Papst krempelt Kurie um mit Nachhaltigkeit

Papst-Rede

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Mit dem Antritt Papst Franziskus drehte innerhalb des Vatikans nicht nur der Wind, sondern es zog eine steife Brise auf. Der Pontifex scheint die Kurie umzukrempeln, als wenn es gar keinen offiziellen, traditionellen Papst mehr gäbe und auch keinen mehr geben werde.

Franziskus liefert einige Besonderheiten

So langsam, eigentlich schon überfällig, fragt man sich, was da innerhalb der römisch-katholischen Kirche vor sich geht. Papst Franziskus scheint ein wirkliches Problem mit den herkömmlichen Traditionen seiner Kirche zu haben. Der „herzliche“ Umgang mit seinem Vorgänger, Papst Benedikt XVI, zeugt von einer Art „Allergie“ Franziskus‘ gegen das Konservative innerhalb dieser von Ritualen überladenen Religions-Institution.

Papst-Jubel
Papst Franziskus brachte einen Umbruch mit

Als eine kleine weitere Anekdote behandelt, berichtete das katholische Magazin „katholisch.de“ über die neueste Anweisung von Papst Franziskus, künftig die verstorbenen Päpste nicht mehr wie in den Jahrhunderten davor, öffentlich aufzubahren (Quelle). Papst Benedikt XVI sei damit der letzte Papst gewesen, der außerhalb des Sarges noch auf einem sog. Katafalk gelegt wurde. Das ist insbesondere bemerkenswert, dass Papst Franziskus dies nicht in seiner gezeigten Bescheidenheit für sich selbst ausschließt, sondern auch für alle seine Nachfolger.

Damit reihte sich eine weitere Änderung unter der Federführung des gegenwärtigen Pontifex ein, die offenbar einer Agenda folgen.

Bisher veranlasste Besonderheiten

Seit dem Antritt des Pontifikates von Franziskus pfeift im Vatikan eine steife Brise der Änderungen. Die hervorstechendsten sind folgt:

  • Antritt nach völlig überraschenden Rücktritt von Benedikt XIV, obwohl dies gemäß Kanonisches Recht gar nicht vorgesehen ist (lediglich der Verzicht des Amtsantrittes ist geregelt).

  • Umkrempeln und Neubesetzung Souveräner Ritterorden von Malta (Malteser). Ausdrücklich volle Unterwerfung unter den Papst.

  • Umkrempeln und Neubesetzung des (ominösen) Ordens Opus Dei. Volle Unterwerfung unter den Papst

  • Reihenweise „Verabschiedungen“ von konservativen Klerikern

  • Franziskus schläft nicht im päpstlichen Apartment im apostolischen Palast, sondern im Gästehaus „Santa Marta“

  • Franziskus will außerhalb des Vatikans beigesetzt werden, in der Kirche Santa Maria Maggiore

  • Franziskus hat die Papstgemächer in Castel Gandolfo zu einem öffentlich zugänglichen Museum deklariert

  • Nachfolger von ausgeschiedenen Klerikern in hoher Position sind in der Regel Jesuiten

Und nun mit der Abschaffung der Aufbahrung des verstorbenen Pontifex eine weitere, dem Papst zugedachte Zeremonie über den Haufen geworfen.

Papst Franziskus ist ein „Novum“

Was ist an diesem Papst so besonders? Jorge Mario Bergoglio, alias Franziskus, ist seit Gregor III (Amtszeit 731-741) der erste nicht-europäische (Argentinien) Papst. Viel wichtiger ist jedoch seine Angehörigkeit zum Jesuiten-Orden. Ein absolutes Novum innerhalb dieser Kirche. Noch nie zuvor (seit aktivem Jesuiten-Orden ab 1540) wurde ein Jesuit zum Pontifex Maximus erkoren. Dies widerspricht eigentlich die Leitthese dieses Ordens, keine hohen Ämter anstreben zu wollen. Offensichtlich ad acta gelegt, denn eine weitere These dieses Ordens besagt: „der Zweck heiligt die Mittel“.

Papst Benedikt
Mit Benedikt XVI der letzte ‚offizielle‘ Papst?

Den mitgebrachten neuen Wind demonstrierte Franziskus bereits gleich nach dem Bekanntwerden des Ausgangs der Konklave mit seinen ersten Worten auf dem Balkon des Petersplatzes. „Buona Sera“, so seine „laxe“ Begrüßung der draußen wartenden Menschenmenge. Ganz entgegen dem Protokoll. Dieses besagt seit Jahrhunderten, dass der neue Papst zusammen mit dem gegenwärtigen Generalvikar von Rom und dem Zeremonien-Chef auf dem Balkon des Petersdoms erscheint und die Formel „Sia laudato Gesu Christo“ („Gelobt sei Jesus Christus“) ausruft. Stattdessen nahm Franziskus den Kardinal Claudio Hummes zu seiner Seite. Dieser Kardinal war innerhalb dieser Kirche während des vorangegangenen Pontifikates quasi ein Opfer des Mobbings. Eine klare Ansage vom neuen Chef des Hauses.

Interner Strukturwandel

Papst Franziskus zog auch bei den protokollarischen und internen Abläufen die Hosen an. Seinem „Mitarbeiter-Stamm“ aus Sekretären entzog er die gewöhnlich gehandhabten Vollmachten bei der Auswahl von Besuchern, die Einteilung der Termine und auch die Entscheidungen bei internen Abläufen. Während Papst Johannes-Paul II noch nach der Pfeife der Terminplanung des Jesuiten-Ordens tanzte, ist mit Franziskus nun ein solcher „Bruder“ selbst am Hebel.

Ein spekulativer Ansatz

Diese Entwicklungen in der römisch-katholischen Kirche könnten sich durchaus anhand der in Offenbarung 11 und 17 vorzufindenden Prophetien ableiten lassen. Mit Offenbarung 11 und der Abhandlung mit den „zwei Zeugen“ tauchte auch zum ersten Mal das „Tier aus dem Abgrund“ auf (Info). Bevor der große Umbruch begann, tauchte einige Jahre vorher, im Jahr 1773, der Jesuiten-Orden unter, in der Form eines Verbotes von Papst Clemens XIII. Über den damaligen General Oberen der Jesuiten, Lorenzo Ricci, kreisen einige Gerüchte über seinen vermeintlichen Tod und doch aktivem Zutun, quasi inkognito, zur Unabhängigkeitserklärung der USA.

Im Jahr 1776 folgte die Gründung der USA. Im Jahr 1789 brach die Französische Revolution vom Zaum, inklusive stufenweisem Verbot der Bibel (AT und NT, 2 Zeugen) mit dem „napoleonischen Befehl“ zum Atheismus. Hierzu wurde eine Prostituierte splitterfasernackt in den Notre Dame, Paris, getragen und dort zur „Göttin der Vernunft gekürt.

Katholische Kirche wurde abgesägt

Über mehrere Jahre hinweg wurden dem katholischen Klerus nach und nach die Rechte entzogen, bis die sog. Jakobinische Entchristianisierung begann. Das waren die „Jungs“ mit der phrygischen Mütze. Ab dem Jahr 1793 hatte die Kirche in Frankreich „nichts mehr zu melden“. Dies änderte sich jedoch im Jahr 1797, ziemlich genau nach 3,5 Jahren, als sich die römische Kirche wieder per Dekret konstituieren durfte.

In 1798 folgte die Absetzung des Papstes von seiner weltlichen Macht durch den französischen General Berthier. Das Papsttum war damit nur noch „religiös“, aber hatte keine staatliche Macht mehr. Die „stockfinsteren Zeiten“ der Tyrannei waren (vorerst) beendet. Entsprechend groß war bereits im Vorfeld des Religionsverbotes in Frankreich der Jubel der Menschen (wie in Offb. 11 beschrieben). Installiert wurde ersatzweise der Humanismus mit dem Menschen im Mittelpunkt. Eigene Vernunft, eigene Moral, die deklarierten Menschenrechte. Es folgten auch die ersten Demokratien.

Im Jahr 1801 schloss Frankreich einen Vertrag mit dem Vatikan (Konkordat) und legte den Katholizismus als Staatsreligion fest. In 1814 „tauchte“ der Jesuiten-Orden wieder offiziell an alter Stelle auf. Papst Pius VII setzte die Loyola-Gesellschaft wieder ein und formulierte „zur Sicherheit“ ein „Multi-Anathema“ für alle, die jemals daran denken sollten, den Jesuiten-Orden erneut antasten zu wollen.

Der Übergang zu Offenbarung 17

Dieser bisherige Ablauf spiegelt sich in Offenbarung 11 wider und kann als Typus im lokalen Bereich für den Anti-Typus im globalen Bereich gelten. Das Tier aus dem Abgrund taucht in Offenbarung 17 erneut auf und dieses Mal trägt das Tier die abgefallene Frau, bzw. Hure. Das Tier, eine staatlich-politische Macht, trägt die abgefallene Kirche. Mit von der Partie sind „10 Könige“, die zusammen mit dem Tier für eine sehr kurze Zeit regieren werden und schließlich ihre Macht vollständig dem Tier (aus dem Abgrund) übergeben. Für die Frau auf dem Tier endet dies aber in einer vollständigen Vernichtung.

Platz der Jakobiner
Jakobiner waren Veranstalter der Franz. Revolution

So wie der Jesuiten-Orden wesentlichen, sogar führenden Anteil an der Französischen Revolution hatte und damit auch das „konservative, staatliche Papsttum“ per Absetzung im Jahr 1798 „absägte“, so könnte auch gemäß Offenbarung 17 der Jesuiten-Orden erneut das Zepter übernehmen. Dieses Mal allerdings nicht durch eine Art Französische Revolution, sondern durch eine interne „Aufräum-Maßnahme“.

Dies ist allerdings rein spekulativ und unterm Strich auch egal. Denn die Kirche Roms, als staatliche oder kirchliche Macht, wird, so wie es bereits in Daniel 7 beschrieben steht (als gotteslästerliche Horn), bis zum Ende der Zeit Bestand haben. Interessant sind diese Entwicklungen und auch Merkwürdigkeiten innerhalb der römischen Kirche allemal.

Man darf gespannt sein, wann die nächste Stufe der noch offenstehenden Prophetien der Bibel in der Gegenwart beobachtet werden können. Denn die Akteure sind eindeutig identifiziert. Der irdische Hauptakteur (Info) und das „3er-Gespann“ namens „Babylon“ (Info).

Und die zehn Hörner, die du auf dem Tier gesehen hast, diese werden die Hure hassen und sie verwüsten und entblößen, und sie werden ihr Fleisch verzehren und sie mit Feuer verbrennen.
Offenbarung 17,16

Bibelverse aus Schlachter 2000

Papst krempelt Kurie um mit Nachhaltigkeit
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