In Belém do Para, Brasilien, läuft derzeit die Weltklimakonferenz 2025. Das Meeting rund um die Umsetzung Laudato Si’, Fratelli Tutti und Rerum Novarum. Dass dort UN, Philantrophen, Weltkonzerne und Co. mitmischen, ist zu erwarten, aber es tummelt sich mit Überzeugung auch die Hilfsorganisation ADRA in diesem dem Evangelium völlig entgegengesetzten Treiben herum. Dies nicht nur als “Beobachter”, sondern mit vollem Engagement, samt Aufruf an die gesamte Kirche, ihrem Beispiel zu folgen.
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COP30 – Klimareligion der UN
Schutz des Klimas, Bewahrung der Schöpfung, Gerechtigkeit (soziale Gerechtigkeit, Klimagerechtigkeit), Brüderlichkeit, Menschheitsfamilie und Menschenrechte. Alles Schlagwörter, die in irgendeiner Form die Medien rauf- und heruntergespielt werden. Die von Papst Franziskus im Jahr 2015 veröffentlichte Enzyklika Laudato Si’ stellt den Umweltschutz, die Bewahrung der Schöpfung und den notwendigen Ruhetag Sonntag heraus.

Die vom gleichen Papst im Jahr 2020 veröffentlichte Enzyklika Fratelli Tutti legt den Schwerpunkt auf soziale Gerechtigkeit, Brüderlichkeit und Menschheitsfamilie, geeint, um den Hausforderungen gemeinsam zu begegnen und für das Heil des Allgemeinwohles zu sorgen. Auch das World Economy Forum (WEF) nahm sich diese Thesen “zu Herzen” und setzt auf eine entsprechend “glaubensbasierte” Umsetzung in der Wirtschaft. WEF definierte kurzerhand den Natur-und Klimaschutz als eine Religion (Info).
Der gegenwärtige Papst Leo XIV will das Erbe seines Namensvorgängers Leo XIII (Sozial-Enzyklika Rerum Novarum, 1891) und die darauf gesetzten Visionen des Franziskus nahtlos fortsetzen. Dies stellte der aktuelle Pontifex u.a. dadurch unter Beweis, da er während einer Zeremonie einem größeren Eisblock den Segen gab (Info).
Wer alles bei COP30 mitmischt
COP30 weist zahlreiche Partnerschaften aus den öffentlichen, privatwirtschaftlichen Bereichen auf, wie auch mit der Philanthropie. Folgend ein kleiner Auszug (Quelle).
- Zahlreiche Organisationen der UN (z.B. UNESCAP, UNITAR, UNESCWA, UNU, WHO)
- Club of Rome
- Microsoft (Bill Gates)
- Adidas
- Open Society Foundation (George Sorros)
- BMW Foundation
- Bloomberg Philanthropies
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
(Auftraggeber u.a. EU, UN, Weltbank, Bundesländer und Kommunen Deutschlands) - Deutschland
- Belgien
- Europäische Union
- Irland
- Japan
- United Kingdom
- USA
- Republic of Korea
Nicht offiziell aufgeführt, aber durchaus höchst aktiv mit dabei, ist der Jesuitenorden. Schließlich hat der von Ignatius von Loyola gegründete, militärisch strukturierte Orden neben sozialer Gerechtigkeit, Bildung, Justiz, Politik, Wirtschaft und Migration auch die “Klimagerechtigkeit” zu ihren Schwerpunkten der “Herzensangelegenheiten” erklärt (Info).
ADRA nimmt Teil

Einerseits erstaunlich, andererseits nicht gar so überraschend ist nun auch die erklärte Teilnahme an COP30 von der Hilfsorganisation ADRA, eine Organisation der protestantischen Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten (STA). Denn die Nähe der Kirchenleitung, bzw. der Generalkonferenz zur UN und den daran angeschlossenen Organisationen ist nur noch mehr ein offenes Geheimnis. Das Alte Testament zeigt rund um die Propheten Elia und Jesaja deutlich, dass Israel (Nord) und Juda hoffnungslos in die Irre gingen und nur noch jeweils ein Überrest an Gott treu gebliebenen Menschen vorhanden waren.
Dem Propheten Hesekiel zeigte der Herr auf, dass es vor allem die “Obersten” des Volkes, die Priesterkaste und Ältesten, welche den absonderlichsten Götzendienst an den Tag legten. Damals im Typus, heute im Antitypus. Eben das zeigt sich ganz deutlich am Kuschelkurs mit dem weltlichen Repräsentanten des heutigen Babylons, die durch und durch okkulte Organisation UN (Info).
Auch lässt der anlässlich des Jubiläums der von Charles Darwin veröffentlichen Evolutions-Werkes, “Entstehung der Arten”, ins Leben gerufene Gedenktag der Schöpfung bzw. der “Schöpfungssabbat”, hinterlässt einen sehr bitteren Nachgeschmack (Info).
ADRA mit “Herz und Seele” im COP30
Die ADRA veröffentlichte eine offizielle Erklärung zur aktiven Teilnahme an COP30, im brasilianischen Belém, zwischen dem 10. bis zum 21. November 2025. “Vom Amazonas bis zu den Rändern: Gerechtigkeit. Mitgefühl, Liebe”, so der Titel (Quelle). Die Bekanntgabe von ADRA erfolgte gerade mal 5 Tage vor Beginn.
Die Organisation ruft in ihrem Schreiben die gesamte STA dazu auf, an der Besinnung und Handeln für die Schöpfung aktiv zu werden, sich für Gerechtigkeit einzusetzen und vor allem jenen unter die Arme zu greifen, welche von der Zerstörung der Schöpfung am meisten betroffen seien. ADRA ruft die Regierungen dazu auf, für die Finanzierung des Klimaschutzes genügend Geld bereitzustellen. Der Antrieb für die Handlungen sollte vor allem von der Liebe und Hoffnung genährt sein, damit “unser gemeinsames Zuhause” geheilt, wieder hergestellt und geschützt werden könne. “Mitgefühl. Liebe. Das sind nicht nur Worte – das ist unsere Berufung.“
Jesuiten hoch engagiert

Natürlich mit von der Partie sind die Jesuiten. Nichtmal im Hintergrund, sondern offiziell anhand eines vom Orden veröffentlichten “Gebetsleitfaden” für COP30. “Jesuits for Climate Justice. Faith in Action at COP30” (Quelle).
Für jeden Sonntag ein Gebet im Gedenken an die Klima-Konferenz. Die “Formel” für den 02. November 2025 lautet:
“Gott der Lebenden und der Toten, Du schenkst den Gerechten und Unschuldigen neues Leben. Wir vertrauen Dir all jene an, die in jüngster Zeit durch Katastrophen, die vom Klimawandel verursacht wurden, gelitten haben, ebenso wie alle anderen Lebewesen, die durch unser Handeln an den Ökosystemen leiden oder verschwinden. Hilf uns, unseren Lebensstil so zu verändern, dass wir aufhören, Leben zu zerstören. Begleite die Eröffnung der COP30 in Belém – und lass dort Entscheidungen entstehen, die den Schwächsten und der Schöpfung dienen.“
“Gott der Lebenden und der Toten”, so die Jesuiten. Was sagte Jesus Christus dazu? Markus 12,27:
“Er ist nicht der Gott der Toten, sondern der Gott der Lebendigen. Darum irrt ihr sehr.“
Entweder geirrt, oder einen fiktiven “Gott” angesprochen. Das aber nur am Rande, denn so wenig wie der Mensch einem Zebra ein Schachbrettmuster verpassen kann, genauso wenig kann man von den Jesuiten erwarten, mal vom Krieg gegen Jesus Christus und Seinem Evangelium abzulassen. Denn das wäre gegen ihre “Natur” und daher auch die Beseitigung der eigenen Existenz-Grundlage.
Was macht ADRA in Babylon?

Viel wichtiger ist es, sich zu fragen, was in einer solchen vom Widersacher eingerichteten Organisation die ADRA verloren hat? Denn die Antwort wäre einfach: Nichts! Das ist Babylon pur! Die ureigenste Bestimmung der STA ist die Verkündigung der dreifachen Engelsbotschaft, der Aufruf zur Umkehr, die Warnung vor dem, was kommt (Gericht) und die frohe Botschaft über die nahestehende Rückkehr Jesu Christi.
Nicht aber das Gesang Babylons, welches “Mitgefühl. Liebe, soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit” vorgaukelt. Was kommt als Nächstes? Denn die Sonntagsfrage ist das nächste behandelte Thema. Sei es die Heiligung des ersten Tages zugunsten einer päpstlichen Naturgottheit oder zum Wohle der Mutter Natur, der Sonntag wird zur Pflicht und der 7te-Tag-Sabbat verboten werden. Das ist so sicher wie die Messe in einer jeden römisch-katholischen Kirche. Wie werden hierzu GC und ADRA stehen? Ein Kompromiss, oder gar die ausdrückliche Empfehlung zum “Wohle der Allgemeinheit”?
Es kommt eh ganz anders!

Die Schöpfung, welche so geschützt werden soll, ist längst degeneriert und, sofern man der biblischen Prophetie überhaupt noch Glauben schenkt, einem ganz anderen Schicksal ausgesetzt, als der “Wiederherstellung” durch den Menschen (Info). Daher erstaunlich, dass sich ADRA in die Reihen des päpstlichen Chores begeben hat. Ich empfehle Standhaftigkeit, ausharren, den Glauben Jesu bewahren und auch am von Ihm gegebenen Zeugnis festzuhalten (Offenbarung 14,12; 12,17). Das Studium Offenbarung 20 (1000 jährige “Ruhe”) und Offenbarung 21 (neuer Himmel, neue Erde) würde zur Erkenntnis sehr hilfreich sein.
Erhebt eure Augen zum Himmel und schaut auf die Erde drunten; denn die Himmel werden vergehen wie ein Rauch, und die Erde wird wie ein Kleid zerfallen, und ihre Einwohner werden auf dieselbe Weise umkommen; aber mein Heil wird ewig bleiben und meine Gerechtigkeit nicht zugrundegehen.
Jesaja 51,6
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