Papst Leo XIV zelebriert Tag der Taufe – Praktiziertes Heidentum

Himmelstor verriegelt

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Papst Leo XIV zelebrierte am Angelus den großen Tag der Taufe. Hierzu taufte er traditionell einige Neugeborene. Seine anschließende Rede offenbart erneut die durch und durch vom Heidentum geprägte römische Kirche.

Papst zelebriert Tauf-Tag

Zum Angelus am vergangenen Sonntag war “großer Tag der Taufe”. Papst Leo XIV trat in die Tradition seiner Vorgänger und nahm zu diesem Anlass eine Reihe von Säuglingstaufen vor. In seiner Ansprache bezog sich der Pontifex auf die Taufe von Jesus Christus und zitierte hierzu einzelne Verse aus dem Matthäus-Evangelium (z.B. Matthäus 3,16):

Und als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser; und siehe, da öffnete sich ihm der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabsteigen und auf ihn kommen.

Hierzu Leo: “Er kommt mit der Weisheit seines fleischgewordenen Wortes in unsere Mitte und bezieht uns in ein überraschendes Liebesvorhaben für die gesamte Menschheit mit ein.” (Quelle)

In diesem Zuge betont der Papst die Taufe als ein Sakrament. Dieser Vorgang führe die Menschen in die Kirche ein. Die von ihm getauften Neugeborenen bezeichnete Leo als unsere im Glauben gewordenen Brüder und Schwester. Die Taufe (in die römisch-katholische Kirche) sei im Augenblick des Todes die Türe zum Himmel.

Etwas realitätsfremd

Päpste realitätsfremd
Von der Realität entrückt

An dieser Stelle müsste man eigentlich hinterfragen, ob der Papst oder einer seiner Bischöfe mit den Säuglingen vor ihrer Taufe jeweils ein Gespräch geführt und das Glaubensbekenntnis vermittelt hatte. Denn als Neugeborener sich “im Glauben” für die Taufe zu entscheiden, erfordert schon sehr viel Fantasie, eine gewisse Realitätsverweigerung, also das traditionelle Selbstverständnis der römisch-katholischen Kirche.

Tatsächlich entspricht die Taufe gemäß römisch-katholischer Tradition, sowie die der an der römisch-katholischen Tradition festgehaltenen (einstigen) protestantischen Kirchen, den Vorgaben des Heidentums. Das Evangelium zeigt dagegen von der Taufe ein ganz anderes Bild. Tatsächlich muss es sich um eine Taufe aus (echtem) Glauben handeln. Und das ist im Säuglingsalter nüchtern betrachtet völlig ausgeschlossen (Info).

Ist das Himmels-Tor auch geöffnet?

Himmelstor verriegelt
Eher geschlossen als offen

Die Taufe als das Tor in das Himmelsreich zu bezeichnen, ist nicht gänzlich falsch, aber längst noch keine Garantie, dass dieses Tor auch weit geöffnet ist. Da reicht die Taufe alleine um Längen nicht aus. Es bedarf einer Lebens- bzw. Charakteränderung mit dem Ziel, die Sünde zu überwinden und ein Leben zu führen ganz nach Gottes Willen (Info). Hier ist der Dachverband der deutschen evangelischen Kirchen (EKD) ins gleiche Boot gesprungen. Die sind so frei und bezeichnen die Taufe sogar die Erlösungsgarantie und die Fahrkarte ins Himmelreiche (Info). Ebenso absurd.

Täufling bleibt lebenslang Katholik

In der Tat tritt der Mensch, sogar als Säugling, mit der Taufe in die Kirche Roms ein. Diese kassiert den Menschen förmlich ein und gemäß Verständnis der Kirche bleibt dieser dort auch für das ganze Leben. Es ist dabei egal, ob der Mensch nach Annahme von Vernunft und Verständnis die heilsame Flucht aus der Kirche antritt, oder sogar exkommuniziert wird. Einmal Katholik, immer Katholik. Im Verständnis eines Thomas von Aquin, gab der Mensch mit seiner Taufe ein “Versprechen” ab (als Säugling!?). Sollte dieser anschließend irgendwann austreten, so muss er ggf. mit körperlicher Gewalt (Folter) dazu gebracht werden, sein Versprechen einzulösen. (Summae Theologiae, ii-ii, Question 10, Article 8).

Pseudotaufe
Einmal katholisch getauft, immer drin

Wer dagegen nie römisch-katholisch getauft wurde, hat deswegen noch längst keine Sicherheit vor Verfolgung durch diese Kirche. Obwohl Aquin auch betont, dass “Heiden” nicht zum katholischen Glauben gezwungen werden dürften, behält sich diese römische Einrichtung das Intervenieren vor, wenn sie ihre Einheit als gefährdet ansieht. Damit stellt sie sich selbst einen Persilschein aus, denn das ist sehr interpretationsfähig und so manche ganze Volksgruppe ist aus diesem Grund von ihr von der Erdoberfläche hinweggefegt worden (z.B. Waldenser, Albigenser, Heruler, Ostgoten, Vandalen).

Kanon belegt das Einkassieren des Getauften

Das Einkassieren des Getauften darf ruhig so verstanden werden. Das zeigt der römisch-katholische Kanon (1983, Kanon 96).

Durch die Taufe wird der Mensch der Kirche Christi eingegliedert und wird in ihr zur Person mit den Pflichten und Rechten, die den Christen unter Beachtung ihrer jeweiligen Stellung eigen sind, soweit sie sich in der kirchlichen Gemeinschaft befinden und wenn nicht eine rechtmäßig verhängte Sanktion entgegensteht.

Damit unterwirft sich der Getaufte den Gesetzen der Kirche, unwiderruflich, für das ganze Leben lang (als Säugling!?).

Diese traditionelle Taufe ist, was sie eben ist, durch und durch Heidentum. So wie die römische Kirche selbst auch ist, “getauftes Heidentum”! (Info)

denn um Seines Namens willen sind sie ausgezogen, ohne von den Heiden etwas anzunehmen.
3. Johannes 1,7

Bibelverse aus Schlachter 2000

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