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Ökumene – Faule Kompromisse mit der Wissenschaft

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Gott hat in der Naturwissenschaft keinen Platz, bisher. Die von Rom angetriebene Ökumene umfasst nicht nur die weltweiten Religionen sondern auch das Gebiet Wissenschaft. Zahlreiche Kompromisslösungen versprechen für die Dogmen der katholischen Kirche und den Theorien der Wissenschaftler gemeinsame Schnittmengen.

Die Wissenschaft ist (noch) atheistisch geprägt

Weltraum
Wissenschaft findet langsam zu 'einen' Schöpfer-Gott

Die Wissenschaftler insbesondere im Bereich der Naturwissenschaft schließen bei ihren Annahmen, Hypothesen, Spekulationen und als Theorien deklarierten Ergebnissen in aller Regel einen Schöpfer-Gott aus. Selbst das Universum kam „irgendwie von irgendwo“ her und das darin entstandene Leben war eine schier endlose Verkettung von reinen Zufällen. Eine Intelligenz wie der Allmächte hat in den Thesen der „Studierten“ keinen Platz und dieser darf auch gar nicht eingeräumt werden. Nach derzeitigem „Kenntnisstand“ entstand das Universum aus dem Nichts. Eine nicht gerade wissenschaftlich fundierte Feststellung, sondern eher ein Ausdruck von Hilflosigkeit inmitten des Unerklärlichen.

Erste Erkenntnisse über eine Gottesexistenz

Es gibt allerdings auch Wissenschaftler, die in einer Art Zwischenwelt leben. Auf der einen Seite die Welt der durch Atheismus geprägten Naturwissenschaft, auf der anderen Seite eine Welt mit der Bekennung zu einem Schöpfergott. So hantiert es u.a. Karin Öberg, Professorin für Astronomie und Direktorin für Grundstudien an der Harvard Universität, wie Catholic News Agency (CNA) berichtete. Demnach habe das Universum „einen Anfang, eine Mitte und ein Ende, das sich im Laufe der Zeit entfaltet“. Der Glaube an Gott könne lt. Öberg anstatt ein Hindernis tatsächlich für die Wissenschaft eine Hilfe sein. Der Glaube an einen Schöpfer biete eine „sichere Grundlage“.

Vom Atheismus zum Katholizismus – Regen & Traufe

Die schwedische Wissenschaftlerin Öberg konvertierte demnach vom Atheismus zum Katholizismus und sitzt derzeit im Vorstand der internationalen Gesellschaft katholischer Wissenschaftler. Das erklärte dann auch, warum trotz des Bekenntnisses zu einem Schöpfer-Gott ihre wissenschaftlichen Arbeiten auch mit vom Evangelium abweichenden „Lebensweisheiten“ durchzogen sind. „Ich denke, wir sollten ziemlich zuversichtlich sein, dass eine wahre Philosophie und eine wahre Religion es einfacher machen sollten, wissenschaftliche Entdeckungen zu machen, und nicht das Gegenteil“, so Öberg in einer Rede am 13. Januar 2023 auf der Wonder Conference in Texas, so CNA. Beim Stichwort Philosophie in Verbindung mit dem Katholizismus ist ohnehin Vorsicht geboten. Die Kirche Roms ist durchzogen mit hellenistischer Philosophie, u.a. ausgedrückt in der kath. Soziallehre (Naturrecht).

Alleine die bis heute gelehrte Urknalltheorie hat ihren Ursprung nicht wie so oft angenommen im US-Astronomen Edwin Hubble, sondern im Priester Georges Lemaître, ein Belgier und Jesuit. Öberg fragt sich deshalb, ob es Lemaître aufgrund seines Glaubens leichter fiel, diese Urknalltheorie zu entwickeln. „Ich meine, er wusste bereits durch den Glauben, dass das Universum einen Anfang in der Zeit hatte“, zitiert CNA die Wissenschaftlerin und bezieht ihre Aussage zum katholischen Glauben an die Schöpfung, wie dieser im Buch Genesis (1. Mose) erzählt wird.

Für das wahre Evangelium bleibt kein Platz

An diesem Punkt alleine ist schon ersichtlich, dass es sich auch bei „christlichen Wissenschaftlern“ nur um eine Kompromisslösung handelt. Das Buch Genesis enthält in der Tat die Schöpfungserzählung samt Reihenfolge und dem Zeitraum. Da ist aber nirgends zu lesen, dass der Prozess Millionen und Milliarden Jahre andauerte. Dies umfasst neben der Entstehung von Himmel und Erde auch die Entstehung des Lebens auf diesem Planeten. Da bleibt auch kein Platz für irgendwelche (menschliche) Philosophien.

Immerhin bekräftigt die Wissenschaftlerin, dass es im Universum Ordnung und Verständlichkeit gibt, welche die Wissenschaft nicht beweisen kann. Die wissenschaftlichen Methoden haben ihre Grenzen. „Es gibt viele Fragen über das Universum, die wir stellen können, die nicht wissenschaftlich sind“, so die Wissenschaftlerin, und nennt als Beispiel die „schöne Kunst“. Es muss deshalb etwas geben, von dem es ausgeht. Die meisten Wissenschaftler können dies erahnen, so Öberg. Es gebe zahlreiche Wege, an die Wahrheit zu gelangen und die Wissenschaft sei eine davon. Allerdings gebe es Bereiche, die den religiösen und philosophischen Bereichen vorbehalten seien und dazu zählte auch die Moral.

Auch dieser Pfad führt nach Rom

Wer für den Katholiken die höchste moralische Institution darstellt, bräuchte eigentlich nicht gesondert hervorgehoben zu werden. Der „Pontifex“ setzt mithilfe „Laudato Si‚“ ohnehin schon seit Jahren alles daran, sich in der Umwelt- und Klimafrage als der Dreh- und Angelpunkt jeglicher Moralität hervorzutun. Während die Wissenschaft große Teile ihrer aufgestellten Theorien nicht beweisen kann, ist es allerdings möglich, Gottes Existenz anhand wissenschaftlicher Methodik zu beweisen.

Ökumene umfasst neben Religionen auch die Wissenschaft

Menschen seien rational und strebten nach einer hohen Macht und dies weise darauf hin, dass unsere Seelen „nach Gott selbst geformt“ sind, so Öberg und spricht damit einem jedem Katholiken und New Ager „aus der Seele“. Der Veranstalter des Vortrages, Wonder Conference, offenbart auf der eigenen Webseite den eigentlichen Hintergrund zu den Bekenntnissen zum Schöpfer-Gott: „Eine wahrgenommene Unvereinbarkeit zwischen Glaube und Wissenschaft hat zu einem Anstieg der Zahl der Religionslosen geführt. Diese Wahrnehmung widerspricht der Erfahrung der katholischen Tradition, die die schöne Harmonie zwischen Glaube und Wissenschaft vermittelt“.

Die katholische Kirche mit ihrem traditionsbeladenen (Irr-) Lehren eröffnet gemeinsame Schnittmengen mit der Wissenschaft. Es wird über einen Schöpfer-Gott gesprochen, aber dieser muss kompatibel bleiben mit den Vorstellungen innerhalb der Naturwissenschaft. Mit dem Evangelium hat dieser konstruierte Gott nichts zu tun. Dies ist für die Kirche Roms ohnehin irrelevant, da sie ganz andere Ziele als die Heilsbringung verfolgt.

Bibelverse aus Schlachter 2000

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