Kaum war eine Zeit, die derart deutlich aufzeigt, wie der in Offenbarung 3 beschriebene Tiefschlaf der letzten Gemeinde Gottes, Laodizäa, tatsächlich aussieht. Die Ausmaße sind erschreckend und mit noch viel mehr Sorgen erfüllend sind die möglichen Folgen, falls das Aufwachen erst beginnt, wenn es bereits viel zu spät ist.
Inhalt / Content
- 1 Und sie schlafen selig und tief
- 2 Damals und heute
- 3 Die letzte (Problem-)Gemeinde Gottes
- 4 Nicht herumdrucksen, Tacheles reden!
- 5 Evangelium hat für alles Relevante etwas parat
- 6 Am Ende stünde Albtraum NACH dem Aufwachen
- 7 Folgen meist völlig unterschätzt
- 8 Jetzt Vorbereitung einleiten!
- 9 Hoher Preis möglich – Oder doch nicht
- 10 Auf dem Fels “erden”
Und sie schlafen selig und tief
Es ist schon ein “Elend” und eine Bestätigung biblischer Prophetien zugleich, mit anzusehen, wie nicht nur so manche, sondern die meisten Ortskirchen der Siebenten-Tags-Adventisten (STA) einerseits genau wissen, was die Vorhersagen der Bibel ankündigen, diese Prophetien sogar weiter erzählen, selbst es aber nicht beherzigen. Die tatsächliche Verlautbarung der prophetischen Warnungen des Evangeliums an “Außenstehende” betrifft ohnehin in den seltensten Fällen die gesamte Ortsgemeinde, sondern vereinzelte Glieder, die ihrer ihnen vom Herrn gegebenen Verantwortung gerecht werden (wollen).
Die plakativen, offenkundigen, sehr, wirklich sehr sichtbaren Entwicklungen, insbesondere in den USA, sind alarmierend. Aber die in den Ortsgemeinden gehaltenen Predigten sprechen diese eigentlich aufrüttelnden Umstände nur sehr vage oder überhaupt nicht an. Ganz zu schweigen von der absolut notwendigen Vorbereitung für ein möglichst sofortiges Handeln, wenn es die Zeit kompromisslos erfordert. Das Traurige ist, dass dies nicht nur Gemeinden betrifft, die ohnehin die Pfade des Evangeliums durch das eigene aktive Engagement innerhalb der Ökumene schon längst verlassen und dafür die Wege gen Rom betreten haben, sondern auch jene Gemeinden, die zumindest in der Theorie am Evangelium festhalten.
“An den Früchten werdet ihr sie erkennen“, so Jesus Christus in Matthäus 7,16. Zwar in diesem Kontext auf die Aussagen falscher Propheten bezogen, aber Er hat damit klar hingewiesen, dass letztendlich die Taten ausschlaggebend sind. Denn schöne Worte sind größtenteils nur Schall und Rauch, was aber wirklich zählt, ist die vollendete Tat, das getane Werk. Denn die Handlung ist ausschlaggebend.
Damals und heute

Dass es unglaublich dringend sein wird, die richtige Handlung zur richtigen Zeit unverzögert, also sofort einzuleiten, zeigt ebenfalls Jesus Christus während seiner Mahnrede auf dem Ölberg (Matthäus 24). In den Versen 15 bis 20 spricht Jesus Christus:
“Wenn ihr nun den Greuel der Verwüstung, von dem durch den Propheten Daniel geredet wurde, an heiliger Stätte stehen seht (wer es liest, der achte darauf!), dann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist; wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinab, um etwas aus seinem Haus zu holen, und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, um seine Kleider zu holen. Wehe aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Bittet aber, daß eure Flucht nicht im Winter noch am Sabbat geschieht.“
Im Typus auf die damalige, von den Römern eingeleitete, zweifache Belagerung der Stadt Jerusalem bezogen und die finale völlige Vernichtung im Jahr 70 n.Chr. Der Antitypus bezieht sich auf das Endzeit-Szenario auf globaler Ebene. Aus diesem Grund warnte auch Ellen G. White mehrfach davor, sich bis “non plus ultra” in den Metropolen aufgrund eines Wohnsitzes für noch längere Zeit aufzuhalten. Raus aus den Großstädten, hin zu den umliegenden, ländlichen Gebieten. Wie schnell, binnen weniger Stunden, eine ganze Stadt dicht gemacht werden kann, samt Ausgangskontrollen, Verbot der Nutzung von Fahrzeugen oder öffentlichen Verkehrsmittel (werden eh dicht gemacht), zeigten die Jahre 2020 und 2021.
Wie umfangreich die Nachbarschaft von der Anwesenheit eines “Gefährder” informiert werden kann, zeigen ebenfalls die Jahre 2020 bis 2023 anhand der weiträumig ausgerollten sog. Warnapps. Wie schnell irgendwelche Sondereinheiten, Elitetruppen und Einsatzkommandos staatlicher Mächte in den Regionen rücksichtslos eingreifen können und auch weiterhin werden, zeigen die wiederholten, überfallartigen Aktionen unter dem gegenwärtigen “US-CEOs” Donald Trump. Alles bereits gewesen, sogar noch taufrisch, bis hin zur sichtbaren Aktualität.
Die letzte (Problem-)Gemeinde Gottes
Offenbarung 3,14-22 beschreibt die Umstände und die harten Worte Jesu Christus zur letzten Gemeinde Gottes in der Abfolge der Historie bis zum Ende aller Dinge (Info). Die Gemeinde Laodizäa ist von allen vorherigen sechs Gemeinden nicht nur die letzte Gemeinde, sondern auch die Schlimmste von allen sieben. Denn sie schläft, ist selbstgerecht, träge und glaubt sich im Wissen ihrer eigenen Position in einer völlig überschätzten (Selbst-)Sicherheit. Jesus Christus hat für Laodizäa nicht eine Silbe des Lobes übrig, sondern nur noch Tadel.
“Ich kenne deine Werke, daß du weder kalt noch heiß bist. Ach, daß du kalt oder heiß wärst! So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund. Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluß, und mir mangelt es an nichts! – und du erkennst nicht, daß du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.” (Offenbarung 3,15-17)
Nicht herumdrucksen, Tacheles reden!

Die Worte Jesu an Laodizäa hören sich nicht “nett” an, oder? Aber Jesus Christus wollte ohnehin nie “nett” sein. Schon gar nicht wie es die gesellschaftlich geforderte “Normopathie” der heutigen Zeit derartig voraussetzte. Genauso wenig “nett” sollten auch die Gemeinden sowie die einzelnen Glieder sein. Jesus Christus das “große Vorbild”, so die verlautbarte Wahrheit. Aber es ist nicht Seine “Nettigkeit”, sondern Seine Offenheit, Seine Liebe (nicht romantisches, einschläferndes Schmacht-Gesülze – Info), Seine Gerechtigkeit, Seine Gnade und Seine Direktheit”. Er nahm nie ein Blatt vor den Mund und sprach aus, was Sache war und auch sein wird (z.B. Matthäus 23).
Ja, die Redner über die Liebe Jesu, würden es sofort befürworten, den Herrn als ihr Vorbild zu nennen. Aber auch hier gilt: “An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“! Jedoch wie verblendet bzw. blind man bereits sein muss, trotz der sichtbar verrotteten Früchte an der römisch-katholischen Kirche, der sogenannte “mystische Körper Christi” festzuhalten, zeigen die mehr als eine Milliarde Kirchenmitglieder (Info).
Ja, auch bei den einst protestantischen Kirchen trifft die verrottete Frucht zu. Aber die “Mutterkirche” in Rom fordert ihre Position im erhobenen Zentrum. Daher sollte man diesen “Heiden-Sumpf” getrost auch immer wieder in den Mittelpunkt rücken und exklusiv erwähnen.
Evangelium hat für alles Relevante etwas parat
Ein weiteres, im Evangelium sehr gut gegebenes Beispiel sind die 10 (5 törichten) Jungfrauen. Sie alle hofften auf den Bräutigam und wussten, dass Er bald kommen wird. Keiner der 10 Jungfrauen wusste, wann der Zeitpunkt Seiner Ankunft genau sein wird. ALLE schliefen sie ein.
Als der Bräutigam endlich (erst) um Mitternacht erschien, wachten alle Jungfrauen auf, entzündeten sofort wieder ihre erloschenen Ölleuchten, aber es gelang nur 5 von 10 Jungfrauen. Denn 5 hatten Reserve-Öl dabei, die anderen 5 Jungfrauen hatten diese Reserve nicht. Auf den Bräutigam zwar gewartet, aber letztendlich nicht mehr zur Teilnahme an der Hochzeitsfeier zugelassen. Sie wurden in die Dunkelheit verstoßen (Matthäus 25,1-13).
Mit Kapitel 25 weist dieses von Jesus Christus gegebene Gleichnis auch darauf hin, dass diese Warnung auf die Endzeit bezogen ist. Denn es folgte erst auf Matthäus 24, nach Seiner warnenden Ölberg-Predigt an Seine Jünger!
Das Licht in dieser Welt sein, so der Auftrag Gottes an jedes einzelne Glied Seiner (letzten) Gemeinde. Mithilfe des Öles (ein Symbol für den Heiligen Geist). Kommt aber der Geist Gottes “abhanden”, ist Dieser nicht mehr präsent, dann ist es aus und vorbei. Weder das Licht kann brennen, noch ist es gut bestellt um die eigene Standhaftigkeit und das Festhalten an Gottes Willen und Sein Gesetz, trotz der heute noch absolut unvorstellbaren Maßnahmen des Widersachers. Dem Druck kann ohne den Heiligen Geist nicht standgehalten werden.
Es mündet voraussichtlich in der Annahme des Malzeichens des Tieres, um so den übermäßigen Druck abzulassen, sich der Norm anzupassen und damit Gottes Willen und Gesetz den Rücken zu kehren! (Info)
Am Ende stünde Albtraum NACH dem Aufwachen

Es wird enden, wie vorhergesagt. Das ewige Feuer Gottes verzehrt den Verlorenen restlos. Es bleibt von diesem nichts mehr übrig. Der sogenannte zweite Tod, die Nicht-Existenz, als hätte man nie existiert (ebenfalls Offenbarung 20).
Das Braten der Seele in einer ewig lodernden Hölle ist ein schreckliches Schauermärchen. Erfunden von den “geistigen Spitzendenkern” des Hellenismus, von der römisch-katholischen Kirche mit unbändiger Begeisterung für die Unterstützung ihrer Macht- und Geldgier übernommen und gepflegt, und auch von den einst protestantischen Kirchen wiedereingeführt (Info).
In Offenbarung 13 sind etwas mehr Details über das Malzeichen des Tieres enthalten. Wer dies einführt, wen es alles betrifft (alle). Eine Konsequenz ist, dass diejenigen, die dieses Malzeichen des Tieres nicht annehmen, sondern Gott die Treue halten wollen, nicht mehr kaufen und verkaufen können. Auch das ist den schlafenden Kirchengliedern bekannt. Aber offensichtlich als “irgendwas in ferner Zukunft” abgetan, oder als “wird ja nicht so schlimm sein”, völlig unterschätzt, oder beides. Dabei wäre man sehr gut beraten, sich und seinen eigenen Alltag und sämtliche Gewohnheiten sowie Bedürfnisse auf eine solche Situation zu projizieren.
Folgen meist völlig unterschätzt

Die Folgen des wirtschaftlichen Ausschlusses aufgrund des persönlichen Kauf- und Verkauf-Verbotes sind gewaltig. Nicht mehr im Supermarkt einkaufen zu können, ist aber nur ein kleines Fragment des Gesamtbildes. Welcher Rattenschwanz daran hängen kann, ist – hier – etwas detaillierter aufgeschlüsselt. Genau das gilt es zu berücksichtigen und sich auch darauf vorzubereiten. Stattdessen werden Zukunftspläne für “irgendwann” geschmiedet, dessen Realisierung auch ohne die sich sehr sichtbaren Entwicklungen einer prophetischen Erfüllung nach der anderen nur in den Sternen stehen würde.
Das ist genauso unrealistisch, geradezu bemitleidenswert lächerlich, als wenn die Bundesregierung regelmäßig Prognosen für die Rentensituation in 30, 40 oder gar 50 Jahren aufstellen lässt, um so HEUTE ihre politischen Entscheidungen zu rechtfertigen. Wer weiß denn schon tatsächlich, was in 3 Monaten sein wird? Das kann sowas von schnell gehen. Alles, was deutlich darüber hinaus geht, ist qualitativ auf gleicher Ebene wie Glaskugellesen auf der Kirmes. Scharlatanerie.
Auch hierzu gab besonders das Jahr 2020 geradezu ein Paradebeispiel, wie schnell die Lage plötzlich von “Hurra-Stimmung” in völlige Finsternis wechseln kann. Dies völlig überraschend. Alles war plötzlich “ganz anders”! Ironischwerweise auch noch von der gleichen Regierung initiiert, die womöglich 1 Monat vorher eine “Jahrzehne-Prognose” für die Rentenentwicklung verkündete.
Jetzt Vorbereitung einleiten!

Vorbereitung JETZT! Nicht das Horten von Lebensmitteln, das machte ohnehin final keinen Sinn, denn wie es Matthäus 24 verdeutlicht, sollten Kleidung und Schuhe reichen, um so noch rechtzeitig zu entkommen. Dazu auch Jesaja 33,15-16:
“Wer in Gerechtigkeit wandelt und aufrichtig redet; wer es verschmäht, durch Bedrückung Gewinn zu machen; wer sich mit seinen Händen wehrt, ein Bestechungsgeschenk anzunehmen; wer seine Ohren verstopft, um nicht von Blutvergießen zu hören; wer seine Augen verschließt, um Böses nicht mit anzusehen – der wird auf Höhen wohnen, Felsenfesten sind seine Burg; sein Brot wird ihm gegeben, sein Wasser versiegt nie.“
Da steht etwas von “Höhen, Felsen, Brot und Wasser, nicht aber von “gepolsterte Gemächer, Schmaus, Weintrauben, Wein, Weib und Gesang”!
Die notwendige Vorbereitung spielt sich im Kopf und im Herzen ab! Sich von zumeist völlig überflüssigen Reichtümern trennen, denn wo liegen die Prioritäten? Die gilt es möglichst gemäß Evangelium einzuordnen (Info). Verkauf, Einsetzen des Geldes für bessere Zwecke, als für die Befriedigung eigener liebgewonnenen Kauferlebnissen und mit Ramsch gefüllte Regale und am Ende doch in Speicher-, Keller- oder Garagenkartons. Was will ich, was brauche ich? So die erste Selbst-Hinterfragung. Auf den Boden der Tatsachen zurückkehren, sich – so sagt man – wieder “erden”. Das Wort Gottes studieren, es beherzigen, verinnerlichen und vor allem leben (die guten Früchte)!
Hoher Preis möglich – Oder doch nicht
Der (weltliche) Preis kann auch sehr hoch sein, denn hierzu Jesus Christus in Matthäus 10,37:
“Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.“.
Am Ende könnte die Entscheidung doch viel leichter fallen, denn auch hierzu Jesus Christus nur zwei Verse zuvor:
“Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und die Feinde des Menschen werden seine eigenen Hausgenossen sein.“
Auch hier sind ganz andere Worte zu lesen als das heute allgegenwärtige (päpstliche) Narrativ einer “vereinten Menschheit”, die Menschheitsfamilie in Friede, Freude (und Eierkuchen…).
Auf dem Fels “erden”
Am besten stehen bleiben auf dem Fundament des Evangeliums, der solide Felsen Jesu Christi. Stufenweises Aufwachen aus seinem Tiefschlaf lässt mehr Spielraum für eine dringende Vorbereitung als der völlig überraschende Aufguss anhand eisgekühlter Wasserkübel. Man erwacht plötzlich und steht am Ende da, wie die 5 törichten Jungfrauen ohne Ölreserven! Das Licht in dieser Welt sein, die Seinigen und andere Warnen, trotz des Widerstandes, leider auch aus den eigenen Reihen (wollen nicht aufgeweckt werden).
Der folgende Vers zum Abschluss beinhaltet alles, worauf es besonders JETZT und auch künftig ankommt!
So werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat! Denn standhaftes Ausharren tut euch not, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung erlangt. Denn noch eine kleine, ganz kleine Weile, dann wird der kommen, der kommen soll, und wird nicht auf sich warten lassen.
»Der Gerechte aber wird aus Glauben leben«; doch: »Wenn er feige zurückweicht, so wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben«. Wir aber gehören nicht zu denen, die feige zurückweichen zum Verderben, sondern zu denen, die glauben zur Errettung der Seele.
Hebräer 10,35-39
Bibelverse aus Schlachter 2000
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