Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Texas verbietet Geschlechtsumwandlung Minderjähriger

Texas verbietet Geschlechtsumwandlung Minderjähriger

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Ein weiterer US-Bundesstaat hat jegliche Maßnahmen und insbesondere Eingriffe an Minderjährigen zu einer geplanten Geschlechtsumwandlung verboten. Proteste waren zu erwarten.

Weitere Reaktionen auf „woke“ Bewegungen

Immer mehr US-Bundesstaaten reagieren auf so manche Auswüchse der „woken“ Bewegung mit entsprechender Gesetzgebung. Dies betrifft insbesondere die Ideologie über weit aus mehr als nur zwei biologischen Geschlechter. Gemäß „woken“ Definition seien Geschlechter keine naturgegebenen Eigenschaften, sondern ein rein soziales Konstrukt. Das Geschlecht eines Neugeborenen werde demnach nicht festgestellt, sondern definiert. Der Heranwachsende könne daher selbst bestimmen, welches Geschlecht dieser haben wolle, bzw. als was er sich „fühle“. Das hatte inzwischen zur Folge, dass den Kindern diese Ideologie bereits im Kindergartenalter eingetrichtert wird. In vielen Ländern können Kinder Medikamente einnehmen, die eine Pubertät verzögern, um im Anschluss eine Umwandlung des natürlichen Geschlechts in das Geschlecht ihrer Wahl vornehmen zu lassen.

Texas verbietet Geschlechtsumwandlungen an Minderjährige

Junge-Mädchen

Biologische Geschlechter sind ‚woken‘-Ideologie völlig fremd

Bereits 17 US-Bundesstaaten haben ein entsprechendes Gesetz erlassen, die ein solches Vorgehen verbietet. Nun folgte der Staat Texas nach. Der Gouverneur Greg Abbott hat Anfang Juni 2023 ein Gesetz unterzeichnet, das derartige Eingriffe zur Umwandlung des Geschlechts verbietet, wie Catholic News Agency (CNA) berichtete. Dieses Gesetz betrifft die Durchführung von Geschlechtsumwandlungen und tritt am 01. September 2023 in Kraft. Demnach dürfen ab diesem Zeitpunkt weder von Ärzten noch von Gesundheitsdienstleistern irgendwelche Eingriffe vorgenommen werden, die Veränderungen an Genitalien oder Brüsten an Minderjährigen vornehmen, um damit den Wechsel in ein anderes Geschlecht zu erleichtern.

Auch dürfen gemäß Gesetzgebung Ärzte keine sogenannte Pubertätsblocker oder ähnliche Medikamente verschreiben, die den natürlichen Prozess der Pubertät verzögern oder stoppen sollen. Zu den verbotenen Mitteln gehören auch Testosteron und Östrogen in höheren Konzentrationen in größeren Mengen, die bei einem Kind in seinem jeweiligen Alter im Normalfall vorhanden wäre.

Einem jeden Arzt, der gegen eines dieser Vorschriften verstößt, wird die Zulassung entzogen.

Die Verfechter dieser „woken“ Ideologie meldeten bereits Protest und juristische Maßnahmen an. Man werde diese Gesetzgebung nicht akzeptieren. „Abbot kann nicht verhindern, dass Trans-Jugendlich in Texas gedeihen und wir werden ihn vor Gericht verklagen, um das sicherzustellen“, so gemäß CNA die Erklärung der „American Civil Liberties Union of Texas“ (ACLU).

Das genaue Gegenteil, also eine gesetzliche Zusage für Möglichkeit derlei Eingriffe in den Körper von Minderjährigen, ist u.a. in den Bundesstaaten Kalifornien, Minnesota und Maryland der Fall.

Das Gefecht dauert noch etwas an

Das Gefecht der Ideologien ist noch nicht zu Ende gefochten. So wie die Dinge aber liegen und sich auch weiterhin entwickeln werden, erhält der Aspekt der „konservativen Moral“ künftig die Oberhand. Dass dieses durchaus provozierte Hin und Her auch zu Überreaktionen führen kann, zeigt der Fall in im US-Bundesstaat Utah. Dort haben nun die „Wert-konservativen“ Kräfte als Reaktion dieser „woken“ Bewegungen die Bibel in den Grundschulen verboten.

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