KI mit römisch-katholischen Zügen – Begründung “Heiliger Sonntag”

Stoppuhr

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Fragt man KI zu bestimmten Themen des Evangeliums, dann kommen durchaus schwer römisch-katholisch angehauchte Antworten. Das betrifft ganz besonders die Frage zum Sabbat und Sonntag. Fatal und auch aufschlussreich ist es, wenn die Verfechter der Sonntags-Heiligung sich KI bedienen, die Antworten als Belege präsentieren und selbst das darin dann doch enthaltene Fünkchen Wahrheit nicht realisieren. Kurz: KI provoziert die (endgültige) Abgabe des eigenen Verstandes, zum Wohle des “Tieres”.

Achterbahn bereits in der ersten Salto-Schleife

Die Dinge nehmen an Fahrt auf. Wie es schon der Prophet Amos für die Endzeit-Gemeinde vorhersagte, so werden sich die Dinge im Allgemeinen in ihrer Abfolge der Ereignisse förmlich überschlagen. Amos 9,13:
Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da der Pflüger den Schnitter und der Traubenkelterer den Sämann ablösen wird. Dann werden die Berge von Most triefen und alle Hügel überfließen.

Eine überspitzte Darstellung, wie unglaublich rasch alles eintreten wird. Der Schnitter, für die Ernte zuständig, wird den Sämann direkt einholen. Aber dann folgt auch die “übermäßige Üppigkeit” des Wortes Gottes im Überfluss und dies auch überall. Der sogenannte Laute Ruf wird nicht zu überhören sein. Und wer wird rufen? Die Aufrichtigen, gefestigten, nicht wankelmütigen Glieder der letzten Gemeinde Gottes, kurz bevor Jesus Christus wiederkommen wird.

Der laute Ruf – Letzte Warnungen

Was wird der Laute Ruf verkündigen? Ganz besonders die 3-Engelsbotschaft gemäß Offenbarung 14 und auch die noch lautere Stimme des 4ten Engels und der ergänzenden Stimme in Offenbarung 18.
1. Engel – Betet Gott, den Schöpfer aller Dinge an, und sonst niemand
2. Engel – Babylon ist gefallen, gefallen (endgültig und unumkehrbar)
3. Engel – Keinesfalls das Malzeichen des Tieres annehmen
Details zur 3-Engelsbotschaft

4. Engel – Wiederholte Warnung, dass Babylon vollkommen abgefallen und ein Haus der Dämonen geworden ist.
Weitere Stimme – Finaler Aufruf, so schnell wie möglich aus Babylon herauszukommen.
Offenbarung 18,2-5

In der Botschaft des ersten Engels ist untrennbar das Vierte Gebot, der Sabbat, enthalten. In 2. Moses 20,8-11 bezieht Gott Sein Viertes Gebot eindeutig auf Seine Eigenschaft, der Schöpfer aller Dinge. Es ist auch der Sabbat, welcher seit dem Wirken der ersten Apostel des 1ten Jahrhunderts im Zentrum der Angriffe des Widersachers und sein später hervorgegangener Vasall, das Papsttum (Offenbarung 13,2), steht (Info).

Der Sabbat, ein Gebot Gottes, und der Sonntag, ein Gebot des Tieres (Papsttum), werden aus diesem Grund die ultimativen und alles entscheidenden Richtungsweiser sein. Ein jeder Mensch folgt entweder Gottes Ordnung oder der Mensch entscheidet sich für die Statuten des Tieres. Beides kommt der Anerkennung einer Autorität gleich. Dazwischen gibt es nichts, keine “neutrale Zone”, entweder, oder (Info).

Widersacher wird sein Ziel nicht erreichen

Satan-viele-Gesichter
Ein und derselbe – Viele Gesichter

Keine Überraschung, vielmehr mit aller Deutlichkeit voraussehbar, sind zunehmende, auf den Sabbat fokussierte Angriffe. Der “Fürst dieser Welt” (Johannes 12,31; Johannes 14,30; Johannes 16,11) weiß genau, dass er nicht viel Zeit hat (Offenbarung 12,12), und die Zeit wird für ihn immer knapper. Seine Anstrengungen, gleichen immer mehr einem wütenden, jähzornigem Rasen. Sein Ziel ist es, möglichst alle Menschen mit in sein eigenes Verderben zu reißen, sollte sein primärer, womöglich schon in völliger Verblendung gehegter “Wunsch” nicht aufgehen.

Sollte es Satan tatsächlich gelingen, wie es einst sein treuer Knecht Nimrod versuchte, die Menschheit in ihrer Gesamtheit zu vereinen für die gemeinsame Rebellion gegen Gott, hätte er einen “Trumpf in der Hand”. Es wäre kein Mensch mehr, der Gott noch treu, geschweige gehorsam wäre. Alle würden den Widersacher als die Autorität akzeptieren. An dieser Stelle wäre es Satan möglich, seinen Finger zu erheben und zu sagen, “siehst du, alle Menschen folgen mir, keiner von ihnen folgt dir. Wenn du mich jetzt vernichtest, erkennt das ganze Universum, dass ich Recht damit habe, dass du ein willkürlicher Herrscher bist”.

Aber wie die Offenbarung preisgibt, wird Satan sein Ziel nicht erreichen. Ob dieser diese kommende Verwirklichung in seinem Wahn wahrhaben möchte oder nicht, ist völlig unerheblich. Die Prophetie trifft ein, fertig. Der Herr wird nicht mit 1 übrigen Gottes-Treuen antworten, auch nicht mit 2 Dutzend, sondern mit denen, die “erkauft worden sind aus den Menschen für Gott und das Lamm” (Offenbarung 14,4-5), und zwar die 144.000 (Offenbarung 7). Satan hat keinen anderen Weg mehr, als nur noch den Versuch, die übrigen Gott-treuen Menschen umzubringen. Das ist der Moment, wenn Gott final eingreifen und dem rund 6.000-jährigen Drama ein Ende bereiten wird.

Gott hat Seine absolut zuverlässige Verheißung auch dadurch bekräftigt, dass die Beschreibungen der künftigen Ereignisse in aller Regelmäßigkeit in der Vergangenheitsform vorzufinden sind. Die Erfüllung der Prophetie ist dermaßen garantiert, dass schon heute von ihr so gesprochen werden kann, als wäre sie bereits in Erfüllung gegangen.

Die Töne werden schärfer

Die Bandagen rund um den über den Sabbat geführten (geistlichen) Krieg werden kräftig angezogen. Um den Sabbat als obsolet, überflüssig, gelöscht, erledigt, abgeschafft und ersetzt, zu bezeichnen, ist man sich keiner Verkrümmung und Beugung der von Gott gegebenen Fähigkeit des selbstständigen Denkens zu schade.

Es ist sehr traurig, mitansehen zu müssen, wie Menschen leichtgläubig und naiv, unbekümmert und auch ignorant irgendwelchen Thesen und Verlautbarungen einfach Glauben schenken. Ganz besonders, wenn der verblendende Verkünder sich in beeindruckenden Kleidern präsentiert, eine vermeintliche Kompetenz, Heiligkeit und insbesondere fromme “Aufrichtigkeit” vorgaukelt. Reden diese scheinheiligen Gestalten aber nicht nach Propheten und Gesetz, sind es allesamt Hochstapler und Scharlatane. In diesen ist kein einziger Funke des Lichts enthalten, sondern nur abgrundtiefe Dunkelheit.

Bankrotterklärung – KI zum Evangelium befragen

KI-Gehirnabschaltung
KI – Joker für das Papsttum

Eine direkte Steigerung dieser Unbekümmertheit und der lebendig gezeigte Mangel an Liebe zu Wahrheit ist die Befragung der gehypten Technologie der Künstlichen Intelligenz. Wie unselbstständig und fehl konditioniert muss man eigentlich sein, um seinen eigenen (Rest-) Verstand auf die Müllhalde zu werfen, indem man sich auf die Antworten von KI verlässt und diese auch noch mit stolzer Brust als einen Beleg für die eigenen, wildesten Thesen zu präsentiert?

Das, was ein Nutzer in den sozialen Medien verwendete, um so eine vermeintliche Überflüssigkeit des Sabbats zu belegen, ist allerdings sehr aufschlussreich, was KI selbst betrifft. In vielen Bereich bietet KI durchaus eine wertvolle Hilfe, aber in diesem Fall, wie es die KI-Antwort selbst zeigt, könnte man zur Ansicht kommen, “Klein-KI” wurde einst römisch-katholisch getauft, oder ist als ein Gläubiger an Futurismus und Dispensationalismus zum Opfer der Jesuiten geworden (Info). In beiden Fällen führten die Wege nichtsdestotrotz jeweils nach Rom.

Antwort der von “Tante Google” genutzten KI

Keine eigene Herausarbeitung der Aussagen der Bibel soll überzeugen, sondern das, was KI sagt. Dies wird dann einfach übernommen, weil es wunderbar zum eigenen Narrativ passt. Als “Beleg” im Kommentarbereich eines den Sabbat als verbindliches Gebot erklärenden Beitrag in den sozialen Medien per Drag & Drop abgeladen.

AI-Answer about Sabbath

Als einleitende Erklärung führt KI Folgendes an:

Die ersten Gläubigen trafen sich üblicherweise am Sonntag, dem ersten Tag der Woche, um der Auferstehung Jesu zu gedenken. Dieser Brauch ist im Neuen Testament und in den Schriften der frühen Kirche verankert. Obwohl einige frühe Christen auch am jüdischen Sabbat an Synagogengottesdiensten teilnahmen, war der Sonntag ihr wichtigster Tag für christliche Versammlungen und Gottesdienste.

Was die Antwort tatsächlich aussagt

Tatsächlich trafen sich die Apostel (auch) am ersten Tag der Woche. In Apostelgeschichte 20 sogar beschrieben. Aber was taten sie an diesem Tag? Sie “brachen das Brot” und sie sammelten die Abgaben für die Gemeinden ein. Warum taten sie das am 1ten Tag? Weil Geldangelegenheiten, das Zählen und Buchen an einem Sabbat nicht durchgeführt werden sollten. Zudem begann dieses Treffen unmittelbar nach dem Ende des Sabbats, weil die aufgestellten Kerzen zur Beleuchtung die bereits eingetretene Dunkelheit beschreiben. Also nach unserem Kalender am Samstag spätabends, weil der neue Tag mit dem Untergang der Sonne begann.

Die Bezeichnung “Brot brechen” ist nicht explizit ein Ausdruck für das Abendmahl, sondern ein üblicher Gebrauch, um die Mahlzeit einzuleiten. Apostelgeschichte 2,42 zeigt auf, dass das “Brot brechen” eben eine völlig gewöhnliche Angelegenheit war.

Von welchen “Schriften der frühen Kirche” spricht KI? Das bleibt offen. Handelt es sich um die Schriften der ersten “Kirchenväter” der römisch-katholischen Kirche, so ist ohnehin höchste Vorsicht geboten. Das Heidentum, bzw. das Wirken des “Gesetzlosen” zog in der Gemeinde Rom (und Alexandrien) schon zur Zeit der Apostel ein (2. Thessalonicher 2,5-10).

Ja, es gab auch Gemeinden, die den ersten Tag der Woche als einen Gedenktag für die Auferstehung Jesu Christi beachteten. Aber enthält diese Aussage irgendeinen Hinweis, dass damit von jenen der Sabbat automatisch für obsolet erklärt wurde? Nein, nirgends. An dieser Stelle lehnt sich KI gewaltig weit aus dem Fenster, indem diese “Intelligenz” behauptet, dass der Sonntag der wichtigste Tag der Woche wurde, in Bezug zur Christenheit. Für den früh begonnenen Abfall vom Evangelium in manchen Gemeinden mag dies durchaus der Fall gewesen sein. Schließlich kam aus einer solchen Bewegung auch die Kirche Roms hervor.

KI “begründet” mit Vers-Auszügen

Nach den einleitenden Worten setzt KI mit dem Aufzeigen einzelner Verse und vermeintlich logischen Zusammenhängen fort.

Auferstehungstag

KI-Fratze
KI wird schon bald dominieren

KI führt aus, dass der Sonntag ausgewählt wurde, um die Auferstehung Jesu zu ehren.

Ja, richtig. Am ersten Tag kam Jesus Christus aus dem Tod hervor. Man darf diesen Tag durchaus gedenken und gesondert hervorheben. Die frühe Kirche Roms war “so frei” und hat den ersten Tag der Woche einfach als “Tag des Herrn” deklariert. Dies ohne Autorität der Bibel, denn darin ist der “Tag des Herrn” zwar vielfach erwähnt, aber an keiner Stelle mit dem ersten Tag der Woche in Verbindung gebracht (Info).

Und selbst wenn die gesamte frühe Christenheit den 1ten Tag der Woche als Gedenktag für die Auferstehung Jesu Christi zelebriert hätte, ist irgendwo eine Rechtfertigung dafür enthalten, den Sabbat, das Gebot Gottes, damit gleichzeitig für null und nichtig zu erklären? Die Kirche Roms tat dies, und zwar ganz offiziell und auch heute von ihr vehement verteidigt (Info).

Man kann sich noch weitere spezielle Gründe aussuchen und einfallen lassen, um besondere Ereignisse zu gedenken. Kein Problem. Aber das alles hebt mitnichten den Sabbat auf.

Apostelgeschichte 20,7

KI erklärt: “In diesem Vers wird das frühe christliche Zusammenkommen am ersten Tag der Woche zum Brotbrechen erwähnt, ein Brauch, der mit dem Abendmahl in Verbindung steht.

Die Apostel trafen sich an diesem Tag, brachen das Brot. Wie bereits oben geschildert und mit Apostelgeschichte 2,42 dargelegt, handelt es sich mit “Brot brechen” keinesfalls um das Ritual des Abendmahls (Kommunion), sondern um die Einleitung der Einnahme einer Speise. Dass dieser Brauch mit dem Abendmahl in Verbindung steht, ist eine Idee der Kirche Roms. KI verzichtet aber darauf hinzuweisen, wer diesen Brauch einführte. Die Apostel waren es zumindest nicht. Das klingt in etwa wie die Aussage, “allgemein anerkannt”. Mehrheit bedeutet aber längst nicht auch Wahrheit.

1. Korinther 16,2

KI sagt hierzu: “Diese Passage weist darauf hin, dass die Christen angewiesen wurden, am ersten Tag der Woche Opfergaben beiseite zu legen.

Eine Aufforderung von Paulus an die Gemeinde, am ersten Tag der Woche die Abgaben zu leisten. Das stimmt. KI impliziert aber einfach, dass dies ein Ritual bwz. ein Bestandteil des “geheiligten Tages” sein müsse. Das Gegenteil ist der Fall. Derlei Dinge haben an dem geheiligten Sabbat (Vortag) nichts verloren und sollten deshalb unterlassen werden. Gerade deshalb am nächsten Tag, also am ersten Tag der Woche, ein gewöhnlicher Arbeitstag.

Offenbarung 1,10

KI behauptet: “Johannes‘ Vision auf Patmos ereignete sich am Tag des Herrn, was den Sonntag als Tag der Anbetung weiter festigte.

Hier ist KI falsch und frech zugleich und setzt offenbar auf die Unbekümmertheit und Denkfaulheit der Menschen. Als wäre es selbstverständlich, setzt KI den “Tag des Herren” mit Sonntag gleich. Wo in der gesamten Bibel ist dies definiert? Nirgends! Wie zuvor beschrieben, der “Tag des Herren” ist in der Bibel vielfach erwähnt, aber in keinem einzigen Fall mit dem Sonntag in Zusammenhang gebracht. Hier die Details.

Der von Johannes beschriebene “Tag des Herren” in Offenbarung 1,10 ist eindeutig der Sabbat, also der 7te Tag der Woche. Da kann KI soviel Bits und Bytes speien wie sie möchte, es ändert nichts daran.

Frühe Schriften der Kirche

Götzenkirche
Kirche der Götzen

KI stützt sich auf alte Schriften: “In der Didache, die um das Jahr 100 n. Chr. verfasst wurde, wird auch das Zusammenkommen am Tag des Herrn zum Brotbrechen erwähnt.

Eigentlich peinlich. Die Didache ist eine Schrift unbekannter Herkunft. Man vermutet mehrere Autoren, wahrscheinlich(!) aus dem Raum Syrien. Einst in den Kanon aufgenommen, von Clemens von Alexandrien (ca. 150-215), aber von Eusebius von Caesarea (ca. 260 bis ca. 340) wieder hinausgeworfen. Da in der Didache (Kapitel 7 bis 10) zudem von Eucharistie als ein Sakrament die Sprache ist, kann in diesem bisher noch gar nicht vollständig gefundenem Fund der bereits begonnene Abfall vom Evangelium belegt werden.

KI betont einfach “alte Schrift”, hält damit ein abstraktes Stöckchen hin, und die Lemminge werden einfach darüber springen. Ja, leider funktioniert das heute fast schon garantiert.

Nicht der Sabbat

KI überrascht dennoch: “Die frühen Christen betrachteten den Sonntag nicht als Ersatz für den Sabbat. Sie betrachteten ihn als einen Tag, an dem die neue Schöpfung in Christus gefeiert wurde.

Ja, genau, stimmt. Aber leider ist es meistens der Fall, dass dem nur oberflächlichen und nur die eigene Bestätigung suchenden Leser die Rückkopplung auf die vorangegangenen Erklärungen fehlt, wo dieser dann eigentlich selbst auf die Idee kommen müsste, dass alle diese Erklärungen mitnichten die Abschaffung des Sabbats rechtfertigen. Stünde nicht klar im Vierten Gebot, “sechs Tage sollst Du arbeiten, aber am 7ten Tag sollst du ruhen”, dann könnte man auch überspitzt sagen, “man fülle jeden Wochentag mit einem selbst ausgedachten Gedenktag, feiere diesen, außer dem 7ten Tag. Denn dies ist der Sabbat Gottes!”.

KI erkärt zum “Abschluss” völlig richtig, der Sonntag war KEIN ERSATZ für den Sabbat. Eine Aussage, die wohl bei sehr vielen Lesern in das plötzliche Nirwana der Blindheit verschwindet. Genau das muss auch bei jenem der Fall sein, der die KI bemühte und die Antwort “triumphierend” als vermeintlichen Beleg für sein “Anti-Sabbattum” präsentierte. Schließlich müsse KI richtig liegen und der Gebrauch des eigenen Denkapparates erschiene als Energie- und Zeitverschwendung. Eigentlich peinlich, aber das Dilemma dieser Angelegenheit überwiegt.

Schon auffällig, das KI gemäß dem bewährten Prinzip vorgeht, wie es die Kirche Roms seit Jahrhunderten praktiziert. Ein ganzes Paket an Suggestionen, ohne Belege, die Schaffung von Fakten, welche aber keine sind. Und final doch ein Funken Wahrheit präsentiert, die aber das selbstständige Denken der Botschaftsempfänger voraussetzte. Man habe ja schließlich die Wirklichkeit präsentiert, wenn auch nicht plakativ, aber immerhin kann niemand behaupten, keinerlei Chancen gehabt zu haben, die Wahrheit überhaupt erkennen zu können. Am Ende ist es dann doch die eigene Entscheidung des Individuums, welche Pfade fortgesetzt nachgegangen und welche Autorität anerkannt werden.

“Phase 2” von 3 bereits am Laufen

Stoppuhr
Die letzte, heiße Phase kommt bald

Die Zahl der immer rauer werdenden Töne gegen das Vierte Gebot Gottes steigt zusehends an. Die Argumente der hierbei sich als “Christen” bezeichnenden Verweigerer des Sabbats, gleichen auffälligerweise einer ähnlichen nicht nachvollziehbaren “Logik” des Relativismus, wie man es eigentlich von der “bunten, vielfältigen Regenbogen-Agenda” längst gewohnt ist.

Absolute Werte werden relativiert und mit durch eigene Narrative ersetzt und als Normativ erklärt. Das selbstverliebte Gefühl einer moralischen Überlegenheit verhindert das erforderliche rationale Denken. So kann geistliche Blindheit aussehen. Aus ursprünglichem Unwillen zum Gehorsam wird die absolute Unfähigkeit, überhaupt sehen zu können.

Der Phase des Beginns ist längst überschritten (“Phase 1”). So wie die Dinge liegen, erfolgt bereits eine “argumentative Festigung des Irrtums” was die vermeintliche Abschaffung des Sabbats betrifft (“Phase 2”). Denn wenn das Sonntags-Gesetz mit dem anschließenden oder gar damit verbundenem Verbot des Sabbat-Haltens in Kraft ist (“Phase 3”), muss sich nicht erst darauf eingestellt werden, die Sabbat-Halter als “widerspenstige Querulanten” anzusehen. Die Mehrheit wird “terminlich passend” bereits vorkonditioniert sein.

damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit.
2. Thessalonicher 2,12

Bibelverse aus Schlachter 2000

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KI mit römisch-katholischen Zügen – Begründung “Heiliger Sonntag”
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