Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Oberlandesgericht verweist Verfahren gegen Olaf Latzel zurück

Oberlandesgericht verweist Verfahren gegen Olaf Latzel zurück

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Der Freispruch für den Pastor der St. Martini Gemeinde Bremen, Olaf Latzel, ist vom Oberlandesgericht aufgehoben worden. Das Verfahren geht zurück ans Landesgericht mit einer Neuaufnahme zum Vorwurf der „Volksverhetzung“.

Oberlandesgericht war anderer Ansicht

Gerichtssaal

Verfahren gegen Latzel geht in die Verlängerung

Der evangelische Pastor Olaf Latzel von der St. Martini Gemeinde Bremen muss weiterhin ein gerichtliches Verfahren über sich ergehen lassen. Das Oberlandesgericht Bremen hat der Revision der Staatsanwaltschaft stattgegeben und das Verfahren an das Landesgericht zurückverwiesen. Nun muss das Verfahren von einer anderen Berufungskammer neu aufgenommen werden. Die erste Kammer hat den Pastor im Mai 2022 von Vorwurf der „Volksverhetzung“ freigesprochen.

Damit schwebt über Latzel noch die von der ersten Instanz verhängten Geldstrafe von 90 Euro zu 90 Tagessätzen (8.100 Euro). Bei Verweigerung der Geldstrafe drohen dem Theologen somit 90 Tage Freiheitsentzug. Der Pastor legte gegen dieses Urteil Berufung ein. Das Landgericht war entgegen der Ansicht des Amtsgerichtes anderer Meinung und sprach Latzel vom Vorwurf der „Volksverhetzung“ frei. Der Staatsanwalt wollte dies nicht akzeptieren und ging in Revision. Mit dem heutigen Urteil des Oberlandesgerichts beginnt der „Kreis“ von vorne.

Nicht jede Haltung wird toleriert

Der evangelische Pastor positioniert sich eindeutig gegen die gleichgeschlechtliche Ehe und lehn auch die Frauenordination ab. Latzel rief unter anderem dazu auf, dem Beispiel des biblischen Gideons zu folgen, der den Auftrag erhielt, sämtlich heidnische Gegenstände zu zerstören. Heute könne dies durch das Rauswerfen von Amuletten, Talismane und auch Buddhastatuen aus den Wohnungen vollzogen werden. Für Latzel ist Buddha ein „dicker, alter, fetter Herr“. Katholische Reliquien seien „Dreck“ und das „Zuckerfest“ des Islams sei „Blödsinn“. Allerdings stellte sich Latzel ausdrücklich vor den Menschen, egal welche Religio dieser nachgeht. Der Sünder ist anzunehmen, die Sünde jedoch abzulehnen. Es sei „unsere Aufgabe, denen wirklich in Nächstenliebe zu begegnen“.

Eiserne Verteidigung des Evangeliums

In der Tat verteidigt Olaf Latzel die klaren Aussagen der Heiligen Schrift. Dass dies in diversen „woken“ Kreisen nicht gut ankommt, ist nachvollziehbar. Gottlosigkeit orientiert sich eben an den eigenen Moralvorstellungen und genau dies wird einst zum Verhängnis werden. Deshalb gilt es, die Aufmerksamkeit besonders auf die laufende Entwicklungen rund um den selbst ernannten „höchsten Moralapostel“ in Rom zu legen. Dessen Ziel ist es, die Menschen mit wohlklingenden Worten in „Liebe und Verständnis“ ins Verderben zu führen. Die Institutionen rund um die EKD mischen dabei kräftig mit.

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