Papst Franziskus: „Umweltschutz ist Akt der Liebe“ – Tatsächlich?

Naturschutz-Religion

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Papst Franziskus rief erneut dazu auf, sich um die Umwelt, um die Bewahrung der Schöpfung zu kümmern. Umweltschutz sei ein Akt der Liebe. Derartiges Vokabular hörte man zu einem anderen Zusammenhang erst vor rund zwei Jahren. Eine „Theologie“, die wiederholt das Gegenteil des Evangeliums repräsentiert.

Nur der Anschein des Evangeliums

Papst Franziskus ermahnte erneut, der Natur und Umwelt seine besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Am Donnerstag rief er zu einer „Umkehr des Herzens auf“ und formulierte damit quasi das „10. Grüne Gebot“ seiner im Jahr 2015 herausgegeben Enzyklika „Laudato Si'“ (Info). Ein jeder Gläubiger sei für den persönlichen Einsatz zugunsten des Umweltschutzes aufgefordert (Quelle).

Für seine an die Menschheit gerichtete Botschaft für der Pontifex theologisch schwere Geschütze auf. Es bedürfe eine Ausdehnung des Geistes der „universalen Geschwisterlichkeit und des christlichen Friedens“ auch auf die Schöpfung. Die Fürsorge für die Umwelt sei ein „Akt der Liebe“.

Noch warme Erinnerungen aufgekocht

Abfalleimer
Alte Thesen neu ausgegraben

Papst Franziskus hatte sich noch sichtlich Mühe gegeben, diese vermittelte Kernbotschaft mit einem äußerst seltsamen, zuckersüß aussehenden Mantel aus Luftblasen-Schaum einzubetten, aber dennoch weckt dieser Aufruf noch längst nicht abgekühlte Erinnerungen. Umweltschutz sei ein Akt der Liebe. Derlei sehr ähnlich klingende Töne hörte die stark unter Druck gestellte Menschheit auch in Verbindung mit einer experimentellen Injektion. „Impfen ist Nächstenliebe“, so der Tenor, u.a. vom Essener Bischof Overbeck (Quelle) und auch von der ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus (Quelle).

Derlei Aussagen, so zeigt es wiederholt eine noch ofenwarme Erfahrung, dass diesen Institutionen ebenso zu trauen ist, wie der Schlange vor dem „geblitzten“ Karnickel. Eigentlich ist die Formel „Umweltschutz ist Akt der Liebe“ verräterisch über den tatsächlichen Wahrheitsgehalt. Eine ganze Reihe an Beispielen seitens der römisch-katholischen Kirche geben berechtigten Anlass, diesen jüngst vom Papst definierten Zusammenhang allen Ernstes anzuzweifeln.

Generell das Gegenteil ist richtig

Wie gehabt, liegt es viel näher, dass eine von der Kirche Roms festgelegte Lehre das genaue Gegenteil von der Wahrheit ist. Denn die von der römisch-katholischen Kirche verbreiteten Dogmen haben nicht nur mit dem Evangelium sehr wenig zu tun, sondern stehen dem Wort Gottes in vielen Bereichen sogar vollkommen gegenüber. Die Satzungen und Ordnungen Gottes abgekupfert, völlig ins Gegenteil verdreht und dennoch das Etikett „Christentum“ aufgeklebt.

An dieser und auch den folgenden Stellen sind die einst protestantischen Kirchen mit eingeschlossen. Deren Treue zum Evangelium war im wohlwollenden Sinne rund 150 bis 200 Jahre nach Beginn der Reformation der Fall und dies nicht über das gesamte Spektrum hinweg. Sehr viele katholische, dem Evangelium fremde und gegenüberstehende Traditionen haben die protestantischen Kirchen einfach übernommen und weiter gepflegt.

Heute liegt der größte Unterschied zwischen römisch-katholischer und evangelischer Kirche eigentlich nur noch auf dem Vermerk des Steuerbescheides der Finanzagentur, an welche der beiden Kirchen die vom Lohn einbehaltene Steuer abgeführt wird. Der einstige Protestantismus ist offiziell beendet (Info).

Offenkundige Verdrehungen des Evangeliums

Zu den offenkundigsten Abweichungen vom Evangelium, bis hin ins genaue Gegenteil, zählen folgende Beispiele:

Biblische Aussage Katholische Aussage Mehr Informationen
Der lebendige Mensch (auch das Tier) ist eine Seele Der Mensch habe eine unsterbliche Seele Info
Jesus Christus ist einmal und endgültig geopfert worden Jesus Christus wird bei einer jeden Messe erneut geopfert (Eucharistie) Info
Maria ist gestorben und liegt bis heute im Grab Maria sei in den Himmel aufgefahren und sei Miterlöserin Info
Eine Taufe setzt den Glauben voraus Möglichst schon im Säuglingsalter taufen (wegen „Erbsünde“) Info
Gerechtigkeit durch die Gnade Jesu aufgrund des Glaubens Gerechtigkeit durch Gnade zur Eröffnung des Heils durch gute Werke Info
Einzig allein Gott darf angebetet werden Anbetung (Fürsprache) an Heilige und Maria (z.B. Rosenkranz) Info Rosenkranz
Der von Gott geheiligte Tag ist der 7. Wochentag. Samstag (Sabbat) Der „Tag des Herrn“ sei der 1. Wochentag. Sonntag Info „Tag des Herrn“
Info Sabbat-Verlegung

Mit dieser kurzen Aufzählung handelt es sich lediglich um einen Auszug aus den von der römisch-katholischen Kirche vorgenommenen „Anpassungen“ für die Verbreitung ihrer exklusiven Religion. Weitere Abweichungen vom Evangelium können hier nachgelesen werden. Besonders perfide ist die Übernahme als offizielle katholische Lehre der vom Satan im Garten Eden durch die Schlange verbreiteten Lügen (Info).

Kontinuierliche Umkehrung aller Ordnungen

Umwelt
Umweltschutz in theologischer Seifenblase

Angesichts der von der katholischen (und evangelischen) Kirche verändert verbreiteten 10 Geboten (Info) und der Unterstützung korrumpierter Bibelübersetzungen (Info) wundert es daher nicht, dass auch die katholische Soziallehre den Satzungen Gottes völlig gegenüber steht.

Dieses angestrebte Weltbild ist eine der von dieser Institution übernommenen alt-griechischen Philosophien. Dies mündete in einer „Welt voller sozialer Gerechtigkeit“, in der ein jeder Mensch gleich viel besitzt. Oder nichts besitzt und dennoch „glücklich“ sei. Ausgenommen den „staatlichen und kirchlichen Lenkern“ natürlich. Die Enzyklika „Fratelli Tutti“ (Oktober 2020) von Papst Franziskus ist nicht umsonst als ein Abklatsch des „Kommunistischen Manifestes“ bezeichnet worden. Diese Ordnung ist das Gegenteil dessen, was Gott vorgesehen hat und hierin kommt Armut und Reichtum als Kontrast durchaus gewollt vor.

Die römisch-katholische Kirche nimmt sich einer jeden Ordnung und Satzung Gottes an, dreht diese um und preist sie als das „Heilswerk“ für die Menschheit an. Diese völlige Umkehrung ins Gegenteil kommt nicht von irgendwo her. In Offenbarung 13 ist schließlich der Drache (Satan) als Macht- und Throngeber für das „Tier aus dem Meer“ (Papsttum) beschrieben (Info). Das von dieser Kirche vermittelte Gegenteil dessen, was das Evangelium beschreibt, liegt daher in der Natur des Papsttums.

Bewahrung der Schöpfung stichhaltig?

Es wäre geradezu ein Ausnahmefall, wenn die vom Papst verbreitete Theologie, „Umweltschutz sei ein Akt der Liebe“, in Verbindung mit den final als erzwungener Verzicht geforderten „Herzensänderung“, tatsächlich dem Evangelium entsprechen würde. Eher ließe sich vermuten, das Gegenteil trifft zu.

Auftrag über die Schöpfung zu herrschen

Bibel-Inhalte
Bibel unterscheidet sich von Papst-Theologie

Was hat es denn mit der Bewahrung der Schöpfung tatsächlich auf sich? Gott schuf die Menschen und rief sie dazu auf, diese Natur als untertan zu betrachten und über sie zu herrschen, 1. Moses 1,28:
Und Gott segnete sie; und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde!

An dieser Stelle kann man einfach mal mutmaßen, dass dieser Auftrag auch die Pflege und Bewahrung der Natur beinhaltet. Die Erhaltung des eigenen Lebensraumes und der anderen Geschöpfe ist hier mal als selbstverständlich vorausgesetzt.

Die Sünde veränderte alles

Dann geschah aber etwas einschneidend Veränderndes. Der Sündenfall. Die Folge des Ungehorsams Gott gegenüber hatte nicht nur Konsequenzen für Adam und Eva, indem sie aus Eden herausgeworfen wurden und mangels Zugang zum „Baum des Lebens“ nicht mehr unsterblich waren, sondern auch für alle anderen Geschöpfe. Die Folgen der Sünde trafen auch Tiere und Pflanzen. 1. Moses 3,14:
Da sprach Gott der Herr zur Schlange: Weil du dies getan hast, so sollst du verflucht sein mehr als alles Vieh und mehr als alle Tiere des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Staub sollst du fressen dein Leben lang!

Die Schlange, durch die Satan die erste Verführung vollendete, wurde „mehr“ verflucht als die anderen Tiere. Somit verfluchte Gott alles Vieh und alle Tiere des Feldes, aber die Schlange um einiges schwerer.

1. Moses 3,17-19:
so sei der Erdboden verflucht um deinetwillen! Mit Mühe sollst du dich davon nähren dein Leben lang; Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Gewächs des Feldes essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du [dein] Brot essen, bis du wieder zurückkehrst zum Erdboden; denn von ihm bist du genommen.

Neben den Tieren traf der Sünden-Fluch auch den Erdboden, also die Grundlage einer jeden Pflanze. Gott verfluchte Tiere sowie Pflanzen und bescherte den künftigen Menschen ein beschwerliches Leben. Die ursprüngliche Schöpfung war somit klar ad acta gelegt.

Nachhaltige Veränderungen

Der Fluch über die Schöpfung hat so lange Bestand, wie die Sünde gegenwärtig ist. Sie ist nicht mehr unvergänglich, sondern sterblich. Alles vergeht. Römer 8,19-22:
Denn die gespannte Erwartung der Schöpfung sehnt die Offenbarung der Söhne Gottes herbei. Die Schöpfung ist nämlich der Vergänglichkeit unterworfen, nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin, daß auch die Schöpfung selbst befreit werden soll von der Knechtschaft der Sterblichkeit zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt;

Zerfallen wie ein Kleid

Zwar wachsen Pflanzen nach, Menschen und Tiere werden geboren, aber die Degeneration der Schöpfung über die Jahrhunderte hinweg kann nicht geleugnet werden. Was die Kirchen als „Bewahrung der Schöpfung“ und ohnehin schon als eine offizielle Alternativ-Religion proklamieren (Info), ist sprichwörtlich für die Katz. Der Prophet Jesaja hatte bereits einen Ausblick auf den Zustand der Erde zum Zeitpunkt des Endes preisgegeben, Jesaja 51,6:
Erhebt eure Augen zum Himmel und schaut auf die Erde drunten; denn die Himmel werden vergehen wie ein Rauch, und die Erde wird wie ein Kleid zerfallen, und ihre Einwohner werden auf dieselbe Weise umkommen; aber mein Heil wird ewig bleiben und meine Gerechtigkeit nicht zugrunde gehen

Eine neue Schöpfung

Das ersehnte „Friedensreich auf Erden“ für 1000 Jahre fällt aus. Das ist im Evangelium gar nicht beschrieben und wird deshalb auch nicht Wirklichkeit werden (Info). Damit fällt auch diese ominöse, aber weitläufig geglaubte „geheime Vorentrückung“ ebenfalls aus. Alles Fantastereien seitens der römisch-katholischen Kirche (Info).

Die Erde wird zerstört werden, und mit ihr auch alles, was sich noch darauf befindet. So wie es Jesaja beschrieben hat, weisen auf die vollkommene Zerstörung der (alten) Schöpfung auch weitaus mehr Stellen in der Bibel hin (Info). Gott macht keine halben Sachen und veranstaltet auch kein Flickwerk. Nach 1000 Jahren der verwüsteten Erde und der finalen „Abrechnung“ wird Gott eine neue Schöpfung durchführen, Offenbarung 21,1:
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer gibt es nicht mehr.

Beabsichtigte Irreführung der Menschen

Puzzle-Teile
Umweltschutz-Thema führt in die Irre

Der Papst wie auch die Kleriker der römisch-katholischen Kirche und auch die „geistlichen Köpfe“ der einst protestantischen Kirchen wissen um die Aussagen des Evangeliums, bzw. sollten es eigentlich wissen. Die heute propagierte „Bewahrung der Schöpfung“ und dies auch noch in Verbindung mit dem „theologischen Totalunfall“ der damit verbundenen Liebe, dient lediglich dem Zweck, die Menschen in die Alternativ-Religion der pantheistischen Natur-Anbetung zu lenken. Nicht der Schöpfer wird angebetet, sondern seine Schöpfung (siehe Römer 1). Eine ureigenste Tradition der Kirche Roms, besonders hervorgehoben vom Franz von Assisi. Die Natur wird zerfallen wie ein Kleid, so Jesaja. Die Elemente werden schmelzen vor Hitze, so Petrus.

Der durch massive, teils aggressive Werbung über viele Jahrzehnte hinweg konditionierte Konsument ist nun der Sündenbock des Planeten und soll jetzt an sich gefälligst eine Herzensänderung vornehmen. Die Großkonzerne und ihre scheinbar grenzenlosen Mittel sind es, die einen lebhaft kauflustigen Zeitgenossen gezüchtet haben. Hätte die Kirche Roms jemals aufrichtige Ambitionen für die Erhaltung der Schöpfung Gottes gehabt, müssten die Hebel nicht am Konsumenten, sondern an „ihren Kaufleuten“ angesetzt werden. Aber diese sind gerade fleißig dabei, sich für die „neue Ordnung“ finanziell zu positionieren.

Offenbarung 18,3:
Denn von dem Glutwein ihrer Unzucht haben alle Völker getrunken, und die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben, und die Kaufleute der Erde sind von ihrer gewaltigen Üppigkeit reich geworden.

Unruhige Zeiten in Aussicht – Endspurt

Die Zeichen stehen an allen Ecken und Enden auf Sturm. Wirtschafts- und Finanzsysteme hängen nur noch am künstlich erhaltenen seidenen Faden, die Säbel rasseln und die Kanonen sind geladen. Die Gesellschaften sehr vieler Länder, insbesondere innerhalb der EU, sind zum Zerreißen gespannt. Es drohen sehr, sehr ungemütliche Zeiten und an dieser Stelle erscheint es als vorteilhaft, die Menschen schon heute auf den „theologischen Aspekt“ einer zu schützenden Schöpfung für die Besänftigung eines „zürnenden Gottes“ zu konditionieren.

Diese daraus entstehende „neue Ordnung“ wird ihre Regeln mitbringen. Eines dieser Regelungen wird mit Sicherheit den „Klima-Natur-Schutz-Familien-Schöpfungs-Sonntag“ betreffen, den es gesetzlich einzuhalten gilt. Die Bezeichnung „Klima-Lockdown“ böte sich auch an. An dieser Stelle werden sich die Geister scheiden und die finalen Repressalien werden jene treffen, die sich an Gottes Wort, sprich dem Gebot Seines Sabbats halten werden. Wie man die Menschen auf derlei ausscherenden „Gemeinwohl-Gefährder“ ansetzen kann, hat die Zeit zwischen 2020 und 2022 eindrucksvoll gezeigt. Die finalen Verfolgungen werden einsetzen (Info).

Das geht aber nicht für lange Zeit, denn Zeit und Stunde sind begrenzt. Bis es für die oberste Scheinheiligkeit in Rom und ihren treuen, am Rockzipfel hängenden Handlanger so richtig „ungemütlich“ wird:

Und die Kaufleute der Erde weinen und trauern über sie, weil niemand mehr ihre Ware kauft,
Offenbarung 18,11

Bibelverse aus Schlachter 2000

Papst Franziskus: „Umweltschutz ist Akt der Liebe“ – Tatsächlich?
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