Sichtbarer Abfall der “Gemeinde Gottes” gemäß Altem Testament

Ermahner

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Sichtbarer Abfall der “letzten Gemeinde Gottes”, aber ganz nach Vorbild des Alten Testamentes mit den vielen Beispielen durch Nordisrael und Juda. Der Umgang mit den anmahnenden Stimmen ist ebenso ein Abbild des Typus, wie auch die eingeleiteten Konsequenzen.

Laodizäa wie Israel & Juda

Die inzwischen erreichten Zu- und Umstände rund um das “Volk Laodizäa” in ihrer aktuellen Entwicklung ist ein eindrucksvoller Beleg, dass sich die biblische Historie früher oder später wiederholen wird. In diesem Fall sogar “pünktlich”, denn sie markieren den auch anderweitig biblisch vorhergesagten Prozess des umfangreichen Abfalls vom Evangelium und die damit verbundene Hinwendung an die Vorgaben und Philosophien des neuzeitlichen Babylons.

Pope worshipping
Autorität über Glauben und Staat

Damit steht in Verbindung, dass Denkmuster, Philosophien und auch Führungsstil nicht mehr dem Evangelium entsprechen, sondern wie die autoritäre, absolute Form, so wie es der US-Prediger Dr. Conrad Vine ausdrückte, gemäß dem Papsttum. Das äußerst sich ganz besonders darin, und ist zugleich auch ein “empirischer Beweis” für das Zutreffen seiner These, in der Reaktion auf jegliche kritische Auseinandersetzung. Kurz, man wird mundtot gemacht, dem Posten enthoben, abgesägt. Obwohl, und ist für jedermann leicht nachprüfbar, Charakter und Umfang vom Abkommen biblischer Vorgaben, klarer nicht hervorgehen können.

Laodizäa ist die letzte von 7 Gemeinden (Offenbarung 2 und 3), welche einen Sendbrief von Johannes erhielten. Damals buchstäblich vor Ort, auf prophetischer Sicht die Entwicklung der Gemeinde Gottes vom Beginn bis zur Gegenwart und darüber hinaus, bis zum “bitteren Ende” (Info).

Von oben nach unten

Toter Fisch
Verfaulter Fisch

“Der Fisch fängt vom Kopf das Stinken an”, so ein auch hier passendes Sprichwort. Historische Vorbilder sind die Entwicklungen in den alten Völkern (Nord-) Israels und im Süden auch in Juda. Letzteres sogar viel ausgeprägter als im bereits von Gott zur Nichtexistenz abgestraften (symbolischen) “älteren Tochter” mit Samaria als ihre damalige Hauptstadt (z.B. Hesekiel, Kapitel 23, Schwestern Ohola und Oholiba).

Bezeichnend auch die Beschreibung der geradezu typischen Ausbreitung des Glaubensabfalls und die Zuwendung zum heidnischen Götzendienst ist von “oben nach unten”. Ob es beim jeweiligen König anfing, oder bei den Ältestenräten. Diese waren es, welche vor allem vorerst im Geheimen ihren tatsächlichen Götzendienst verrichteten, aber letztendlich Schritt für Schritt es zu einem für das allgemeine Volk zu einem Normalzustand wandelten.

Der Prophet Hesekiel erhielt von Gott anhand einer Vision Einsicht in das unsägliche Treiben der verantwortlichen Geistlichen im Geheimen. 70 der Ältesten des Hauses Israels versammelten sich gemeinsam in einer dunklen Kammer im Tempelgebäude und vollzogen Götzenanbetung. Mit der Anzahl waren es exakt alle(!) Ältesten (Hesekiel 8,9-13).

Probleme vorprogrammiert

Ökumene-Gespräche
Weisung des ‘Einen’

So auch heute im gleichen Stil. Ebenso die Reaktionen auf jegliche gewagte Kritik, besser gesagt, Ermahnung und Hinweise auf das Wort Gottes. Noch einer der “harmlosesten” Antworten sind Formulierungen, wie “was richtest du mich!?” Eben die antrainierte, unzutreffende Überempfindlichkeit, weil dies schließlich eine “Diskriminierung” darstelle. Kalkulierter Blödsinn. Exakt dies ist die Aufgabe eines jeden aufrichtigen Christen, den vom Weg Abgekommenen auf seine Abweichungen vom Maßstab Gottes klar hinzuweisen. Aufruf dazu findet auch unmissverständlich in Hesekiel 18, z.B:

Weil er es eingesehen hat und umgekehrt ist von allen seinen Übertretungen, die er verübt hat, soll er gewiß leben und nicht sterben. Aber das Haus Israel spricht: Der Weg des Herrn ist nicht richtig! Sollten meine Wege nicht richtig sein, Haus Israel? Sind nicht vielmehr eure Wege unrichtig?” (Hesekiel 18,28-29)

Es blieb aber nicht dabei. Propheten, die Ermahner zur Rückkehr zum Wort Gottes, wurden als Unruhestifter gebrandmarkt, verfolgt, eingesperrt, gefoltert, umgebracht.
Jerusalem, Jerusalem, die du die Propheten tötest und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt!” (Matthäus 23,37).

Jesus Christus, nicht nur einfacher Prophet, sondern menschgewordener Schöpfer und Eigentümer aller Dinge (Johannes 1,9-11), musste zusehen, wie er den laufenden Mordplänen der Pharisäer entgehen konnte, als die Zeit noch nicht gegeben war. Bekanntlich war die Zeit nach 3,5 Jahren erfüllt und fand auf Golgatha den prophezeiten Abschluss.

Ein Ermahner heute

Ermahner
Mit Gottes Wort ermahnen

Ein solcher Ermahner ist Conrad Vine. Er sprach bereits während der Phase der noch vorherrschenden deklarierten Pandemie diverse Schieflagen an, welche von der “Spitze” der protestantischen Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten (STA) vertreten und auch auf subtile Art aufgenötigt wurden. Das betraf vor allem auch das Vorgehen anhand von Verordnungen, von der organisatorischen Einrichtung formuliert wurden, welche dafür überhaupt keine Befugnisse innehat. Aber die untergeordneten Organisationen nehmen dies als verbindliche Richtlinie, mit allen Konsequenzen für die Mitarbeiter. So einige Arbeitnehmer verloren ihren Arbeitsplatz, weil sie dem von Gott anbefohlenem eigenem Gewissen folgten und nicht den Weisungen “von oben”.

Ein autoritärer Stil, wie dieser z.B. im Papsttum gepflegt ist. Conrad Vine prangerte dies deutlichst an, ging auf Details ein, und sparte nicht mit Belegen anhand der Präsentation von den entsprechenden schriftlichen Vorgaben der anmaßenden Verantwortlichen. Das blieb nicht ohne Folgen, ganz besonders, nachdem Vine auch die Verwendung der Zehnten-Gelder thematisiert hatte, sowie die enorm hohen finanziellen Zuwendungen der staatlichen Gesundheitsbehörde der USA. Das Anfassen der “heiligen Kuh”.

Die “Sofort-” Konsequenzen

Vine verlor seine Stellung als zugelassener Pastor im Gebiet Michigan, USA. Da dies nicht im Befugnisbereich der “höchsten Instanz” liegt, sondern in der lokalen Leitung, hat sich gezeigt, wie weit diese Strukturen bereits nach “unten” fortgeschritten sind. Es folgte seinerseits ein Rücktritt als Vorsitzender der international tätigen Missionsarbeit. Auch dort war die weitere Zusammenarbeit über das Maß der Toleranz hinaus nicht mehr fruchtbar möglich.

Wut
Wütend auf die Wahrheit

Dennoch ließ sich der Pastor, ein gebürtiger Engländer, nicht davon abbringen, weiterhin die noch immer fortschreitenden Annäherungen an die Philosophien der UN und damit den päpstlichen Strukturen, mit klaren Worten, stets mit Belegen begleitet, offen anzusprechen.

So auch die Darlegung der längst vorherrschenden Machtstrukturen gegenüber den Vorgaben des Evangeliums. Schließlich blieb auch Conrad Vine kein Einzelphänomen, sondern erhielt von einer ganzen Reihe weiterer Pastoren Unterstützung, welche ebenso entsprechende Reaktionen und Sanktionen erfuhren. Diese hat Vine kürzlich wieder in einem Vortrag deutlich aufgezeigt (Quelle). Hierzu verdeutlichte der Pastor die massiven Kollisionen.

Die offenkundige Fehlentwicklung

Folgend die Aufstellung der von Pastor Vine angemahnten, inzwischen schon einschneidenden Verfehlungen seitens der “Ältesten” der Gemeinde. Offenbar vorab im “Geheimen”, nun sichtlich zutage getragen und auch kräftig zur Anwendung gebracht.

STA Verwaltungsstaat Bibeltreue Adventisten
Die Generalkonferenz hat die Gerichtsbarkeit und Autorität über die Gewissensfreiheit ihrer Mitglieder weltweit und kann jederzeit Ihre Fähigkeit, im Einklang mit Ihren Gewissensüberzeugungen zu handeln, einschränken. Das Gewissen, als Begegnungsort zwischen Gott und Mensch, heilig, außerhalb konfessioneller Kontrolle, und die Verantwortung der Führungskräfte besteht darin, die Mitglieder zu ermutigen, auf die Stimme Jesu zu hören und ihr zu gehorchen.
Das Gewissen unterliegt dem „Gemeinwohl“, wie es von den Vereinten Nationen oder dem Papsttum definiert wird. Mitglieder können nur insoweit im Einklang mit den Überzeugungen des Heiligen Geistes handeln, als der Heilige Geist mit den Vereinten Nationen und dem Papsttum übereinstimmt. Das Gewissen ist dem Wort Gottes unterworfen.
Die Mitglieder dürfen Führungskräfte niemals infrage stellen, rügen oder Reformen fordern. Gott beruft die Prediger und Reformatoren der gegenwärtigen Wahrheit, um der gesamten Kirche, einschließlich der Leiter, das “reine Zeugnis” zu geben, das „Zurechtweisungen und Warnungen“ enthält. (2T p. 440)
Gewerkschaften und Konferenzen können in geheimer Sitzung zusammentreten und Mitgliedersperren verhängen, ohne dass die Mitglieder über den Vorgang informiert oder dazu eingeladen werden. Geheime Gerichtsverfahren, wie sie die spanische Inquisition oder der Star Court in Großbritannien durchführten, führten zu emotionaler und spiritueller Entfremdung, dem Entzug finanzieller Unterstützung und einer Abkehr von der Gemeinschaft unter den Mitgliedern.
Gewerkschaften und Konferenzen sind nicht verpflichtet, die konkreten Bestimmungen des Ausschlusses schriftlich dem betroffenen Mitglied oder der übrigen Mitgliedschaft mitzuteilen, wenn sie ein Mitglied ausschließen. Geheime Gerichte und im Verborgenen getroffene Entscheidungen verweigern der Gerechtigkeit und verletzen das Recht des Einzelnen, die gegen ihn erhobenen Anklagen zu erfahren, sich zu verteidigen und das endgültige Urteil zu kennen. Biblische Gerechtigkeit ist niemals verborgen, sondern immer transparent.
Konferenzen haben das Recht, einen örtlichen Ältesten öffentlich vom Predigen oder Lehren innerhalb seiner örtlichen Gemeinde auszuschließen, ohne jemals die genaue Art der Meinungsverschiedenheit zu spezifizieren, trotz wiederholter schriftlicher Aufforderungen des örtlichen Ältesten, die Anschuldigungen schriftlich festzuhalten. Wenn die Konferenz sich weigert, formelle Anklage gegen einen Ältesten zu erheben, sollte der Fall von der örtlichen Gemeinde abgewiesen werden, und der Älteste kann seine gottgegebenen Aufgaben als Ältester weiterhin wahrnehmen. Festus sagte zu Agrippa: „Es erscheint mir unvernünftig, einen Gefangenen ohne Angabe der Anklagepunkte gegen ihn wegzuschicken.“
Konferenzen können die Beschlüsse lokaler Gemeinden in ordnungsgemäß einberufenen Geschäftssitzungen einseitig außer Kraft setzen. Wenn eine Konferenz mit dem Ergebnis einer lokalen Geschäftssitzung nicht einverstanden ist, muss sie ihren Standpunkt in einer nachfolgenden Geschäftssitzung zur Abstimmung vortragen und die Mitglieder über die Angelegenheit entscheiden lassen.

Ganz im Zeichen der Zeit

Traurige Entwicklung? Ja, definitiv! Überraschende Entwicklung? Nein, ist vorhergesagt!

Mit einem weinenden Auge und einem lachenden zweiten Auge, denn dies zeigt auch auf, wie weit die mit traumwandlerischer Sicherheit eintreffenden biblischen Prophetien bereits fortgeschritten sind. Wie angekündigt, so wird es auch kommen, selbst wenn dies aus gegenwärtiger Sicht als völlig unmöglich beurteilt wird. Genau das dachte sich die Noah verhöhnende und lachende Menschheit genauso, bis eben der erste Regen fiel.

Höchste Zeit, sich darauf vorzubereiten und dazu gehört längst nicht nur die Einnahme einer “Kauerstellung” – Info

Da sprach er zu mir: Hast du das gesehen, Menschensohn? Ist es dem Haus Juda zu wenig, die Greuel zu tun, die sie hier verüben, daß sie auch das Land mit Frevel erfüllen und mich immer wieder zum Zorn reizen?
Hesekiel 8,17

Bibelverse aus Schlachter 2000

Sichtbarer Abfall der “Gemeinde Gottes” gemäß Altem Testament
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