Irgendwas auf die lange Bank zu schieben, hat nur selten einen Vorteil. Denn die Realität kommt, ob man es wahrhaben möchte oder nicht. Also nicht erst morgen oder irgendwann, sondern HIER und JETZT muss sich der (wahre) Christ auf das Kommende vorbereiten. Hierzu ein paar wenige “Faustregeln”.
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Gute Portion Sturheit
“Guter Dinge sein”, angesichts der Entwicklungen in der längst aus den Fugen geratenen Welt den kommenden Zeiten entgegen, ist eine Voraussetzung, um die mit Sicherheit eintreffenden Widrigkeiten auch ohne “psychische Schäden” überstehen zu können. Elementar wichtig vor allem ist, diesem Druck auch mit einer gewissen Portion Sturheit standhalten zu können. Der zu erwartende Druck kommt dann besonders zum Vorschein, wenn man realisiert, welche Konsequenzen es nach sich zieht, dem Druck standzuhalten und eisern am geschriebenen Wort Gottes, das Evangelium, festzuhalten.
Es steht tatsächlich alles auf dem Spiel. Das finale Durchhalten wird begleitet sein, nur noch das zu besitzen, was man am Körper trägt. Noch bevor die Verfolger einem im Nacken sitzen, ist die Teilhabe an der Wirtschaft (Kaufen und Verkaufen) längst unterbunden. Wenn das Digital-Geld samt Digital-ID einmal implementiert sind, ist ein simpler Knopfdruck ausreichend, um einen “Nicht-Konformen” die Existenzgrundlage zu entziehen.
Verluste sind bereits heute absehbar

Hab und Gut, Haus und Hof, Auto, Sparanlagen, Rentenvorsorge, alles wird genommen werden. Hinzu kommt der soziale Druck durch die konditionierte Gesellschaft, die sich noch nie schwer dabei tat, unbeliebte Mitmenschen zu denunzieren. Welche Repressalien bereits heute absehbar sind, sind hier einige Beispiele aufgeführt. Hinzu gibt es ohnehin schon eine technische Blaupause für die “Fernwarnung” durch eine Warn-App, ob und wer in der unmittelbaren Nachbarschaft von der Spur gekommen ist und eine Gefährdung darstellt.
Je mehr man sich gleichzeitig zur geistlichen Vorbereitung von den vielen, meist ohnehin überflüssigen Dingen trennt, desto besser. Wer einmal die Wohnung wechselt, bekommt es zu sehen, was alles in die Kisten eingepackt werden muss, nur um diese im neuen Domizil in ihrer Überflüssigkeit wieder in das ewige Dasein im Abseits zu verdammen.
Die grundsätzliche Glaubens-Ausrüstung
Ein Pastor in Queen City, im US-Bundesstaat Texas, Gabriel Taylor, hat eine sehr gute Zusammenfassung erstellt, welche aufzeigen, wie das Rüstzeug gegen die kommenden Herausforderungen gestaltet sein muss. Andernfalls sieht es sehr schlecht aus um das endgültige Heil des Menschen.
Ein paar Stichpunkte
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Feste Verankerung im geschriebenen Wort Gottes. Traditionen und menschliche Regeln sind hier völlig fehl am Platz. Diese haben nicht nur das Potenzial, den tatsächlichen Willen Gottes zu ignorieren, sondern sogar Gottes Gesetze vollständig zu widersprechen. Hier liegt die besondere Gefahr, vor der Jesus Christus klar und deutlich warnte, Matthäus 24,4:
“Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt acht, daß euch niemand verführt!“Deutsche Übersetzung sind an dieser Stelle nicht ideal, denn für “Verführung” steht im Griechischen “planaó”. Dies heißt aber “Täuschung”, das heißeste Eisen in unserer Gegenwart (Info).
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Nicht erst Gottes Willen tun, wenn der Druck beginnt. Die Devise ist, schon heute, am besten “seit gestern” zusehen, den tatsächlichen Willen Gottes zu begreifen und dies auch umgehend zu beherzigen. Denn wird man erst einsichtig, wenn das Messer glänzend und bereits gewetzt an den Hals gesetzt wird, ist es zu spät. Zu leicht und zu schnell unterwirft man sich dem Diktat und hat trotz Widerwillen und besserer Kenntnis das Malzeichen des Tieres auf der rechten Hand kassiert (Info).
Kompromisse? Keinesfalls, auch nicht im Geringsten! Jesus Christus drückte dies folgend aus, Lukas 16,10:
“Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht.“ -
Mit Jesus Christus eine persönliche Beziehung eingehen. Es reicht nicht aus, Jesus zu kennen, weil man viel von Ihm gelesen und gehört hat, sondern es ist unbedingt eine persönliche Beziehung erforderlich, die wie die enge Freundschaft mit einem Nächsten, den man seine Innerstes offenbaren kann aufgrund des begründeten vollen Vertrauens. Denn Vertrauen ist für Gott eines der wichtigsten Merkmale des Menschen Ihm gegenüber.
Dieses Vertrauen hatte z.B. Abraham unter Beweis gestellt, indem er dem Ruf Gottes folgte, seinen geliebten Sohn Isaak zu opfern. Abraham deutete sein Vertrauen an, indem er seinem Sohn nach Frage, wo denn das Opfertier ist, seine Zuversicht mitteilte, dass Gott für ein Tier sorgen werden. Außerdem widerspräche der Tod Isaaks der Verheißung Gottes, dass aus Abraham, durch seinen Sohn Isaak, ein unzählig großes Volk hervorgehen wird. Abraham glaubte Gott und vertraute Ihm. Das wurde ihm schließlich auch zur Gerechtigkeit angerechnet (Hebräer 11,17-22; Galater 3,6).
Dies auch als Hinweis für diejenigen, welche den Gott des Alten Testamentes als rachsüchtig und grausam erklären, nur weil sie über die Nasenspitze ihrer eigenen empfunden Empörung das Denken beenden.
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Sich von den Gepflogenheiten der Welt trennen und absondern. Verschroben und mehr als nur sonderbar werden jene betrachtet, die so ganz und gar nicht mit den gesellschaftlich aufgestellten Regeln kooperieren. Morgen schon sind diese als gefährlich deklariert. Schon das alte Israel rief Gott eindringlich dazu auf, sich von den Heidenvölkern abzusondern, keinesfalls ihre Traditionen und Götzendienste zu adaptieren, aber dennoch für diese als Gott treuem Beispiel das Licht der Welt zu sein. “Sondert euch ab”, so der Aufruf in Esra 10,11 und 2. Korinther 6,17.
Denn der folgende Fakt ist unmissverständlich, Jakobus 4,4:
“Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wißt ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der macht sich zum Feind Gottes!” Ein Feind Gottes sein, will man das wirklich? Der gegenwärtige Fürst dieser Welt (Johannes 12,31; Johannes 16,11) ist der große Widersacher und es sind auch seine Regeln, die diese Welt nachläuft. -
Schon heute volltanken mit dem Heiligen Geist. Der Geist Gottes arbeitet am Menschen unablässig, um diesen der Sünde zu überführen und auch für dessen Taten ein schlechtes Gewissen einräumt. Tut man es doch, dann hat man dem Heiligen Geist widerstanden und das geht nicht für ewig gut. “Das Herz verhärtet”, so u.a. eine Ausdrucksweise der Bibel. Ist der Heilige Geist einmal abgezogen, dann kommt Er nicht mehr zurück.
In diesem Fall gibt es für den Menschen keinerlei Hoffnung mehr, denn dann folgt dieser seinem eigenen Herzen, hört auf seine innere Stimme und folgt damit den Gepflogenheiten dieser Welt. Ein jeder, der fest an Gottes Wort festhält, wird von diesem sogar als Feind betrachtet werden, der es tatsächlich wage, das eigene gute Leben und das der Mitmenschen (“Allgemeinwohl”) zu gefährden.
Dies führt mitunter zu “Christen”, welche die These vertreten, Gott hat die Gesetze ins Herz der Menschen geschrieben (Hebräer 8,10) und deshalb seien sie aufgehoben. Eine völlig unlogische und irrationale Begründung, ein Oxymoron. Denn wo könnten Gottes Gesetze näher stehen als im eigenen Herzen? Diese aber dann als “aufgehoben” zu erklären, lässt jeglichen klaren Verstand anzweifeln.
Nichts hinausschieben!
Jetzt vorbereiten! Und nicht erst morgen oder darüber hinaus irgendwann. Wenn es halt als passend und kompatibel mit der Lebensplanung empfunden wird.
Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so richtet euch auf und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht.
Lukas 21,28
Bibelverse aus Schlachter 2000








