Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Tote Ordensschwester in USA sorgt für Pilgerschaft

Tote Ordensschwester in USA sorgt für Pilgerschaft

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Ein kleiner Ort im US-Bundesstaat Missouri hat sich zu einem Pilgermagneten gemausert. Mit der mysteriösen Unversehrtheit einer toten Ordensschwester startete die Kirche Roms auch gleich das ganze Arsenal von Zeremonien und Toten-Riten.

Mumifizierte Ordensschwester bereits mit „Heiligenschein“

Bereits vor Tagen sorgte die Entdeckung einer mumifizierten Ordensschwester in den USA für großes Aufsehen. Die Überreste der im Jahr 2019 verstorbenen Ordensschwester Wilhelmina Lancaster wurde aufgrund einer geplanten Umbettung am 18. Mai 2023 exhumiert. Doch anstatt wie erwartet nur noch Knochen vorzufinden, fand man sie nahezu unversehrt vor. Keine Spur von Verwesung, so die Berichterstattung. Mit dem Bekanntwerden dieser mysteriösen Umstände ist auch gleich eine Pilgerschaft losgetreten worden. Die katholische Kirche leistete freundliche Unterstützung.

Seither treffen in der Abtei Gower, in einem kleinen Ort mit rund 1.500 Einwohnern in der Gegend von Kansas City, im Bundesstaat Missouri, die katholischen Gläubigen in Strömen ein. Am vergangenen Montag sollen auf dem Grundstück rund 1.000 Fahrzeuge angekommen sein, wie Catholic News Agency (CNA) berichtete. Das Vokabular „Heilig“ wurde hierfür schon in den Raum geworfen.

Nun Glasvitrine statt Schrein

Ägyptische Mumienfigur

Katholische Kirche sicher begeistert über alt-ägyptische Mumien-Kultur

Inzwischen ist die Abtei von ihren ursprünglichen Plänen abgekommen, den die toten Überreste der Ordensschwester in den neu errichteten St. Joseph’s Schrein umzubetten, sondern kurzerhand in eine Glasvitrine zu legen. Diese Entscheidung ist wohl vom Bischof Vann Johnston von der Diözese Kansas City „abgesegnet“ worden. Eine Prozession fand auch schon statt. Gemäß dem Bericht wurde der Leichnam der Ordensschwester von Blumen eingerahmt und auf der Oberseite der Glasvitrine ein Bild des „Heiligen Josefs“ mit dem „Jesuskind“ in seinen Händen gestellt.

Leiche über das Gelände getragen

Die öffentlich aufgebarte Wilhelmina Lancaster war die Gründerin des Benediktinerinnen Ordens „Maria, Königin der Apostel“. Um 17 Uhr trafen zahlreiche Schwestern dieses Ordens auf die Bühne des Geschehens und trugen den Leichnam auf einer Plattform rund um das Abtei-Gelände, beteten dabei den Rosenkranz und sangen Hymnen. Hinter den Ordensschwestern folgten einige Tausend Pilger.

Bischof ließ Untersuchung offen

Die Gründe für die Unversehrtheit dieser Verstorbenen sind bis dato nicht beantwortet. Bischof Johnston erklärte, dass eine „gründliche Untersuchung“ erforderlich sei, um „wichtige Fragen“ zu beantworten. Doch wann und ob überhaupt eine Untersuchung eingeleitet wird, ließ der Bischof offen.

Stimmen gläubiger Katholiken

CNA hat sich bei den anwesenden Pilgern umgehört und ein paar Stimmen eingefangen und diese auch zitiert.
Man muss die Magie und das Wunder davon erleben„, so eine Pilgerin. Ein Anderer sagte: „Es ist ein modernes Wunder, und dazu mussten wir einfach kommen„. Eine sichtlich ergebene Katholikin sagte: „Ich glaube fest an den katholischen Glauben. Ich glaube an Wunder und so etwas habe ich noch nie zuvor gesehen. In meinem Leben ist viel los und dies ist der beste Zeitpunkt, diese Botschaft von einer Nonne zu erhalten.

Zu den Pilgern zählten auch Schwestern aus anderen katholischen Orden. Dabei auch drei Schwestern des Ordens der „Armen Jesu Christi“ in Kansas City. Diese fühlten sich vom Anblick der Leiche von Schwester Wilhelmina inspiriert, so ihre einmütige Aussage. Eine dieser Schwester war derart berührt, dass sie hätte weinen können. „Ich hatte einfach dieses Gefühl von Frieden und Liebe. Wir teilen eine Berufung. Ihre Treue zum Herrn und ihre Liebe, das konnte ich dort spüren“, so die Ordensschwester.

Eine weitere Pilgerin gab an, bei der Verstorbenen um „Fürsprache für die Kinder unserer Ehe gebeten“ zu haben. Ihre Begleiterin glaube in diesen Umständen eine Botschaft Gottes zu erkennen. Gott habe ihr mitgeteilt, dass er lebe und sie nicht vergessen habe.

Katholizismus wie dieser leibt und (noch) lebt

Totem

Ohne dem Schein des Christentums bleibt nur Spiritismus und Okkultismus übrig

Mal ehrlich! Nimmt man bei dem ganzen Treiben das Prädikat „Christentum“ weg, was bleibt dann noch übrig, als offen praktizierter Spiritismus, so wie dieser in okkulten, schamanischen, esoterischen und den Naturreligionen nahen Gruppierungen Gang und Gäbe ist? Das Aufbahren von Toten, diese betrachten, anfassen, anbeten und vielleicht noch stückweise als Reliquien unter die Altäre für die unsägliche Eucharistie deponieren. Wo ist dies auch nur im Ansatz in der Bibel zu finden?

Toten-Kult auch im Buddhismus

Eine Pilgerin begründete ihre Anreise zu diesem Schauspiel, dass man für derlei Ereignisse ansonsten hundert Jahre warten müsse, um so etwas zu erleben. Irrtum! Es reicht einfach eine Reise zum Beispiel auf die Insel Koh Samui, Thailand, zum Wat Khunaram (Tempel). Dort sitzt schon seit den 1970-er Jahren ein ebenso fast unversehrter Mönch in seinem Glaskasten. Öffentlich und für jeden zu „bewundern“.

Man muss beim Totenkult in Thailand dem Buddhismus zugute halten, dass auch das drinsteckt, was auf dem Etikett draufsteht. Die Menschen wissen, worauf sie sich einlassen. Beim Katholizismus ist dies jedoch nicht der Fall. Diese Kirche Roms kleidet sich in die Gewänder des Christentum, treibt die Menschen in die Irre und veranstaltet aber exakt das, was Gott in Seinem Wort an mehreren Stellen ausdrücklich als Gräuel verurteilt, z.B.:

„Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, oder einer, der Wahrsagerei betreibt oder Zeichendeuterei oder ein Beschwörer oder ein Zauberer, oder einer, der Geister bannt, oder ein Geisterbefrager, oder ein Hellseher oder jemand, der sich an die Toten wendet. Denn wer so etwas tut, ist dem Herrn ein Greuel, und um solcher Greuel willen vertreibt der Herr, dein Gott, sie vor dir aus ihrem Besitz.“
5. Mose 18,10-12

Der Katechismus gibt es vor

Reliquie Totenkult

Kirche Roms betreibt offen Toten-Kult anhand sog. Reliquien

Die Ordensschwester ist gestorben. Eine jegliche „Wirkung“ ihrerseits setzte zumindest eine unsterbliche Seele voraus, welche schließlich auch von der katholischen (auch protestantischen) Kirche so gelehrt wird. Dies ist aber eine glatte Lüge, wie nur wenige Verse in der Bibel zum Thema sterbliche Seele belegen. Diese rein aus Tradition vermittelte Unwahrheit einer unsterblichen Seele ist darüber hinaus eines der drei Lügen der Schlange im Garten Eden. Diese Lügen werden vollumfänglich als offizielles katholisches Dogma gemäß Katechismus vertreten.

Das ganze Treiben rund um die Toten und deren Anbetung ist in der Tat katholisch, nicht aber christlich. Die dorthin pilgernden Menschen sollten, sofern sie das Evangelium und nicht den Weisungen der Glaubenskongregation Folge leisten, nicht prozessieren, sondern protestieren. Doch eines der katholischen Kirchengesetze schreibt unbedingten Gehorsam vor. Nicht Gott gegenüber, sondern der Kirche. Das von dieser Nachfolgerin des heidnischen Roms beanspruchte „Geburtsrecht“ für ihre vermeintliche Weisungsbefugnis ist nichts anderes als ein weiterer Ausdruck ihres maßlosen Selbstüberhebung. Doch auch hierfür ist in der Bibel die passende Stelle zu finden:

„und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben: Geheimnis, Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Greuel der Erde.“
Offenbarung 17,5

Bibelverse aus Schlachter 2000

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