Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Statt Evangelium wird nun Pantheismus gesellschaftsfähig

Statt Evangelium wird nun Pantheismus gesellschaftsfähig

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Das Evangelium gerät immer mehr ins Abseits. Stattdessen wird nun der Pantheismus mit allen Mitteln gesellschaftsfähig aufbereitet. Die Renaissance des alten Roms ist der Endspurt der seit Anbeginn heidnischen Mutter-Institution römisch-katholische Kirche und ihre zahlreichen Töchter.

Der elementare Glaube an den Schöpfungsbericht

Gott ist Schöpfer aller Dinge. Er erschuf alles Sichtbare und auch Unsichtbare durch Sein Wort. Woher kam alles? Aus dem Nichts. „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde“, lauten die ersten Worte in der Bibel (1. Moses 1,1). Wer schon anhand dieser Aussage ein Problem hat, wird auch beim großen „Rest“ des Wortes Gottes an sehr vielen Stellen in Schleudern geraten. Der Schöpfungsbericht steht nicht nur einfach am Anfang der Bibel, weil dies chronologisch einen Sinn ergibt, sondern weil der Glaube, dass Gott die Welt durch Sein Wort aus dem Nichts erschuf, das Fundement für jegliches weiteres Bekenntnis zu Gott und Seinem eingeborenen Sohn Jesus Christus bildet.

Regenwald

Gott ist Schöpfer aller Dinge – Das Sichtbare und das Unsichtbare

Wer den Schöpfungsbericht ablehnt, da ja die „Evolutionstheoristen“ etwas anderes behaupten, wird es auch bei anderen Stellen äußerst schwer haben, diese so anzunehmen, wie sie geschrieben stehen. Wo sollte dies auch anfangen und wo aufhören? „Das könne man durchaus glauben, jenes nicht und dieses müsse man anzweifeln“? Es ist zumindest äußerst schwer, auf der einen Seite zu bekennen, die Bibel ist vom Gott inspiriertes Wort und auf der anderen Seite den Schöpfungsbericht als eine Erzählung „antiker und ungebildeter Zeitgenossen“ abzutun. Die Schöpfung Gottes ist die Basis auch für die Begründung des 4. Gebotes, das sog. Sabbat-Gebot! (mehr Infos)

Mangelnder Glaube ist nichts Neues

Der Unglaube daran, dass Gott der Schöpfer aller Dinge ist, so wie es im 1. Buch Mose beschrieben steht, ist keine neuzeitliche Erscheinung. Bereits Apostel Paulus wies in seinem Schreiben an die Gemeinde in Rom darauf hin, Römer 1,18-20:
„Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben.“

Oberflächlicher Glaube ist Gottlosigkeit

Ablehnung

Ablehnung oder nur Lippenbekenntnis – Beides ist Gottlosigkeit

Nun möge mancher sagen, „ich glaube doch an Gott“ und zählte sich daher nicht zu den „Gottlosen“. Allerdings steht in diesem Vers für „Gottlosigkeit“ das griechische Wort „asebeian“ („ασεβειαν“) und dies drückt die Missachtung der Gebote Gottes und eine fehlende Gottesfurcht aus. Auch Jakobus wusste um das nichtssagende Bekenntnis „ich glaube an Gott“, Jakobus 2,19:
„Du glaubst, daß es nur einen Gott gibt? Du tust wohl daran! Auch die Dämonen glauben es – und zittern!“

Paulus wies darauf hin, dass Gott anhand Seiner Schöpfung durchaus erkannt werden kann. Man braucht hierzu nur seinen Kopf etwas zum Nachdenken benutzen. Anhand der Natur kann sich der Mensch auch Vorstellungen über das Wesen (Liebe) Gottes machen. Die ganze Vielfalt der Pflanzen und Tiere, die Gestirne, die Meere und was es alles gibt, muss schließlich einen Ursprung haben. Der „Evolutionstheorist“ mag darauf seine eigene Antwort haben, aber dieser Irrtum ließe sich ebenfalls durch einfache Überlegungen beseitigen (hier).

Nun hat aber das Heidentum „etwas“ andere Vorstellungen über einen Gott und Seine Natur. Ein Phänomen, welches auch heute allgegenwärtig ist und immer größere Akzeptanz findet.

Gott „in alles und allem“

Naturreligionen

Das Heidentum sieht Gott innerhalb der Schöpfung

Es gibt eine weitere weit verbreitete Hypothese über den Zusammenhang zwischen Gott und Seiner Schöpfung. Und diese Version wurde bereits in antiker Zeit von fast allen Heidenvölkern geglaubt und auch vertreten. Gott sei nicht nur der Schöpfer der Welt, sondern Er sei auch in Seiner Schöpfung zu finden. Er könne also nicht durch Seine Schöpfung erkannt werden, sondern Gott könne „in alles und allem“ erkannt werden. Gott sei in der Natur, in der Blume, im Baum, im Stein und ganz besonders in der Sonne zu erkennen, so die These. Da dieser Aberglauben auch eine Domäne des heidnischen Roms gewesen ist, wundert es deshalb nicht, dass selbst die römisch-katholische Kirche dieser Natur-Vergöttlichung mit „Herz und Seele“ anhängt.

Ist Gott selbst nicht persönlich (diffus), steckt aber in „alles und allem“ drin, symbolisiert anhand von Planeten, Tieren und sonstigen Objekten, dann handelt es sich um Pantheismus. Wird dieser Religion ein persönlicher Gott angedichtet, der sich in allem befinde, dann handelt es sich um Panentheismus.

Der Mystiker Franziskus von Assisi

Fantasiewelt

Franz v. Assisi – Ein Mystiker unter den Naturanbetern

Die katholische Galionsfigur des Panentheismus ist der für „heilig“ gesprochene Franz von Assisi. Der Namenspatron des aktuellen Papstes Franziskus. Franz v. Assisi und seine „Theologie“ hat im Herzen des gegenwärtigen Pontifex Maximus einen Ehrenplatz erhalten. Auf Papier gebracht in der Form einer Enzyklika (Laudato si‘, 2015 – Infos) und sogar verfilmt im Kinoformat (Infos).

Dieser Pantheismus bzw. Panentheismus entspricht genau dem, was bereits Apostel Paulus in den Zeiten der römischen Vorherrschaft vorfand. Und er sprach die Gemeinde in Rom anhand seines Briefes darauf an und warnte davor, Römer 1,21-25:
„Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht. Darum hat sie Gott auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen, zur Unreinheit, so daß sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren, sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen!“

So erkannte die römisch-katholische Kirche durchaus den Gott des Evangeliums. Dies änderte sich aber in großen Schüben bereits in den ersten Jahrhunderten nach Christi. Ja sogar im ersten Jahrhundert war der Abfall des Glaubens klar zu erkennen, 2. Thessalonicher 2,7:
„Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken, nur muß der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein;“
Derjenige, der den Gesetzlosen zurückhielt, war zu diesem Zeitpunkt noch das imperial-heidnische Rom.

Die „Renaissance“ des alten Roms

Weitere Merkmale dieses Heidentums sind, so wie es Paulus beschreibt, die „Erkennung Gottes IN Seiner Schöpfung“ und die Anbetung der Schöpfung anstatt des Schöpfers. Genau das Prinzip, welches auch vom heutigen Papst mit „Feuer und Flamme“ vertreten wird. Ein weiteres Merkmal des einst heidnischen Roms ist die legalisierte homosexuelle Beziehung bzw. Ehe. Alles Eigenschaften, die heute zur „Gesellschaftsfähigkeit“ transportiert worden sind. Das Sprichtwort, „es geht zu wie im alten Rom“, trifft nur allzu exakt zu.

Kirche Roms hat das Heidentum übernommen

Innenansicht Petersdom

Die Sonne im Zentrum des Vatikans

Die Sonnenanbetung wurde offenkundig bereits im Jahr 321 durch die Verordnung der Sonntagsruhe durch Kaiser Konstantin. Nur wenige Jahre später erfolgte eine kirchliche Festsetzung des Sonntags (Sonnen-Tages) auf dem Konzil zu Nicäa (325). Bis zum Jahr 508 hat die römische Kirche den größten Teil der in heidnischen Völker nach dem Zerfall des weströmischen Reiches überwunden. Der politische Widerstand war gebrochen, dank militärischer Hilfe vom „Ältesten Sohnes der Kirche“ (Chlodwig, König der Franken). Die Stammesfürsten haben sich fast alle zum Katholizismus bekehrt. Die bis dahin noch „Widerspenstigen“ (Heruler, Vandalen, Ostgoten) wurden kurzerhand vernichtet.

Doch das Heidentum der Stammesfürsten ist damit nicht aus der Welt geschaffen worden. Als wenn es sich um einen „Deal“ gehandelt habe, konvertierten die Heiden zum Katholizismus, ließen aber nicht von heidnischen Praktiken ab und die Kirche Roms nahm diese Aberglauben, Riten und Zeremonien auch in ihren Dogmen auf. Nur noch alles verpackt als augenscheinliches „Christentum“.
Im Kern der Pantheismus bzw. Panentheimsus mit Verehrung zahlreicher „Göttlichkeiten“, vordergründig die Sonne gemäß dem Mithraismus (Infos) und eingekleidet in das Gewandt des Evangeliums. So vollzieht diese Kirche anhand der Eucharistie die beständig wiederholte Opferung Jesu Christi, verkauft dieses Ritual als „biblisch“ und hat es tatsächlich so geschickt als Dogma formuliert, dass die gläubigen Katholiken die tatsächliche Verhöhnung Jesu gar nicht erkennen (Infos). Dieses Opferritual steht in dieser Kirche als Sakrament sogar im Zentrum.

Laudato si‘ – Manifest des Pantheismus

Dieser praktizierte Pantheismus der römischen Kirche wird seit der Veröffentlichung der Enzyklika Laudato si‘ immer offener in die Welt hinausgetragen. So schrieb Papst Franziskus in dieser Enzyklika vom Jahr 2015 in Punkt 92:

„Alles ist aufeinander bezogen, und alle Menschen sind als Brüder und Schwestern gemeinsam auf einer wunderbaren Pilgerschaft, miteinander verflochten durch die Liebe, die Gott für jedes seiner Geschöpfe hegt und die uns auch in zärtlicher Liebe mit „Bruder Sonne“, „Schwester Mond“, Bruder Fluss und Mutter Erde vereint“.
Sonne-Mond-Symbol

Von Ägypten ausgegangen, über Rom bis zum Papsttum

Dieses Vokabular mit dem Ursprung Franz v. Assisi wurde auch von den (einst) protestantischen Kirchen im Rahmen des „Jubeljahres für die Erde“ im Jahr 2020 nachgeplappert. Der Bezeichnung „Mutter Erde“ darf man getrost den Namen „Gaia“ geben.
Kinogänger dürften sich durch diese Thesen an die Filme „Avatar und Avatar 2“ erinnert fühlen. In der evangelischen Kirche in Memmingen hängte man im Rahmen einer Kunstausstellung in die Kirche einen überdimensionalen Globus mit der Bezeichnung „Gaia“ (Infos). Der Pantheismus ist auch Thema beim Umwelt- bzw. Klimaschutz. Schließlich definierte das Papsttum das „Allgemeinwohl“ nun als global. Dies alles gelte der „Bewahrung der Schöpfung“. So werden säkulare Gruppen ebenfalls ins zum Untergang verurteilte pantheistische Boot genommen.

Pantheismus wird gesellschaftsfähig

Für die katholische Welt führen die wiederholten Auffrischungen des Pantheismus zu einen „gefestigten Glauben“ in diese heidnischen Lehren. So darf sich der „Gläubige“ ein von einem Benediktiner-Mönch und sein vorgeschlagenes Abendgebet etwas von einem „Gott in alles und allem“ erzählen lassen (Quelle). Die (einst) protestantischen Kirchen protestieren schon lange nicht mehr, sondern schmiegen sich als zurückgekehrte Töchter Roms den Doktrinen des Papsttums lückenlos an. So kann es der Landesbischof der evangelischen Kirche Bayerns, Heinrich Bedford-Strohm, gar nicht mehr erwarten, zusammen mit der römisch-katholischen Kirche die Eucharistie zu feiern (Infos).

Diese Zustände währen nicht ewig – Letzte Warnung

Bibel

Die Bibel – Das Wort Gottes für den Menschen

Für alle Katoliken wie auch Protestanten, die Jesus Christus mit „Leib, Seele und Herzen“ angenommen haben und Ihn als Ihren Schöpfer, König, Herrn und einzigen Erlöser angenommen haben, sollten zusehen, sich so schnell wie möglich aus diesen Institutionen zu entfernen, denn Jesus Christus hat die letzte Warnung über Offenbarung 18,4 selbst ausgesprochen:
„Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr [Babylon], mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!“

Die Zeit dürfte kurz sein, bis der „Nordkönig“ (Darstellung des Papsttums im Buch Daniel) die ersten Gerüchte aus den Osten und aus dem Norden zu hören bekommt. Und dann dauert es nicht mehr lange, bis der große Stein (Daniel 2,34) ins Rollen kommt.

Aber Gerüchte aus Osten und Norden werden ihn erschrecken; daher wird er in großer Wut aufbrechen, um viele zu verderben und zu vertilgen. Und er wird sein Prachtzelt zwischen dem Meer und dem herrlichen Berg des Heiligtums aufschlagen; da wird er sein Ende finden, und niemand wird ihm helfen.
Daniel 11,44-45

Bibelverse aus Schlachter 2000

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