Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Ökumene simuliert „Leib Christi“ – Eine Fälschung

Ökumene simuliert „Leib Christi“ – Eine Fälschung

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Die Ökumene simuliert einen „Leib Christi“ und begründet dies mit der Aufforderungen, eine Einheit in einem Geist und in einem Glauben zu bilden. Eine Falle, in der bereits die meisten protestantischen Gemeinschaften blindlinks hineingetappt sind.

Rückkehr der rebellierenden Töchter

Die Ökumene (Bedeutung: global, weltumfassend) hat nicht nur das Ziel der Zusammenführung der katholischen und protestantischen Kirchen, sondern die Vereinigung aller Religionen weltweit. Im eigentlichen Sinne ist die Zusammenführung der protestantischen Häuser mit der Kirche Roms gar nicht notwendig. Eine Abspaltung von der Kirche Roms war von den Reformatoren nie beabsichtigt, auch nicht von Martin Luther. Vielmehr handelt es sich um „rebellierende Töchter“, die nach einem innerfamiliären Zoff sich wieder brav und handzahm der Mutter unterzuordnen haben. Dieser Prozess ist zwar formell noch nicht abgeschlossen, aber de facto schon passiert.

Eucharistie

Die Eucharistie ist ein Ritual der Blasphemie

Es dreht sich nur noch um die „Kleinigkeiten“ wie die unterschiedlich ausgelegten Sakramente und vor allem um das noch nicht zusammen gefeierte Abendmahl. Letztere dürfte von den (einst – Info) protestierenden Kirchen ohnehin aufgegeben werden, da die Mutter-Kirche, und damit die Autorität, eine Eucharistie fordert (Info). Die Rufe nach einer gemeinsamen Eucharistie sind bereits abgesondert worden (Info).

Kirche Roms als Oberhirte

Eine Vereinigung der Religionen, wie auch immer dieses Resultat aussehen mag, ist aber noch nicht genug. Im Selbstverständnis der römisch-katholischen Kirche handelt es sich mit der Ökumene um die Rückkehr aller „untreuen Töchter“ und die Zusammenführung sämtlicher anderen Religionen unter ihr alles umschließendes Dach. Die Kirche Roms selbst ist als Mutter-Organisation gar kein Mitglied dieser Ökumene im Sinne einer Zusammenführung. Sie fungiert hier als oberste Instanz, die Oberaufseherin in einer erhöhten Position, der leitende Hirte. Und damit wäre auch schon der oberste Leiter des Dachverbandes identifiziert, der Papst.

Unterwerfung mit „Charta Oecumenica“

Götzenkirche

Mit Ökumene direkt in den Götzendienst

Die Zustimmung sämtlicher Teilnehmer an einer Ökumene-Einrichtung hat die römisch-katholische Kirche längst erhalten. Dazu zählen vor allem die lutheranischen, evangelikalen und protestantischen Kirchen. Im Zuge der Ökumene bildeten z.B. die deutschen Landeskirchen eigene Gruppierungen für die Vereinigung der zahlreichen Splitter-Töchter, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK).

Mit dem im Jahr 2003 erfolgten Beitritt bei der „Charta Oecumenica“ proklamierten alle ACK-Mitglieder automatisch ihren Glauben an „die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche“. Diese Definition beansprucht jedoch einzig die römisch-katholische Kirche, was nichts anderes bedeutet, dass sich alle Mitglieder der ACK als Leib der Kirche Roms betrachten. Und diese wiederum betrachtet sich als der Leib Christi.

Ökumene als „Leib Christi“

Die „Charta Oecumenica“ bemüht hierfür die Verse Epheser 4,3-6:
Bemüht euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch den Frieden, der euch zusammenhält. E i n Leib und e i n Geist, wie euch durch eure Berufung auch eine gemeinsame Hoffnung gegeben ist; e i n Herr, e i n Glaube, e i n e Taufe, e i n Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist

Der in der „Charta Oecumenica“ dargestellte Vers ist jedoch verändert worden, denn zur Schlachter 2000 gibt es einen „kleinen, aber feinen“ Unterschied. Schlachter 2000:
und eifrig bemüht seid, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens: Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, über allen und durch alle und in euch allen.

Veränderter Bibelvers

Schrift lesen

Die Bibel sollte selbst gelesen werden – sorgfältig

Mit der geänderten Darstellung des biblischen Verses kann es sich nicht um eine Variante einer Übersetzung des gleichen Ursprungs-Textes handeln. Denn bei den letzten Wörtern „in allem ist“ bzw. „in euch allen [ist]“ gibt es einen erheblichen Unterschied. Während hier die Autoren der „Charta Oecumenica“ Gott in „allem“ verorten, sprach Paulus jedoch von einem Gott „in euch“. „Gott in allem“ hat jedoch nichts mit dem Evangelium zu tun, sondern das ist Pantheismus des Heidentums.

Eine heidnische Philosophie aus dem alten Ägypten, die einst von Franz von Assisi innerhalb dieser römischen Kirche populär gemacht und geschickt als Christentum verpackt wurde. Der aktuelle Pontifex nahm diesen „Heiligen“ als Namensgeber zum Vorbild. Die Ambitionen des derzeitigen Papstes sind anhand der Enzyklika „Laudato Si‘„, samt der neuen Erweiterung „Laudate Deum“ eindeutig dem Pantheismus gewidmet. Und die zurückgekehrten Töchter sind allesamt mit „heller Begeisterung“ dabei.

Die große Täuschung zum „Leib Christi“

Neben den vielen Irreführungen dient jedoch eine große Lüge als die übergeordnete Täuschung. Die protestantischen Kirchen sind willig in diese Falle hineingetreten und fühlen sich in diesem Umfeld des, dank Rom, vergrößerten Einflussbereichs in Politik und Gesellschaft sichtlich pudelwohl.

„Ein Leib und ein Geist“, so die Aussage in Epheser 4,3-6. Die Kirche Roms versteht sich als Leib Christi. Eingekehrte und zurückgekehrte Töchter sind Bestandteil dieser Kirche und daher automatisch auch der Leib Christi.
Genau an diesem Punkt liegt aber der große Irrtum. Denn Paulus beschreibt nicht einen Leib Christi aus Kirchen, die auch nur den Namen „Jesus Christus“ ohne Rechtschreibfehler schreiben können, sondern ausschließlich die Kirchen bzw. Gemeinden, die Gottes Willen tun. Was ist der Wille Gottes? Das ist das Halten Seiner (ewigen) Gebote, das Leben nach Seinen Satzungen und das Tragen des Zeugnisses Jesu Christi.

Der Leib Christi folgt Gottes Willen

Heilige Schriften

Das Evangelium ist ein Unikat unter den Religionen

Der Prophet Elia hatte von Gott die große Aufgabe erhalten, das mit Götzendienst völlig abgefallene Volk Israel wieder zum wahren Herrn zurückzuführen. Nur die Umkehr zu Gott und Seinen Satzungen kann den gemeinsamen, einheitlichen Leib bilden. Dies geschah auf dem Berg Karmel und resultierte für alle Götzenpriester (Baals-Priester) in einem unglücklichen Ende.

Johannes formulierte ebenfalls eindeutig, dass nur die Rückkehr zu Gott zur Würde führen kann, von Jesus Christus gerecht gesprochen werden zu können. Johannes 1,12-13:
Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Dieser aus der Ökumene entstehende „Leib“ ist nichts anderes als eine der vielen Kopien und Fälschungen der wahren Ordnung Gottes. Diese Einheit in dem Geist der Ökumene kann nicht der Leib Christi sein, denn Götzendienst, Spiritismus (New Age, Schamanismus) und das Ignorieren der Gebote Gottes (speziell Viertes Gebot – Info) haben in die Kirchen der Ökumene längst Einzug gehalten. Wie kann außerdem der innerhalb der Ökumene vereinigte Hinduismus, der Islam, der Schamanismus, der Buddhismus den Leib Christi gemäß Seinen Satzungen darstellen? Das Resultat der Ökumene ist daher einzig der „Leib des Widersachers“.

Bibelverse aus Schlachter 2000

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