Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Papst-Rede zeigt babylonische Verwirrung auf

Papst-Rede zeigt babylonische Verwirrung auf

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Die Vermischung des Evangeliums mit den traditionellen Dogmen des Heidentums gehört zu den Spezialitäten der römisch katholischen Kirche. Diese Verwirrungbab ist das Markenzeichen des in der Bibel beschriebenen Babylons. Der als Christentum etikettierte Mix gehört zu den gefährlichsten Botschaften für die Menschheit. Der Papst lieferte in Rom wieder ein derartiges Beispiel ab.

Eine Rede im Zeichen der „Himmelskönigin“

Papst Franziskus hielt am vergangenen Sonntag (07. Mai 2023) auf dem Petersplatz eine Rede und das Mittagsgebet „Regina Coeli“ (oder auch „Regina Caeli“). In diesem Gebet bot der Pontifex wieder ein hervorragendes Beispiel für das äußerst geschickte Vermischen von Lehren des Evangeliums mit den Dogmen der römisch katholischen Kirche. Schwer zu durchschauen, aber auch nur solange, wie das eigenhändige Bibelstudium außer Acht gelassen wird. Die Bibel war, ist und bleibt der einzige Maßstab.

Tradition steht wieder über Evangelium

Eine Durchsetzung von traditionellem Gedankengut ist angesichts des in den Rahmen einer „Regina-Coeli“ gesetzten Gebetes auch zu erwarten. „Himmelskönigin“ so die Bedeutung dieser Gebetsbezeichnung. Natürlich gewidmet der katholischen „Muttergottes“, der ebenso „universalen“ Maria. Das Gebet wurde übersetzt und veröffentlicht von Vatikan News (Radio Vatikan).

Der Katechismus als Rahmen

Das Evangelium der heutigen Liturgie (Joh. 14,1-12) ist der letzten Rede Jesu vor seinem Tod entnommen„, so die ersten Worte des Pontifex. Damit wurden eigentlich schon sämtliche darauffolgenden Aussagen in den Kontext des römisch katholischen Katechismus gesetzt. Denn der Papst spricht nicht vom „ewigen Evangelium“ (Offenbarung 14,6), also das unveränderliche Wort Gottes, sondern von einem Evangelium, welches den aktuellen vollzogenen, traditionellen Riten und Zeremonien der Kirche entspricht.

Vers einfach gekürzt

Labyrinth

Das Wort des Papstes führt nicht zum Ziel – Babylonische Verwirrung

Franziskus setzt die von Jesus Christus versprochene Himmelsstätte in den Mittelpunkt und stellt die Frage, wie jeder einzelne Mensch diesen Ort erreichen könne. „Was soll ich tun, welchen Weg soll ich gehen?„, so der Papst. Die Antwort habe Jesus Christus selbst gegeben. Franziskus zitiert Johannes 14,6: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“. Ich bin der Weg„, hob Franziskus hervor, „Jesus selbst ist der Weg, dem wir folgen müssen, um in der Wahrheit zu leben und das Leben in Fülle haben. Er ist der Weg, den man gehen muss, eine Reise, die man machen muss, eine Reise mit ihm„, schlussfolgerte der Pontifex.

An dieser Stelle hat der Papst jedoch gut die Hälfte des Verses Johannes 14,6 wohl einfach nur „vergessen“. Der zweite Teil lautet: „niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“ Diese Aussage Jesu darf im Sinne der katholischen Kirche aus mind. zwei Gründen jedoch nicht sein. Mit der als „Muttergottes“ erhobenen katholischen Maria handelt es sich schließlich nicht nur um eine „Fürsprecherin“, sondern auch um eine „Miterlöserin“. Damit darf Jesus Christus keinesfalls diese Monopolstellung als alleiniger Erlösungsweg behalten. Der zweite Grund ist die Ökumene. Andere Religionen, wie z.B. der Islam und der Buddhismus akzeptieren Jesus Christus nicht als alleinigen Weg zum Vater, bzw. Gott. Ebenfalls ausgeschlossen muss daher auch die Tatsache, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist.

Die Liebe ist Trumpf! Zeugnis und Gebote?

Der Papst setzte fort: „Es geht darum, Jesus zu folgen, denn er ist der Weg, der zum unvergänglichen Glück führt. Ihm folgen und nacheifern, vor allem mit Gesten der Nähe und Barmherzigkeit gegenüber den anderen. Das ist der Kompass, um den Himmel zu erreichen: Jesus, den Weg, zu lieben und Zeichen seiner Liebe auf Erden zu werden.
Wie auch bei den äußerst gefühlsbeladenen Charismatikern setzt Papst Franziskus ausschließlich auf die Liebe, ohne die Gebote wie auch das Zeugnis Jesu zu erwähnen. „Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote!“, so kurz und knackig die Aussage Jesu in Johannes 14,15. Der aufmerksame Zuhörer könnte schließlich auf die Idee kommen, zu den Geboten die Lehren des katholischen Katechismus mit den Aussagen der Bibel (2. Mose Kapitel 20) zu vergleichen.

Wenn vom Papst die Liebe in Verbindung mit dem Einhalten der Gebote in Verbindung gebracht würde, grenzte dies an ein Wunder. Denn dafür hat die Bibel ebenfalls eine Antwort, wie in Offenbarung 12,17: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben.“

Den Blick (nur) gen Himmel richten?

Wolf im Schafspelz

Die christlich aussehende Verpackung verdeckt die heidnischen katholischen Dogmen

Zum Abschluss ermahnt der Pontifex seine Schäfchen zu mehr Aufmerksamkeit für die „extraterrestrischen“ Belange. „Brüder und Schwestern, leben wir die Gegenwart und lassen wir uns nicht von ihr überwältigen; schauen wir nach oben, zum Himmel, erinnern wir uns an das Ziel, denken wir daran, dass wir zur Ewigkeit berufen sind, zur Begegnung mit Gott.“ Die von ihm angesprochenen Schäfchen sollten zwar tatsächlich auf Jesus Christus blicken und in Seine Fußstapfen treten, aber sie täten sehr wohl daran, den Blick nicht ausschließlich gen Himmel zu richten, sondern vor allem die Entwicklungen auf irdischer Ebene im Fokus zu behalten. Gott ist unveränderlich. Jesus Christus einmal erkannt und das Herz geöffnet, schafft Platz für die Wirkungen des Heiligen Geistes. Doch das nächste Umfeld des Menschen ist sehr dynamisch und eine jede Wirkung hat auch eine Ursache. Diese gilt es im Auge zu behalten und wenn möglich, auch andere Menschen zu warnen.

Hoffnungen auf Maria setzen

Die letzten Worte des Pontifex zur „Regina Caeli“ setzen wiederum nur den Abschlussrahmen. „Möge die Jungfrau Maria, die in der Nachfolge Jesu bereits am Ziel angekommen ist, unsere Hoffnung stützen.
Ein Umstand, der gemäß des Evangeliums völlig ausgeschlossen ist. Weder gibt es eine unsterbliche Seele, noch ist Maria des Evangeliums mit Leib und Seele in den Himmel aufgefahren. Das ist ein exklusives Merkmal der römisch katholischen Maria.

Das vom Papst dargebrachte Konzept der „Werdung auf dem Weg“ des Menschen verdeutlicht die katholische Lehre der „Vergöttlichung des Menschen“ durch Jesus Christus. Ein offizielles, haarsträubendes Dogma Roms. Eben Babylon, wie dieses leibt und (noch) lebt.

Bibelverse aus Schlachter 2000

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