Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Konservativ-Ruck in den USA auch in katholischer Kirche

Konservativ-Ruck in den USA auch in katholischer Kirche

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In den USA findet nicht nur in vielen evangelikalen Kirchen eine Verschiebung zum Konservativen statt, sondern auch innerhalb der römisch-katholischen Kirche. Angesichts der bevorstehenden „Team-Arbeit“ eine logische Entwicklung.

Immer mehr katholische Priester konservativ

In der römisch-katholischen Kirche in den USA findet schon seit rund Mitte der 1980er Jahre eine Verschiebung in Richtung Konservative statt. Die Katholische Universität von Amerika erstellte für die Entwicklung innerhalb der Ausrichtung der Priester eine Studie und stellte das Ergebnis am vergangenen Dienstag vor (Quelle). Hierfür wurden die Priester gefragt, in welcher Kategorie sie sich bei einer Einteilung zwischen „sehr fortschrittlich“ und „sehr konservativ / orthodox“ einordnen würden.

Gebet

Konservative Ausrichtung erhält mehr Gewicht

Während der Anteil der Priester, die sich noch Anfang der 1980er entweder als „sehr fortschrittlich“, „etwas fortschrittlich“ oder „gemäßigt“ einstuften, bei knapp 80 Prozent lag, ergab die neueste Auswertung nur noch einen Anteil von weniger als 20 Prozent. In der Kategorie „sehr fortschrittlich“ hat sich inzwischen kein Priester mehr eingestuft. Umgekehrt ist der Anteil der Priester, die sich entweder als „konservativ“ oder „sehr konservativ“ einschätzen, auf über 80 Prozent angestiegen.

Die Aufteilung der in den USA lebenden Katholiken ist sehr uneinheitlich. Während im Bundesstaat Alabama der Anteil der katholischen Einwohner ungefähr bei 3,3 Prozent liegt, sind im Bundesstaat New Jersey 41 Prozent, in Massachusetts 42 Prozent und auf Rhode Island knapp 60 Prozent der Einwohner Katholiken. Im vom „Grund auf“ katholischen Bundesstaat Maryland sind etwa 15 Prozent der Einwohner katholisch getauft.

Ein Ruck zum Konservativen

Die beständige Verschiebung bei der Ausrichtung der Kleriker in der katholischen Kirche würde durchaus ins Gesamtbild passen. Auch auf Seiten der evangelikalen Kirchen findet seit einigen Jahren eine deutliche Verschiebung zum Konservativen statt. Dies kann durchaus als eine Reaktion zu den teils sehr aggressiv geführten „woken“ Bewegungen gewertet werden. Die Rufe nach mehr „Moral, Anstand und christlichen Werten“ sind in den USA besonders laut zu hören. Die „nationalen Christen“ bzw. auch „christlichen Rechte“ haben sich für den Fall eines nächsten US-Präsidenten aus dem Lager der Republikaner positioniert. „Christliche Gesetze“, so die Vorstellungen der „Konservativen“ (Project 2025 – Info).

Rom und USA – Ein eingeschworenes Team

Washington Monument

Washington und Rom teilen sich die gleiche Symbolik

In den USA ist die „Rückführung“ der Töchter der evangelikalen Kirchen zu ihrer Mutterkirche Roms formell abgeschlossen. Besiegelt wurde die erneute ideologische Verschmelzung bereits im Jahr 2015 mit dem gemeinsam verfassten Schreiben „Declaration on the way“ (Info).

Die jüngst beschlossene Definition der „Bewahrung der Schöpfung“ als eine Glaubens-Sache und daher als eine neue Religion (Info) erfordert für deren Umsetzung vereinte Kräfte. Die Mutterkirche Roms definiert das Ziel und die ideologisch gleich geschalteten Töchter bereiten ihr den Weg. Das Tier und der falsche Prophet arbeiten schließlich als ein eingeschworenes Team (Info). Schon der Prophet Daniel wusste es voraus. Der „Nordkönig“ wird einst den „Südkönig“ politisch, religiös und wirtschaftlich überrennen (Info).

Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, so daß das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, daß alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.
Offenbarung 13,15

Bibelverse aus Schlachter 2000

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