Papst stellt mithilfe Heiligen Geist steile Thesen auf

Pharaonischer Schrein

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Der Papst nahm zur letzten sonntäglichen „Ansprache“ am Petersplatz den Heiligen Geist in den Mittelpunkt, um zu diesem Thema einige steile Thesen aufzustellen.

Heiliger Geist stand im Zentrum

Auch am vergangenen Sonntag hat Papst Franziskus zum Thema Evangelium während des Mittagsgebetes „sein Bestes“ gegeben. Dieses Mal rückte der Pontifex den Heiligen Geist in den Mittelpunkt und warnte seine Schäflein vor den bösen Einflüssen Satans.

Im Heiligen Geist sieht Papst Franziskus den „Tröster“ und „Fürsprecher“, der den Menschen zu keiner Zeit alleine lässt und beruft sich auf Johannes 14,15-17, in der Jesus Christus den Heiligen Geist im Griechischen als „Parakleten“ bezeichnet. Der Heilige Geist stehe uns bei wie ein Anwalt, der einem Angeklagten zur Seite steht, so der Papst gemäß der von Radio Vatikan erstellten Übersetzung. Wir müssten uns stets in Erinnerung behalten, dass „der große Ankläger immer der Teufel ist“. Dieser sei es, der den Menschen die Sünden eingebe, die Lust auf die Sünde und die Bösartigkeit.

Der Heilige Geist konfrontiere uns mit unseren Fehlern und korrigierte uns stets mit Güte.

Selbstvergebung
Selbstvergebung sollte gemäß Papst möglich sein

Ein weiterer Aspekt des Heiligen Geistes sei es, dass dieser uns als ein Anwalt und Fürsprecher gegen die Ankläger verteidige. Er schütze auch uns selbst, „wenn wir uns nicht lieben, uns nicht vergeben können, was sogar so weit gehen kann, dass wir uns einreden, Versager zu sein, zu nichts nutze“, so der Papst. Der Heilige Geist verteidige „uns vor der Welt, die all jene ausgrenzt, die nicht in ihre Schemata, ihre Modell passen“. Weiterhin verteidige uns der Heilige Geist gegen den Teufel, „der der Ankläger und Spalter schlechthin ist; der alles tut, damit wir uns unfähig und unglücklich fühlen“.

Das Mittagsgebet beendete der Papst mit der „obligatorischen“ Bitte an Maria. „Möge uns Maria empfänglich machen für die Stimme des Heiligen Geistes und für seine Gegenwart“, so der Pontifex.

Die übliche Vermischung

Wieder erfolgte mit dem „Rede“ des Papstes eine Vermischung von Wahrheiten und Irrlehren. Es ist richtig, dass der Heilige Geist den Menschen auf seine Fehler, konkret Sünde, aufmerksam macht und auch, sofern es der Mensch selbst zulässt, entsprechende Korrekturen vornimmt. Allerdings ist es nicht der Teufel, der den Menschen die Sünden eingibt, sondern es liegt in der Natur des gefallenen Menschen selbst. So sagt Matthäus 15,19:

„Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen.“

und Markus 7,21:

„Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord,“

Der Heilige Geist ist es, der den gefallenen Menschen überhaupt erst bewusst macht, dass dieser in Sünde lebt.

Die Unfähigkeit sich selbst zu vergeben?

Der vom Papst aufgezählte „Makel“, dass wir uns selbst nicht vergeben können, schießt wiederum den Vogel ab. Wenn ich meinem Nächsten einen Schaden zufüge, wie soll ich mir jemals selbst dafür vergeben können? Bei Verfehlungen ist das der geschädigte Nächste und bei Sünden ohnehin nur Gott alleine. Das ist vom Pontifex gelehrte Selbstgerechtigkeit.

Raus aus dieser Welt, so die Bibel

Der Heilige Geist wollte den Menschen erst gar nicht in dieser Welt sehen, sondern diesen da schleunigst herausholen. Die Entscheidung liegt jedoch beim Menschen selbst, da die Freiwilligkeit gewahrt bleibt. Da gibt es keine Verteidigung gegen „Ausgrenzung“ innerhalb dieser Welt, denn:

„Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wißt ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der macht sich zum Feind Gottes!
Jakobus 4,4″

Das Motto lautet also so schnell wie möglich da heraus zu kommen. Der Papst plädiert logischerweise für Inklusivität, anstatt dem biblischen Aufruf gemäß Offenbarung 18,4:

„Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!“

Also raus aus Babylon.

Teufel mache uns „unfähig und unglücklich“

Pharaonischer Schrein
Kath Kirche bevorzugt Symbole der Pharaonen

Der Teufel unternehme alles, damit wir uns „unfähig und unglücklich“ fühlen, so der Vatikan-Leiter. Ist das tatsächlich generell der Fall? Ist der umgekehrte Fall nicht wahrscheinlicher? Satans Ziel ist ohne Zweifel das Verderben eines jeden einzelnen Menschen. Gelingt das Verderben damit, dass wir uns unglücklich fühlen und womöglich Heil und Trost im (wahren) Evangelium suchen und auch finden könnten, oder eher damit, dass wir uns zufrieden und glücklich fühlen, um damit in einer gewissen Selbstzufriedenheit im Irrtum und vor allem in der Sünde zu verweilen, ohne dies überhaupt zu bemerken?

Für Unglückliche wartet rettende Hand

In der Tat steigt besonders in den letzten Jahren die Unzufriedenheit bei den Menschen an. Die Umstände zeigen weitaus mehr Widrigkeiten auf als noch in den Jahren zuvor. Die aus Rom ausgestreckte „wohlwollende“ Hand, kann aber die Rettung nicht sein. Davon zeugt alleine schon die erneut überhobene katholische Maria. Gemäß „päpstlicher Glaubensanweisung“ sei diese mindestens sehr hilfreich, um den Menschen überhaupt für den Heiligen Geist Gottes empfänglich zu machen. Aber Maria ist bereits vor gut 2000 Jahren verstorben und seither im „Tiefschlaf„.

Bibelverse aus Schlachter 2000

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