Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Radikaler Angriff auf Jesus Christus durch Zeugen Jehovas

Radikaler Angriff auf Jesus Christus durch Zeugen Jehovas

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Eine Glaubensgemeinschaft mit absonderlichen Lehren bilden die Zeugen Jehovas. Wenn man über einige Exklusivitäten ihrer Dogmen noch hinwegsehen könnte, so spielt der radikale Angriff gegen Jesus Christus eine zentrale Rolle. Das war aber nicht immer so. Es scheint eine Wandlung stattgefunden zu haben.

Jesus Christus sei lediglich ein Engel

Zeugen Jehovas verbreiten zahlreiche vom Evangelium abweichende Lehren. Ginge es über teils eigenwillige Auslegungen von Prophetien, dann wäre es nur „halb so dramatisch“. Aber zu den bemerkenswertesten bzw. fatalsten Abweichungen gehört die dargestellte Natur Jesu Christi. Gemäß den Zeugen Jehovas hat Jesus Christus keinerlei Göttlichkeit. Er mag göttliche Eigenschaften besitzen, doch sei er ein geschaffenes Engelswesen in höchster Position. Somit könne gemäß dieser Glaubensgemeinschaft Jesus Christus selbst nicht Gott sein.

Diese Reduzierung Jesu Christi ist alles andere als eine „Stilblüte“. Es handelt sich um eine alles entscheidende Heilslehre. Ein geschaffener als Jesus Christus benannter Engel, so wie es die Zeugen Jehovas vertreten, hätte gar nicht die Position, einen Weg der Erlösung bei Bewahrung der Gerechtigkeit Gottes zu eröffnen.

Die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas sehen sich offiziell gegenüber der römisch-katholischen Kirche positioniert. Sie erkennen das traditionelle Heidentum in der Kirche Roms, die Gotteslästerlichkeiten und okkulten Praktiken. Doch, ob es den Zeugen Jehovas nun gefällt, oder nicht, mit ihrer Lehre über Jesus Christus gehen sie mit der römisch-katholischen Kirche einen Schulterschluss ein. Dabei ist es völlig egal, ob man Jesus Christus zu einem Engel reduziert, oder seine Menschwerdung mit einem „mystischen Körper“ aufgrund der „unbefleckten Maria“ verbindet (Info). In beiden Fällen verleugnen sie beide Jesus Christus, der eingeborene Sohn Gottes und das Mensch gewordene Wort (nicht „Sprachrohr“!) Gottes.

Neue Welt Übersetzung

Robert de Jong
CC BY-SA 3.0
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Die Neue Welt Übersetzung, die Bibel der Zeugen Jehovas, weist zahlreiche markante Veränderungen gegenüber der ursprünglichen Übersetzung, bzw. der Vorlage des griechischen Mehrheitstextes (textus receptus) auf. Ein Schwerpunkt liegt in der Reduzierung Jeus Christi zu einem geschaffenen Engel, so wie es die Lehre der Zeugen Jehovas verbreitet. Folgend ein Auszug von Beispielen (nicht vollständig) mit eindeutigen Anpassungen der biblischen Aussagen, die die wahre Natur von Jesus Christus betreffen.

Als Vorlage findet Verwendung die Schlachter 2000 (SCH) gemäß dem textus receptus (1550). Dem gegenüber steht die Studenbibel der Neuen Welt Übersetzung (NWÜ) der Zeugen Jehovas.

Philipper 2,5-8

SCH: „Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.

NWÜ: „Behaltet diese innere Einstellung bei, die auch Christus Jesus hatte. Obwohl er in Gottesgestalt existierte, lag es ihm völlig fern zu versuchen, Gott gleich zu sein. Nein, er gab vielmehr alles auf, was er hatte, nahm Sklavengestalt an und wurde Mensch*. Mehr noch: Als er als Mensch kam, demütigte er sich und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl.

An dieser Stelle ist in der NWÜ die Aussage dahingehend geändert, dass Jesus Christus zwar die Gottesgestalt innehatte, aber es nicht versuchte, Gott gleich zu sein. Hinzu kommt die Eigenheit der Zeugen Jehovas, dass Jesus an einem Pfahl anstatt an einem Kreuz hingerichtet worden sein soll. Dabei sprechen auch die außerbiblischen Aufzeichnungen von der Verwendung von Kreuzen durch die Römer, um die Verurteilten hinzurichten.

In einer anderen Ausgabe der NWÜ steht „Obwohl er in Gottesgestalt existierte, dachte er nicht daran, etwas an sich zu reißen, was ihm nicht zustand, nämlich Gott gleich zu sein.

Lukas 1,35

SCH: „Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.

NWÜ: „Der Engel antwortete ihr: „Heiliger Geist wird über dich kommen und die Kraft des Höchsten wird auf dir ruhen. Darum wird der, der geboren wird, heilig und Gottes Sohn genannt werden.

Der „kleine“, aber markante Unterschied liegt im Heiligen. Während in der dem textus receptus entsprechenden Schlachter 2000 Jesus Christus bereits mit der Zeugung (durch den Hl. Geist) das „Heilige“ ist, ist dies bei der NWÜ der Zeugen Jehovas nicht der Fall. Es wird vielmehr ein Zustand der anfänglichen „nicht-Heiligkeit“ und ein späterer Prozess der Heiligung dargestellt.

Johannes 1,1-4;14

SCH: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

NWÜ:Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war ein Gott. Dieses Wort war am Anfang bei Gott. Alles kam durch das Wort ins Dasein und ohne das Wort kam gar nichts ins Dasein. Was ins Dasein gekommen ist durch das Wort, war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
So wurde das Wort Mensch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit – eine Herrlichkeit, wie sie ein einziggezeugter Sohn von seinem Vater hat – und er war voller göttlicher Anerkennung und Wahrheit.

Hier änderte die NWÜ den ersten Vers anhand eines zusätzlichen „ein“ für Gott. Demnach sei das Wort nicht Gott, sondern „ein Gott“. Wie dies zu erklären ist, da auch für die Zeugen Jehovas nur ein Gott existiert, bleibt ein Geheimnis. Entweder der ein oder selbe Gott, oder mit „ein Gott“ ein „zusätzlicher Gott“. Als Begründung wird hier angeführt, dass im Griechischen der Artikel vor Gott („theos“) fehlt und daher das „ein“ eingefügt werden müsse. Das ist jedoch nicht stichhaltig, da auch an anderen Stellen im Griechischen das Wort „Gott“ ohne Artikel aufgeführt ist, aber hier kein „ein“ eingefügt wurde.

Hinzu kommt der in der NWÜ erkennbare Widerspruch. Die Zeugen Jehovas behaupten, Jesus Christus sei geschaffen worden. Dennoch hat auch die NWÜ die Aussage, „ohne das Wort kam gar nichts ins Dasein“, enthalten. In Vers 14 ist erkennbar, dass auch die Zeugen Jehovas Jesus Christus als das Wort anerkennen. Doch hat er sich damit selbst erschaffen, denn ohne das Wort kam „gar nichts ins Dasein“?

Hebräer 1,7-9;13

SCH:Von den Engeln zwar sagt er: »Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen«; aber von dem Sohn: »Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des Rechts. Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehaßt; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl, mehr als deine Gefährten!«
Zu welchem von den Engeln hat er denn jemals gesagt: »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel für deine Füße«?

NWÜ: „Auch sagt er über die Engel: „Seine Engel macht er zu Geistern und seine Diener*n zu einer Feuerflamme.“ Aber über den Sohn sagt er: „Gott ist dein Thron für immer und ewig, und das Zepter deines Königtums ist das Zepter des Rechts. Gerechtigkeit hast du geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst. Darum hat dich Gott, dein Gott, mit dem Öl der Freude gesalbt, mehr als deine Gefährten.
Und über welchen Engel hat er jemals gesagt: „Setz dich an meine rechte Seite, bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege“?

Gott (Vater) spricht über Seinen Sohn und nennt Ihn „o Gott“ (Schlachter 2000). Ersichtlich ist in der Schlachter und auch in der NWÜ, dass es keinen Engel gegeben hat, den Gott zum Setzen zu Seiner Rechten aufforderte. Die NWÜ änderte aus der direkten Anrede „o Gott“ zum „Thron Gottes“.

Psalm 2,7 und Apostelgeschichte 13,32-33

Studien-Bibel

Die richtige Bibel ist wichtig

SCH:Ich will den Ratschluß des Herrn verkünden; er hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.
Und wir verkündigen euch das Evangelium, daß Gott die den Vätern zuteil gewordene Verheißung an uns, ihren Kindern, erfüllt hat, indem er Jesus erweckte, wie auch im zweiten Psalm geschrieben steht: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt«

NWÜ: „Hiermit verkünde ich den Beschluss Jehovas. Er hat zu mir gesagt: „Du bist mein Sohn. Heute bin ich dein Vater geworden.
Wir verkünden euch also die gute Botschaft von dem Versprechen, das unseren Vorfahren gegeben wurde. Gott hat es für uns, ihre Kinder, vollständig erfüllt, indem er Jesus auferstehen ließ, wie es auch im zweiten Psalm steht: ‚Du bist mein Sohn. Heute bin ich dein Vater geworden.

Auch hier liegt keine Variante der Übersetzung anhand von Synonymen vor, sondern eine Änderung der inhaltlichen Aussage. Die „Zeugung Jesu Christi“ ist ebenso nicht wörtlich zu nehmen wie der Begriff „Erstgeborener“. Der „Erstgeborene“ ist nicht der biologisch zuerst Geborene, sondern es handelt sich um eine Position, eine Priorität.

So ist Jakob der jüngere Bruder von Esau, aber Jakob erhielt das „Erstgeburts-Recht“. Zwar aufgrund eines Betruges, aber der Titel, bzw. die Position blieb dennoch erhalten. So kennt sogar das heutige dt. Handelsrecht die „Geburt“ im Sinne einer Gründung. Die Aussage der NWÜ, „heute bin ich dein Vater geworden“, stützt lediglich die Variante der Zeugen Jehovas, dass Gott Jesus Christus geschaffen habe, verleugnet aber, dass dieses Verhältnis schon seit Ewigkeiten Bestand hat. Die „Zeugung“ (Schlachter 2000) drückt nichts anderes aus, als die neue (verherrlichte) Position Jesu Christi nach Vollendung Seines Erlösungswerkes.

Matthäus 28,17

SCH:Und als sie ihn sahen, warfen sie sich anbetend vor ihm nieder; etliche aber zweifelten.

NWÜ:Als sie ihn sahen, verbeugten sie sich, einige aber hatten Zweifel.

An dieser Stelle nahm die NWÜ die Anbetung Jesu Christi weg. Ein Engel darf nicht angebetet werden und gemäß Zeugen Jehovas handelte es sich mit Jesus um einen gezeugten Engel und nicht um Gott, bzw. den Mensch gewordenen Gott. Eine Anbetung darf deshalb nicht sein und daher auch die Fälschung dieser Passage.

Die gleichen Änderungen sind auch in Lukas 24,51-52 und Johannes 9,37-38 vorhanden.

Johannes 10,17

SCH:Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, damit ich es wieder nehme.

NWÜ:Deshalb liebt mich der Vater: weil ich mein Leben gebe, um es zurückzuerhalten.

Hier leugnen die Zeugen Jehovas Jesu Gotteseigenschaft, indem sie Seine Fähigkeit verneinen, das Leben selbst wieder aufnehmen zu können. Gemäß NWÜ muss Jesus das Leben wieder erhalten, da er es selbst nicht wieder nehmen könne.

1. Timotheus 3,16

SCH:Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottesfurcht: Gott ist geoffenbart worden im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, verkündigt unter den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.

NWÜ:Ja, das heilige Geheimnis dieser Gottergebenheit ist unbestreitbar groß: „Er wurde als Mensch offenbart und als Geist für gerecht erklärt. Er erschien Engeln und wurde unter den Völkern gepredigt. Man glaubte an ihn in der Welt und er wurde in Herrlichkeit aufgenommen.

Eine der wichtigsten Aussagen über die wahre Natur Jesu Christi. „Gott ist geoffenbart worden im Fleisch“, so im Mehrheitstext. In der NWÜ wurde daraus „Er wurde als Mensch offenbart“. Der „Er“ bezieht sich hier auf Jesus Christus, aber ohne Bezug Seiner Göttlichkeit.

1 Timotheus 3,16 TR 1550

Der Vers-Auszug 1. Timotheus 3,16 aus dem Grundtext „textus receptus“ aus dem Jahr 1550 zeigt eindeutig die Verwendung des Worts „Theos“, also „Gott“. Die Änderung in „Er“ ist daher willkürlich und verschleiert die wahre Natur Jesu Christi.

Diese Änderung ist auch ein Bestandteil der allgemeinen „modernen Bibeln“, die letztendlich das gleiche Ziel verfolgen. Die Reduzierung Jesu Christi.

Johannes 20,28

SCH:Und Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!

NWÜ: „Daraufhin rief Thomas aus: „Mein Herr und mein Gott!““

An dieser Stelle argumentieren die Zeugen Jehovas, der Ausruf des (ungläubigen) Thomas sei ein Ausdruck seines „erschrockenen Erstaunens“ gewesen, aber keine Bestätigung dafür, dass er Jesus Christus als Gott bezeichnete.

Jesaja 9,5 (6):

SCH: „Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst.

NWÜ: „Denn uns ist ein Kind geboren worden, dein Sohn ist uns gegeben worden. Er wird das Herrscherrecht haben. Sein Name wird sein: Wunderbarer Ratgeber, Mächtiger Gott, Ewigvater, Friedensfürst.

An dieser Stelle haben die Autoren der NWÜ offensichtlich nicht konsequent genug geändert. Zwar wurde aus „ein Sohn“ ein „dein Sohn“, aber die Eigenschaften für den eindeutig beschriebenen Jesus Christus sind sogar mit „Mächtiger Gott“ und „Ewigvater“ beibehalten worden. Eine Konflikt-Situation, wenn man behauptet, Jesus Christus sei nicht Gott, sondern ein geschaffener Engel.

Eigene Bibel relativ spät

Bemerkenswert ist, dass die Neue Welt Übersetzung der Zeugen Jehovas erst relativ spät Verwendung fand. Die Übersetzung des Neuen Testamentes erfolgte in den Jahren 1947 bis 1949 und die erste Ausgabe war im Jahr 1950 erhältlich. Das Alte Testament folgte rund 10 Jahre später. Bis dahin verwendeten die Zeugen Jehovas im englischsprachigen Raum insbesondere die King James Version und die American Standard Version. Im deutschsprachigen Raum waren die Luther-Ausgabe und die Elberfelder geläufig.

Die Neue Welt Übersetzung der Zeugen Jehovas ist nicht die einzige sog. Bibel, mit teils massiven Änderungen in Aussagen und Zusammenhängen. Es scheint Ende der 1940-er und Anfang der 1950-er eine Welle der „Bibelanpassungen“ gegeben zu haben. Die (alte) Elberfelder basierte bis zur Ausgabe Ende der 1930-er noch auf dem Mehrheitstext und mit der sog. Revidierten Elberfelder fanden die Grundtexte gemäß Nestle und Aland Verwendung. Die englische King James basiert ebenfalls auf dem Mehrheitstext, während die New King James wiederum Nestle-Aland-Texte zur Grundlage hat.

So umfangreich die Änderungen (Fälschungen) in der Neuen Welt Übersetzung der Zeugen Jehovas auch sein mögen, sie stellen heute nur noch eine scheinbare Geringfügigkeit gegenüber den massiven Veränderungen in den als „normale“ Bibeln vertriebenen Ausgaben dar. Das Ausmaß der Bibelfälschungen ist enorm (Info). Wie auch die Lehre der Zeugen Jehovas, Jesus Christus sei lediglich ein geschaffenes Wesen, haben auch die „modernen Bibeln“ die Reduzierung des Sohnes Gottes zum Ziel, um somit eine Kompatibilität innerhalb der Ökumene zu erreichen.

In sämtlichen Fällen wird Jesus Christus, Gottes Sohn und auch Gott selbst, verleugnet und dies mit fatalen Folgen für jene, die diesem Irrtum folgen werden (Info). Nur Gott selbst konnte stellvertretend für Seine Geschöpfe den stellvertretenden Tod aufgrund der Sünden sterben und somit den gegenseitigen Ausschluss von Gnade und Gerechtigkeit beseitigen. Die Zeugen Jehovas lehren, dass Jesus, der „geschaffene Engel“, von so hohem Wert sei, dass sein Opfer die Sünden der Menschen kompensiere. Das buchstäbliche Lösegeld in Form eines Dritten, anstatt des Verantwortlichen für die Schöpfung (der Schöpfer selbst).

Zeugen Jehova-Gründer ein Freimaurer?

Charles Taze Russell

Gründer der ‚Bibelforscher‘

Ob der Gründer der anfänglich „Bibelforscher“ bezeichneten Zeugen Jehovas, Charles Taze Russell, nun ein Mitglied einer Freimaurerloge gewesen ist, lässt sich nicht mit absoluter Sicherheit bestimmen. Die Grand Lodge of British Columbia and Yukon hat Russell eine eigene Seite gewidmet und zitiert ihn wie folgt (Quelle): „Now, I am a free and accepted mason. I trust we all are. But not just after the style of our masonic brethren“ („Jetzt bin ich ein freier und anerkannter Maurer. Ich vertraue darauf, dass wir es alle sind. Aber nicht nur nach dem Stil unserer freimaurerischen Brüder“). Später soll Russell diese Aussage revidiert haben: „I have never been a mason“ („Ich bin niemals ein Freimaurer gewesen“).

Nicht an ihren Worten, sondern an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen, so eine gewichtige Aussage des Evangeliums. Hier scheint der „Baum“ im Laufe der Geschichte der einstigen Bibelforscher und späteren Zeugen Jehovas einen Austausch der Früchte vorgenommen zu haben. Zwar erkennt diese Glaubensgruppe in der römisch-katholischen Kirche eine dem (ebenfalls) dem Evangelium fernen Gemeinde, aber nicht als den in der Bibel beschriebenen Antichrist (Info). Das war früher jedoch völlig anders und das belegen entsprechend alte Schriften bzw. Bücher dieser Vorgänger-Organisation der heutigen „Wachturm Gesellschaft“. Im Lehrbuch „The Time is at Hand“ von 1889 ist dem Antichristen ein gesamtes Kapitel gewidmet und eindeutig mit dem Papsttum bzw. der römisch-katholischen Kirche identifiziert. Damit lagen die Zeugen Jehovas einst mit der Erkenntnis der ursprünglichen Reformatoren auf gleicher Linie.

The Time is at Hand, 1889, Seite 296:

The Time is at Hand - 1889-p296

Von nun an beschäftigen wir uns mit dem Antichristen, dessen allmähliche Entwicklung und Organisation aus heimlich wirkendem Ehrgeiz ein passendes Vorspiel für den schrecklichen Charakter sind, der sich zeigte, nachdem die begehrte Macht ergriffen worden war – von 539 n. Chr. bis 1799 n. Chr., 1260 Jahre. Die ersten dreihundert Jahre dieser Periode markieren den Aufstieg dieser weltlichen Macht; die letzten drei markieren seinen Niedergang unter den Einflüssen der Reformation und der Zivilisation; und die Zwischenzeit von sieben Jahrhunderten umfasst die glorreiche Zeit des Papsttums und die „dunklen Zeitalter“ der Welt, voller Betrügereien und Täuschungen im Namen Christi und der wahren Religion.

Wohlgemerkt. Das ist die Aussage der „frühen“ Zeugen Jehovas. Und was ist davon heute übrig geblieben? Nichts! Warum? Tja, das sollten die Mitglieder dieser Glaubensgemeinschaft zu ihrem eigenen Interesse schleunigst erkunden!

Divine Plan of the Ages

Auffälligkeiten zu Seltsamkeiten bei den Zeugen Jehovas gab es schon zu einem frühen Zeitpunkt. So sind Studien-Ausgaben mit Zeichen und Symbolen verziehrt, die man weniger im Christentum bzw. Evangelium finden kann, sondern vielmehr im alt-ägyptischen Vielgöttertum, wie z.B. Horus und Osiris.



Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.
1. Johannes 2,23

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