Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Kath. Kirche geschockt über Ehrung einer „queeren“ Nonnen-Truppe

Kath. Kirche geschockt über Ehrung einer „queeren“ Nonnen-Truppe

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In den USA spitzt sich eine Konfrontation zwischen den Konservativen und den „Woken“ zu. Eine als Nonnen verkleidete „Queer-Truppe“ soll in dem Stadion geehrt werden, in dem die katholische Kirche eines ihrer (seltsamen) Rituale durchführen möchte.

Katholische Kirche ist vollkommen schockiert

Die katholische Kirche in den USA zeigt sich empört, schockiert, entrüstet und entsetzt über die geplante Ehrung der zur Mikro-Minderheitenszene der „Queeren“ angehörige Aktivistengruppe „Sisters of Perpetual Indulgence“ („Schwestern des ewigen Genusses“). Diese Kirche zelebriert demnächst anlässlich des „Hochfestes des Heiligsten Herzens Jesu“ im Stadion des Baseballteams Los Angeles Dodgers eine Herz-Jesu-Litanei. Geplant ist auch das katholische Ritual „Akt der Wiedergutmachung“. Ausgerechnet das Baseballteam dieses Stadions beschloss diese farbenfrohe und angemalte Aktivistengruppe aus als Nonnen verkleidete „biologische Männer“ zu ehren.

Kirche spricht von Blasphemie

Blitzflimmern

Bei der Kirche sind alle Sicherungen kurz vorm Durchbrennen

Die Kirche ist außer sich. Diese Gruppe könne an „Anzüglichkeit und Vulgarität, mit der sie unseren Herrn, seine Mutter und geweihte Frauen verhöhnen“ nicht hoch genug eingeschätzt werden, so die Bischofskonferenz der USA (USCCB), so das katholische Internetportal. Dieses Vorhaben sei nicht nur für alle Christen beleidigend, sondern sei auch „Blasphemie“, so die USCCB.

Anlass für die Ehrung der „Sisters of Perpetual Indulgence“ am kommenden Freitag sei eine „Pride Night“ im Dodger Stadion.

Diese „bunte Aktions-Truppe“ ist bereit im Jahr 1979 in San Francisco gegründet worden und sind inzwischen weltweit vertrete. Zu deren aufgegriffenen Themen zur „satirischen Aufbereitung“ gehören insbesondere Symbole katholischer Ordensfrauen. Selbst bezeichnen sich die Mitglieder als „queere Nonnen“.

Das Thema wird zum Politikum

Pride-Movement

Pride-Queer-Woke – Ein Zweckmittel und der Zweck heiligt die Mittel

Während die Bischofskonferenz wohl noch mit Schnappatmung zu kämpfen hat, klinkte sich der ehemalige Vice-Präsident (unter Donald Trump) Mike Pence in diese illustre Runde mit ein. Der Politiker, der sich zur Wahlkampfzeit Trumps selbst als einen „evangelikaler Katholiken“ (was auch immer das sein mag) bezeichnete, sprang umgehend für die Kirche in die Presche. Auf Twitter veröffentlichte der Republikaner: „Als jemand, der in einer katholischen Familie aufgewachsen ist, ist es für mich sehr beleidigend, wenn die Dodgers die Sisters of Perpetual Indulgence – eine hasserfüllte Gruppe, die sich unverfroren über Katholizismus lustig macht – einladen“. Nun sei „bei den Katholiken in ganz Amerika“ eine Entschuldigung fällig.

Etwas Heilsalbe auf die „geschundene Seele“ der US-Bischofskonferenz gab es dennoch. Die USCCB findet es ermutigend, dass derart viele gläubige Katholiken und weitere Menschen „guten Willens“ sich in den letzten Tagen erhoben haben, um die geplante Ehrung durch die Los Angeles Dodgers sowie die Aktivisten-Truppe zu verurteilen.

Das Spiel mit zwei Gegensätzen

Mit diesem „blanken Entsetzen“ des „konservativen Lagers“ über die geplante Aktion der „Woke-Delegation“ handelt es sich nichts Weiteres als ein Zwischenakt der im vor Jahren vorbereiteten und auch seither weiter entwickelten Inszenierung zweier scheinbar unvereinbar getrennter Lager wie „woke“ und „konservativ“. Die Menschen haben sich in dieses Spiel vereinnahmen lassen und stehen sich nun fletschend und zähneknirschend gegenüber (Hegel’sche Dialektik).

Selbst die Kirche wirkt komisch

Charles Chaplin

Das Entsetzen der Kirche entbehrt einer gewissen Komik

Direkt wie eine Comedy-Veranstaltung wirkt die Reaktion und Argumentation der römisch katholischen Kirche. Diese dem Evangelium gegenüber stehende kirchliche Institution gibt sich entsetzt über Beleidigung der von ihr verehrten Maria und „geweihten Frauen“. Ausgerechnet die Bischofskonferenz spricht sogar von Blasphemie. Weder Orden, noch Kloster, geschweige Nonnen sind ein Konzept der Bibel. Dies ist eine exklusive Idee der römisch katholischen Kirche. Ganz, als wenn der Dieb in die Menge brüllt „Haltet den Dieb!“, lenkt die Kirche von ihrer wahren Natur wieder einmal ab.

So ist es die Kirche Roms, welche in ihrer „DNA“ die Blasphemie inne hat. Das was diese Kirche für sich als „Geburtsrecht“ beansprucht, ist nichts weiteres als ihre gewöhnlich maßlose Arroganz. Dies zeigt schon alleine ihr Sprechen im „Namen aller Christen“, wobei sie dieses Kriterium in ihrer Rolle als „Mutter aller Teilkirchen“ nicht mal im Ansatz selbst erfüllen kann. Ehrlich wäre gewesen, nicht von Blasphemie zu sprechen, sondern von „Ketzerei gegen den katholischen Katechismus“.

Alles passt ins Schema

In Sachen „Wokeness“ entspricht Los Angeles so ziemlich dem „Experimentierfeld“ Berlin. Der US-Bundesstaat Kalifornien zählt ohnehin zu den Versuchsfeldern für die geplante Durchsetzung der katholischen Soziallehre. Diese erlaubt nicht nur ganz offiziell den Diebstahl, sondern auch Hausbesetzungen. Letztere sind schließlich auch in Berlin nicht unbekannt. Das Thema „Wohnraumenteignung für soziale Entschädigungen“ läge ebenfalls auf der Linie der katholischen Soziallehre. Dies könnte in Deutschland ab 2024 aktuell werden.

Die Bibel beschreibt die Zustände

Das was sich hier abspielt, kann in groben Umrissen auch in der Bibel als Prophetie gefunden werden. So ist im Buch Daniel 11 die Sprache von einem Nordkönig und von einem Südkönig. Zu dieser Zeit war es das nördliche Babylon und das südliche Ägypten. Ein Typos für die in diesem Kapitel explizit für die Endzeit beschriebenen Abläufe. Man ersetze Nordkönig mit „Papsttum“ (Religiosistät, Konservatismus) und Südkönig mit „Säkularismus“ (z.B. Woke) und schon wird ein Schuh draus. Wie zu beobachten ist, stemmt sich die Religiosität immer mehr gegen das kunterbunte Treiben des Säkularismus. Wie auch der Nordkönig die Oberhand gewinnen wird, so übernimmt die Religiosität einst das Zepter. Allerdings nicht in der Form von Weihrauch-Wedeln, sondern in der Verherrlichung der Schöpfung. Dies alles im Rahmen des Klima- und Naturschutzes innerhalb einer sich wieder „kuschelnden Menschheitsfamilie“.

Genau hier befindet sich aber die Mausefalle, besser Menschenfalle. So wie es für die katholische Kirche, das Papsttum, es schon immer das Ziel war, die Menschen von der Wahrheit fernzuhalten, um sie direkt ins Verderben zu schicken, so wird auch der final gefundene Kompromiss mit dem „Woken“ vom Evangelium meilenweit entfernt sein. Aber alle werden dabei „glücklich sein“. Fatal!

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