Die Wirtschaft müsse “neu gestartet werden”, so die Ambitionen des Vatikans. Natürlich den “christlichen Sabbat” hierbei in den Mittelpunkt gestellt. Das beständige Heranschleichen des sicheren Sonntagsgesetztes und das Verbot, bzw. das geschickte Verhindern des Vierten Gebotes Gottes findet unablässig statt.
Inhalt / Content
- 1 “Neustart der Wirtschaft”
- 2 Stets besorgt um maximale Verwirrung
- 3 Das übliche Allgemeinwohl
- 4 Die Menschheit scheint reif zu sein
- 5 Etwas Bibel-Bezug an der Oberfläche
- 6 “Qual” der Wahl? Eigentlich nicht
- 7 Gottes Gebot im Zentrum
- 8 Es geht auch durch die Hintertür
- 9 Historie zeigt, wie’s läuft
- 10 Schnitter holen Sämann ein
- 11 Gottes bewiesene Gerechtigkeit läutet Finale ein
“Neustart der Wirtschaft”
Der Vatikan wird immer konkreter, was die Einführung, bzw. gesetzliche Regelung eines verbindlichen, sprich erzwungenen Ruhetages in der Woche betrifft. Was in Deutschland schon seit 11. August 1919 als selbstverständlich erscheint, solle auch allen Ländern dieser Erde widerfahren. Die gesetzliche Einhaltung eines gesonderten Ruhetages. Konkret ist vom ersten Tag der Woche die Rede, also der Sonntag. Aber selbst an diesem Punkt wurde längst für Verwirrung gesorgt, denn seit dem Januar 1976 gilt nach einer Empfehlung der Internationalen Organisation für Normung (ISO) u.a. in Deutschland der Montag als der erste Wochentag und nicht wie bisher der Sonntag. Andere Länder dagegen, wie u.a. die USA haben an der bisherigen Zählweise festgehalten und lassen die neue Woche am Sonntag beginnen. So, wie es auch die Hebräer gemäß Altem und Neuen Testament handhabten.
Stets besorgt um maximale Verwirrung
Mit der Definition des Sonntags als der 7te Tag der Woche gemäß Neuregelung ist auch schon das große Potenzial für ein Durcheinander bei der Feststellung des korrekten Sabbat-Tages am 7ten Wochentag geschaffen worden. Dies wird heute auch sichtlich ausgenutzt, denn immer selbstverständlicher erscheint es, vom Sabbat zu sprechen, sich aber dabei auf den Sonntag zu beziehen.
So greift auch die römisch-katholische Kirche beim Ausschöpfen des Begriffs “Sabbat” in die Vollen, und wen wundert’s? Die römische Kirche meint damit den Sonntag. Die aktuelle “Absichtserklärung” von Stefano Rozzoni, ganz im Sinne des Vatikans, vom 19. November 2025, fordert die notwendige Umsetzung eines “Schabbats” für den, man halte sich fest, “Neustart der Wirtschaft”. Anlässlich dieser Ambitionen findet ohnehin in Castel Gandolfo vom 28. bis 30. November 2025 die globale Konferenz “Retarting the Economy” statt. Die konsequente Fortsetzung der von Papst Franziskus ins Leben gerufene Initiative “The Economy of Francesco” (Quelle).
Babylon bzw. Babel (Bab-El) heist “Tor zu Gott”, ist aber auch ein Synonym für Verwirrung. Ebenso wie auch der Name “Teufel” von “Diabolo” stammt, der “Durcheinanderwerfer”.
Das übliche Allgemeinwohl

“Natürlich” drehe sich alles um “soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und Schuldenfreiheit”. Wobei die Schuld-Befreiung zwar durchaus schon für einen gewissen Zeitraum thematisiert war, aber nicht so sehr in den Mittelpunkt gestellt wurde. Ähnliche Vorschläge, die Befreiung der armen Länder von ihrer Last durch einen Schuldenschnitt, hatte bereits Alfred Herrhausen, damals Manager und Vorstandssprecher der Deutschen Bank. Im Jahr 1987 forderte Herrhausen auf einer Tagung der Weltbank und des IWF den Erlass der Schulden für die sog. Dritte-Welt-Länder.
Herrhausen hatte sich nachdrücklich, beispielsweise auf einer Tagung der Weltbank im Jahr 1987, für einen Schuldenerlass für die Länder der Dritten Welt eingesetzt. Man fragt sich also, wieso die RAF ausgerechnet ihn hätte ermorden sollen. Am 30. November 1989 wurden Alfred Herrhausen und sein Chauffeur bei einem Bombenanschlag getötet. Offizieller Verlautbarung gemäß, war die Terrororganisation RAF (Rote Armee Fraktion), aber weder genauer Tathergang noch Täter sind bis heute nicht geklärt. Dass ausgerechnet die RAF, die sich zum “Feind des Kapitalismus” selbst erklärte Organisation, denjenigen in die Luft sprengen sollte, der sich für die “soziale Gerechtigkeit” der vom “Kapitalismus ausgebeuteten” Länder stark machte, ist bemerkenswert. Herrhausen war in diesem Sinne seiner Zeit voraus, aber wohl eben noch eine “Ecke zu früh”.
Die Menschheit scheint reif zu sein
Jetzt steht der Schuldenerlass also auf der Tagesordnung des Vatikans, ganz zum Wohle der armen Länder, für soziale Gerechtigkeit und damit auch für das allgemeine Wohl auf diesem Planeten. Das Programm des Kapital-Transfers von reichen zu armen Ländern läuft schließlich längst auf Hochtouren. Einem jeden Menschen stehe gemäß Naturrecht das Gleiche zu, sei es natürlicher oder produzierter Herkunft (Info). Inzwischen sind die Menschen dafür “sensibilisiert” (eher abgestumpft), die neue Generation (Gen Z) durch das im Jahr 1995 von der UN ausgerollte World Core Curriculum geeicht (Info). Die Zeit erscheint inzwischen als reif dafür.
Kaum überraschend daher, dass sich Papst Franziskus mit seinen Visionen eines Ruhetages für die Erde vorwiegend an die Jugend gewendet hat. Sie sollten erkennen, dass heute eine Notwendigkeit bestehe, einen “Bund” einzugehen, um das gegenwärtige Wirtschaftssystem zu ändern. Der Wirtschaft von Morgen müsse eine Seele gegeben werden.
Etwas Bibel-Bezug an der Oberfläche

Der Autor betont in seinem Beitrag für “Vatican News”, dass das von Franziskus ausgerufene “Heilige Jahr 2025” auf dem 50-jährigen Jubeljahr gemäß der Tora beruhe. Eine Phase der Erholung für die “ausgebeutete Erde” und der Aufruf dazu, die Sklaven freizulassen, Schulden zu erlassen und genutztes Land zurückzugeben. Drei Zeichen des Jubeljahres seien Land, Freiheit und Vergebung. Zwar stellt der Autor korrekt fest, dass der “Schabbat” an den siebten Tag der Schöpfung erinnert (Info) und Gottes Gegenwart gefeiert werde, aber man darf sich an dieser Stelle nicht zu einer angenommenen Einsicht seitens der römischen-katholischen Kirche verleiten lassen.
Schließlich handelt es sich mit der “ersten Schöpfung” damit auch um die “alte Schöpfung”. Die Kirche Roms verbindet ihre Sonntags-Heiligung neben dem Bezug auf Jesu Auferstehung allerdings auch auf eine “neue Schöpfung”. Das betont auch Papst Franziskus in seiner für die Welt verbindlichen Umwelt-Enzyklika “Laudato Si'” (2015), Position 237:
“Am Sonntag hat die Teilnahme an der Eucharistie eine besondere Bedeutung. Dieser Tag wird wie der jüdische Sabbat als ein Tag der Heilung der Beziehungen des Menschen zu Gott, zu sich selbst, zu den anderen und zur Welt gewährt. Der Sonntag ist der Tag der Auferstehung, der „erste Tag“ der neuen Schöpfung, deren Erstlingsfrucht die auferstandene Menschheit des Herrn ist, ein Unterpfand für die endgültige Verklärung der gesamten erschaffenen Wirklichkeit. Außerdem kündet dieser Tag „die ewige Ruhe des Menschen in Gott“ an.“
“Qual” der Wahl? Eigentlich nicht
Da Offenbarung 13, ab Vers 11, von einem Tier aus der Erde spricht, welches den Willen und die Pläne des ersten Tieres aus dem Meer an Arm und Reich, Freie und Knechte, Jung und Alt vermitteln wird, ist auch nicht überraschend, dass derlei Ambitionen bereits schwarz auf weiß nachvollzogen werden können.
Die Regierungs- und Umstrukturierungs-Agenda “Project 2025” in den USA greifen genau dieses päpstliche Thema auf. Die gesonderte Beachtung des “Sabbats”, welcher natürlich nicht der Samstag, sondern wie selbstverständlich der Sonntag sein solle (Info).
Wer mit beiden Beinen auf dem Fundament des Evangeliums steht und auch dort verharrt, hat naturgemäß keinerlei Konflikte damit, zu wen bzw. was dieser sich nun entscheiden soll. Sonntag oder Sabbat? (Info)
Gottes Gebot im Zentrum

Was ist denn nun Großartiges dabei, wenn der Sonntag als Ruhetag nicht nur inzwischen traditionell im Bundesgebiet eingehalten wird, sondern weltweit, sei es als religiöser Tag oder als ein Tag der “Erd-Erholung”? Sollte es bei der verbindlichen Beachtung des Sonntags bleiben, wäre bereits eine dunkle Grauzone betreten, denn das Vierte Gebot Gottes (2. Moses 20,8-11) beschreibt u.a.:
“Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun;“
Am (wahren) Sabbat ruhen und dies auch noch zwangsläufig am Sonntag, ergäben nur 5 Tage “tägliche Werke”. Wer aus der Historie nichts lernt (meist weil’s nicht interessiert), der ist dazu verurteilt, diese zu wiederholten. Denn es bleibt nicht beim Sonntagsgesetz alleine. Historisches Beispiel ist Kaiser Konstantin im Jahr 321. Er führte den Sonntag gemäß Verlautbarung des Bischofs von Rom als “christlichen Feiertag” ein, wobei der Sonntag vom damaligen Pontifex Maximus Konstantin klar als der “Ehrenwerte Tag der Sonne” bezeichnet wurde. Noch im gleichen Jahrhundert legte die Kirche Roms auf dem Konzil zu Laodizea (325-382) fest, dass der “jüdische” Sabbat nicht mehr gehalten werden darf.
Es geht auch durch die Hintertür
Dabei ist es gar nicht mal notwendig, ein konkretes Ruheverbot für den wahren Sabbat zu formulieren. Es reichte hier auch die Festlegung von Arbeitszeiten, wie eine Mindest-Wochenarbeitszeit bei gleichzeitiger Begrenzung der täglichen Arbeitsdauer. Wenn 40 Stunden pro Woche gefordert sind, aber dafür höchstens 6 Stunden täglich, dann muss eben an 6 Tagen gearbeitet werden, wobei Sonntag gesetzlich als Ruhetag definiert ist. Alternative: Verlust des Arbeitsplatzes, keine Ansprüche auf Sozialgelder aufgrund Verweigerung des gegebenen Gesetzes und damit auch der soziale sowie finanzielle Ruin.
Historie zeigt, wie’s läuft
Kanon 29:
“Christen dürfen den Sabbat nicht als Judäer begehen, sondern müssen an diesem Tag arbeiten und so den Tag des Herrn ehren; und, wenn sie können, sollen sie dann als Christen ruhen. Wer aber als Judäer befunden wird, soll von Christus verflucht sein.“
Dass die Kirche Roms bereits vor der Gesetzgebung Kaiser Konstantins den Sonnen-Tag anstatt den biblischen Sabbat für sich beanspruchte und dies ihren Schäfchen auch derartig vermittelte, musste auch die katholische Gemeinde im spanischen Elvira einsehen. Während der Synode von Elvira (ca. 305), sah man sich durch das bisherige Halten des Sabbats(!) im Irrtum, wie es Kanon 26 beschreibt:
“Um die fehlerhafte Praxis zu korrigieren, wird beschlossen, dass wir jeden Samstag das strenge Fasten feiern müssen.“
Fasten, anstatt Gemeinschaft mit Gott pflegen und Seine Schöpfung auch in Form der von Gott geschaffenen Nahrung genießen. Der Sabbat sollte somit zu einem Tag der Entbehrungen und der Last gewandelt werden. Außerdem ist deutlich herauszulesen, dass der Bischof von Rom durchaus schon seine Vormachtstellung als unangefochtenes Kirchenoberhaupt proklamierte. Denn es handelte sich um einen Zwang, nicht um eine “Empfehlung”.
Schnitter holen Sämann ein

Es kann nicht nur, sondern es wird schneller kommen “als gedacht”. Wenn nicht heute auf morgen, aber ungefähr heute auf übermorgen. Der Prophet Amos hatte es angekündigt, Amos 9,13:
“Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da der Pflüger den Schnitter und der Traubenkelterer den Sämann ablösen wird. Dann werden die Berge von Most triefen und alle Hügel überfließen.“
Der Schnitter, der eigentlich der Letzte auf dem Feld sein sollte, um die Ernte einzuholen, wird den Sämann einholen. Ein klarer Hinweis darauf, dass die Ereignisse sich zum Ende förmlich überschlagen werden. Im Anschluss, folgt die Offenbarung (Sichtbarwerdung) des Unterschiedes zwischen den Scheinchristen und den Gläubigen, die fest im Wort Gottes stehen.
Petrus warnte und ermahnte, 1. Petrus 4,17:
“Denn die Zeit ist da, daß das Gericht beginnt beim Haus Gottes; wenn aber zuerst bei uns, wie wird das Ende derer sein, die sich weigern, dem Evangelium Gottes zu glauben?“
Gottes bewiesene Gerechtigkeit läutet Finale ein
Gott selbst weiß es ganz genau, wie es tatsächlich im verborgenen Herzen eines jeden Menschen aussieht. Aber das obliegt nur dem Schöpfer und sonst niemand. Es muss daher offenbar gemacht werden, für alle sichtbar und nachvollziehbar, denn es geht um nichts Geringeres als um den ultimativen Beweis für Gottes Gerechtigkeit, wenn Er Sein Urteil über einen jeden Menschen spricht. Die Welt ist Zeuge, 1. Korinther 4,9:
“Es scheint mir nämlich, daß Gott uns Apostel als die Letzten hingestellt hat, gleichsam zum Tod bestimmt; denn wir sind der Welt ein Schauspiel geworden, sowohl Engeln als auch Menschen.“
Gehorsam Gott gegenüber ist gleichzeitig Gottes Verherrlichung. Der Beweis, dass der Mensch durchaus, dank Gottes Kraft, in der Lage ist, die Gebote einzuhalten. Jeglicher Vorwurf des Widersachers ist damit als völlig haltlos erwiesen (Info).
Sind die Dinge ein- und für allemal geklärt, ein jeder Mensch und seine (freiwillig) gefundene Entscheidung sichtbar, ob die Anerkennung der Autorität Gottes oder die Autorität des Pontifex, dann kommt es zum großen Abschluss des rund 6.000-jährigen Dramas auf dieser Erde. Das Ende der Gnadenzeit und im Anschluss, und dies wohl ohne große Verzögerung, die in Offenbarung 16 beschriebenen 7 letzten Plagen.
Und der Herr sprach zu ihm: Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem und mache ein Zeichen auf die Stirn der Leute, die seufzen und jammern über all die Greuel, die in ihrer Mitte verübt werden!
Hesekiel 9,4
Bibelverse aus Schlachter 2000








