Immer größer, immer weiter, die Schritte in den USA, um “endlich” das Christentum gänzlich zu manifestieren. Auf kirchlicher und selbstverständlich auch auf staatlicher Ebene.
US-Vize schreibt eigene Story
In den USA ist die Richtung gen “Christentum”, und dies in einer beschleunigten Weise, immer sichtbarer. Die Menschen werden von der gegenwärtigen US-Administration buchstäblich zum Thema “Christentum” getrimmt”. Die jungen Leute waren schon immer bevorzugtes Ziel so mancher Apologeten, so auch bei der jüngsten Rede des US-Vizes JD Vance vor mehr als 30.000 konservativ eingestellten jungen Leute. Hier ist sich Vance ebenfalls nicht zu schade, um kräftig Geschichts-Glättung vorzunehmen. Seit jeher war das “Christentum” das “Glaubensbekenntnis der Vereinigten Staaten”, so der Vize-Präsident vor versammelter Menge (Quelle).
Amerika sei demnach im “Christentum” verwurzelt, und “so Gott will”, es auch weiterhin bleiben.
Geschichtsverdrehung mit Unkenntlichkeit
Es hakt schon an dieser Stelle gewaltig. Es stimmt, dass überwiegend Christen in das Neue Land übersiedelten. Mit deutlicher Mehrheit die protestantischen Gläubigen. In der ersten Migrationswelle lag das Hauptmotiv, so schnell und weit wie möglich aus Europa zu verschwinden, die allgegenwärtige Tyrannei des Papsttums. Doch von einer “christlichen Verfassung” kann in den USA überhaupt nicht gesprochen werden.

Denn die Gründungsväter wussten ganz genau um die katastrophalen Entwicklungen, wenn die Kirche ihre Finger in staatlichen Angelegenheiten hineinsteckt. Die Kirche Roms hatte es schließlich bis 1776 (Gründungsjahr USA) schon seit vielen Jahrhunderten demonstriert. Aus diesem Grund sahen die Gründungsväter strickt vor, dass eine jegliche Religion nichts mit den staatlichen Angelegenheiten zu tun bekommt. Umgekehrt, sieht die Verfassung vor, dass auch der Staat in den Kirchen keinerlei Befugnisse erhält.
Vance dreht den Spieß nun einfach um und suggeriert, der Staat habe schon immer auf dem Fundament des Christentums gestanden. Die Geschichte schreibt etwas gänzlich anderes (Info).
Man kann sich bereits jetzt schon ausmalen, dass das “Christentum” der US-Administration mitnichten auf dem Evangelium basiert, sondern auf der Soziallehre der römisch-katholischen Kirche. Ein Orchester seitens der Kirchen, Drehbuch, Regie und Kameraführung hat die Kirche Roms inne.
In diesem Fall spielen die USA mit ihrem Spiel der “Christianisierung” keine isolierte Rolle. Denn in Deutschland ist die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) darin höchst engagiert, die Politik als ein Bestandteil des Christentums zu deuten (Info).
Bibelprophetie als Drehbuch

Dennoch kann man fast behaupten, es passierte tatsächlich alles nach Drehbuch, sofern man die Prophetie der Bibel einfach mal als ein derartiges Skript verwendete. Offenbarung 13 beschreibt es deutlich, wer das erste Tier (Tier aus dem Meer) ist, was es tut, und welcher Natur das zweite Tier ist (Tier aus der Erde). Das zweite Tier wird alle Dinge vollziehen, was das erste Tier vorgibt, denn dieses zieht die Position im Hintergrund vor. Es gilt ja nach wie vor, die totale, fromme Unschuld vorzugaukeln. Täuschung hat die heidnische Kirche in Rom längst perfektioniert (Info).
Und ein starker Engel hob einen Stein auf, wie ein großer Mühlstein, und warf ihn ins Meer und sprach: So wird Babylon, die große Stadt, mit Wucht hingeschleudert und nicht mehr gefunden werden!
Offenbarung 18,21
Bibelverse aus Schlachter 2000
