Papst Leo XIV legte sein “Regierungsprogramm” in groben Zügen fest. Er stimmte seine Kardinäle darauf ein, welcher Weg beschritten bzw. fortgesetzt werden solle. Das Ziel ist und bleibt jedoch unverändert bestehen.
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Leo XIV setzte erste Eckpunkte fest
Es scheint sich zu bestätigen, was zu vermuten war (Info). Der neue Papst wählte sich den Namen Leo XIV vor allem, weil er in die Fußstapfen von Leo XIII treten möchte. In seiner ersten Ansprache an das Kardinalskollegium (10. Mai 2025 – Quelle) setzte Leo XIV die ersten Eckpfeiler für sein noch junges Pontifikat.
In die Fußstapfen von Leo XIII
Der Papst hob insbesondere die Enzyklika “Rerum Novarum” (1891) von Leo XIII hervor. Die erste Sozial-Enzyklika in dieser Art. Papst Franziskus hat den darin enthaltenen Gedanken der “Gerechtigkeit (für alle), Brüderlichkeit und Allgemeinwohl” aufgegriffen und in seiner eigenen Enzyklika “Fratelli Tutti” (2020) fortgesetzt bzw. ergänzt.
Darüber hinaus betonte Leo XIV, auf die Entwicklungen im Rahmen der künstlichen Intelligenz reagieren zu wollen, um auf die zu erwartende “weitere industrielle Revolution” antworten zu können. Die Menschenwürde, die Gerechtigkeit und die Arbeit müsse verteidigt werden.
Fortsetzung Vatikan II
Papst Franziskus war ein Papst gemäß dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Sein Nachfolger kündigte in seiner Ansprache an, die “Weltkirche” weiterhin diesen Weg gehen zu lassen. Hierzu forderte Leo XIV die erneut “gemeinsame volle Zustimmung” für die eingeschlagene Richtung. Dies gelte vornehmlich für die Entwicklung der “Volksfrömmigkeit” in ihren “typischsten und inklusivsten Formen”.
Das Ziel blieb immer bestehen

Das klingt nicht direkt nach einem radikalen Richtungswechsel nach Papst Franziskus, auch wenn dies den Anschein haben möge. Tatsächlich bekräftigt Leo XIV den “Verdacht”, zwischen dem “Liberalismus” und dem “Konservatismus” eine Synthese herzustellen, eine Schnittmenge herauszuarbeiten. Das Ziel dieser römischen Kirche ist und bleibt schließlich die Wiederherstellung der päpstlichen Macht, wie dies politisch bis zum Jahr 1798 und “theologisch” bis zum Jahr 1517 der Fall gewesen ist.
Also das “finstere Mittelalter”, übertragen in die (Post-) Moderne. Dies verpackt im wohlklingenden Humanismus, eingekleidet als Christentum (Info).
Es wird wohl nicht mehr lange dauern, da wird der “Nordkönig” aus dem Osten und Norden Gerüchte hören und entsprechend ungehalten reagieren (Daniel 11,44).
Und ein starker Engel hob einen Stein auf, wie ein großer Mühlstein, und warf ihn ins Meer und sprach: So wird Babylon, die große Stadt, mit Wucht hingeschleudert und nicht mehr gefunden werden!
Offenbarung 18,21
Bibelverse aus Schlachter 2000
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