Die Menschen werden überschüttet mit Nachrichten aus aller Welt über die anhaltenden, neu aufflammenden und eskalierenden Kriege und Unruheherde. Dazu die Dauer-Beschallung über eine drohende Klima-Apokalypse. Angst, Furcht und Lähmung machen sich breit. Eine ideale Voraussetzung für anstehende Veränderungen, die von den Menschen mit “Handkuss” angenommen werden.
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Umnebelt von der Furcht
Die Medien sind gefüllt mit Meldungen über Kriege, Naturgewalten, Unruhen, Rebellionen, Verbrechen und sonstigen Ereignissen, die Menschen zusehends dazu führen, am liebsten die Fenster und Türen zu verrammeln und die Rollladen herunterzulassen. Hinzu kommt eine ansteigende Unzufriedenheit mit den hiesigen Regierungsstilen, deren politischen Entscheidungen und regelmäßig daraus resultierende schrumpfende Bestand in der eigenen Haushaltskasse. Eine latente Atmosphäre der Unsicherheiten und sogar Angst stellt sich ein. Eine beständige Furcht, auch wenn dies nicht wirklich bewusst sein muss, wirkt lähmend, drückt schwer auf das eigene Gemüt und führt letztendlich auch zu gesundheitlichen Schäden. Schwerwiegendes kann hinzukommen, wenn es innerhalb dieses belastenden Umfeldes zu falschen Entscheidungen kommt.
“Ein Schelm” ist der, wer vermutet, dass dies sogar beabsichtigt sein könnte. Denn wer in die Ecke gedrängt und ohne Fluchtmöglichkeit ist, wird die gereichte, rettende Hand mit Dankbarkeit annehmen wollen. Selbst von anhaltender Furcht umnebelt, aber kaum mehr in der Lage, die Wirklichkeit richtig einzuschätzen, geschweige die vermeintlich rettende Hand als die tatsächlich drohende Falltüre zu erkennen.
Bedrückende Umstände sind angekündigt

Jesus Christus hat diese widrigen Entwicklungen nicht nur vorhergesagt, sondern auch betont. Wie wichtig diese Beschreibungen über die Zustände am Ende der Zeit sind, belegt auch die Tatsache, dass von der sogenannten Ölberg-Predigt mit den Evangelien Matthäus, Lukas und Markus gleich dreifach zu lesen ist. Hier greift das Prinzip der mindestens zwei bis drei Zeugen, welche für die Urteilsfindung vorausgesetzt sind. So zum Beispiel in 5. Mose 17,6 und besonders 5. Mose 19,15:
“Ein einzelner Zeuge soll nicht gegen jemand auftreten wegen irgendeiner Schuld oder wegen irgendeiner Sünde, mit der man sich versündigen kann; sondern auf der Aussage von zwei oder drei Zeugen soll jede Sache beruhen.“
Jesu Kernaussagen
Matthäus 24,6-8:
“Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muß geschehen; aber es ist noch nicht das Ende. Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen. Dies alles ist der Anfang der Wehen.“
Lukas 21,9-11:
“Wenn ihr aber von Kriegen und Unruhen hören werdet, so erschreckt nicht; denn dies muß zuvor geschehen; aber das Ende kommt nicht so bald. Dann sprach er zu ihnen: Ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; 11 und es wird hier und dort große Erdbeben geben, Hungersnöte und Seuchen; und Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel werden sich einstellen.”
Markus 13,7-8:
“Wenn ihr aber von Kriegen und Kriegsgeschrei hören werdet, so erschreckt nicht; denn es muß geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es wird hier und dort Erdbeben geben, und Hungersnöte und Unruhen werden geschehen. Das sind die Anfänge der Wehen.“
“Es muss so geschehen”
Wortgleich in allen drei Evangelien ist vor allem die Aussage “erschreckt nicht, denn dies muss geschehen”. Man kann diese bedrückenden Umstände durchaus als ein notwendiges Programm sehen. Dazu ein Beleg, dass Gott nicht mit den Händen vor dem Gesicht hilflos alles mit ansehen muss, sondern über diese Entwicklungen die volle Kontrolle hat. Hierzu bedarf es das Verständnis, dass Gott innerhalb dieses Rahmens vor allem Seine eigene Gerechtigkeit erweisen will, indem die zusehende Welt (1. Korinther 4,9) Zeuge ist über das Mitwirken und die Entscheidungen eines jeden einzelnen Menschen. Schließlich soll damit auch belegt werden, dass die von Gott getroffenen Urteile über die Menschen absolut gerecht sind.
Das gilt für jeden individuellen Menschen. In Offenbarung 20,12 ist diese abschließende Entscheidung für die Menschen beschrieben, die bereits als verloren gelten, da sie bei Jesu Wiederkunft entweder nicht auferstanden sind oder zurückgelassen wurden. Ein Friedensreich auf Erden nach Jesu Rückkehr gibt es nicht, es handelt sich um eine Fantasie-Geschichte (Info).
“Und ich sah die Toten, Kleine und Große, vor Gott stehen, und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand.“
Junge Menschen bereits “konditioniert”

Die Zukunft der Gesellschaften in dieser Welt lag naturgemäß schon immer im jeweiligen Nachwuchs. Die heranwachsende Generation bestimmte die Geschicke der nahen Zukunft. Wie es die Historie zeigt, stets verbunden mit der Abwärtsspirale der Degeneration. Die durchschnittliche (Über-)Lebensdauer einer Gesellschaft, bis es zu einschneidenden Veränderungen bzw. Umstürzen kam, beträgt historisch knapp 240 Jahre (Info).
Ausgerechnet die heutige Jugend ist von den anwachsenden Kriegsaussichten besonders schwer belastet. Angst vor Krieg in Europa ist bei den jungen Menschen weit verbreitet, wie die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anna-Nicole Heinrich, alarmierte (Quelle). Wer allerdings glaubt, dass die sich noch immer als christlich ausgebende, auf dem Fundament des Evangeliums stehend bezeichnende Kirchenorganisation, für die Linderung der Ängste auf die frohe Botschaft zurückgreift, wird ernüchtert werden. Man setzt auf Aufklärungs-Veranstaltungen zu den Themen “Krieg und Frieden aus junger Perspektive” und “Flucht und Migration”.
Die Bibel über unnötige Furcht

Offenbar liegt diesen, sich längst vom Evangelium entfernten, einst protestantischen Kirchen (Info), nichts ferner, als die Angst aller Menschen mithilfe der Schrift zu nehmen. Geschweige, die Menschen überhaupt zum Evangelium und damit zum wahren, heilenden Glauben zu führen. Das Wort Gottes, wie es geschrieben steht, weiß um die Ängste der Menschen in dieser unheilvollen Welt, besonders zum Ende der Zeit.
Ein Auszug biblischer Hinweise
Psalmen 112,8:
“Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nicht, bis er seine Lust an seinen Feinden sieht.“
1. Johannes 4,18:
“Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat mit Strafe zu tun; wer sich nun fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe.“
2. Timotheus 1,7:
“denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht“
Philipper 1,28:
“und euch in keiner Weise einschüchtern laßt von den Widersachern, was für sie ein Anzeichen des Verderbens, für euch aber der Errettung ist, und zwar von Gott“
2. Moses 14,14:
“Der Herr wird für euch kämpfen, und ihr sollt still sein!“
Wachsam bleiben
Beständige Angst lähmt, führt zum Rückzug, man geht quasi in eine vermeintlich schützende, geduckte Haltung über. Irgendwann setzt sogar ein Prozess der Verdrängung ein und der Mensch erwehrt sich der Wirklichkeit. Dabei ist es ganz besonders in den Zeiten der anhaltenden, sogar ansteigenden Unruhen und den damit verbundenen Unsicherheiten äußerst wichtig, mit wachem, nüchternen Verstand den Lauf der Dinge zu verfolgen. Und im Idealfall, das Beobachtbare anhand der biblischen Prophetien wiederzuerkennen, denn:
Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so richtet euch auf und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht.
Lukas 21,28
Bibelverse aus Schlachter 2000
