Katholischer Bischof verteidigt Notwendigkeit des Priestertums

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Die Priesterschaft der römisch katholischen Kirche steht beim „Synodalen Weg“ auf dem Prüfstand. Ein Angriff auf die Strukturen und sogar das Fundament dieser gefallenen Institution. Die Verteidigung des Priesteramtes durch einen Bischof überrascht daher nicht.

Priesteramt müsse nur „al dente“ werden

Im Zuge des sog. „Synodalen Weges“ wurden die Rufe über die Abschaffung des Priestertums innerhalb der römisch katholischen Kirche laut. Ein Affront gegen so manchen „Amts-Inhabenden“ und „Aufseher“ innerhalb dieser Institution. So meldete sich lt. Internetportal der kath. Kirche zu diesen Aufrufen der Bischof von Augsburg, Bertram Meier, zu Wort. Er sieht (natürlich) keinen Weg vorbei an der Notwendigkeit des Priestertums. Ein „Volk Gottes ohne Amt kann es meines Erachtens nicht geben“, so Meier im Augsburger Dom. Allerdings gebe es Spielraum und Gesprächsbedarf für die Ausgestaltung und Zugangsbedingungen des Priesteramtes.

Spielraum sieht der Bischof im Selbstverständnis der Kirchenangehörigen. Oft sähen sie sich weniger als Zeugen als gut bezahlte und mit Privilegien ausgestattete Kirchenbeamte. Es fehle der Biss. Bischöfe, Priester und Diakone sollten, so der Bischof, Zeugen mit Biss sein, so wie es auch bei der italienischen Pasta geschätzt werde, also „al dente“.

Bischof beruft sich auf Apostolizität

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Bischof oder Weihnachtsmann? Beide tragen die Haube des heidnischen Dagon-Priesters

Hinter dem Amt des Priesters müsse eine entscheidende Frage beantwortet werden. „Wie bildet sich das, was sich mit Christus endgültig als ‚Zeitenwende‘ in die Geschichte eingeprägt hat und mit ihm eine neue Schöpfung geworden ist, in der Kirche ab?“. Für den Bischof stehen die zwölf Apostel für die „offizielle amtliche Zeugenschaft“. Das neue Volk Gottes werde im Kern von der „Person Jesu und die Gruppe der Zwölf“ gebildet. Es handelte sich damit um die Kirche. Deshalb seien die Zwölf eine Schöpfung Gottes und die grundlegende Gestalt der apostolischen Kirche. „Die Zeugenschaft der Zwölf findet in der sakramentalen Ämterstruktur der Kirche ihre Fortsetzung“, so der Bischof.

Rom wird sich niemals ändern

Ein Bischof der auf Anmaßung, Überhebung und Blasphemie gegründeten Kirche kann natürlich nicht anders argumentieren. Gründeten seine Schlussfolgerungen auf dem Evangelium, würde er damit sein eigenes Amt nicht nur hinterfragen, sondern direkt delegitimieren. Alleine die Behauptung, die Abfolge des Bischofs von Rom (Papst) basiere auf den Apostel Petrus, ist eine Fälschung. So wie auch der „Fels“ hierfür fehlinterpretiert wurde, ist die künstlich geschaffene Hierarchie innerhalb der Gemeinde Gottes reine Willkür. Mit dem „Felsen“ (griech. „petra“) handelte es sich lediglich um einen „Stein“ bzw. einen „Felsbrocken“ (griech. „petros“). Ein Stein ist ein Teil des Felsens. Petrus war dieser Stein und damit ein Teil des Steinfundamentes. Petrus als den ersten Papst zu bezeichnen wirkt dagegen schon wieder „puerile“.

„Jesu Tod war zur Einführung Priestertum“

Hinzu kommt die röm. kath. Lehre, dass der Tod Jesu nicht für die Aufnahme und Vergebung der Sünden notwendig gewesen sei. Dazu hätte bereits ein „Tröpfchen Blut“ gereicht. Vielmehr starb Jesus gemäß röm. kath. Kirche für die Einführung des Priesteramtes. Dieser Irrsinn stammt von Alphonsus Liguori. Er wurde von Rom als „heilig“ gesprochen und auch als „Kirchenlehrer“ erhoben.

„Jesus ist gestorben, um das Priestertum einzuführen. Es war nicht notwendig, dass der Erlöser starb, um die Welt zu retten, ein Tropfen seines Blutes, eine einzige Träne oder ein Gebet genügten, um das Heil für alle zu erwirken, denn ein solches Gebet, das von unendlichem Wert ist, sollte ausreichen, um nicht nur eine, sondern tausend Welten zu retten. Aber um das Priestertum einzuführen, war der Tod Jesu Christi notwendig.“

Aus der gleichen Feder entspringt die Behauptung, Gott sei verpflichtet (!) die Entscheidungen des Priesters Folge zu leisten. Weitere Infos über die unsäglichen Blasphemien der röm. kath. Kirche gibt es hier.

Wiederholte Opferung Jesu

Schwarzes Loch
Die Lehren der röm. kath. Kirche führen ins Nichts

Der Priester (ausschließlich vom Stamm Levi) im Alten Testament hatte lediglich eine Aufgabe. Den Dienst rund um die Opferungen in der Stiftshütte bzw. im Tempel. So erscheint es nur logisch, dass der Priester in der röm. kath. Kirche notwendig ist, um die unsägliche Eucharistie durchzuführen. Der Altar ist nichts anderes als eine Opferstätte. Mit der Eucharistie wird Jesus Christus wiederholt und abermals geopfert. Dies alles mit der Behauptung, Jesus Christus sei leibhaftig anwesend, die Oblate verwandelte sich in Sein Fleisch (Transsubstantiation) und die „Heiligen“ stünden drumherum. Der ganze „Zauber“ funktioniere nur, wenn Körperteile Verstorbener (Reliquien) im oder am Altar angebracht sind. Das ist purer Spiritismus, Okkultismus und die Verhöhnung Jesu Christi für Sein einmaliges und endgültiges Opfer.

Die römisch katholische, auf der Schlange gegründete Kirche wird sich und ihre Dogmen niemals ändern, sondern bis zum „bitteren Ende“ durchziehen. Die Verteidigung des Priesteramtes seitens eines Bischofs überrascht angesichts der „Natur“ der kath. Kirche überhaupt nicht. Wieder einmal erstaunlich ist jedoch die Erfüllung der in Offenbarung 13 angekündigten großen Anhängerschaft, die dem „Tier verwundert hinterher sehen“ wird.

„Und die ganze Erde sah verwundert dem Tier nach. Und sie beteten den Drachen [Satan] an, der dem Tier Vollmacht gegeben hatte, und sie beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich? Wer vermag mit ihm zu kämpfen?“

Bibelverse aus Schlachter 2000

Katholischer Bischof verteidigt Notwendigkeit des Priestertums
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