Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Papst Franziskus bremst Allmacht-Gefühle Priester aus

Papst Franziskus bremst Allmacht-Gefühle Priester aus

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Die Priester der römisch-katholischen Kirche und ihre Allmacht. Sie führen sich nicht nur so auf, als hätten sie eine Macht, die weit über das Irdische hinaus geht, sondern bilden sich dies tatsächlich auch ein. Diese Fiktion wird dieser Kaste schon in ihren Kinderschuhen gesteckt.

Papst Franziskus ruft zur „Besinnung“

Offensichtlich sieht Papst Franziskus in aufkommenden Allmacht-Gefühlen so mancher katholischer Priester ein mögliches Potenzial für den Missbrauch von Schutzbefohlenen. Im Rahmen des bereits zu Ende gegangenen Kongresses zur Fortbildung und Motivation von Priestern im Vatikan, warnte der Pontifex zur Vorsicht, denn dies könne auch die „Wurzel aller Formen des Missbrauchs“ sein, wie Domradio.de berichtete (Quelle). Aus über 60 Ländern eingereiste rund 1.000 Priester, Ordensleute und Laien hörten sich die Worte ihres obersten Kirchen-Hirten an. Ihnen legten Franziskus auch nahe, sich an die Frohe Botschaft des Christentums zu erinnern. Dies bewahre vor Verbitterung und mache menschlich.

Die „Erinnerung“ an das Evangelium

Bibel-Evangelium

Papst erinnert Priester ans Evangelium

Dass Papst Franziskus die Priester dazu aufruft, sich an die Frohe Botschaft, also das Evangelium zu erinnern, ist lediglich ein Beleg dafür, dass das Wort Gottes in dieser Kirche alle möglichen Rollen spielt, nur nicht die zentrale. Auf der anderen Seite ist das zentrale Lehrbuch der römisch-katholischen Kirche, der Katechismus, scheinbar nicht in der Lage, womöglich auch gar nicht dafür gedacht, Verbitterung vorzubeugen und Priestern die Menschlichkeit näherzubringen.

Angelernte Allmacht-Gefühle

Derlei potenziell aufkommende Allmacht-Gefühle werden in dieser Kirche den Priestern jedoch schon in ihrem Werdegang in die Wiege gelegt. Der als „heilig“ gesprochene und zum Kirchenlehrer der katholischen Kirche ernannte Alphonsus Maria Liguori hat mit seinem Buch „Dignity and Duties of the Priest“ („Würde und Pflichten des Priesters“) ein Lehrbuch herausgebracht, in denen den Priestern ihre Machtfülle im Detail dargelegt wird.

Demnach ist gemäß dem Selbstverständnis dieser Kirche die Macht des Priesters nicht auf irdische Belange beschränkt, sondern erstreckt sich sogar über die „Himmelspforten“ hinaus. Wenn ein Priester, so der offizielle Kirchenlehrer, einem Sünder die Schuld vergibt, oder auch die Absolution verweigert, dann ist Gott selbst verpflichtet(!), sich an das Urteil „seines Priesters“ zu halten.
In anderen Worten: Das Wort des Priesters steht über dem Wort Gottes. Gott ist dem Priester unterworfen.

Der Ursprung der Priester-Allmacht

Da aber eine derartige Macht nicht „einfach so“ in die Hände der Priester fällt, erklärt Alphonsus Liguori, woher diese „Power“ überhaupt kommt.

Aber weitaus größer ist die Macht, die der ewige Vater Jesus Christus und die Jesus Christus seinen Priestern gegeben hat, um nicht nur die Körper, sondern auch die Seelen der Gläubigen aus der Hölle zu retten: „Der Sohn“, sagt der hl. Johannes Chrysostomus „hat das gesamte Gericht in die Hände der Priester gelegt; denn nachdem sie sozusagen in den Himmel entrückt worden waren, haben sie dieses göttliche Vorrecht empfangen.
(Dignity and Duties of the Priest“, Seiten 28-29)

Alles erscheint so logisch

Hulk Allmacht

Allmacht-Träume für die Priester

Damit wäre schließlich alles geklärt. Die Priester haben ihre Macht unmittelbar von Jesus Christus erhalten und er wiederum erhielt dies Allmacht vom ewigen Vater. Dann erklärte sich auch von selbst, dass katholische Priester natürlich mit der Allmacht des ewigen Vaters ausgestattet sind.

Dass diese Allmacht sogar größer ist als die von Jesus Christus und wie weit dieses „Gefühl der Macht“ gehen kann, verdeutlichte im Jahr 1938 der katholische Priester John A. O‘ Brien. Demnach bewirkten die „gewaltigen Weihungsworte“ des Priesters, den Griff in den Himmel, mit dem Christus von seinem Thron geholt und auf den Altar der Kirche gestellt werde. Darauf hin werde er „als Opfer für die Sünden der Menschen geopfert“. Hierbei senke Christus „sein Haupt in demütigem Gehorsam gegenüber dem Befehl des Priesters.“
(„The Faith of Millions – The Credentials of the Catholic Religion“, 1938, Seite 270).

Zwischen den Zeilen lesen

Dass dem Papst Derartiges aus eigenem Hause völlig fremd sein sollte, kann eigentlich ausgeschlossen werden. Derlei Anwandlungen von himmlischen Vollmachten sind in dieser Kirche genetisch festgelegt (Info).

Der Pontifex verbindet die Erinnerung an das Evangelium mit Verbitterung und Menschlichkeit. Das Erste werde genommen, das Zweite hinzugefügt. Will er damit andeuten, seine priesterlichen Kleriker sind mit Verbitterung geschlagen und es mangelte ihnen an Menschlichkeit?

Franziskus warnte schließlich nicht davor, diese „Allmacht des Priester“ auf schäbige Weise auszunutzen. Auch sprach der Pontifex nicht von „Einbildung einer solchen Macht“, sondern er sprach von Gefühlen. Angesichts der zig Jahrhunderte alten Tradition der selbst zugeschriebenen Göttlichkeit auf Erden, wären gewonnene Einsicht und ein gewisser Grad an Bescheidenheit geradezu ein „marianisches Wunder“. So verwunderte es auch nicht, dass der sogar über dem ewigen Vater stehende katholische Priester eine jegliche Verfehlung, wie z.B. der Missbrauch, per rituellem Mantra und Perlen abzählen seine eigene Schuld auch selbst vergeben kann.

und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben: Geheimnis, Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Greuel der Erde.
Offenbarung 17,5

Bibelverse aus Schlachter 2000

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3 thoughts on “Papst Franziskus bremst Allmacht-Gefühle Priester aus”

  1. Lieber Herr Dürr, danke nochmals für den Link – Hochmut & Blasphemie der römisch-katholischen Kirche – was ich mir heute Nachmittag durchgelesen habe. Ich dachte, dass, was ich Ihnen schon bei – Römisch-katholische Kirche – Das lenkende Unschuldslamm – über die Allmachtsfantasien der röm. kath. Kirche mit eingefügt hatte, ist der Gipfel aller Scheußlichkeiten. Als ich dann zu der Aussage kam:

    „Jesus ist gestorben, um das Priestertum einzuführen. Es war nicht notwendig, dass der Erlöser starb, um die Welt zu retten, ein Tropfen seines Blutes, eine einzige Träne oder ein Gebet genügten, um das Heil für alle zu erwirken, denn ein solches Gebet, das von unendlichem Wert ist, sollte ausreichen, um nicht nur eine, sondern tausend Welten zu retten. Aber um das Priestertum einzuführen, war der Tod Jesu Christi notwendig.„

    bin ich im wahrsten Sinne des Wortes „Geistes/Sprach- gelähmt“, um es einmal so auszudrücken, meine Fassungslosigkeit. Für einen Moment bin ich zum Stillstand gekommen, das hat mich wirklich erschüttert. Unfaßbar. An Abscheulichkeiten nicht mehr zu überbieten. Das kann doch alles gar nicht wahr sein. Möchte man meinen. Einst ein bedeutender Engel, der Gefallene, der Teufel, Satan. Er war der erste der sich gegen seinen Schöpfer erhob, voll mit Stolz beladen, er hätte es wissen müssen, gerade er, denn die Engel waren ja nicht wie die Menschen nach dem Sündenfall von ihrem Schöpfer getrennt – das er diesen Kampf gegen den Allmächtigen der selbst wie GOTT sein will, nicht gewinnen kann. Ein geschaffenes Geschöpf will seinen Schöpfer die Omnipotenz, besiegen? Und das versucht nun die kath. Kirche, wie lange schon? Richtig – Offenbarung 18,8.21:

    „Darum werden an einem Tag ihre Plagen kommen, Tod und Leid und Hunger, und sie wird mit Feuer verbrannt werden; denn stark ist Gott, der Herr, der sie richtet.“

    „So wird Babylon, die große Stadt, mit Wucht hingeschleudert und nicht mehr gefunden werden!“

    Und zu Papst Franziskus bremst Allmacht Gefühle- Priester aus – mich wundert es bei all den schon seit Jahrzehnten bekannten fürchterlichen Missbrauchsfällen innerhalb der kath. Kirche, dass es noch immer überzeugte Katholiken gibt. Das ist doch schon eine Solidaritäts-Demo beiderseits! Einerseits von ihren Glaubensanhängern! Andererseits von Theologen (wer kein Päderast ist; allgm. nicht die Fixierung auf Kinder ausdrückt), die für ihre „Hochwohlgeborenen“ weiterhin im Einsatz sind und die imselben Raum „Nächstenliebe“ predigen wie diese auch von anderen erwarten, während ihre Priester, „Mitkollegen“, sich gegen Schutzbefohlene vergreifen, an deren Körper wie deren Seelen sich austoben, deren Leben sie zerstören. Das ist doch schizophren! Inadäquate Handlung! Stereotypien! Ein ständiges Wiederholen von manisch sexuell hochgradig verhaltensgestörten abnormen Männern, Psychopathen! Sadisten, die ihre Opfer arglistig täuschen um sie zu quälen, die im Missbrauch ihren Überlegenheitswahn Schutzbefohlener gegenüber inerhalb ihrer Domain freibrieflich ausleben können und die Regierung bezahlt sie weiterhin mit Milliarden Steuergeldern – soviel zu Kinderschutz! Dieses Ministeramt (wie viele andere eben auch) ist nichts wert. Ein Füllhorn für Satans Wertstofftonne! Dreckige verkommene verwahrloste verdorbene gottlose Welt. Ich sehne mich nach dem Abschluß aller Dinge.

    Von den Mitgliedern (auch nicht Katholiken!) der kath. Kirche höchstens mit einem „naja, sind auch bloß Männer“, abgehackt. Liegt halt am Zölibat, der ist an allem Schuld. Würde man ihn abschaffen, gäbe es keine Päderasten, es gäbe keine Pädophilen. Und manchmal, mit einem eingefallenen Hals – „Kopf duck dich weg“, abgetan. Diese Erfahrungen habe ich gemacht. Auch im Internet in einigen Kommentarbereichen. Bereit, diese Verbrechen zu durchbrechen, ist bis heute keiner in „seinem hohen Amt“. Auch nicht die Gläubige Mitläuferschar der Katholiken, die mehr damit beschäftigt ist ihren Heerführer, den Fallensteller zu huldigen. Eigentlich sollte es mich gar nicht wundern. Viele (kirchliche) Christen haben ein schizophrenes Gottes-Bild. Auf der einen Seite „den ganz lieben Gott und auf der anderen den zornigen rächenden Kriegsgott“, der seine eigene Schöpfung massakriert, der dafür seine „Gläubigen“ benötigt. Weil man es halt so erzählt. Die Bibel so übersetzt. Weil es halt immer so war. Diese Art von „Christentum“ befindet sich in ihrem Dilemma.

    Das gewisse Menschen unter ihrer geistigen Verstopfung leiden ist bekannt. Das gewisse an einen mentalen Durchfall leiden, die Lösung mit „Milch behandeln“ zu versuchen, und dabei jubeln:“Es läuft“, ist mir auch bekannt. Aber dass sie sich dabei noch sicher wiegen, macht sie so gefährlich, all die emotionalen mentalen Krüppel in unserer Gesellschaft. Weil es so viele sind. Viel zu viele feige Menschen. Die Starken klären es. Und dafür danke ich Ihnen Herr Dürr für Ihren unermüdlichen Einsatz! Ehrlich! Mutig! Sachlich! Für Ihre sehr aufschlußreiche Aufklärung – die wir alle nötig haben. Sie entgiften! Nur sehr wenigen Menschen ist diese Gabe gegeben. Sie leben sie. Sie missbrauchen sie nicht.

    Ich habe schon bei vielen „Bibelübersetzern bzw. Aufklärern“ gelesen, bei den allermeisten schüttelt es mich, meine Finger krippeln – Good riddance! Übrigens, heute fand ich ein Video auf youtube zu: Das Video Vom Papst – Interreligiöser Dialog – Januar 2016 v2

    https://www.youtube.com/watch?v=xOQ19UY8fkg

    Sieht nach einer „ein Geist Weltreligon“ aus (?)

    Und:

    PAPST FRANZISKUS

    GENERALAUDIENZ

    Petersplatz
    Mittwoch, 25. Juni 2014

    https://www.vatican.va/content/francesco/de/audiences/2014/documents/papa-francesco_20140625_udienza-generale.html

    Punkt 3 – Franziskus:

    3. Diesen Weg können wir nicht nur dank anderer Menschen leben, sondern zusammen mit anderen Menschen. In der Kirche gibt es kein »Selbermachen «, gibt es keine »Einzelkämpfer «. Wie oft hat Papst Benedikt die Kirche als ein kirchliches »Wir« beschrieben. Manchmal kommt es vor, das man jemanden sagen hört: »Ich glaube an Gott, ich glaube an Jesus, aber die Kirche interessiert mich nicht…« Wie oft haben wir das gehört? Und das geht nicht. Es gibt Menschen, die behaupten, sie hätten eine persönliche, direkte, unmittelbare Beziehung mit Jesus Christus außerhalb der Gemeinschaft und der Mittlerschaft der Kirche. Das sind gefährliche und schädliche Versuchungen. Es sind, wie der große Paul VI. sagte, absurde Dichotomien.

    Es ist wahr, dass es mühevoll ist, gemeinsam unterwegs zu sein, und sich manchmal als anstrengend erweisen kann: Es kann passieren, dass irgendein Bruder oder irgendeine Schwester uns Probleme bereitet oder für uns zum Stein des Anstoßes wird… Aber der Herr hat seine Heilsbotschaft menschlichen Personen, uns allen, Zeugen anvertraut; und in unseren Brüdern und in unseren Schwestern, mit ihren Gaben und ihren Grenzen, kommt er uns entgegen und lässt sich erkennen. Und das bedeutet, zur Kirche zu gehören. Erinnert euch gut daran: Christ sein bedeutet Zugehörigkeit zur Kirche. Der Name ist »Christ«, der Nachname ist »Zugehörigkeit zur Kirche«.

    Liebe Freunde, bitten wir den Herrn durch die Fürsprache der Jungfrau Maria, Mutter der Kirche, um die Gnade, nie in die Versuchung zu fallen zu denken, ohne die anderen auskommen zu können, ohne die Kirche auskommen zu können, uns allein erlösen zu können, Christen »aus dem Labor« zu sein. Im Gegenteil, man kann Gott nicht lieben, ohne die Brüder zu lieben, man kann Gott nicht außerhalb der Kirche lieben; man kann nicht in Gemeinschaft mit Gott sein, ohne es in der Kirche zu sein, und wir können keine guten Christen sein wenn nicht in Gemeinschaft mit allen, die bestrebt sind, dem Herrn Jesus nachzufolgen, als ein Volk, ein Leib, und das ist die Kirche. Danke.

    Einen herzlichen Gruß richte ich an alle Pilger deutscher Sprache. Liebe Freunde, bitten wir den Herrn auf die Fürsprache der Jungfrau Maria, der Mutter der Kirche, dass wir nicht in die Versuchung fallen zu denken, uns allein erlösen zu können. Man kann nicht mit Gott in Gemeinschaft sein ohne die Gemeinschaft der Kirche. Lieben wir daher die Kirche. Gott segne euch alle.

  2. Danke für Ihren sehr aufschlussreichen Beitrag zu diesem (leidigen) Thema. Da stecken wieder eine Menge wertvolle Informationen drin.
    Man kann tatsächlich nur einen winzigen Abriss aus der bisherigen, noch nicht abgeschlossenen Geschichte, rund um die römisch-katholische Kirche samt ihrer Peripherie abbilden.
    Die in der Bibel beschriebenen Eigenheiten, „Mensch der Sünde, Sohn des Verderbens, Mutter aller Huren, Gräuel der Erde“, erhalten angesichts der Umtriebe dieser römischen Institution eine Substanz, die allerdings auch nur sehr schwer zu (be-)greifen ist. Dafür ist die Dimension des Unglaublichen einfach nicht überschaubar. Die dahinter steckende Intelligenz, Energie und leider auch Brillianz, ausschließlich im Dienste der beispiellosen Boshaftigkeit, ist zu gewaltig. Offenbarung 13,4:
    „Und sie beteten den Drachen an, der dem Tier Vollmacht gegeben hatte, und sie beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich? Wer vermag mit ihm zu kämpfen?“

    Es gibt nur einen, der es mit ihm (ihnen) aufnehmen kann, und das ist unser Heiland Jesus Christus. Alles andere ist – bescheiden ausgedrückt – reine Selbstüberschätzung. Deshalb kann es nur zwei Möglichkeiten geben. Entweder man befindet sich in Jesus Christus, oder man befindet sich auf dem Terrain des Widersachers. Dazwischen, eine „neutrale Grauzone“, gibt es nicht.

    Mich hatte es einst sehr erstaunt, wie man sich selbst derartig arrogant selbst überhöhen kann, wo es doch eigentlich klar sein müsste, wohin dies führt. Tatsächlich liegt auch hier die Bibel als Vorlage. Allerdings sind in deren Glauben die Rollen vertauscht, auf den Kopf gestellt. Der Böse wird zum Guten und der Gute wird zum Bösen. Ganz grob beschrieben, sind diese Verirrten davon überzeugt, dass Satan, der „ältere Bruder“ Jesu, unrechtmäßig vertrieben („herausgemobbt“) wurde. Satan werde jedoch seinen Sieg erreichen und endgültiger und „rechtmäßiger“ Herrscher dieser Welt sein (u.a. symbolisiert mit „Phönix aus der Asche“). Da Gott von sich behaupte, die Liebe schlechthin zu sein, werde Er auch niemanden vernichten. Wer jetzt schon tatkräftig Beihilfe leistet, werde entsprechend entlohnt werden. Das ist die Motivation dahinter. Dies drückt sich aus in den alten Mythologien des Ägyptens (Osiris, Isis, Horus), im Hellenistischen (z.B. Uranus, Gaia, Okeanos), und vor allem von der Kirche Roms praktizierten Mithraismus. Die Sonne spielt hier die zentrale Rolle. Mithras der „Lichtträger“, fährt jeden Tag vom Osten her auf, über das Himmelsfirmament, um letztendlich wieder im Westen zu verschwinden. Mithras ist ein „Gesalbter“, er ist aus einem Fels in der Grotte geboren, er will die Welt retten und er verspricht seinen Helfern großzügige Belohnungen. Der Mithraismus stammt aus dem persischen Gebiet (der „Bär-Anteil“ des Tieres aus dem Meer, Offb. 13). Im Priestertum des Mithraismus gibt es 7 Stufen. Der oberste erhielt eine Gemeinde, durfte „papa“ genannt werden, trug einen Hirtenstab, eine Mitras (heiß ohnehin schon so) auf dem Kopf und trug einen Ring. Frauen waren vollkommen ausgeschlossen („Zölibat“). Es ist eigentlich alles offenkundig, doch keinen kümmert es, keinen juckt’s, „das war schon immer so“, in Bayern: „kenn ma ned anders, woin ma ned anders“.

    Der Mithraismus praktizierte übrigens auch Menschen-Opferungen, insbesondere Kinder. Dies entdeckte bereits Socrates im Gebiet von Alexandrien (Info). Es war somit ein Ritual und weniger ein Überschreiten von roten Linien bei Schutzbefohlenen.

    Das nur sehr schlecht bis gar nicht Durchschaubare, ist die ausgefeilte Täuschung der Menschen. Klare Kante ist Fehlanzeige, denn Wahrheiten werden mit blanken Lügen und Irrlehren vermischt (Babel, auch Synonym für Verwirrung). Es gibt nur eine Möglichkeit, dieses Lügengebälk aus Fiktionen zu entlarven, und das ist das Evangelium. Ein Fixpunkt im gesamten Chaos. Ein Durcheinander, wie es bereits den Kindern in „Alice im Wunderland“ (durch und durch okkult) nahe gebracht wird.

    Die von der Kirche Roms praktizierte Eucharistie ist ein gutes Beispiel, dass der Widersacher vor absolut nichts zurückschreckt (). Leider trifft dies auch auf die Ausführungen der neuen Bibeln zu. Es wird darin gefälscht, geschnitten, verdreht, zensiert, was das Zeug hält (hier). Da nehmen sich die neuen Übersetzungen der einstigen protestantischen Ausrichtungen und die traditionell gnostischen Varianten der Kirche Roms (z.B. Apokryphen, Septuaginta) gegenseitig nichts mehr weg.

    Meine Erfahrung ist, dass auch rein sachlich geführte Gespräche in den meisten Fällen zu nichts führen. Wenn die Schrift, das Wort Gottes, als gar nicht mehr relevant angesehen wird, dann greifen auch die daraus aufgeführten Argumente nicht. Das Resultat ist oft ein Schwall Polemik, Spott, mit einem ordentlichen Schuss Adrenalin. Interessant ist, dass dies regelmäßig ausbleibt, wenn man im Ansatz den Buddhismus, Hinduismus, Islam, Baha’i, New-Age Philosophie, etc., anspricht. Es zeigt sich sogar Interesse. Fallen aber die Stichworte Bibel, Evangelium, geschweige Jesus Christus, dann werden die Schotten abgedichtet. Ein einfaches Bibelzitat zu einem bestimmten Thema im Kommentarbereich der sozialen Medien, bei der EV-Kirche Deutschland, resultiert in Aggression und persönlichen Angriffen. Das sind eben die Merkmale dieser (prophetisch sehr, sehr fortgeschrittenen) Zeit.

    Einen gehörigen Anteil für diese Reaktion leisteten insbesondere die Kirche Roms und auch die einst protestantischen Institutionen. Deren Lehren und vermittelte Gottesbilder haben mit dem Gott der Bibel nichts gemein. Der Protestantismus war bei seinem Aufkommen ein schwerer Hieb gegen die römische Kirche, aber weniger aus theologischen Gründen, sondern vielmehr wegen des Verlustes des Einflussbereichs. Ich gebe der Kirche Roms recht, wenn sie beim Konzil zu Trient den Protestantismus nicht als eine Abspaltung, sondern als eine Kirchen-interne Rebellion verurteilten. Denn der auch noch junge Protestantismus war sehr inkonsequent. Sie hielten an diversen, dem Evangelium entgegenstehenden Traditionen fest, die allesamt von den „Kirchenvätern“ eingeführt wurden. Darunter fallen die „Taufe“ (Wasserbesprenkelung) von Kindern und Säuglingen und die Heiligung des Sonntages (Sonnen-Tag, sol invictus).
    Es kam aber auch nicht überraschend (nachher ist man immer schlauer), denn Derartiges war bereits nachzulesen in Offenbarung 3, bzgl. der Gemeinde Sardes. „Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, daß du lebst, und bist doch tot. Werde wach und stärke das Übrige, das im Begriff steht zu sterben; denn ich habe deine Werke nicht vollendet erfunden vor Gott.“, sind schon eine klare Ansage (Briefe an 7 Gemeinden – Info).

    Kapitel 18 in der Offenbarung ist ein echtes „Highlight“, ein Aufhänger, ein Anker, ein Lichtblick. In diesem Kapitel über das Gericht über Babylon ist zudem sehr gut erkenntlich, dass die „Kaufleute dieser Welt“ reich geworden sind von der „Üppigkeit“ dieser Hure Babylons.
    Besonders interessant ist hier Vers 23, „[…] Denn deine Kaufleute waren die Großen der Erde, denn durch deine Zauberei wurden alle Völker verführt.“
    Für das Wort „verführt“ steht griechisch „planaó“ („πλανάω“), im Sinne von Betrug
    Für das Wort „Zauberei“ steht griechisch „pharmakeia“ („φαρμακεία“)
    So kann der Vers durchaus auch übersetzt werden in, „Denn deine Kaufleute waren die Großen der Erde, denn durch deine Pharma wurden alle Völker betrogen.“

    Alle Wege führen nach …
    „Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt. (Offb. 17,9) und „Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die Herrschaft ausübt über die Könige der Erde.“ (Offb. 17,18)
    … ergo Rom

  3. Vielen Dank für Ihre hervorragende Aufklärung – Antwort an mich! Vielen Dank!

    Selber bin ich überhaupt nicht mit all dieser reichen Kenntnis, diesem reichen Wissen wie Sie Herr Dürr beschenkt – GOTT unser Lebensschöpfer wählt wen ER will und gibt, was ER will. Das hat seine Richtigkeit!

    Mein Wissen „steht soz. am Rande“ und doch für mich persönlich Dank GOTTES Führung soweit ausreichend, dass ich nach und nach in meinem Leben all jene Erkenntnis empfing und weiter empfange, um der Täuschung der weltlichen, „nach und nach“ entgehen zu dürfen. Und wie Sie ja selbst schon schreiben, dass es sehr schwer für viele ist, den Betrug der am Leben begangen wird, zu durchschauen (wir Menschen werden ja bewusst durch die Arglist des bösen mit allen Mitteln, mental, emotional abgelenkt – durchseucht, u.a. Medienverseucht).

    Ich weiß nicht wie lange ich schon nach der Antwort „lechze“, was hat die kath. Kirche, all ihre Anhängerschaften, Kaufleute, Politiker, all die Mittäter davon – die Menschheit teuflisch ins Verderben zu stürzen, mit welchem Zweck? Ich fragte mich immer:“Glauben die tatsächlich sie können GOTT LIEBE den Allmächtigen wie Seinen Sohn Jesus Christus besiegen?“ Unmöglich! Aber ich fand keine direkte Antwort. Jetzt nach all der Zeit, nach so langer Suche, bei Ihnen Herr Dürr. Ich danke GOTT VATER dafür! Dafür, dass es Menschen wie Sie gibt mit Ihrem unermüdlichen Einsatz! Mit Ihrem Wissen, Ihrer Aufklärung! Das nenn ich göttliche Fügung. Die Antwort die Sie schreiben:

    „Der Böse wird zum Guten und der Gute wird zum Bösen. Ganz grob beschrieben, sind diese Verirrten davon überzeugt, dass Satan, der „ältere Bruder“ Jesu, unrechtmäßig vertrieben („herausgemobbt“) wurde. Satan werde jedoch seinen Sieg erreichen und endgültiger und „rechtmäßiger“ Herrscher dieser Welt sein (u.a. symbolisiert mit „Phönix aus der Asche“). Da Gott von sich behaupte, die Liebe schlechthin zu sein, werde Er auch niemanden vernichten. Wer jetzt schon tatkräftig Beihilfe leistet, werde entsprechend entlohnt werden. Das ist die Motivation dahinter.“ – Jetzt verstehe ich. Endlich! Was bin ich froh!

    Um es abschließend mit den letzten Worten die Bonhoeffer in – der Gefährliche Feind des Guten – zum Ausdruck brachte, zu beenden, zitiere ich die menschliche Dummheit „zu glauben das Böse, der Satan siege“ damit:

    Das Wort der Bibel, das die Furcht (Respekt) Gottes der Anfang der Weisheit sei (Sprüche 1, 7), sagt, daß die innere Befreiung des Menschen zum verantwortlichen Leben vor Gott die einzige wirkliche Überwindung der Dummheit ist.

    Es stimmt also wie man nach einer Redensart sagt:“Dummheit (macht) ist gefährlich“! Dummheit schafft Arroganz.

    Wie schon von mir geschrieben – arme Seelen. Möchte nicht mit ihnen tauschen.

    In der Bibel steht eindeutig das Satan verliert – zu seiner Zeit. Und damit alles Böse hier auf Erden. All die gottlosen, die Spötter, die bösen Menschen mit ins Verderben gehen dahin, wohin Satan enden wird – im Feuersee! Zu dumm, dass man sich für eine Weile von Lebenszeit auf ihn eingelassen hat, für die Illusion Geld und Macht. Was gehört uns schon? Dem sterblichen Narren. Selbstzerstörung ist weit entfernt von intelligent zu sein. Ganz gleich welche Titel, welcher Schulintelligenz man sich unterwirft. Alles vergänglich! Alles nur Schall und Rauch.

    Liebe Grüße!

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