Kirche Roms – Versuchte Rechtfertigung für Götzendienst

Thomas v. Aquin

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Gott hat den Götzendienst durch Verehrung von Bildern, Figuren, Statuen und sonstigen Symbolen klar und einfach verständlich strikt untersagt. Wer sich darüber hinwegsetzen möchte, benötigt einen großen Anlauf für versuchte Rechtfertigungen. Die römisch-katholische Kirche hat hierfür ihren „Universal-Joker“ Thomas von Aquin im Ärmel parat.

Manifestierung durch „Verkomplizierung“

Wie kann man eine heidnische, dem Gebot Gottes direkt widersprechende Praxis noch besser manifestieren? Indem man im Gesamtkonzept des Verbotenen Unterschiede definiert und darin eigene Grenzen zieht, die nicht übertreten werden dürfen.

Alkohol
Einfach verständliches und klares Alkoholverbot

Ein Beispiel: Der Vater verbietet seinen minderjährigen Kindern, jemals auch nur einen Tropfen Alkohol zu trinken. Die Kinder fangen nun untereinander das Diskutieren an, ob dieses Verbot für Schnaps, Bier und Wein gleichermaßen gelten könnte. Das „schlauste“ Kind kommt auf die Idee, den Wein gesondert hervorzuheben, da dieser doch in der Bibel für ein Symbol steht als das Blut Jesu Christi. Der Heiland verteilte den Wein sogar an Seine Jünger. Daher könne Wein gar nicht so schlecht sein. Diesen zu trinken, stelle sogar ein gutes Werk dar. Das Ergebnis: Bier und Schnaps sind daher tabu, aber der Wein sollte sogar getrunken werden.

Götzendienst in jeglicher Form verboten

Gott hat die Verehrung von Bildern, Statuen, Figuren und anderweitige Symbole streng verboten. In keinster Weise darf irgendetwas, weder etwas Himmlisches noch etwas Irdisches, in Form einer Symbolfigur dargestellt und verehrt werden. Es handelt sich um das Zweite Gebot, so in 2. Mose 20,4-5:
Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht!

Das Zweite Gebot wurde „entschärft“

Dieses Zweite Gebot dürfte dem eingefleischten Katholiken wie auch Protestanten so nicht geläufig sein. Denn schon vor vielen Jahrhunderten interpretierte die Kirche Roms die 10 Gebote auf ihre Weise, indem sie das Zweite Gebot gemäß ihres Katechismus als solches entfernte und dem Ersten Gebot als nicht beachtetes Anhängsel ergänzte.

Neben dieser Änderung erfolgten auch weitere Abwandlungen der biblischen Gebote Gottes (Info). Die Protestanten haben diese Eigenkreation weitgehend übernommen, mit dem Unterschied, die neu entstandenen Neuntes und Zehntes Gebot untereinander zu tauschen.

Zweite Gebot mehrfach betont

10 Gebote
10 Gebote Gottes sind allesamt leicht verständlich

Eine eindringliche Erinnerung für dieses Verbot jeglicher Bildnis-Verehrung folgt in 3. Mose 26,1:
Ihr sollt keine Götzen machen; ein Götterbild und eine Säule sollt ihr euch nicht aufrichten, auch keinen Stein mit Bildwerk in eurem Land aufstellen, daß ihr euch davor niederwerft; denn ich, der Herr, bin euer Gott.

Das Zweite Gebot wird von Gott in 5. Moses 5,8-10 wiederholt und schon „kurz danach“ folgt ein warnendes Beispiel für diese Götzen-Dienerei, in 5. Mose 29,16:
und ihr habt ihre Greuel gesehen und ihre Götzen aus Holz und Stein, Silber und Gold, die bei ihnen sind.

Die Relativierung eines klaren Gebotes

Eigentlich sollten Verbot und warnendes Beispiel leicht verstanden werden können. Und es ist auch leicht verständlich. Nicht jedoch für die römisch-katholische Kirche. Wohl verstanden, aber sich einfach darüber hinwegsetzend. Ganz gemäß der Diskussionsrunde der Kinder, denen der Genuss von Alkohol leicht verständlich vollständig untersagt ist, eiert diese Kirche mit vermeintlichen Erklärungen herum, um so ihre dennoch praktizierte Bildnisse-Verehrung zu rechtfertigen.

„Heilige“ müssen aushelfen

Weil das Evangelium naturgemäß keinerlei Ansätze für eine solche Rechtfertigung enthält, greift diese Kirche einfach auf einen der von ihr selbst als „heilig“ gesprochenen Geistlichen zurück. Das katholische „Aufklärungsportal“ catholic.com stützt sich für diesen Fall auf die Theologie eines Thomas von Aquin (Quelle).

Die versuchte Rechtfertigung von Götzendienst

Einleitend stellt der Autor die Frage, ob der Leser ein geschenktes „wahres Holz vom Kreuz“ anbeten würde. Die übliche Antwort werde lauten, dass das wahre Kreuz natürlich nicht angebetet werden würde. Ob bereits an dieser Stelle der Autor lediglich rhetorisch ungenau ist, oder eine erste Fußangel ausgelegt hat, sei dahingestellt. Denn ein „Stück vom Kreuz“ ist nicht gleich das „ganze Kreuz“.
Schon der nächste Griff erfolgt in die „Heiligen-Kiste“.

Der Autor bemüht die Position vom als heilig bezeichneten Thomas von Aquin. Er würde, so der Autor, einer anderen Meinung sein. Dieser „Heilige“ hielt in seinem Werk „Summa Theologiae“ fest, dass das wahre Kreuz angebetet werden solle. Und er liefere dafür auch ein gutes Argument ab. Es gebe nämlich diverse Unterschiede zu beachten.

Thomas v. Aquin differenziert

Thomas v. Aquin
Thomas v. Aquin will es besser wissen als Gott

„Ehre oder Ehrfurcht gebührt nur einem vernünftigen Geschöpf; während einem gefühllosen Geschöpf keine Ehre oder Ehrfurcht gebührt, außer aufgrund vernünftiger Natur“ (Summa Theologiae III, 25, 4,c.), so die bemühte Aussage des Aquin.
Nun stellte sich die Frage, ab wann die „vernünftige Natur“ greife, um ein unbelebtes Objekt Ehre erweisen zu können. Thomas von Aquin stellt zwei Möglichkeiten vor.
Erstens, es stelle eine Person dar.
Zweitens, es ist mit einer Person verbunden.

Der Katholik erweise im Gottesdienst der Ikone Christi die Ehre, in dem der Gläubige sich davor niederkniet. Thomas von Aquin differenziert an dieser Stelle. Das Bild Christi sei ein „Ding“ und dafür werde keine Ehrfurcht erwiesen, wie z.B. vor einem geschnitztem oder bemaltem Holz. Daher solle vor dieser Ikone insofern nur soviel Ehrfurcht erwiesen werden, als es ein Bild ist.

Jesus habe Beispiele gegeben

Diese Sichtweise werde durch eine Handlung Jesu Christi gestützt. Unser Nächster sei ein Abbild Gottes und darin wurzele die Tatsache unserer Nächstenliebe. Jesus Christus habe dies „auf subtile Weise zum Ausdruck“ gebracht, so der Autor. Das Beispiel sei in Matthäus 22,17-21 zu finden. Pharisäer wollen Jesus Christus eine Falle stellen, indem sie Ihn fragen, ob ein Judäer dem Kaiser eigentlich die Steuern zahlen solle. Jesus Christus erkannte diese Falle und antwortete entsprechend: „Ihr Heuchler, was versucht ihr mich? Zeigt mir die Steuermünze! Da reichten sie ihm einen Denar. Und er spricht zu ihnen: Wessen ist dieses Bild und die Aufschrift? Sie antworteten ihm: Des Kaisers. Da spricht er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!

Hier, so die Interpretation von Aquin, ziehe Jesus eine Parallele zwischen der Münze mit dem Abbild des Cäsars und der menschlichen Person, worin das Bild Gottes geprägt sei.
Ein weiteres Beispiel sei die Aussage Jesu, dass jegliche Tat gegen einen Seiner geringsten Brüder auch gegen Ihn verübt wurde. Hier sei verdeutlicht, dass die Ehre, die einem Ebenbild Gottes zuteil werde, auch Gott zugute komme.

Daraus sei abzuleiten, dass die dem (Holz-) Kreuz erwiesene Ehre zugleich auch für Jesus Christus gelte.

„Geistliche Verbiegungen“

Frau - Verbiegen
Die ‚Frau‘ verbiegt wo es nur geht

In diesem „Aufklärungs-Werk“ über die „erlaubte“ Götzenverehrung folgen noch weitere Beispiele dergleichen Art. Aber bereits die ersten derlei Versuche zur Rechtfertigung zeigen auf, wie viel Aufwand „geistiger Verbiegungen“ aufgebracht werden muss, um einfache und klare Gebote Gottes mit einem Schwall verbalen Unsinns zu überschütten.

Man kann diese Winkelzüge eines katholischen „pio pneumatiki“ nicht einfacher widerlegen als mit Gottes Wort. Auch wenn es eine Wiederholung ist. 2. Mose 20,4-5:
Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht!„.

Kurz, einfach, klar, prägnant und absolut. Leicht zu verstehen, selbst von einem Laien. Eine jegliche anderweitige Interpretation, die zu einem anderen Ergebnis als dieses Gebot führt, ist eine Übertretung aufgrund der Missachtung. Fertig. Es sieht nicht nur simpel aus, es ist auch derart simpel.

Die Kirche Roms weiß um ihre Rolle

Die römisch-katholische Kirche weiß um ihre Position und ihre Rolle innerhalb des Evangeliums. Ihre mit Vorsatz vorgenommenen Lästerungen sind ihr voll und ganz bewußt (Info).

Der von ihr selbst gewählte Name „Vatikan“ ist eine Abkürzung der Bezeichnung „Vaticanus“. Dieses Wort setzt sich zusammen aus „vati“ und „anus“. „Vati“ steht im Latein für prophetische Zusammenhänge und „anus“ bedeutet „alte Frau“. Vatikan ist somit nichts anderes als die „Prophezeite alte Frau“. Die Frau, die in der Prophetie gemäß Offenbarung 17 mit dem goldenen Becher in der Hand beschrieben steht und auch die „Hure Babylons“ genannt wird (Info).

Missachtung bleibt nicht ungesühnt

Justiz
Gottes Gerechtigkeit wird finale Entscheidung bringen

Dieses Zerpflücken der klaren Gebote Gottes befindet sich eigentlich auf dem Niveau eines Kindergarten-Sandkastens. Wenn dies aber nicht im wahresten Sinne des Wortes so toternst wäre. Menschen, die auf von dieser Kirche vorgetragenen Lehren desjenigen hereinfallen, den Jesus Christus als den Vater der Lüge und ein Menschenmörder von Anfang an bezeichnete, gehen sie unweigerlich verloren.

Gott selbst hat die Folgen der Götzenanbetung und -verehrung vor jedermanns Augen geführt. 3. Mose 26,30:
Und ich will eure Höhen vertilgen und eure Sonnensäulen abhauen und eure Leichname auf die Leichname eurer Götzen werfen, und meine Seele wird euch verabscheuen.

David vom Stamm Juda und damit Ahne Jesu Christi, hatte es klar erkannt Psalm 31,7:
Ich hasse die, welche trügerische Götzen verehren, und ich, ich vertraue auf den Herrn.

Die Konsequenzen der Übertretung Gottes Gebote folgen haben kein Verfallsdatum und folgen zur rechten Zeit auf dem Fuß. Da helfen auch keine „fein geistlich“ formulierte Entschuldigungen. Offenbarung 9,20:
Und die übrigen Menschen, die durch diese Plagen nicht getötet wurden, taten nicht Buße über die Werke ihrer Hände, so daß sie nicht mehr die Dämonen und die Götzen aus Gold und Silber und Erz und Stein und Holz angebetet hätten, die weder sehen, noch hören, noch gehen können.

Bibelverse aus Schlachter 2000

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