Leo XIV setzt in der Türkei Ökumene-Agenda fort

Bible-Catechism

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Der Besuch von Papst Leo XIV in der Türkei legte wie erwartet die Fortsetzung der römisch-katholischen Ökumene offen. Die üblichen Floskeln und Narrative, um die Menschheit im Gesamten zu einer Einheit zu formen.

Fortsetzung Franziskus

Papst Leo XIV hat seine Besuchsreihe in der Türkei am Wochenende abgeschlossen. Im Anschluss ging es in den Libanon. Neben religiös-politischen, vor allem ökumenischen Motiven betrachtete Pontifex sein Unternehmen auch als eine Pilgerreise nach Iznik in der Türkei. Zudem steht zu den Unternehmungen auch das 1700-jährige Jubiläum Konzil Nizäa (325) in Verbindung. Iznik ist der aktuelle Name von einst Nizäa.

Ökumene-Gespräche
Übereinkommen durch Kompromisse gemäß Papst-Theologie

Im Mittelpunkt des Anliegens des Pontifex stand die Verbrüderung der gesamten Menschheit. Unabhängig von Ethnie, Herkunft, Meinung, Kultur und Religion seien alle Menschen im Bilde Gottes geschaffen und daher gebe es eine “universale Geschwisterlichkeit” (Quelle). Leo XIV tritt sichtbar in die Fußstapfen seines Vorgänger-Inhabers des Stuhles Petri, indem Leo betonte, dass die Religionen auf natürlicher Basis die “Hüter dieser Wahrheit” seien und einen jede einzelne Person, alle Gruppen von Menschen und Völker dazu ermutigen, jene Wahrheit anzunehmen und zu praktizieren(!)

Daher müsse eine jegliche Form von “Fundamentalismus und Fanatismus” entschieden abgelehnt werden. Unser Weg ist jedoch die geschwisterliche Begegnung, der Dialog und die Zusammenarbeit.

In Verbindung mit unserer Versöhnung untereinander seien wir besser in der Lage, für das Evangelium Jesu Christi ein glaubwürdiges Zeugnis zu sein. Eine Botschaft des Friedens und der universalen Geschwisterlichkeit, über alle Grenzen der Nationen hinaus.

Klare Agenda

Alle unterschiedliche Religionen seien lediglich eine unterschiedliche Sprache für denselben Gott und daher führte eine jede Religion zum Heil, so eine einstige Zusammenfassung von Papst Franziskus. Auch gegen den Fundamentalismus sprach sich der ehemalige Pontifex energisch aus. Dämonisiert, geradezu verteufelt als der eigentlich “schlimmste Virus”, der sein schädliches Werk an der Menschheit verrichte.

Der Begriff “Extremismus” und dessen Ablehnung mag durchaus berechtigt sein, denn in diesem Fall ist man dazu geneigt, dem Anderen den eigenen Glauben ggf. durch Gewalt aufzuzwingen. Aber Fundamentalismus ist tatsächlich viel harmloser als allgemein dargestellt, denn dieser Begriff basiert auf Fundament, Basis, Grundlage. Im konkreten Fall eben das geschriebene Wort Gottes, ein jeder Satz, ein jedes Wort. Für die römisch-katholische Kirche natürlich den Angst- und Zornes-Schweiß auf die Stirn treibend.

Evangelium widerspricht Papsttum

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Bibel & Katechismus – 2 Welten

Nehme man das Evangelium so, wie es geschrieben steht, ist die vom Papsttum angestrebte Ökumene völlig unmöglich, da diese im vollständigen Widerspruch steht. Jesus Christus selbst betonte es deutlich und räumte mit dergleichen Visionen auf, Matthäus 10,34-37:
Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert! Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und die Feinde des Menschen werden seine eigenen Hausgenossen sein.

Das Schwert der Trennung. Trennung zwischen jenen, die dem tatsächlich geschriebenen Wort treu bleiben und, einfach ausgedrückt, allen anderen. Jesus Christus vertritt das exakte Gegenteil dessen, was das Papsttum propagiert. Deren angestrebte Vereinheitlichung aller Völker, aller Religionen, und dies natürlich unter dem Dach eines Oberhauptes, der Papst selbst. Daher kann das Papsttum dem Fundamentalismus nur der Stellenwert des größten Feindes der Ökumene vergeben.

Alles nur temporär

Martin Luther war ein solcher “Fundamentalist“, wie auch die rund 80 weiteren, bekannten protestantischen Theologen bzw. Pastoren, welche allesamt das Papsttum im Evangelium (z.B. Daniel 7, Offb. 17; 18 – Info) klar identifizierten (Info).

Daher ist es nur eine logische Konsequenz, dass Leo XIV das gleiche Ziel verfolgt wie sein Amtsvorgänger und auch entsprechend argumentiert. In Offenbarung 17 ist eine chronologische Abfolge von sieben Tieren beschrieben. Es kommt final das achte Tier, welches aber eines von den vorangegangenen sieben Tieren sein wird. Dieses wird jedoch nur für kurze Zeit an der Macht sein, genauer gesagt, lediglich 1 (prophetische) Stunde. Dann greift Jesus Christus ein und wird dem seit rund 6000 Jahre anhaltenden irdischen Pfuhl ein Ende bereiten (Info). Damit auch das Tier in das Nichts und in die ewige Vergessenheit befördern.

Und das Tier wurde ergriffen und mit diesem der falsche Prophet, der die Zeichen vor ihm tat, durch welche er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen, und die sein Bild anbeteten; die beiden wurden lebendig in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt.
Offenbarung 19,20

Bibelverse aus Schlachter 2000

Leo XIV setzt in der Türkei Ökumene-Agenda fort
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