Geschichte Israels wiederholt sich auch heute in Gottes Volk

Buch der Prophetien

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Die Geschichte wiederholt sich. Wie wahr! Das alte Volk Israel soll uns ein Vorbild sein. Nicht ihr Verhalten, sondern alle Aspekte dessen, was sich zwischen Gott und Seinem Volk im Laufe der Jahrhunderte entwickelte, und was letztendlich dabei herauskam. Gottes Wirken und Absichten, sowie die unterschiedlichen Resultate aus Gehorsam und Rebellion seitens des Volkes.

Die Aufgabe vollkommen vermasselt

Das Volk Israel des Alten Testamentes war ein hoffnungslos vom Weg des Herrn abgekommenes Volk. Es handelte exakt gegensätzlich zu dem, wozu Gott sie eigentlich berufen hatte. Das Volk Gottes sollte das Licht in dieser Welt sein und dieses Licht auch unter die Heidenvölker bringen. Sprich, den Heidenvölkern das Evangelium verkünden und aufgrund des eigenen, beispielhaften Wohlstandes, dank Gottes einwirkender Hand, die entsprechende Motivation einbringen. Stattdessen schlugen die Ereignisse den vollkommen entgegegengesezten Weg ein. Israel exportierte nicht das Evangelium, sondern importierte das Heidentum der umliegenden Völker. Das Volk Gottes verfiel heillos in den Götzendienst.

Buch Hesekiel – Sehr empfehlenswert

Book Ezekiel
Hesekiel – Prophet Gottes

Das Buch des Hesekiel, ein Prophet, der in Juda genau zu der Zeit wirkte, als das Volk (wieder) einen geistlichen Tiefpunkt erreichte, bedient sich teils sehr drastischer Bilder. Hesekiel gehörte zu der Gruppe Jerusalems, die vom König Babylons, Nebukadnezar, im Jahr 597 v.Chr. bei der zweiten Wegführung, zusammen mit König Jojachin nach Babel verschleppt wurde. Während Hesekiel im Exil im umliegenden Land Gottes Worte und Warnungen verkündete, war sein Zeitgenosse Daniel, der schon 8 Jahre zuvor bei der ersten Wegführung nach Babylon gebracht wurde, direkt im Königspalast Nebukadnezars tätig.

Schon die Zerstörung Jerusalems, samt dem Salomon-Tempel, und das darauf erfolgte 70-jährige Exil in Babylon, waren schließlich eine Maßnahme Gottes aufgrund der anhaltenden, widerspenstigen Verweigerung Seines Volkes, endlich wieder auf die richtigen Wege zurückzukehren. Doch sie wollten nicht, wie es schon der Prophet Jeremia feststellen musste (Jeremia 6,16). So kam es eben, wie es nach Gottes Ankündigung kommen musste.

Wer nicht hören will, muss fühlen

Ganz nach dem Prinzip, wer seine Finger trotz vielfacher Ermahnung vom Unrat nicht lassen kann, denn werde ich bis zum Hals in einen solchen Berg aus Müll stecken. Genau darin ist das verschleppte Volk Judas gelandet. Mit Babylon im Zentrum der Götzenanbeterei schlechthin. Die historische “Schleuder des Paganismus” in der Antike. Die ägyptischen Mythologien, der hellenistische Aberglaube und sogar die fernöstlichen Religionen weisen allesamt den gleichen, aus Babylon stammenden Kern auf. So blieb es nicht aus, dass derlei Philosophien auch in Rom eine Heimat fanden, woraus schließlich die ersten Vertreter ab dem 2ten Jahrhundert nach Christi die römisch-katholische Kirche formten (Info).

Hesekiel 6 gibt die Vorlage

Heiden-Tempel
Tempel gemäß Heiden

Hesekiel 6 ist ein derartiges Beispiel, in dem Gott für Israel in seinem verwesten Zustand nicht gerade Erbauliches zu verkünden hat. Der praktizierte Götzendienst in Israel wird zudem anschaulich dargestellt. Es ist von “Altären und Sonnensäulen” die Rede, welche zerstört werden. Und, die Erschlagenen werden vor den Götzen versinken. Die Gebeine der Toten sollen rings um die von ihnen errichteten Altäre verstreut werden. Es folgen das Hinrichten durch das Schwert, durch die Pest, das Siechen und Sterben im Hunger. Schließlich auch die Verödung des Landes in eine Wüste.

Auch kündigt Gott an, dass das eigentlich angestrebte Ziel, den Nachbarvölkern ein leuchtendes Beispiel zu sein, ins Gegenteil verdreht sein wird. Die Heiden selbst werden es sein, die untereinander vor den Gräuel Israels warnen werden. Sie sollen Abscheu empfinden wegen der Bosheit der Menschen Israels. Das alles liest sich wie ein abschließendes, unumkehrbares Schicksal. Das Ergebnis nicht nur der bockigen Verweigerung, sondern die offen gegen Gott geführte Rebellion.

Kapitel 8 offenbart geheimes Treiben

Hesekiel erhielt gemäß Kapitel 8 von Gott noch einen detaillierten Einblick auf das unsägliche, geheime Treiben in Jerusalem. Gott führte Seinen Propheten in der Vision zum Eingang des Vorhofes des Tempels. Sie standen vor einer Wand und Hesekiel sollte ein Loch hineinschlagen. So hatte der Prophet Zugang und er erblickte eine Tür. Hesekiel sollte die Tür öffnen und in den Raum hineinblicken. Er sah dort die Wände mit allerlei Bildnissen von gräulichen Tieren und Götzen bemalt. Davor standen 70 Männer von den Ältesten des Hauses Israels. Sie alle hielten eine Räucherpfanne mit Weihrauch in ihren Händen.

Sie gingen weiter und Hesekiel erblickte am Tor eine Gruppe sitzender Frauen. Sie beweinten den Tammuz, eine heidnische Gottheit Babylons. Der Sage nach die Reinkarnation Nimrods durch seine damalige Gemahlin Semiramis. Der Ur-Typ vieler anderer Religionen, denn diese Konstellation ist mit Osiris, Isis und Horus in der ägyptischen, und mit Uranus, Gaia und Okeanos in der hellenistischen Mythologie wiederzufinden. Ein auch heute noch sehr bekanntes Symbol von der “Trauer um Tammuz” ist das Asche-Kreuz auf der Stirn. Von der Kirche Roms lediglich “christianisiert” und mit der Bezeichnung “Aschermittwoch” versehen (mehr Infos).

Die Quittung in Kapitel 9

Engel mit Schwert
Bereit zur Vollstreckung

In Hesekiel, Kapitel 9, erfolgte schließlich die Umsetzung. Das Schwert Gottes sollte über Jerusalem kommen, geführt von ausgewählten Engel. Sie begannen bei den Ältesten, die vor dem Tempel waren. Und schließlich fielen Reiche wie Arme, Junge wie Alte. Es sollte auch die treffen, die ihre Götzendienerei im Verborgenen abhielten, denn sie wussten dann ganz genau, was sie taten. Alle Menschen? Nein, nicht alle, denn bevor Gott Sein Schwert zog, befahl Er einem Engel:
Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem und mache ein Zeichen auf die Stirn der Leute, die seufzen und jammern über all die Greuel, die in ihrer Mitte verübt werden!” (Hesekiel 9,4).

Diese, mit dem Zeichen Gottes auf ihrer Stirn, sollen verschont bleiben. Damit dürfte in Etwa das gleiche Verhältnis bestanden haben, wie schon Jahrhunderte zuvor im Volk des nördlichen Israels, in der Zeit, als der Prophet Elia wirkte. Zu dieser Zeit waren es nur 7.000 Menschen im gesamten Volk, die ihre Knie vor Baal (weiterer Götzen-Gott) nicht gebeugt hatten. Das Nord-Israel mit der Hauptstadt Samaria ereilte das gleiche Schicksal. Es waren die Assyrer, die im Jahr 721 v.Chr. Samaria plätteten und das Volk in alle Winde zerstreute, was nicht versklavt worden ist.

Steter Tropfen höhlt den Stein

Ein derartiger Abfall vom Glauben kommt nicht von heute auf morgen. Das ist ein beständiger Prozess. Geschieht aber dann, wenn man nicht fest im Wort Gottes bleibt und äußerst wachsam bleibt. Denn die Angriffe der Schlange sind omnipräsent, ohne Pause, Ruhe- und Ferienzeit. Gefährlich ist es, vom Gott vorgesehen Weg abzukommen. Selbst wenn Gottes Entscheidungen oder bereitete Wege für den Menschen unverständlich sind, sollte man dennoch vertrauen und beharrlich darauf wandeln. Die Versuchung liegt jedoch nahe, auch in “bester Absicht”, einen anderen Weg einzugehen, der kurz- oder sogar mittelfristig der richtige zu sein scheint, aber dann doch plötzlich in der Sackgasse oder gar in der Katastrophe mündet.

Beispiel König Salomon

König Salomon, nicht als ganzes Volk in erster Linie, aber immerhin Repräsentant des noch ungeteilten Israels, gibt hierzu ein gutes Beispiel. Er fand Gnade unter Gottes Augen. Salomon war Gott treu, demütig und hielt auch alle Seine Gebote und Satzungen. Der König schuf einen gigantischen Reichtum, seine Weisheit war schon zu seiner Lebzeit legendär. Er wusste auch um die Ur-eigenste Aufgabe seines Volkes, das Evangelium unter die Heidenvölker zu bringen.

Salomon blind
Sinne & Blick vernebelt

“Liebe macht blind”, so ein Sprichwort. Salomon entschied sich, eine Frau aus Ägypten zu heiraten. Eine durch und durch den Götzendienst verfallene Heidin. Exakt das, was Gott für Sein Volk exakt nicht wollte. Aber Salomon meinte eigenwillig, dass man damit schließlich den Glauben in engerer Verbundenheit besser verbreiten könne. Diesen Gedanken behielt der König bei, bis er schließlich 700 Frauen und 300 Nebenfrauen (!) zusammenbrachte. Die meisten von ihnen aus irgendwelchen umliegenden Heidenvölkern. Da es am Geld nicht liegen sollte, erfüllte Salomon auch jegliche Wünsche, damit seine Frauen ihren bisherigen religiösen Dienst fortführen konnten. Der König ließ sogar Altäre und Tempel, Statuen und Figuren der Götzen-Gotter errichten. Das nicht zu knapp.

Das ging gründlich schief. Gottes Missfallen hatte sich Salomon ohnehin längst zugezogen, aber dem Volk gegenüber ging das ganze Treiben schließlich nicht spur- und folgenlos vorüber. Mit dem massenhaften Einführen des Heidentums nach Israel begann auch der Abfall des Volkes Gottes. Angezettelt vom eigenen König, welcher zudem einst von Gott über das “Normalmaß” hinaus gesegnet wurde. Der anfängliche scheinbare Erfolg, das Evangelium via den angeheirateten Frauen besser verbreiten zu können, wandelte sich in eine Katastrophe.

Die Variante der Gegenwart

Das Evangelium wäre nicht das Evangelium, wenn sich derlei Begebenheiten nicht auch in der Zukunft wiederholen würde. Die Zukunft von damals ist inzwischen zu unserer Gegenwart geworden. Salomon selbst drückte es sehr weise aus:
Was [einst] gewesen ist, das wird [wieder] sein, und was [einst] geschehen ist, das wird [wieder] geschehen. Und es gibt nichts Neues unter der Sonne.” (Prediger 1,9)

So hat auch Gott nach wie vor Sein Volk, dessen Etappen, Wirken und Schicksale seit Christi irdischem Wirken bis in unsere Gegenwart in den 7 Sendbriefen an die Gemeinden (Offenbarung 2 und 3 – Info) beschrieben steht. Demnach ist die “Stufe Laodizea” schon längst erreicht. Das letzte Volk, danach kommt nichts mehr. Die über das Volk und auch die Heiden geführten Schläge Gottes im Alten Testament stehen als Typus für das in Aussicht stehende Endgericht über diesen Planeten.

Wenn der Kopf leer durchdreht

Beziehung Babylon
Beziehung mit Babylon

Könnte es ein solch schleichendes, sogar mit “guten Absichten” geführtes Abdriften vom wahren Glauben des Volkes auch heute geben? Wenn ja, wie sähe dieser konkret aus? Gäbe es weitere Details, die in Übereinstimmung mit den historischen Gegebenheiten stünden? Ja, beides ist konkret der Fall. Das beständige Abfallen vom wahren Evangelium, das direkte Verdrängen des Wortes Gottes und auch an welcher Stelle dies innerhalb der Gemeinde der Fall ist, stimmt mit dem an Hesekiel gezeigten historischen Vorbild überein.

Der “Fisch fängt vom Kopf das Stinken an”, so ein weiteres, allgemein zutreffendes Sprichwort. So auch im Fall des Volkes Israels bzw. Judas. War es eben der Monarch Salomon oder die “Führung”, bestehend aus den Ältesten. Hesekiel sah wie viele Älteste in der geheimen Kammer des Tempels, in denen diese mit Weihrauch die Götzen-Götter huldigten? Es waren 70 an der Zahl. Das heißt, alle Alteste, ausnahmslos!. Denn 70 waren von Gott bestimmt, 4. Moses 11,16:
Da sprach der Herr zu Mose: Versammle mir 70 Männer aus den Ältesten Israels, von denen du weißt, daß sie die Ältesten des Volkes und seine Vorsteher sind, und führe sie vor die Stiftshütte, daß sie dort bei dir stehen.

Eine Veranschaulichung

Facts Book
“Nur” Fakten

Angesichts der inzwischen seit rund zwei Jahren anhaltenden, teils heiß gelaufenen Reibungspunkten innerhalb der Gemeinde gegenüber den regionalen Leitungen, wurden schon so einige Pastoren mundtot gemacht. Sie wagten es, für die Ur-eigenste Aufgabe der STA einzustehen und unverändert gemäß Evangelium zu handeln und zu predigen. Besonders in den USA ein brisantes Thema. Einer von den aufrecht gebliebenen Pastoren ist Tim Rumsey. Dieser griff das Thema kürzlich in einer Predigt auf und stellte einige sehr interessante Fakten zur Kenntnisnahme und Diskussion (Youtube-Quelle).

Pastor Rumsey stellte hier eine chronologische Entwicklung der Führung der STA im Rahmen der Generalkonferenz auf. Demnach gab es aus dieser Etage ein Bestreben, von der UN die offizielle Anerkennung einer NGO zu erhalten. Das erfordert nicht nur einen entsprechenden Antrag, sondern auch vorweg die Akzeptanz der von der UN formulierten Regeln. Darunter sind z.B.:

2. Die Ziele und Zwecke der Organisation müssen mit dem Geist, den Zielen und den Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen übereinstimmen.
3. Die Organisation verpflichtet sich, die Arbeit der Vereinten Nationen zu unterstützen und die Kenntnis ihrer Grundsätze und Aktivitäten im Einklang mit ihren eigenen Zielen und Zwecken sowie der Art und dem Umfang ihrer Zuständigkeit und ihrer Aktivitäten zu fördern.

(ECOSOC Resolution 1296 (23. Mai, 1968)

Gut gemeinte Absichten

Dies alles mit der nun einfach mal als wahr angenommenen Stellungnahme, auf diese Weise das Wort Gottes über ein mit der UN verbundenes Netzwerk noch besser und effektiver unter den Menschen verbreiten zu können. Dies setzte allerdings voraus, und so viel Nüchternheit braucht es dann doch, müssen die Machenschaften und die unverminderten Bestrebungen des “Tieres aus dem Meer“, dessen Todeswunde am ausheilen ist, irgendwie aus dem Sinn verloren gegangen sein.

Eben so, wie König Salomon damit begann, mit “fremden Frauen” anzubandeln, um somit einen besseren Zugang zu den Heidenvölkern zu erhalten.

UN verlangt Selbstdarstellung einer NGO

Uno Scharlach
Scharlachrot am Abend

Damit die UN auch weiß, welche Absichten der Aspirant verfolgt, gab die Leitung der STA im Jahr 1985 eine solche Erklärung ab:
Die Mission der Siebenten-Tags-Adventisten besteht darin, alle Menschen zur Nachfolge Jesu Christi aufzurufen, das ewige Evangelium, wie es in den Botschaften der drei Engel (Offenbarung 14,6–12) verkündet wird, zu bezeugen und die Welt auf die baldige Wiederkunft Christi vorzubereiten.

Der Antrag wurde angenommen und seither “wurstelt” die Kirche (Leitung) in den Gefilden der UN mit.

Alle vier Jahre, so fordert die UN, erfolgt eine Prüfung der Anerkennung und die Organisation muss darlegen, welche Absichten sie noch bzw. inzwischen verfolgt.

Erklärung für Periode 1990 – 1993

Die Mission der Kirche besteht darin, allen Menschen das ewige Evangelium, wie es in der Heiligen Schrift beschrieben ist, zu verkünden.

Erklärung für Periode 1994 – 1997

Die Siebenten-Tags-Adventisten-Kirche möchte Menschen zu einer rettenden Beziehung mit Jesus Christus führen und die Lebensqualität nicht nur ihrer Mitglieder, sondern aller Menschen in allen Nationen der Welt verbessern.

Erklärung für Periode 2005 – 2008

Die Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adventisten (GCSA) ist das weltweite Leitungsgremium der Siebenten-Tags-Adventisten, einer christlichen Organisation, die sich für ein besseres Leben – sowohl geistlich als auch körperlich – für Einzelpersonen und Gemeinschaften einsetzt.

… Die Werte und Prinzipien der Adventgemeinde finden Ausdruck in einer Vielzahl von Aktivitäten, die mit den Zielen der Vereinten Nationen übereinstimmen, darunter Gesundheit, Bildung, humanitäre Hilfe, Jugendförderung, Frauenrechte, Kinderentwicklung, Religionsfreiheit und die Förderung der Menschenrechte.

Erklärung für Periode 2009 – 2012

Die Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adventisten bekräftigt, entwickelt und vermittelt aktiv die in den Dokumenten der Vereinten Nationen zur Religionsfreiheit verankerten Grundsätze der Religions- und Gewissensfreiheit. Dazu gehören unter anderem Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, Artikel 18 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte sowie die Erklärung zur Beseitigung jeder Form von Intoleranz und Diskriminierung aufgrund der Religion oder Weltanschauung.

Weitere Stellungnahmen für die darauf gefolgten Jahre seien, so Pastor Rumsey, online nicht verfügbar. Aber das Bisherige genügte eigentlich, um einen klaren Eindruck zu erhalten. Schon in der zweiten Stellungnahme (erste Auffrisch-Erklärung 1990 – 1993) entfiel die “3-Engelsbotschaft”, in der dritten Stellungnahme (1994 – 1997) wurde der Bezug auf das Evangelium herausgenommen, in der vierten Stellungnahme (2005 – 2008) fällt der Bezug nicht mehr allgemein auf die Siebenten-Tags-Gemeinde, sondern auf die Generalkonferenz. Dazu fehlt nun auch “Jesus”, ersetzt durch “ein besseres Leben” und betonte “Werte”.

In der nächsten Erklärung (2009 – 2012) ist schon klar die aktive “Mitarbeit” mit den Vorgaben der UN zu erkennen. Das Bekenntnis zu “Menschenrechten” anstatt Evangelium und auch das Hochhalten der Fahnen, welche von der UN über die Medien zu globalen Kampagnen ausgeweitet wurden. An losgetretene die “Welle der Toleranz-Pflicht” kann sich sicher der eine und andere noch erinnern. Nicht mehr die frohe Botschaft des Evangeliums erscheint erstrebenswert, sondern das Wohlbefinden der Menschen durch Förderung der “bürgerlichen und politischen Rechte”.

Kampagnen seitens der Kirche

Kampagnen der Kirche, welche mit Artikel 18 und 19 der Erklärung der Menschenrechte in Harmonie stehen:

1995 – Toleranz
1995 – Religionsfreiheit (im Einklang mit den Instrumenten der Vereinten Nationen)
1996 – Rauchen und Ethik
1996 – Häusliche Gewalt
1997 – Sexueller Missbrauch von Kindern
1997 – Akademische Freiheit
1998 – 50. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
1999 – Religiöse Minderheiten und Religionsfreiheit
2000 – Wohlergehen und Wert von Kindern
2000 – Religionsfreiheit, Evangelisierung und Missionierung
2008 – Erklärung zur Distanzierung der Kirche vom Oppositionsführer (Krieg im Kongo)
2009 – Engagement für Gesundheit und Heilung
2010 – Meinungsfreiheit und Verleumdung von Religion
2010 – Beendigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Eine daraus gewachsene Frucht

Faule Frucht
Faule Früchte

Ein solcher Wildwuchs bleibt nicht ohne Folgen. Das kann in einem Statement über das Thema “Immunisierung” herausgelesen werden. Als wenn es die STA-Kirche es für notwendig hielte, zu jedem von der UN (und WHO) fokussierten Thema eine Stellungnahme abzugeben. Die Voraussetzungen für die Anerkennung als NGO setzt dies sichtlich voraus:

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten legt großen Wert auf Gesundheit und Wohlbefinden. Dieser Gesundheitsgedanke basiert auf der Bibel, den inspirierten Schriften der Mitbegründerin der Kirche, Ellen G. White, und stützt sich auf wissenschaftliche Fachliteratur.

Daher ermutigen wir zu verantwortungsvollem Impfen und sehen keinen religiösen oder glaubensbedingten Grund, unsere Mitglieder nicht zur Teilnahme an Schutz- und Präventionsprogrammen zu ermutigen. Wir schätzen die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung, wozu auch die Aufrechterhaltung der sogenannten Herdenimmunität gehört. Wir sind nicht das Gewissen der einzelnen Gemeindemitglieder und respektieren deren individuelle Entscheidungen. Diese Entscheidungen trifft jeder selbst. Die Verweigerung von Impfungen ist keine Lehre und sollte auch nicht als solche verstanden werden.

Wohl gemerkt, das war am 15. April 2015 (die Erklärung wurde vom Verwaltungsausschuss der Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adventisten in Silver Spring, Maryland, verabschiedet – Quelle)

Von wegen!

Doch! Es ist eine Frage des Gewissens und damit ein Bestandteil der wahrhaftigen Freiheit der Religion. Die Religionsfreiheit, welche die UN (und das Papsttum) definiert, hat lediglich einen freien Spielraum innerhalb eines abgesteckten Rahmens. “Kein religiöser oder glaubensbedingter Grund” ist eine solche Verweigerung der freien Entscheidung, was den “Tempel des Heiligen Geistes” betrifft (1. Korinther 6,19).

Der “Rest” wird auch wiederholt werden!

An dieser Stelle darf man getrost davon ausgehen, in aller Ruhe und Gelassenheit, dass auch die weiteren Details gemäß antikem Vorbild wiederholt werden. Es handelt sich um die Spitze des Eisberges, dies im bildlichen wie auch im buchstäblichen Sinne. “Die da oben” kochen ihr spezielles Süppchen, in Anbetracht der als von der UN anerkannten NGO damit verbundenen finanziellen Zuwendungen an die NGO.

Schon seltsam, dass solche Vereinbarungen im Alleingang eingegangen werden, denn die “Gemeinden da unten” wissen (wussten) herzlich wenig davon und kommunizieren derlei UN-Charta auch nicht, sondern halten sich, wenn auch nicht mehr alle, an die zugetragene Aufgabe, die Menschen anhand der 3-Engelsbotschaft zu warnen. Vieles, wer weiß, was nicht noch alles, denn Gott führte Hesekiel in seiner Vision von einem Gräuel zum nächsten noch größeren Gräuel, wird im Geheimen verübt.

Nicht alle!

Rest Geretteter
Einige bleiben Gott treu

Der Engel mit dem Schwert Gottes, der Jerusalems Einwohner verderben sollte, ließ jene verschont, die vorher das Zeichen Gottes an ihre Stirn bekommen haben. Und, er fing bei den Ältesten an. Auch waren es die 7.000 Übrigen des einstigen Nordstaates Israels, die vom Zorn Gottes bewahrt blieben.

Ja, es gibt diesen (massiven) Abfall und ist auch präsent und sehr sichtbar. Andererseits zeigt das Evangelium an keiner Stelle auf, dass Gott auch nur einen Seines Volkes dazu aufforderte, Sein Volk “Hals über Kopf” zu verlassen. Die Rufe nach dem Rücken zuwenden sind ebenfalls vernehmbar. Wohin hätte allerdings der Israeli gehen sollen, bzw. wo wäre dieser gelandet? Es gibt keine Grauzone, kein neutrales Feld.

Das ist Kalkül:
Während die Menschen schlafen, wirkt Satan aktiv daran, die Dinge so zu arrangieren, dass dem Volk des Herrn weder Barmherzigkeit noch Gerechtigkeit widerfahren.
(Ellen G. White, Counsels to the Church, p. 335)

Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wißt ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der macht sich zum Feind Gottes!
Jakobus 4,4

Bibelverse aus Schlachter 2000

Geschichte Israels wiederholt sich auch heute in Gottes Volk
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