Der Spiritismus auf höchster politischer Ebene. Die Karten werden langsam offen auf den Tisch gelegt. Polens Präsident Karol Nawrocki holt sich Ratschläge von einem längst verstorbenen Militärs und Politikers. Gemäß eigener Aussage führt er Gespräche mit dem Geist Piłsudskis vor allem über die Notwendigkeiten zum gegenwärtigen Russland-Ukraine-Konflikt.
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Wenn die Geister gerufen wurden
“Die ich rief, die Geister / Werd’ ich nun nicht los”, so der Auszug aus dem berühmten Stück “Der Zauberlehrling” von Johann Wolfgang von Goethe im Jahr 1797. Eine Zeit, in der in Frankreich die Revolution mit aller Gewalt tobte. Veröffentlicht wurde Goethes Ballade erstmals in 1798 von Friedrich Schiller in seinem herausgegebenen Musenalmanach. Das Jahr 1798, welches im Zuge der Französischen Revolution dem Vatikan besonders in Erinnerung liegt (Info).
Was und wen Goethe mit seiner Ballade “Der Zauberlehrling” tatsächlich ansprach, darüber mögen sich die Literaturforscher streiten, aber mit der “zeitgemäß” formulierten Kernaussage, “die Geister, die ich rief, werde ich nicht mehr los”, lag der berühmte deutsche Dichter gar nicht mal so verkehrt.
Polens Präsident spricht mit Geist
Józef Klemens Piłsudski, ein Militär und Politiker in Polen, lebte zwischen 1867 und 1935, herrschte zwischen 1926 und 1935 als Marshall der Zweiten Polnischen Republik in einem autoritären Stil. Er stand im Mittelpunkt, als Polen gegen die sowjetrussische Herrschaft im eigenen Land ankämpfte.

Heute sei Piłsudski, ginge es nach dem gegenwärtigen Präsidenten Polens, Karol Nawrocki, politischer und militärischer Berater in Sachen Widerstand gegen die “russischen Aggressionen”.
Richtig gelesen. Der im Jahr 1935 verstorbene Militär-Politiker teilt demnach seine Expertise mit der gegenwärtigen Landesspitze Polens. Denn Nawrocki erklärte in einem Interview mit dem polnischen Sender “Radio Zet”, dass er regelmäßige Gespräche mit dem Geist von Józef Piłsudski führe, eigentlich täglich (Quelle – youtube).
Im Mittelpunkt der Unterhaltungen stünden der polnisch-sowjetische Krieg von 1920 und die derzeitige Situation im Russland-Ukraine-Konflikt. Weiterhin sei auch das polnische Parlament ein Thema.
Diese Aussagen des Präsidenten fallen in die Zeit, in der die bedrohlichen Stimmen lauter und vom Wetzen der Säbel begleitet werden. Zuletzt hörte die Welt etwas über vermeintlich russische Drohnen über polnisches Staatsgebiet, was nicht nur eine Verletzung des Luftraumes Polens bedeutete, sondern durchaus auch als ein Angriff auf ein Nato-Mitgliedsland interpretiert werden und folglich einen Bündnisfall auslösen könnte. Man muss nur im Hinterkopf behalten, dass der Widersacher stets die maximale Zerstörung anstrebt. Etwas, was auch im Sezessionskrieg in den USA sichtbar wurde, dank Spiritismus.
Es können keine menschlichen Geister sein
Mit “wem oder was” sich der polnische Präsident auch immer unterhalten möge, ausgeschlossen ist, dass es sich um den “Geist” des im Jahr 1935 verstorbenen Marshalls handelt. Das setzte die Existenz eines solchen Geistes beim Menschen erst einmal voraus, und genau daran scheitert die ganze Geschichte. Der Mensch verfügt nicht über eine (separate) Seele, sondern der lebendige Mensch IST die Seele (Info). Eine Tatsache, die vordergründig von den großen Kirchen, ganz besonders jene, die in Polen besonders präsent ist, vehement geleugnet.
Mit Karol Józef Wojtyła “stiftete” Polen der Welt für mehr als 26 Jahre das römisch-katholische Oberhaupt, Papst Johannes-Paul II (Pontifikat 1978 bis 2005). Die Kirche Roms, welche die Wahrheiten der Bibel kennt, aber dennoch das Gegenteil davon lehrt, insbesondere jene Lügen, welche die Menschheit nach der Schöpfung zu Fall brachte (Info).
Es liegt auf der Hand, dass der “Gesprächspartner” Nawrockis ein menschlicher Geist bzw. eine solche Seele unmöglich sein kann. Derlei praktizierte Nekromantie basiert stets in der Kontaktaufnahme bzw. in der Kommunikation mit Dämonen. Nekromantie ist die Praxis, mit vermeintlich Toten durch deren Beschwörung Kontakt aufzunehmen, um so verborgenes Wissen oder auch künftige Ereignisse in Erfahrung zu bringen. Das fällt in die Kategorie “Schwarze Magie”. Die Erscheinenden sind jedoch gefallene Engel Satans, welche es sehr gut beherrschen, Stimmen und Aussehen, sowie das Wissen längst verstorbener Menschen zu imitieren.
Nawrocki weder Einzelfall noch Erster

Diese Art von Spiritismus in höchsten politischen Kreisen ist jedoch nichts Neues. Schließlich wüten der Widersacher und seine Vasallen seit Jahrtausenden in dieser Welt, um so viele Menschen wie möglich ins Verderben zu reißen und der Schöpfung Gottes größtmöglichen Schaden zuzufügen. Die Agenda läuft und hierzu eben die passende Strategie, willfährige und leichtgläubige Menschen in Beschlag zu nehmen. Hierzu zählt auch die Verleitung des Menschen, genau jene Dinge zu tun, welche Gott ein Gräuel sind (Info).
Je einflussreicher das menschliche Werkzeug, um so besser.
Jean Pierce
Jane Means Appleton Pierce war die Ehefrau des US-Präsidenten Franklin Pierce. Vom Schicksalsschlag durch den tragischen Tod ihres Sohnes Benny gezeichnet, war Jean Pierce in tiefe Trauer gefallen. Sie versuchte, Kontakt mit ihrem Sohn aufzunehmen. Dies erstmal anhand eines geschriebenen Briefes. Dabei blieb es aber nicht. Sie konsultierte die Fox-Schwestern, damals zwei sehr bekannte Spiritualistinnen. Zusammen hielten sie eine Séance im Weißen Haus, um auf diese Weise direkt mit Benny kommunizieren zu können.
In den darauffolgenden Nächten sei ihr verstorbener Sohn nachts im Traum erschienen. Damit zog der Okkultismus erstmalig ins Weiße Haus ein.
Mary Ann Lincoln
Auch der Haushalt vom einstigen US-Präsidenten Abraham Lincoln war vom Spiritismus geprägt, insbesondere durch Lincolns Ehefrau, Mary Todd Lincoln. Einen sogar landesweiten Zenit erreichte das Konsultieren derartiger “Geister” während des in den Staaten tobenden Bürgerkriegs. Eine Art “Trend” machte sich breit, genährt von den unzähligen Opfern des Krieges, welche in der Anzahl auf rund 700.000 Menschen geschätzt wird. Familienangehörige waren traumatisiert und suchten verstärkt die Kontaktaufnahme mit den irgendwo gefallenen Söhnen und Vätern.

Mary Lincoln, hatte als damalige “First Lady” eine Vorbildfunktion. Und ausgerechnet ihr Spiritismus war besonders stark ausgeprägt.
Sie verlor zwei Söhne und suchte irgendwo einen Trost von ihren herben Verlusten. Mary Lincoln ließ sich von der vermeintlichen Möglichkeit, Kontakt mit Toten aufnehmen zu können, inspirieren und organisierte im Weißen Haus ein Treffen. Im “Roten Zimmer” des Regierungsgebäudes trafen sich Mary Lincoln und weitere Spiritisten, darunter Nettie Maynard. Um einen runden Tisch sitzend gereichten alle ihre Hände, um so gemeinsam die Geister zu beschwören. Eine klassische Séance, damals noch mit dem Ziel, die Antworten durch Klopfgeräusche zu erhalten.
Abraham Lincoln, ein Baptist, konnte sich für derlei spiritistische Praktiken nicht begeistern. Ein Freund Lincolns hierzu: “Er war kein Dilettant in Wahrsagerei, Astrologie, Horoskopie, Prophezeiung, Geisterkunde oder Hexerei jeglicher Art” (Quelle).
Der Hang zum Spiritismus verstärkte sich bei Mary Lincoln nach der Ermordung ihres Mannes umso mehr. Nun wollte sie auch den Geist ihres Mannes in Erscheinung bringen lassen. Offensichtlich schwand mit dem Anstieg ihrer Begeisterung für spiritistische Sitzungen im gleichen Maße ihre Zurechnungsfähigkeit. Ausgerechnet der älteste Sohn Robert Lincoln erwirkte eine Festnahme seiner Mutter und schließlich die Einweisung in die Anstalt Bellevue Place in Batavia, im Bundesstaat Illinois. Dort verblieb sie für über ein Jahr und lebte künftig von der Öffentlichkeit sehr zurückgezogen.
Nancy Reagan
Joan Quigley, eine in den USA sehr bekannte Astrologin, welche sich darauf spezialisierte, den Menschen durch die Deutung und Konstellationen der Himmelskörper eine Lebenshilfe darzustellen. Zu ihren Kunden zählte auch Nancy Reagan, die Frau vom ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan.
Es blieb aber nicht bei privaten Beratungen, sondern Quigley stieg auf zur Astrologin des Weißen Hauses. Auslöser war das Attentat auf Ronald Reagan im Jahr 1981. Nancy erkundigte sich bei Joan, ob sie es hätte voraussehen können, wenn man sie darüber vorab befragt hätte. Die Astrologin bejahte dies und versicherte, vorab gewarnt zu haben, wäre sie ein Mitglied des Stabes des Weißen Hauses gewesen. Diese Selbstempfehlung war sichtlich erfolgreich.
Anna Eleanor Roosevelt
Die “First Lady” und Ehefrau des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt hatte zwar keinen unmittelbaren spiritistischen Umgang, berichtete aber öffentlich, dass sie eine “Präsenz” im Weißen Haus verspürte. Sie vermied zwar das Wort “Geist”, aber blieb dennoch unmissverständlich.
Bill Clinton
US-Präsident Bill Clinton erregte einst Aufsehen, als er in einer Kolumne der New York Times darüber schrieb, dass er immer wieder imaginäre Gespräche mit Eleanor Roosevelt führe (Quelle). In aller Regel antwortete Mrs. Roosevelt, wenn er irgendwelche Fragen an sie stellte. Zwar wurde dies im Nachtrag als reine “Fantasieübung” seitens Clintons heruntergespielt, aber dennoch richtete Bill Clinton auf einer Rede “die Grüße von Eleanor” aus.
Da kommt auf “uns” noch etwas zu
Die sichtbare Praxis und auch ein Vorgeschmack dessen, was bereits in Offenbarung 16,14 beschrieben ist und künftig mit Sicherheit noch sehr viel ausgeprägter in Erscheinung treten wird:
“Es sind nämlich dämonische Geister, die Zeichen tun und ausgehen zu den Königen der Erde und des ganzen Erdkreises, um sie zum Kampf zu versammeln an jenem großen Tag Gottes, des Allmächtigen.“

Und die vom Wein Babylons völlig betrunkenen “Könige und Kaufleute der Erde” erkennen nicht, dass es sich um genau jene unreinen Geister und unreinen und verhassten Vögel (Offenbarung 18,2-3) handelt, welche lediglich die Agenda des Widersachers zuflüstern, aber nicht um die umherwandelnden Seelen Verstorbener. Hier ist die Bibel glasklar (Info).
Das Aufsuchen derlei “Berater” wie in der Vergangenheit und auch in der Gegenwart, wie es der Präsident Polens demonstriert, sind sicher nur die Spitze des Eisberges. Mit den Handvoll Beispielen sind es auch nur ein Handvoll “König” der Erde, bzw. deren Ehefrauen. So holte sich der World Economy Forum im Jahr 2024 in Davos kurzhand eine Schamanin ins Haus, für welchen Zweck auch immer (Info).
Die Bibel ist aber an diesem Punkt genau und schreibt von “Königen des ganzen Erdkreises”. Auf eine entsprechend aussehende Politik, bzw. Geopolitik darf man sich daher getrost einstellen. Da kommt noch etwas auf die Menschheit zu, und zwar schon bald (Info).
Karol Nawrocki in eigenen Worten
Und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Heerführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge, und sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! Denn der große Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen?
Offenbarung 6,15-17
Bibelverse aus Schlachter 2000
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