kirchen als das Volk Gottes zu betrachten. Die heutigen Verfolgungen, werden mit Sicherheit noch ausgeweitet werden und dies auch noch mitten in Europa. Die bereits erfolgte millionenfache „Vermengung“ Europas mit Gläubigen des Islams enthält schon heute ein derartiges Potenzial. Die Vermengung wird einst ein ebenso ideales Verhältnis haben wie das Luft-Benzingemisch im Motorraum für eine perfekt explosive Verbrennung.

Es wird sich zwar bei derlei Verwerfungen um die Aussage Jesu in Matthäus 24,6-7 handeln, aber eben noch nicht um das verfolgte Volk Gottes. Es sind die ethnischen Konflikte, die kriegerischen Handlungen und gegenseitigen Erhebung.

Die wirkliche Verfolgung des Volkes Gottes

Doch diese Verfolgung wird den Menschen eben als die „große angekündigte Christenverfolgung“ der Bibel verkauft werden. An dieser derartigen Verzerrung des Ablaufs würde eine weitere weit verbreitete Irrlehre nahtlos angefügt werden können. Es handelt sich um die Rückkehr des Messias und seiner anschließenden Errichtung des 1000jährigen Friedensreiches auf der Erde. Diese Story ist jedoch völlig unbiblisch (mehr dazu hier). Jesus Christus wird zurückkommen, aber nicht einmal mit einem Zeh die Erde berühren. Die Erde samt Bewohner werden verwüstet werden.

Die Ächtung der Bibeltreuen

Verfolgung

Die biblisch angekündigte Verfolgung gilt den Evangelium-Treuen

Mitten in der völlig irre geführten Menschheit wird noch eine Gruppe von Menschen verbleiben, die das ganze Spiel aufgrund ihrer Bibeltreue durchschaut haben und auch nicht Teil dieser globalen Vorstellung sein wollen. Diese dem Evangelium treu gebliebenen Menschen werden geächtet werden, ausgegrenzt, diffamiert, diskreditiert und letztendlich auch verfolgt werden. Und genau diese dem Wort Gottes treu gebliebenen Menschen sind auch das Volk Gottes, welches am Ende der Zeit heftigste Verfolgung erleiden muss. Der große Rest wird in den Irrglauben gesetzt sein, dass diese Menschen Gesellschaftsschädlinge und gefährlich seien. Die Naturkatastrophen seien nur wegen diesen „Querulanten“ derart heftig und die Eliminierung würde für den langersehnten Frieden sorgen. Der Bezug zum „beleidigten Natur-Gott“ (mehr Infos) ist anhand der propagierten „Bewahrung der Schöpfung“ und der Anleitung „Laudato si'“ schon längst in Vorbereitung.

Die heutige Christenverfolgung wird instrumentalisiert werden als das verfolgte vermeintliche Volk Gottes. Damit fördert „das Tier“ (Offenbarung 13) die Agenda der massenhaften Irreführung der Menschen. Die Verfolgung des wirklichen Volkes Gottes (Bibeltreue) erfolgt erst zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die „Dinge zentralisiert“ wurden, bis zum bitteren Ende der Verfolger und ein glückliches Finale für die Verfolgten.

Dann wird man euch der Drangsal preisgeben und euch töten; und ihr werdet gehaßt sein von allen Heidenvölkern um meines Namens willen.
Matthäus 24,9

Segnet, die euch verfolgen; segnet und flucht nicht!
Römer 12,14

Bibelverse aus Schlachter 2000

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