Die dringende Vorbereitung auf die kommende, finale Drangsalszeit ist von Überlebens-Wichtigkeit. Doch hat dies überhaupt nichts mit Lebensmittel, bunkern und hinter dicken Mauern zu tun, sondern eher das Gegenteil. Grundsätzlich ist von geistlicher Vorbereitung die Rede.
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Die Drangsal ist Programm
Es wird mit traumwandlerischer Sicherheit die Zeit eintreffen, in der per Gesetz eine menschliche Verordnung zum Beachten des 1ten Tages der Woche, der Sonntag. Die Vorbereitungen auf kirchlicher, politischer, sogar wirtschaftlicher Ebene laufen schon seit Jahren auf Hochtouren. Politisch ist die verordnete Sonntagsruhe besonders in den USA ausgeprägt. Das im Jahr 2023 veröffentlichte Regierungsprogramm “Project 2025” spricht zu diesem Thema sogar richtig Klartext (Info).
Ganz und gar nicht zuletzt: Die Bibel sagt dieses Endzeit-Szenario vorher (Info).
Wer jedoch “nur” am Gesetz Gottes festhalten möchte, der wird völlig automatisch mit dem staatlichen Gesetz der Sonntagsruhe in schweren Konflikt geraten. Hier heißt es, durchzuhalten bis zum Finale, also der Wiederkunft Jesu Christi (Offenbarung 14,12):
“Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren!“
Die richtige Vorbereitung auf die Drangsal

Vorbereitung, heißt die Devise. Aber wie sieht diese Vorbereitung tatsächlich aus?
Diese Vorkehrungen haben mitnichten etwas mit dem Bunkern von Lebensmitteln (Preppern) zu tun. Ebenso wenig mit einer bewaffneten Verschanzung in einer Festung. Wer einst verfolgt werden wird, müsste Hals über Kopf das Weite suchen, wie es Jesus Christus in Matthäus 24 Seinen Leuten ans Herz legte. Eine Ration von 2 oder mehr Wochen ließen sich nur äußerst schwer irgendwo hin mitnehmen, schon gar nicht über Stock und Stein in die Wildnis.
“Wenn ihr nun den Greuel der Verwüstung, von dem durch den Propheten Daniel geredet wurde, an heiliger Stätte stehen seht (wer es liest, der achte darauf!), dann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist; wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinab, um etwas aus seinem Haus zu holen, und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, um seine Kleider zu holen” (Matthäus 24,15-18).
Es liegt nahe, dass das Gegenargument kommt, Jesus Christus habe diese Warnungen für Seine Zeit und etwas darüber hinaus gemeint. Tatsächlich waren die Maßnahmen um 70 n.Chr. relevant, als die Römer kurz davor standen, die Stadt Jerusalem das zweite Mal zu belagern. Es kam auch zur völligen Vernichtung der Stadt und des Tempels. Die dort verbliebenen Mensch waren dem allgemeinen Gemetzel hoffnungslos ausgeliefert, währen die ersten Christen, die Jesu Wort befolgten, allesamt vorab in Sicherheit brachten (historische Aufzeichnungen des Zeitzeugen Josephus Flavius).
Doch diese Ölbergpredigt Jesu hat auch einen prophetischen Aspekt, so wie es in Daniel 12 beschrieben ist. Jesus wies auch ausdrücklich darauf hin, das Buch Daniel zu lesen (Matthäus 24,15).
Preppern und Verschanzen sind falsch

Die Vorbereitung für die sog. große Drangsal ist rein geistlicher Natur und bedarf einer gründlichen Reinigung des eigenen Herzens. So war das Volk Israel dringend dazu angehalten, sich zu Beginn des Posaunenblasens (1. Tischri) zu reinigen, um am Tag der Versöhnung (10. Tischri, Jom Kippur) überhaupt standhalten zu können. Kein Sünder kann das verzehrende Feuer Gottes Angesicht überleben. Denn kommt es erst einmal zu heftig stressigen Zeiten, ist es vorbei mit der ausgeglichenen Ruhe, um Gottes Willen zu studieren und dann zu beginnen, sich entsprechend zu verändern. Das muss JETZT geschehen!
Die Vorbereitungsmaßnahmen auf die Zeit der Drangsal
- Gänzlich darauf verzichten, irgendwelche zeitlichen Prognosen anzustellen, denn es kommt doch anders, als man denkt.
- Bunkern von Lebensmitteln ist unnötig, kann sogar hinderlich sein
- Ruhe bewahren. Die Liebe kennt keine Furcht (1. Johannes 4,18)
- Eisern an Gottes Wort festhalten, und nicht an irgendwelchen “christlichen Traditionen”
- Die Liebe zur Wahrheit pflegen (2. Thessalonicher 2,10)
- Tägliches Gebet, besser mehrmals (Lukas 18,1). Schon am frühen Morgen Gott um den Heiligen Geist für Unterstützung bitten
- JETZT die Sünde überwinden, auch die “kleinen” (Offenbarung 3,19)
- Glaube auf Gottes Wort basiert und nicht auf irgendwelchen Traditionen
- Vorab schon nicht jedem “Wunder” glauben, sondern zuerst mit dem Wort Gottes abgleichen, ob dies überhaupt so angekündigt, bzw. der Fall sein könnte (Jesaja 8,20).
- Schon jetzt jeglichen Überfluss exzessive abbauen. Vor allem Kredite! Man wird ohnehin alles(!) verlieren (Info)
- Überfällige körperliche Fitness trainieren
- Ein einfaches Leben führen
- Die eigene Familie mental unterstützten
- Gottes kommende Reich im Fokus behalten (Matthäus 6,33)
- Durchhalten, denn die Verfolgung selbst ist weniger gefährlich als Verzögerungen, die länger anhalten als erhofft
Kein Grund für Furcht oder gar Panik

Wer in Jesus Christus ist, Seine Liebe angenommen hatte, der braucht und wird sich auch nicht fürchten.
Gott hat den Seinigen übrigens auch Unterstützung verheißen, aber nicht ganz ohne Bedingung, Jesaja 33,15-16:
“Wer in Gerechtigkeit wandelt und aufrichtig redet; wer es verschmäht, durch Bedrückung Gewinn zu machen; wer sich mit seinen Händen wehrt, ein Bestechungsgeschenk anzunehmen; wer seine Ohren verstopft, um nicht von Blutvergießen zu hören; wer seine Augen verschließt, um Böses nicht mit anzusehen – der wird auf Höhen wohnen, Felsenfesten sind seine Burg; sein Brot wird ihm gegeben, sein Wasser versiegt nie.“
(Vorlage von Gabriel Taylor, “The Advent Truth” (Quelle)
Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können. Draußen aber sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut.
Offenbarung 22,14-15
Bibelverse aus Schlachter 2000
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