Satans Wirken wird viel zu unterschätzt – Dabei unablässig

Verführer

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Gott könnte den Menschen mit Leichtigkeit manipulieren. Das tut Er aber nicht, denn Sein Vorgehen ist nicht die “Umprogrammierung durch Gehirnwäsche”, sondern das Setzen auf Freiwilligkeit und Gegenliebe des Menschen. Ganz im Gegensatz zum Satan. Dieser nötigt und zwingt, manipuliert, täuscht und lügt. Besonders fatal ist es, wenn man davon überzeugt ist, der Widersacher sei gar nicht dazu in der Lage, das Denken der Menschen zu beeinflussen.

Widersacher unterschätzt

Der Widersacher sei gar nicht in der Lage, dem Menschen irgendwelche Gedanken einzuflößen. Eine Annahme, die immerhin, und das ist nicht mehr selbstverständlich, die den Glauben, bzw. das Wissen um die Existenz des in der Bibel beschriebenen “die alte Schlange, der Teufel, Satan und Drache”, voraussetzt. Sogar die “Theologen” der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vertreten die Ansicht, und lehren dies auch so, dass es Satan überhaupt nicht gebe, sondern es handelte sich lediglich um eine Metapher für das “Böse”, je nach Ära und Kultur unterschiedlich (Info).

Die irrige Annahme, Satan existiere gar nicht, birgt die erhebliche Gefahr, dass die Urheberschaft so mancher widriger, aber auch sehr verlockende Momente lediglich dem “Schicksal”, dem “Karma” geschuldet seien, und diese auch als vorübergehende, relativ folgenlose Phänomene abhandelt. Schließlich läge das eigene Schicksal ausschließlich in eigenen Händen, da man das eigene Gesetz sei und auch zu jeder Zeit auf “sein eigenes Herz” höre, stets an sich selbst glauben müsse und sich selbst treu zu bleiben (Info).

Schotten dicht machen

Brain closed
Gefühle an – Verstand aus

Schon “richtig fortgeschritten” sind Vorstellungen, dass man das Gehörte, Gelesene und Gesehene, sowie “empfundene Wahrheiten” gar nicht mit dem Wort Gottes abgleichen müsse, und, das ist schon richtig “dicke”, dass ein schlechtes Gewissen, welches einem ein negatives Gefühl bereite, nur des Teufels Natur sein können. Außerdem, so gar nicht so selten gehört, würde einem Gott persönlich mitteilen, wenn man irgendwo falsch läge. Derlei abgehobene und dennoch stockblinde Phrasen kommen regelmäßig aus den Kreisen der sog. charismatischen Evangelikalen, auch verstärkt aus den Reihen der Baptisten. Das ist nicht nur ein gewaltiger und folgenreicher Irrtum, sondern kratzt schon sehr verdächtig an Jesaja 5,20:

Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süß und Süßes bitter nennen!

Denn es ist das schlechte Gewissen, also die “innere Stimme”, die einem sagt, dass die Ausführung, bzw. Vollendung einer verlockenden bzw. sehr begehrenswerten Handlung schlicht und weg falsch ist. Dieses schlechte Gewissen, welches primär dann besonders laut werden kann, handelt es sich um ein Vergehen gehen Gottes Gebot, ist nichts anderes als das Wirken des Heiligen Geistes. Den Spieß nun einfach umzudrehen und anzunehmen, es sei die “Stimme des Bösen”, ist ein Beispiel für den Tatbestand “Lästerung des Heiligen Geistes” (Info). Wie Jesus Christus selbst davor warnte, eine jede Sünde kann vergeben werden, nicht aber die Lästerung des Heiligen Geistes (Matthäus 12,31).

Gottes gestreckten Arm abgewehrt

Die rettende Hand Gottes, der niemals nötigt oder gar zwingt, wird damit einfach ausgeschlagen. So zieht Gott auch einen Gottlosen nicht einfach aus dem sündigen Umtreiben heraus, sondern versucht diesen Menschen dazu, dies selbst zu erkennen, umzukehren und sich seinem Himmlischen Vater zuzuwenden. Oft genug den Heiligen Geist ausgeschlagen, also das eigene schlechte Gewissen ignoriert, führt dazu, dass der Geist Gottes von hinnen ziehen wird, für immer und dies unumkehrbar. An einem solchen Menschen kommt keinerlei Gutes mehr. Dieser ist seiner gefallenen Natur ganz und gar ausgeliefert. Dieser selbst wird es genießen, denn man höre schließlich auf sein eigenes Herz. “Sünde, Gott? Ach was, lass mich damit in Ruhe!”.

Davon kommt dieser Mensch nicht mehr ab, denn die Umkehr auf den Pfaden unseres Schöpfers will sich jener gar nicht bewegen, sondern sein eigenes Ding machen. Der Mensch verfüge grundlegend über ein gutes Herz und dies müsse lediglich gepflegt werden. Man könne von sich aus “gut” sein (Info).

Seit Garten Eden diese Gefahr

Verführer
‘Der ist doch nett, oder?’

Sich von den Eingebungen Satans beeinflussen zu lassen, ist kein Phänomen nur der Moderne. Schon Paulus warnte vor den Tricks des Widersachers und auch die möglichen Folgen, 2. Korinther 11,3:
Ich fürchte aber, es könnte womöglich, so wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, auch eure Gesinnung verdorben [und abgewandt] werden von der Einfalt gegenüber Christus.

Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken;” (2. Korinther 11,28). Prüfen? Wie, welcher Maßstab? Nichts anders als das Wort Gottes, sprich die Bibel, bzw. das Evangelium. Aber eben dies wird regelmäßig als unnötig bezeichnet, denn “Gott werde einem persönlich mitteilen, wenn man falsch läge”. Ein buchstäblicher Teufelskreis! Satan wird wirken wie “das Gute”, verlockend, ein gutes Gefühl vermittelnd. Auch hier warnte Paulus, denn der Teufel wird wirken “wie ein Engel des Lichts” (2. Korinther 11,14)

Alle, die ich liebhabe, die überführe und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße! Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir.
Offenbarung 3,19-20

Bibelverse aus Schlachter 2000

Satans Wirken wird viel zu unterschätzt – Dabei unablässig
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