Ein kleiner Auszug kirchlicher Geschichte der römisch-katholischen Glaubens-Institution. Markante Eckpunkte, die heute teilweise geleugnet und als “Verschwörungserzählung” abgetan werden, sind, Verbot des Bibel-Besitzes, Anweisung zur lebendigen Verbrennung, gezielte Ausrottung, Verbot von Kaufen und Verkaufen, sowie die “päpstliche Gottheit auf Erden”
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Heute wird viel geleugnet
Irgendwie wird die Historie der römisch-katholischen Kirche notorisch ausgeblendet, ignoriert, einfach vergessen. So, als wäre nie etwas gewesen. Eine kleine Entschuldigung hier, ein kurzes “Sorry” dort, aber was die Aufarbeitung der grausamsten, blutigsten Organisation der Menschheitsgeschichte betrifft, totale Fehlanzeige. Im Gegenteil. Man sitzt mit der “Mutter aller Kirchen” in aller Scheinheiligkeit zusammen und zelebriert Ökumene, kurz davor den Papst als Primat aller Kirchen zu aktzeptieren.
Folgend ein (weiterer) winziger “Splitter-Auszug” aus der Geschichte der Kirche Roms, welcher zwar “nur” diverse Eckpfeiler darstellt, aber über die Menschheit Tod und Verderben einbrachte. Die Schätzungen der gesamten Anzahl der Opfer der römischen Kirche variieren immerhin zwischen 50 und gut 100 Millionen Menschen.
Verbot Bibel-Besitz
Konzil in Toulouse, 1229 n.Chr, Papst Gregor IX
“Sacrosancta Concilia ad Regiam editonem”, Band XI, Seite 490:
“Prohibemus etiam, ne libros veteris testamenti aut novi, laici permittantur habere: nisi forte psalterium, vel breviarium pro Divinis officiis, aut horas beatae Mariae, alequis ex devotione habere velit. Sed nopraemissos libros habecant in vulgaritranslatos, arctissime inhibemus.“
“Wir verbieten auch, dass Laien Bücher des Alten oder Neuen Testaments besitzen dürfen, es sei denn, sie wünschen sich etwa einen Psalter, ein Brevier für die Stundengebete oder die Stunden der Heiligen Maria für ihre eigene Andacht. Wir verbieten ihnen jedoch strengstens, die bereits versandten Bücher in die Landessprache übersetzen zu lassen.“
Lebendige Verbrennung
Epistel 1243 n.Chr, Papst Innozenz IV
“Sacrosancta Concilia ad Regiam editonem”, Band XI, Seite 621:
“Ac inqufitione notatos, etsi levis superstitionis argumento tangantur, a viris ecclesisticis, & praelatis examiniari iubemus. Per quos si inuenti fuerint a fide catholica faltem in articulo deviare, ac per ipsos pastorali more commoniti, tenebrosi diaboli relictis insidiis, noluerint agnoscere Deum Lucis, fed in erroris concepta instantia perseverent: prasentis nostrae legis edicto damnatos mortem pati Pacarenos aliosque haereticos, quocumque nomine censeantur, decernimus, quam affectant: u vivi in conpectu hominum combrantur, flammarum commilli iudicio. Nec dolemus, quod in hoc ipsorum satisfacimus voluntati, ex quo poenam folummodo, nec fructum alium consequuntur erroris.“
“Und wir ordnen an, dass diejenigen, die von der Inquisition aufgefallen sind, selbst wenn sie nur durch den Verdacht eines leichten Aberglaubens berührt werden, von kirchlichen Männern und Prälaten verhört werden. Wenn sich herausstellt, dass sie in irgendeinem Punkt vom katholischen Glauben abweichen und wenn sie, nachdem sie von ihnen in pastoraler Weise ermahnt wurden, den Fallen der dunklen Teufel entgehen und sich weigern, den Gott des Lichts anzuerkennen, sondern in dem irrtümlich gedachten Zustand verharren, so verfügen wir durch das Edikt unseres gegenwärtigen Gesetzes, dass die Pacarener und andere Ketzer, unter welchem Namen sie auch betrachtet werden mögen, zum Tode verurteilt werden, den sie wünschen, oder dass sie vor den Augen der Menschen lebendig verbrannt werden, durch das Urteil tausender Flammen. Und wir bedauern nicht, dass wir damit ihrem Willen nachkommen, für den sie nur die Strafe der Torheit und keine andere Frucht des Irrtums erhalten.“
Umfangreiche Ausrottung
“Ad Exirpanda” 15. Mai 1252, Papst Innozenz IV, Regel 25 (Quelle):
“Teneatur praeterea Potestas, seu Rector omnes haereticos,quos captos habuerit, cogere citra membri diminutionem, et mortis periculum, tamquam vere latrones, et homicidas animarum, et fures sacramentorum Dei, et Fidei Christianae, errores suos expresse fateri, et accusare alios haereticos, quos sciunt, et bona eorum, et credentes, et receptatores, et defensores eorum, sicut coguntur fures, et latrones rerum temporalium, accusare suos complices, et fateri maleficia, quae fecerunt“
“Darüber hinaus ist die Autorität oder der Rektor verpflichtet, alle von ihm gefangenen Ketzer ohne Verlust eines Gliedmaßes und ohne Lebensgefahr zu zwingen, als wären sie wirklich Diebe, Seelenmörder und Diebe der Sakramente Gottes und des christlichen Glaubens, ihre Irrtümer ausdrücklich zu bekennen und andere ihm bekannte Ketzer sowie deren Güter und Gläubige sowie deren Empfänger und Verteidiger anzuklagen, genauso wie Diebe und Räuber zeitlicher Dinge gezwungen sind, ihre Komplizen anzuklagen und die bösen Taten zu bekennen, die sie begangen haben.“
Verbot Kauf & Verkauf
Konzil zu Turin, 1163 n.Chr, Papst Alexander III
“Sacrosancta Concilia ad Regiam editonem”, Band X, Seite 1419:
“Unde contra eos, episcopos & omnes Domini “sacerdotes in illis partibus commorantes vigilare praecipimus, & sub interminatione anathematis prohibere, utubi cogniti fuerint illius haeresis sectatores, ne receptaculum quisquam cis in terra sua prebere, aut praesidium impertire prasumat. Sed nec in vendtione aut emptione aliqua cum eis omnino” commercium habeatur: ut solatio saltem humanitatis amisso, ab errore viae sue resipiscere compellantur. Quisquis autem contra haec vnire tentavetit, tamquam particeps iniquitatis eorum, anathemate feriatur.“
“Deshalb befehlen wir den Bischöfen und allen Priestern des Herrn, die in jenen Gegenden leben, wachsam gegenüber ihnen zu sein und bei Strafe des Banns zu verbieten, wo immer Anhänger dieser Häresie bekannt sind, dass niemand es wagen möge, ihnen in ihrem eigenen Land Schutz oder Obdach zu gewähren. Es soll jedoch keinerlei Handel mit ihnen durch Verkauf oder Kauf stattfinden, damit sie, nachdem sie zumindest den Trost der Menschlichkeit verloren haben, gezwungen werden, ihren Irrweg zu bereuen. Wer aber versucht, sich diesen Dingen entgegenzustellen, indem er an ihrer Sünde teilhat, der sei mit dem Bann belegt.“
Verteufelung Lutheraner
Brief von Papst Hadrian VI, 1522
“Sacrosancta Concilia ad Regiam editonem”, Band XIV, Seite 405:
“Illumne essc antichristi apostolum, cuiquam obscurum esse poterit: qui non modo facerdotes Dei, sed & principem sacerdotum Petri successorem, Iesu Christi in terris vicariuj, tam nefandis infamibusque nomimbus, tam inauditis contemelris, convitus, ac blasphemnis, nusquam non lacerrat, discerpit & insectatur, tit ea commemorare pudica resugiat lungua, & audire horreant aures castae: Qui apostolicam cathedram in qua praesedit caput apostolorum Petrus, cui praesuerunt tot sancti pontifices, quam ecclesiam principalem, unde sit exorta unitas sacerdotalis, sanctus ille & gloriosus martyr Cyprianus, non dubitat asserere, impio ac pestilenti ore cathedram pestilentiae, antichristianam, diabolicam, & si quae potuit excogitare nefandiora, toties appellare non cessat:“
“Dass er der Apostel des Antichristen ist, kann irgendjemandem unklar sein: Wer nicht nur die Priester Gottes, sondern auch den Nachfolger des Petrus, den Fürsten der Priester, den Stellvertreter Jesu Christi auf Erden mit solch bösen und schändlichen Namen, mit solch unerhörten Beleidigungen, Hass und Gotteslästerungen bewirbt, nirgends zerreißt, zerreißt und greift ihn nicht an, sodass bescheidene Zungen bei der Erwähnung davon ersticken und keusche Ohren beim Hören schaudern: Wer nicht zögert zu behaupten, dass der apostolische Stuhl, auf dem Petrus, das Oberhaupt der Apostel, saß, dem so viele heilige Päpste vorstanden, die Hauptkirche ist, aus der die priesterliche Einheit hervorging, dieser heilige und glorreiche Märtyrer Cyprian hört nicht auf, ihn mit gottlosem und pestilentem Mund so oft einen Stuhl der Pest zu nennen, antichristlich, teuflisch, und wenn ihm etwas Schändlicheres einfällt:“
Papst – Ein weiterer Gott auf Erden
Laterankonzil 1512, Papst Julius II
“Sacrosancta Concilia ad Regiam editonem”, Band XIV, Seite 109:
“Cura, ut ovile unum fiat, quod modo est in partes divisum. Cura denique, ut alutem quam dedisti nobis, & c vitam & spiritum non amittamus, Tuenim pastor, tu medicus, tu gubernator, tu cultor tu denique alter Deus ini terris. Adverte igitur, clementissime pater, si sponsam tibi deditllimam amas, si justitiam, pietatem, modestiam, aliafque virtutes amplecteris.“
“Sorge dafür, dass die Herde, die jetzt in Teile geteilt ist, eins wird. Sorge schließlich dafür, dass wir die Nahrung, die du uns gegeben hast, und Leben und Geist nicht verlieren. Denn du bist der Hirte, du bist der Arzt, du bist der Herrscher, du bist der Landwirt, du bist schließlich ein zweiter Gott auf Erden. Gib also acht, barmherziger Vater, wenn du deine ergebenste Braut liebst, wenn du Gerechtigkeit, Frömmigkeit, Bescheidenheit und andere Tugenden annimmst.“
Papst – König der Könige – Monarch ganzer Welt
Laterankonzil 1512, Papst Julius II
“Sacrosancta Concilia ad Regiam editonem”, Band XIV, Seite 172:
“longo saltem temporis intervallo longeavus perficeres, perfectam pacares, & Christiano domate instirneres: ac cen leo rex quadrupedum, tu alter Leo, hominum non alter rex tantum, sed regum rex, & orbis terrarum monarcha effectus, alias oves quas habes, quae non fsunt de hoc ovili, ad tunmovile reduceres, alliceres, revocates.“
“Zumindest hätten Sie es nach einer langen Zeitspanne perfektioniert, vollkommenen Frieden geschlossen und christliche Zahmheit eingeflößt: und da der Löwe der König der Vierbeiner ist, sind Sie ein anderer Löwe, nicht nur ein anderer König der Menschen, sondern König der Könige und Monarch der ganzen Welt. Sie hätten die anderen Schafe, die Sie haben und die nicht aus dieser Herde stammen, zurückgebracht, angezogen und in die Herde zurückgerufen.“
Die Bibel über diesen römischen Verderber auf der Erde:
der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt.
2. Thessalonicher 2,4
Bibelverse aus Schlachter 2000













