Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Priester der kath. Kirche – Nicht überhoben sondern überflüssig

Priester der kath. Kirche – Nicht überhoben sondern überflüssig

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Innerhalb der katholischen Kirche hat der Priester ein hohes und wichtiges Amt inne. Allerdings nur im Selbstverständnis der Kirche Roms. Inzwischen wird die Stellung der Priesterschaft als zu überhoben eingeschätzt. Das ändert aber nichts an den Dogmen und damit der unsäglichen Blasphemie dieser kirchlichen Institution.

Rom wird an Regeln nichts ändern

Priesterschaft

Die Priesterschaft ist nicht nur völlig überhöht, sondern überflüssig

Bevor die römisch katholische Kirche auch nur eines ihrer jemals „ex cathedra“ festgelegten Dogmen und Gesetze ändert, werden eher Wasser aufwärts fließen und Mäuse Elefanten jagen. Ein gutes Beispiel dafür gibt der Beitrag des Leiters der Arbeitsstelle Männerseelsorge und Männerarbeit in den deutschen Diözesen in Düsseldorf, Dr. Andreas Heek. Er hatte auch den Lehrstuhl für Pastoraltheologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster inne. Der Pastoraltheologe sorgt sich um das Wohlbefinden der Priester im Selbstverständnis ihrer gespielten Rolle. Außerdem erkennt der Theologe eine Schieflage im Priestertum in der heutigen Zeit, hebt aber dadurch die noch vollumfänglichen Ansichten und Lehren der kath. Kirche hervor.

Fachkräftemangel in der Kirche

In seinem Beitrag bemängelt Heek vorerst den auch in der kath. Kirche vorherrschenden Fachkräftemangel. Zugegeben, die Aussicht auf geeignete Zuwanderung von für die Kirche geeigneten Fachkräften aus dem Nahen Osten ist verschwindend gering. Es mangelte vor allem am Nachwuchs für die Priesterschaft. Dabei hätten die Menschen, zumindest den Vorstellungen der kath. Kirche betreffend, mit der Stand eines Priesters eine über alle Maßen erhöhte Position inne.

Die gespielte Rolle

Heek vergleicht die Rolle eines Priesters mit Kindern, die sich zu Fasching gerne als Apachen-Häuptling Winnetou verkleiden. Sie spielen die Rolle der Fantasiefigur des Karl May. Der Autor sieht sich hier offenbar genötigt, sich vor „woken“ Gruppen und ihren Ansichten zu „kulturellen Aneignungen“ innerhalb der Gesellschaft zu rechtfertigen, da er hervorhebt, bewusst auf die Bezeichnung „indigener Ureinwohner des amerikanischen Kontinents“ zu verzichten. Es gehe um das Ideal „des gerechten und für die gute Sachen zum Sterben bereiten Mannes“. Dennoch hätten derlei Rollenspiele für Kinder ein sehr hohes Gewicht, da sie auf diese Art mental wachsen können. Das Schicksal Winnetous könne deshalb wahrscheinlich nicht zufällig mit Jesus verglichen werden, so Heek.

Priester nehmen eine ähnliche Rolle wie die Kinder ein. Sie schlüpften in die Rolle Jesu. „Sie performen Jesus im Gottesdienst“. Priester verkleiden sich und identifizieren sich mit Jesus. Der Autor verweist auf die Bestimmungen im Gesetzbuch der katholischen Kirche (Codex Iuris Canonici, can. 232-293).

So ist z.B. in Can. 252 zu lesen:

§ 3. „Es sind Vorlesungen in dogmatischer Theologie zu halten, die sich immer auf das geschriebene Wort Gottes zusammen mit der heiligen Tradition stützen; mit deren Hilfe sollen die Alumnen die Heilsgeheimnisse, vor allem unter Anleitung des hl. Thomas als Lehrer, tiefer zu durchdringen lernen; ebenso muß es gemäß den Vorschriften der Ordnung für die Priesterausbildung Vorlesungen geben in Moraltheologie, Pastoraltheologie, Kirchenrecht, Liturgiewissenschaft, Kirchengeschichte und in Hilfs- und Spezialwissenschafte […]“

Einmal in die Rolle Jesu geschlüpfte Priester dürfen nach Can. 284 diese zu keinen Zeitpunkt verlassen. Priester müssen als solche immer erkennbar sein. Das sei der Unterschied zu den spielenden Kindern in ihrer Rolle als Winnetou.

Überhöhung des Priestertums

Mit der Priesterweihe empfange der Mann ein Charisma. Mit diesem „Amtscharisma“ handelt der Mann „in persona Christi“, als an Jesus Christi statt, so Heek. Jesus Christi ist die Personifikation des moralisch vollkommenen Königs. Allerdings glaubten heute nur die wenigsten Christen noch an die Besonderheit des Priesters. Für die inhaltliche Überdehnung der Lehre von der „Wesensverschiedenheit des Priesters“ sei der prägnanteste Beweis die sichtbar gemachten Missbrauchsskandale, auch wenn die Sippenhaft der vielen „integren Priester“ gegenüber Unrecht ist. „Allein schon um der Glaubwürdigkeit der Kirche willen muss die kirchliche Lehre deshalb abrüsten beim Amtsverständnis des Priesters“, so Heek. Das „In-persona-Christi-Sein“ des Priesters passe nicht mehr in die heutige Zeit.

Priester ist „an Jesus Christi statt“

Eine interessante Erkenntnis, den Priester „an Jesus Christi statt“ zu bezeichnen. Für das Wort „anstatt“ gibt es auch im Altgriechischen eine Bezeichnung und zwar „anti„. Selbst dafür hat die Bibel eine Vorhersage parat:

1. Johannes 2,18: „Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, daß der Antichrist kommt, so sind jetzt viele Antichristen aufgetreten; daran erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist.“

1. Johannes 2,22: „Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.“

Priesterschaft ist längst abgeschafft worden

Die Bezeichnung „Priester“ gilt es einmal zu durchleuchten. Priester in der Bibel, welche die kath. Kirche ohnehin ihrem eigenen Katechismus unterstellt, waren Beauftragte für die Darbringung der Sühne- und Gabenopfer. Die Priester des Volkes Israels stammten ausnahmslos vom Stamm Levi. Sie waren einerseits zuständig für die Opfergaben der Menschen und andererseits auch für die Zeremonien im Umgang mit Schaubroten und Räucherwerk. Sie sorgten zudem für den beständigen Nachschub des Öls für den 7-armigen Leuchter (Menora).

Der Dienst der Priester begann in der anfänglichen Stiftshütte nach dem Auszug aus Ägypten und setzte sich im später erbauten Salomon-Tempel in Jerusalem fort. Das Opfern durch die Priester ist (eigentlich) mit der Kreuzigung Jesu Christi aufgehoben worden. Schließlich symbolisierten die Sühne-Opfer das Opferlamm Jesu. Mit Seinem Tod am Kreuz wurde die Verheißung erfüllt und der Opferdienst damit für immer beendet. So auch schon rund 650 Jahre vorher angekündigt in Daniel 9,27. Dass „Einer“ kommt, der dieses einmalige und beständige (dauerhaft gültige) Opfer Jesu Christi einfach ignoriert und die Opferungen fortsetzen wird, war ebenfalls vorweg bekannt:

Daniel 11,31: „Es werden auch von seinen Truppen zurückbleiben und das Heiligtum, die Zuflucht, entweihen und das beständige [Opfer] abschaffen und den Greuel der Verwüstung aufstellen.“

Daniel 12,11: „Und von der Zeit an, da das beständige [Opfer] beseitigt und der Greuel der Verwüstung aufgestellt wird, sind es 1 290 Tage. „

Nach der Wiederauferstehung Jesu und Seiner Himmelfahrt ist aus dem einmaligen und endgültigen Opfer selbst der Hohepriester (nach Art des Melchisedeks) geworden, der nun im Himmlischen Heiligtum den Dienst der Sündenvergebung für uns verrichtet. Jesus Christus selbst ist nun der makellose, perfekte Hohepriester. Er braucht für Sich selbst kein Opfer, da sündenlos, sondern bringt für die Vergebung der Sünden der Menschen Sein eigenes Blut ein.

Eucharistie ist Ausdruck der Verhöhnung Jesu Christi

Eucharistie

Die Eucharistie ist ein reiner Akt der Blasphemie

Die von der röm. kath. Kirche beständige Opferung Jesu anhand der Eucharistie ist nicht mehr und nicht weniger als die Verleugnung der einmaligen und endgültigen Selbstopferung Jesu. Stattdessen opfert der Priester Jesus Christus ständig aufs Neue und dies auch noch mit der Verspeisung Seines Fleisches. Die Kirche behauptet allen Ernstes, dass sich diese vom Priester (als babylonisches Sonnensymbol) verehrte, kreisrunde Teigscheibe im Mund des Hostien-Empfängers wahrhaftig in den Leib Christi verwandelt (Transsubstantiation). Dies alles bei Anwesenheit Jesu und den Geistern der längst verstorbenen „Heiligen“. Der ganze Zauber kann gemäß Kirche nur dann funktionieren, wenn in der Nähe des Altars (Opferstätte) Teile von Leichen oder deren Hinterlassenschaften (auch Reliquien genannt) angebracht sind. Die vom Priester durchgeführte Eucharistie praktiziert somit Abgötterei, Verhöhnung Jesu, Spiritismus und Kannibalismus. Mehr Blasphemie geht nicht mehr.

Doch dem ist nicht genug. Denn der Autor verdeutlicht, dass gemäß der kirchlichen Dogmen der Priester in die Rolle Jesu Christi schlüpft und somit Seine Heiligkeit verkörpert. Letztendlich lehrt die katholische Kirche, dass Jesu Opfertod nicht für die Vergebung der Sünden notwendig gewesen sei, sondern um damit den Stand der Priesterschaft zu gründen. Gott habe sich sogar den Entscheidungen (Sündenvergebung oder nicht) des Priesters zu fügen. Einen Auszug über die Lehren dieser Blasphemie-Institution gibt es hier.

Das Erkennen der maßlosen Überhebung des Priestertums ist zumindest mal ein richtiger Ansatz, jedoch nur ein Bruchteil des Notwendigen. Das Priestertum samt Eucharistie ist überflüssig wie ein Kropf und müsste gemäß Evangelium vollständig von dieser Erde verschwinden. Einst wird dies auch geschehen (vergl. Off. 18), aber dann ist es für einen Ausweg bereits zu spät.

Deutlicher Aufruf

Einem Jedem ist dringlichst angeraten, selbst die Bibel in die Hand zu nehmen und die Worte Gottes zu studieren. Es ist nun an der Zeit, den „beständigen Knall“ zu vernehmen und die Konsequenzen daraus zu ziehen. An die der katholischen wie auch evangelischen Landeskirchen (zum Beispiel EKD) Angehörigen und Verantwortlichen sind in Offenbarung 18 die Verse 4 und 5 gerichtet:
„Geht hinaus aus ihr [Babylon*], mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt! Denn ihre Sünden reichen bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht.“
* Babylon besteht aus drei Teilen: Der Drache (Satan), das Tier (politische und kirchliche Macht Rom) und der falsche Prophet (gefallener Protestantismus und Weltmacht USA). Damit sind betroffen die kath. und evangelischen Kirchen und deren angeschlossenen Institutionen im religiösen wie auch weltlichen Bereichen. Mehr Infos.

Bibelverse aus Schlachter 2000

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