Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Römisch-katholische Kirche – Das lenkende Unschuldslamm

Römisch-katholische Kirche – Das lenkende Unschuldslamm

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Die römisch-katholische Kirche hat es „faustdick hinter den Ohren“. Deren Lamm-ähnliches Unschuldsgehabe zu den historischen Entwicklungen und den unzähligen Katastrophen hält bis heute ebenso an, wie ihre unmittelbare Einflussnahme der heute zu beobachtenden und auch künftigen weltweiten Umbrüchen.

Die Historie bestätigt das Buch Offenbarung

Die Interpretationen der Aussagen des Buches der Offenbarung sind teils sehr abenteuerlich. Schon alleine die paradoxe Bezeichnung „die geheime Offenbarung“ zeigt das mangelnde Interesse für die tatsächliche Wahrheitsfindung auf. In den Kreisen der römisch-katholischen und auch einst protestantischen Kirchen überwiegt ohnehin der Ratschlag, sich nicht mit der Offenbarung zu beschäftigten, da dieses Buch entweder undurchdringlich geheimnisvoll sei, oder lediglich längst vergangene Zeit betraf und heute völlig irrelevant sei (Info).

Dabei reichte es bereits aus, die Geschichte in den vergangenen rund 120 Jahren zu betrachten, um auf ein völlig anderes Ergebnis zu kommen. Schon wenige Auszüge aus der jüngeren Historie lassen die römisch-katholische Kirche in einem völlig anderen Licht erscheinen, wie es landläufig der Fall ist.

Unschuldslamm

Stets verängstigt und unschuldig dreinblickend

Roms Ambitionen haben sich seit dem „finsteren Mittelalter“ um keinen Faden breit geändert. Wie ein Chamäleon erscheint diese Institution lediglich in unterschiedlichen Farben, behält aber ihren Charakter unverändert bei. Ihr wurde mit Napoleon im Jahr 1798 an einem Kopf eine „tödliche Wunde“ beigefügt (Offenbarung 13,3). Diese Wunde ist aber spätestens seit dem Jahr 1929 mit der Gründung von Vatikanstadt und der Rückerlangung eines politischen Status wieder am heilen und heute ist dieser Prozess bereits abgeschlossen (Info).

Ein Visionär aus der Kirche Roms

Ein Anfang des 20ten Jahrhunderts noch als Visionär angesehener Kleriker der Kirche Roms war James Edward Quigley (1854 – 1915). Er war Bischof der Diözese Buffalo in New York (1897 – 1903) und Erzbischof der Erzdiözese Chicago in Illinois (1903 – 1915). Er sprach von der Rückerlangung der einstigen Macht der römisch-katholischen Kirche mithilfe der gerade erst aufstrebenden Macht der Vereinigten Staaten.

Im Jahr 1903 führte die Zeitung „Chicago Daily Tribune“ mit Quigley ein Gespräch. Das Interview wurde auf Papier gebracht und am 05. Mai 1903 veröffentlicht (Quelle). Der Erzbischof schilderte seine Vorstellungen über eine künftig von den USA geführte Welt. Allerdings nicht ohne die Kirche Roms mit allen Fäden in der Hand.

Erzbischof Quigley im Jahr 1903

Bishop Quigley - Catholic Visions

Innerhalb von zwanzig Jahren wird dieses Land die Welt beherrschen. Verwandte und Kaiser werden bald sterben und die Demokratie der Vereinigten Staaten wird ihren Platz einnehmen. Der Westen wird das Land dominieren, und was ich von den westlichen Pfarrschulen gesehen habe, hat bewiesen, dass die Generation, die uns folgt, ausschließlich Katholiken sein werden. Wenn die Vereinigten Staaten die Welt regieren, wird die katholische Kirche die Welt regieren.

Die Menschen im Osten wissen nicht, wie wichtig Chicago im Westen ist. Die katholischen Zentren der Welt. In fünfzig Jahren wird Chicago ausschließlich katholisch sein. Das Gleiche gilt für den Großraum New York und die Kette großer Städte, die sich über den Kontinent bis nach San Francisco erstreckt.
Diese Überzeugung hat sich mir nie so aufgedrängt, wie seit ich in Chicago bin. Ich bin davon einfach überwältigt. Ich erzähle Ihnen das nicht, um Ihnen zu schmeicheln. Ich meine, was ich sage. Wenn ich sehe, was los ist, bin ich mehr als zufrieden. Gegen die Kirche kann nichts bestehen. Ich würde gerne den Politiker sehen, der versuchen würde, in Chicago gegen die Kirche zu regieren. Seine Herrschaft würde in der Tat nur von kurzer Dauer sein.

Wahr gewordene Träumereien?

Diese von Quigley in Aussicht gestellten Visionen könnten als eine hoffnungsvolle Träumerei abgetan werden. Dies deutete damals im Jahr 1903 die Zeitung mit „Quigley ist ein Optimist“ auch ungeniert an. Doch seither ist bereits sehr viel Wasser abwärts geflossen. Quigley erlebte noch die Anfänge des Ersten Weltkrieges. Es folgten weitere globale Wirrungen, die letztendlich im Zweiten Weltkrieg mündeten. Auch im Anschluss kehrte in zahlreichen Ländern nicht wirklich Ruhe ein. Diese latent anhaltenden Umbrüche hielten bis zur Gegenwart an. Wirklichen Frieden gab es nie, dafür anhaltende Unruhen, Rebellionen und Kriege mit wechselnden Maxima und Minima.

Eine Phase des „Maxima“ – Hinter den Diktatoren

Eine sehr aufschlussreiche Aufarbeitung der Einflussnahme, bzw. die Lenkung der aus heutiger Sicht historischen Ereignisse ist das Buch „Hinter den Diktatoren – Den Drahtziehern auf der Spur“ aus dem Jahr 1942 vom irischen Autor Leo Herbert Lehmann (Quelle). Der englische Originaltitel lautet „Behind the Dictators“ (Quelle). Lehmann war einst ein römisch-katholischer Priester und für das „Converted Catholic Magazine“ tätig. Er konvertierte im späteren Leben zum Protestantismus.

Folgende Auszüge zeigen deutlich auf, dass die heutige Annahme einer nur scheinbaren Nähe der römisch-katholischen Kirche zu diktatorischen Regierungsformen weitaus mehr als nur einen wahren Kern enthält. Die stets unschuldig daher kommende und nach außen hin mit Weihrauch vernebelter „Nächstenliebe“ predigende Institution Roms ist alles andere als nur ein der Geopolitik hinterherlaufendes Unschuldslamm.

Seite 42

Hinter den Diktatoren - Page 42

Ursprünglich wurde es aus den dunkelsten Strömungen der Epoche geboren, von denen es die Krönung ist. Zweifellos haben wir jetzt das Recht, von einer wesentlichen Umwandlung zu sprechen, von der Geburt einer wahren neuen Ära, deren Errungenschaften bleiben werden. Eine neue Epoche hat begonnen, die der Religion und der Kirche dienen wird und die außerordentlich gut bewaffnet sein wird, um den Kampf gegen den Atheismus fortzusetzen.

Seite 42 – Fußnote

Hinter den Diktatoren - Page 42 - Note

Franz von Papen, ein päpstlicher Ritter und Hitlers erfolgreichster Handlanger, erklärte im ‚Völkischen Beobachter‘ vom 14. Januar 1934: ‚Das Dritte Reich ist die erste Macht, die nicht nur die hohen Prinzipien des Papsttums anerkennt, sondern auch verwirklicht.‘

Seite 48

Hinter den Diktatoren - Page 48

Der heutige Papst Pius XII war zu dieser Zeit päpstlicher Nuntius in Bayern und war bekanntlich ein Feind der Deutschen Republik. Nachdem Hitler an die Macht gekommen war, wurde er als Nuntius nach Berlin entsandt und erarbeitete sofort ein Konkordat zwischen Hitler und Papst Pius XI aus. Der gewiefte Franz von Papen, ein beliebter Schützling der Jesuiten, spielte auch eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung des endgültigen Sieges Hitlers gegen die Sozialdemokraten und alle anderen Reichstagsparteien.

Seite 49

Hinter den Diktatoren - Page 49

Diese und andere Tatsachen werden manchmal angeführt, um zu zeigen, dass der Nationalsozialismus aktiv gegen die katholische Kirche vorgegangen zu sein scheint. Es sind jedoch nur Tatsachen, deren wahre Bedeutung unter der Oberfläche verborgen ist. In Wirklichkeit sind das ‚keine Anzeichen für einen Krieg gegen die katholische Kirche als Ganzes, sondern nur gegen bestimmte Gruppen, die gegen einen entsprechenden Plan des Wiederaufbaus und der faschistischen Reglementierung sind, der gleichzeitig von Papst Pius XI innerhalb der Kirche selbst eingeführt wurde.‘ Hitler, Goebbels, von Papen und der größte Teil der höchsten Beamten im Dritten Reich sind Katholiken von Geburt an und durch ihre Erziehung, die sie genossen haben.

Seite 69

Hinter den Diktatoren - Page 69

So soll es, nach dieser neuen katholischen Politik, keine Trennung zwischen katholischer Aktion und dem faschistischen Vorstoß für die Errichtung ihrer „neuen Ordnung“ in Europa geben. Der Rex-Partei wurde die Aufgabe übertragen, die Beziehungen zwischen der katholischen Kirche und dem faschistischen Staat in Belgien durch ein Konkordat zu regeln, wie es in Deutschland durch Franz von Papen und dem jetzigen Papst Pius XII, dem damaligen päpstlichen Nuntius in Deutschland, geschah. Diese „neue historische Mission“ der Kirche von Rom, die durch den Lateran-Pakt und das Konkordat von 1929 zwischen dem Vatikan und dem faschistischen Italien initiiert wurde, fordert eine Zusammenarbeit mit den faschistischen Diktatoren, ungehindert der Fragen oder Einmischung der Bevölkerung oder des niederen Klerus. Die liberalen Prinzipien und die Volksfreiheit müssen in der Kirche wie im Staat vollständig niedergeschlagen werden.

Seite 104

Hinter den Diktatoren - Page 104

Das Dritte Reich, wie die EU, war ein Versuch, das Römische Reich wiederzubeleben. Die verborgene Strategie des Vatikans und die Ruhigstellung der katholischen Zentrumspartei brachten Hitler an die Macht. Reichskanzler Franz von Papen und der päpstliche Nuntius, Monsignore Pacelli, der spätere Papst Pius XII, spielten hierbei eine entscheidende Rolle. Von Papen ging in die Geschichte als der Mann ein, der Hitler eine Zweidrittelmehrheit verschaffte und das Dokument unterschrieb, das ihn zum Staatsoberhaupt machte; er war auch verantwortlich für das Zustandekommen des Konkordats mit der römischen Kirche im Jahre 1933. Er machte die Aussage: ‚Das Dritte Reich ist die vorherrschende Macht in der Welt, welche die erhabenen Prinzipien des Papsttums umsetzt.‘

Seite 105

Hinter den Diktatoren - Page 105

Die Führungsriege der Nazis war fast durchweg römisch-katholisch. Hitler und Himmler waren stark von den Jesuiten beeinflusst, ebenso wie Mussolini, dessen Vater ein bekennender Jesuit war. Hitler sagte über Himmler: „In Himmler sehe ich Ignatius von Loyola (der Gründer des Jesuitenordens).“28 Joseph Goebbels war ebenfalls auf einer Jesuitenschule erzogen worden, ebenso wie Walter Schellenberg, der den Sicherheitsdienst (SD) leitete, den Geheimdienst der SS; vor seiner Verurteilung zum Tode wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit sagte Schellenberg: ‚Die SS als Organisation wurde von Himmler nach dem Vorbild des Jesuitenordens gegründet. Ihre Ordnungen und die geistlichen Übungen, die von Ignatius von Loyola niedergeschrieben wurden, dienten als Modell, das Himmler getreu kopieren wollte.‘

Seite 107

Hinter den Diktatoren - Page 107

Was den Einfluss des Papsttums auf Regierungen angeht, ist es leicht aufzuzeigen, dass das Papsttum dreizehn Jahrhunderte lang die Errichtung eines repräsentativen und konstitutionellen Staatswesens verhinderte. Aberglaube ist die Mutter des Despotismus; Christentum ist der Vater der Freiheit. Nichts ist wahrer als diese Aussage, wie die Geschichte der Vergangenheit der Welt überzeugend darlegt. Erst durch das Christentum konnten sich die demokratischen Elemente in der Welt entfalten… Die Herrschaft des Papstes steht in völligem Widerspruch zu einer konstitutionellen Regierung: sie zentralisiert alle Macht in einer Person; sie beruft sich dabei auf göttliches Recht; und daher ist sie im Wesentlichen stets im Widerstreit mit den Vorstellungen einer rechtsstaatlichen Verfassung. Ihre lange Vorherrschaft in Europa war ein großes Hindernis für den Fortschritt der Gesellschaft und für die Errichtung einer verfassungsmäßigen (rechtsstaatlichen) Regierung in der Welt.‘

Anhang

Hinter den Diktatoren - Anhang

Die Basler ‚Arbeiter-Zeitung‘ veröffentlichte am 31. Januar 1940 u.a. den folgenden Auszug:
‚Im Laufe der vielen Jahre, während derer ich das Nazi-Regime beobachten konnte – und als Staatsrat und Wirtschaftsführer hatte ich reichlich Gelegenheit dazu – habe ich mit ständig wachsender Besorgnis und zuletzt mit wahrem Entsetzen eingesehen, welch schweren Fehler ich im Jahre 1932 beging, als ich zusammen mit den Herren von Papen, von Schroeder, Kirdorf und Krupp von Bohlen und Halbach es unternahm, die NSDAP finanziell zu sanieren und wir sozusagen, als Garanten für Hitlers gutes Verhalten Deutschland und der Welt gegenüber, die Verantwortung auf uns luden, ihn zur Macht zuzulassen. Damals, genauso wie heute, und seitdem immer, versprach Hitler alles, was wir wünschten: Herrn von Papen Macht und Würden, Herrn Krupp Aufträge und Geld, Berge von Geld. Uns allen insbesondere einen ruhigen Kurs der deutschen Politik innen und außen; Verständigung mit England; Verständigung mit der Arbeiterschaft, die durch weitgehende soziale Fürsorge für den Verlust aller politischen Rechte, die Vernichtung der Gewerkschaften und die Enteignung ihrer Vermögen entschädigt und mit dem autoritären Regime ausgesöhnt werden sollte. Es schwebte uns eine Art christlicher Ständestaat vor, dessen Autorität sich auf die Kirche – im Westen die katholische, im Osten die protestantische – und auf das Militär stützen sollte…'“

Behind the Dictators – Seite 102

Lediglich in der englischen Ausgabe enthalten ist der folgende Auszug. Die römisch-katholische Kirche hat sichtlich ein generelles Anliegen an den Geschicken in den Ländern auch in der Nachkriegszeit, damit die Dinge ausschließlich in ihrem Interesse verlaufen. Quasi im fließenden Übergang traf es auch Spanien.

Behind the Dictators - Page 102

Die Rolle, die der Vatikan im Spanischen Bürgerkrieg gespielt hat, ist allgemein bekannt und es besteht daher keine Notwendigkeit, sie hier im Detail zu erläutern. Es war wirklich der Krieg des Vatikans. Abgesehen von dem Wunsch, die junge spanische Republik zu töten, … Der Vatikan hatte eine echte materielle Beschwerde gegen seine Regierung. Diese demokratische Regierung hatte es gewagt, die Steuerbefreiung für die riesigen Herrschaftsgebiete des Papstes abzuschaffen, und wie wir wissen, war das Papsttum immer sehr sensibel, wenn es um Geld und Einnahmen ging. Der siegreiche Franco stellte diese Steuerbefreiung umgehend wieder her, holte die Jesuiten zurück, und die katholische Kirche genießt wieder ihre vollen Einnahmen aus Spanien, während das spanische Volk hungert.

Offenkundig Offenbarung Kapitel 13

Buch der Offenbarung

Das Buch der Offenbarung – Nichts ist darin geheim

Heute wird das in Rom gegründete Wirtschaftsgebiet (Römer Verträge) der EU von einer Fahne geziert, die sehr stark an die römisch-katholische Interpretation der Frau im Buch der Offenbarung 12 erinnert. 12 Sterne über dem Haupt der in „einer Sonne gekleideten Maria“, dargestellt durch den Hintergrund in der „Muttergottes“ angedachten Blauton. Diese historische Konstellation einer von der römisch-katholischen Kirche geleiteten geopolitischen Weltmacht USA ist im Buch der Offenbarung in Kapitel 13 wiederzufinden.

Das Tier aus dem Meer (Papsttum) und das Tier aus der Erde (USA) können allein aus den Entwicklungen des 20ten Jahrhunderts leicht wiedererkannt werden. Heute fällt dies noch viel leichter, denn das einst auf protestantischer Basis gegründete Land ist inzwischen offenkundig unter einer römisch-katholischen Dominanz (Info).

Die jüngsten Entwicklungen

Joe Biden ist ein römisch-katholischer Präsident der USA. Nach dem Abschluss der letzten Wahl und die Zuweisung seiner Präsidentschaft jubelten die katholischen Medien im siebten Himmel.

Am 06. Januar 2021 schrieb „Religionnews.com“ (Quelle):
Wenn 2012 das Jahr gewesen wäre, in dem Katholiken die höchsten Ebenen des öffentlichen Lebens in den USA beherrschten, könnte 2021 das Jahr sein, in dem die höchsten Ebenen des öffentlichen Lebens endlich Platz für die Fülle einer katholischen Vision machten.

Wie bereits mit der Vorherrschaft des Protestantismus aufgeräumt wurde, beschreibt „The Catholic Thing“ am 07. Januar 2021 (Quelle).
Zum ersten Mal in der amerikanischen Geschichte wird kein Zweig unserer Bundesregierung von einem Protestanten geführt. Der Präsident wird katholisch sein.
und
Der Protestantismus war einst der Hauptballast im öffentlichen Leben Amerikas – und half uns, uns inmitten der unruhigen Gewässer zu stabilisieren, die das Leben in einer demokratischen Republik begleiten. Dieser Ballast ist weg und die langfristigen Auswirkungen auf das amerikanische Leben sind überall zu spüren.

Joe Biden, bzw. seine stets paraten Zuflüsterer, ließen am 06. Januar 2021 über „NCR Online“ verkündigen (Quelle):
Biden hat bereits seine Absicht bekundet, auf globaler Ebene Maßnahmen zu ergreifen, die mit der katholischen Soziallehre vereinbar wären.

Das nächste Kapitel wird bald starten

Bibel Buch Daniel

Mutmaßlich das finale Kapitel

In den USA steht in 2024 wieder die Wahl zum Amtsantritt des nächsten Präsidenten in 2025 an. Dabei ist es „Jacke wie Hose“, ob ein Kandidat der Demokraten oder Anwärter der inzwischen „sehr christlich“ eingestellten Republikaner der Nachfolger sein wird. Bereits Donald Trump zeigte schwer römisch-katholische Anwandlungen, indem er sich in Warschau vor der Statue des Papst Johannes-Paul II verbeugte und in einer katholischen Kapelle auf Knien ein Arsenal von „Heiligen“ anbetete. Sein Beraterstab bestand aus Gestalten wie dem TV-Evangelikalen Kenneth Copeland, dessen „Pappfigur“ in einer Geisterbahn auf der Kirmes durchaus Berechtigung hätte.

Letztendlich war es auch Donald Trump, der maßgeblich dazu beitrug, dass zu seinem Amtsende das höchste Gericht, „Supreme Court“, von mehrheitlich katholischen Richtern (6 Richter) und insgesamt null protestantischen Richtern besetzt war. Trump ernannte auch die neue Direktorin, eine aus erz-katholischem Hause.

Die Republikaner haben mit „Project 2025“ bereits ihr Regierungsprogramm parat. Hier sticht insbesondere das geplante Sonntagsschutz-Gesetz hervor. Eine durch und durch römisch-katholische Initiative (Info). Die US-Gesellschaft ist tief gespalten und zum Zerreissen gespannt. Ob nun die „Woken“ gegen die „Christen“, oder die „Christen“ gegen die „Woken“ aufbegehren, macht unterm Strich keinen Unterschied. Ist der Ausnahmezustand einmal ausgerufen, dann ist es unerheblich wer regiert und wer in der Opposition steht. Die Grenze dazwischen ist mit der Suspendierung der Verfassung beseitigt worden.

Das nächste Kapitel ist längst geschrieben. Es wartet nur darauf, aufgeschlagen zu werden.

Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen, und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm und redete wie ein Drache. Und es übt alle Vollmacht des ersten Tieres aus vor dessen Augen und bringt die Erde und die auf ihr wohnen dazu, daß sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde.
Offenbarung 13,11-12

Bibelverse aus Schlachter 2000

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