Gebetskette – “Jesus hätte es sogar befürwortet”

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Das Gebet ist ein fundamental wichtiger Bestandteil des Christentums. Es spielt aber eine wesentliche Rolle, wie das Gebet an den wahren und lebendigen Schöpfergott gestaltet ist. Für die römisch-katholische Kirche ist das Gebet an den Himmlischen Vater offensichtlich nicht nur nebensächlich, sondern wird auch quasi als zu vermeiden behandelt. Rosenkranzgebet, so das Ersatzmittel. Eine “heilige Kuh” des Katholizismus und auch entsprechend verteidigt. Erstaunlich nur, dass hunderte Millionen Mensch, die sich Christen nennen, dieses zweifellose Merkmal des Heidentums als Selbstverständlichkeit annehmen.

Abwehr der protestierenden Protestanten

Rosenkranz und das Rosenkranzgebet, zwei nicht voneinander zu trennende Traditionen der römisch-katholischen Kirche. Neben der “Heiligen Messe” ein weiteres goldenes Kalb der Kirche Roms. Dieser umtanzte Brauch will natürlich verteidigt werden, ganz besonders gegen die “infamen” Angriffe der lästigen Protestanten. Das katholische Magazin “catholic.com” versucht, den Rosenkranz nicht nur unbeschadet zu halten, sondern dies auch biblisch zu begründen. “Würde Jesus den Rosenkranz verurteilen?”, so der Titel der Verteidigungsschrift (Quelle).

Protestanten behaupteten, so der Autor, dass Jesus das wiederholte Beten ausdrücklich verurteilt habe und Katholiken mit der Rosenkranz-Praxis dagegen verstießen. Hierzu bedienten sie sich einem Ausschnitt aus dem Evangelium von Matthäus. So heißt es in Matthäus 6,7-8:
Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet.

Manche Bibelübersetzungen verwendeten die Worte “leeres Gerede” oder auch “leere Worte”, hebt der Autor hervor. Und hierin liege die Rechtfertigung. Denn die Betonung Jesu liege darin, nicht “leere” Worte zu reden, sondern diese mit Inhalt zu füllen. Die Sinnlosigkeit der Worte werde von Jesus verurteilt und nicht das häufige Beten. Jesus habe nicht gesagt, man solle ständige Wiederholungen vermeiden, sondern “sinnlose” und “leere” Wiederholungen.

Jesus selbst habe es gelehrt

Im Anschluss kläre Jesus auf, wie das Gebet aussehen solle. Es handelt sich um das “Vaterunser”. Es handelte sich eindeutig um ein “Standard-Gebet”, das nicht improvisiert ist. Sollte eine jede Wiederholung das Problem sein, warum lehrt Jesus uns dann ein solches Gebet, fragt der Autor, und sieht darin den schlagenden Beleg, dass eben nur “leere Phrasen” gemeint sein können.

Hinzu komme, dass Jesus auch Beharrlichkeit lehrte, wie in Lukas 11,9-10:
Und ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.

Beharrlichkeit, ein Merkmal des Rosenkranzgebetes. Zudem betonte der Autor, dass vor allem die Heiden ihre Gebete “herunter ratterten”, eine Art Mantra, wie dieses im Buddhismus und Hinduismus zu finden und auch Bestandteil des New-Age ist.

Die suggerierte Antwort des Autoren ist, dass Jesus Christus den Rosenkranz samt Rosenkranzgebet nicht nur befürwortet, sogar aufgrund Seiner Ratschläge indirekt empfohlen hätte.

Es wirkt fast schon peinlich

Man fragt sich unwillkürlich, ob der Autor bei seinem Rechtfertigungsversuch überhaupt noch vom Rosenkranzgebet spricht. Die Standard-Version des Ketten-Gebets, bei das die Kugeln der Rosenkranzkette vom “Betenden” abgezählt werden, enthält:
1x Glaubensbekenntnis
6x Ehre sei dem Vater
6x Vaterunser
53x Ave Maria
(plus je einem Anhang der “Geheimnisse”)

An der Gewichtung alleine kann erkannt werden, an wen das Gebet tatsächlich gerichtet ist, an die verstorbene (katholische) Maria. 53 “Ave Maria” an der Zahl! Ab welcher Anzahl kann eigentlich von einer Wiederholung gesprochen werden?

Man kann sich die Aussagen auch so lange biegen und brechen, bis diese den eigenen Vorstellungen entsprechen. Das von Jesus Christus ans Herz gelegte “Vaterunser” enthält wie viele Wiederholungen? Keine einzige. Wiederholt beten ist schließlich etwas anderes als in einem Gebet etwas zu wiederholen. Wie oft kommt im Rosenkranzgebet das “Ave Maria” vor? 53 Mal!

βαττολογέω

Licht auf Bibel
Der Urtext bietet die Info

Die Bibelübersetzungen mit “plappern, leere Worte oder leeres Gerede” basieren auf dem griechischen Wort “βαττολογέω” (“battalogeó”) und dieses bedeutet: “plappern, langatmig sein, leere Worte von sich geben, stammeln, wiederholen”. Geht es noch eindeutiger? Gemäß des Autoren habe Jesus Christus dieses “battalogeó” mit dem “Vaterunser” sogar gerechtfertigt.

Schon erstaunlich, dass man wie dieser Autor glaubt, mit einer solchen Begründung überhaupt erfolgreich landen zu können. Aber um so erstaunlicher und zugleich erschreckender ist es, wenn sich Leute von diesem rhetorischen Biegen und Brechen tatsächlich einlullen lassen.

Das Rosenkranzgebet ist, was es ist, das Plappern wie die Heiden!

Klares Zeichen von Heidentum

Der Rosenkranz ist keine Exklusivität der römisch-katholischen Kirche. Das Prinzip gibt es auch in ganz anderen Ecken dieser Welt, und dies schon seit geraumer Zeit. So unterschiedlich die Kulturen und Religionen auch sein mögen, der Gebrauch dieser Perlenkette verbindet auch den Katholizismus unwillkürlich mit dem Heidentum.

Mala

Hindu-Gebetskette
Buddhismus / Hinduismus

Im Buddhismus und auch im Hinduismus verwenden die jeweiligen Anhänger ebenfalls eine solche Gebetskette, die sogenannte Mala. Der Buddhist gebraucht die Perlenkette auch für die Meditation (Mantra).

Diese Kette besteht meist aus 108 kleineren Perlen und eine zusätzliche größere Perle (Guru-Perle). Hinzu kommen Ausschmückungen, wie Anhänger, Quasten und weitere Zier-Perlen. Im Hinduismus stellt eine jede kleinere Perle eines der (ausgesuchten) Götter bzw. deren Eigenschaften dar, während im Buddhismus eine jede Perle eine Lehre des Buddhas repräsentiert.

Misbaha – Subha

Gebetskette - Islam
Gebetskette im Islam

Der Islam kennt diese Form einer Kette ebenfalls und wird Misbaha oder Subha genannt. Der Aufbau ist ähnlich wie ein Rosenkranz und auch eine Mala.

Überwiegend enthält die Misbaha 99 Perlen, aufgeteilt in 3 Sektionen zu je 33 Perlen. Zusätzlich hängt eine Nebenschnur an, die etwas dicker gestaltet ist und enthält bis zu 10 weitere Perlen. Eine jede der 99 Perlen entspricht einem der 99 Namen Allahs.

Beim letzten Durchgang werden 33x “gepriesen sei Gott”, 33x “gelobt sei Gott” und 33x “Gott ist am größten” nacheinander ausgesprochen.

Komboskini

Gebetskette-Orthodox
Gebetskette der Orthodoxen

Dann gibt es noch die Gebetskette der Orthodoxen, die Komboskini. Diese enthält anstatt Perlen jeweils einen Knoten. Die Anzahl der Knoten liegt hier zwischen 33 und 100.

Größere Varianten zählen bis zu 500 Knoten. Wie auch die anderen Gebetsketten enthält die Komboskini einen Abschluss, in Form einer kürzeren Schnur mit einer Quaste als Abschluss.

Der geschlossene Kreis der Kette symbolisiert das “nie endende monastische Gebet”, also die Natur eines Mönchs. Eine Interpretation von 1. Thessalonicher 5,17, “Betet ohne Unterlass”.

Dies ist verbunden mit dem “Jesusgebet” (“Herzensgebet”), in dem der Name Jesu Christi mit einem jeden Knoten ausgesprochen wird, idealerweise im Rhythmus von Atmung und Herzschlag, eine Art der Meditation. Aber es heißt, “beten ohne Unterlass” und nicht “plappern ohne Ende”.

Christus-Rosenkranz

Gebetskette - Protestant
Gebetskette Protestanten

Auch der Protestantismus hat sich einer solchen Perlenkette angenommen und diesen als Christus-Rosenkranz bezeichnet. Allerdings mit jungen Wurzeln. Erst in den 1960ern hatte die Michaelsbruderschaft die Idee, eine Perlenkette ins Gebetsleben zu integrieren. Die Michaelsbruderschaft ist ein Zweig der Berneuchener Bewegung, die in 1922 entstanden ist.

Co-Gründer dieser Bewegung war Carl Happich (1878 bis 1947), ein deutscher Meditationslehrer, Internist und Gründer der Freimaurerloge “Zum flammenden Schwert” in Darmstadt. Karl Bernhard Ritter und Erwin Rousselle, die beiden weiteren Co-Gründer der Berneuchener Bewegung, waren Mitglieder dieser Loge. Happichs Ziel war es, als spiritueller Reformer durch Meditation mit den freimaurerischen Symbolen und Ritualen einen neuen Umgang zu ermöglichen. Sein zentrales Thema war das Andreas-Kreuz, welches als ein “X” dargestellt ist.

Mehr Spiritualität durch meditative Gebetsweisen, so der Gedanke der Gründer der Berneuchener Bewegung. Der Aufbau der Kette ähnelt sehr dem Rosenkranz der römisch-katholischen Kirche. Lediglich die Gebetsformel besitzt keinen Schwerpunkt auf der Maria, sondern auf Jesus Christus. Die Gebetsformeln werden ähnlich gehandhabt, das wiederholte Aufsagen von kurzen Textpassagen und auch eigene “Geheimnisse”.

Diskrepanzen zum Ursprung

Über den Ursprung der Gebetskette, vielmehr den Einzug dieser Praxis ins Christentum sind sich die Archäologen nicht einig.

Eine Variante

Eine These lautet, dass die Gebetskette erstmals im 3ten Jahrhundert von der Ostkirche übernommen und später auch von der Westkirche (römisch-katholisch) adaptiert wurde. Sicher ist, dass die römische Kirche im 11ten Jahrhundert den Rosenkranz für Kleriker verpflichtete. Die glühende Marienverehrung erhielt im selben Jahrhundert ihren Beginn und das einst zahllos aufgesagte “Vaterunser” wurde durch “Ave Maria” ersetzt. Dem allgemeinen Volk “empfahl” das tägliche Rosenkranzgebet Papst Sixtus IV im Jahr 1479 anhand seiner Bulle “Ea quae”.

Andere Variante

Gebetskette - Grab
Rosenkranz auf frühen Gräbern

Das Problem des bei der ersten Variante vermuteten Ursprungs liegt allerdings darin, dass die frühesten Belege einer Gebetskette in der Ostkirche aus dem 16ten Jahrhundert stammen (“Zur Archäologie der christlichen Gebetskette”, Mittelstraß, 2000, Seite 227). Der umgekehrte Weg sei viel wahrscheinlicher, da die Gebetskette in Griechenland (und Zypern) im Bereich um 1500 über den Kontakt mit Seemächten aus Italien eingeführt wurde. Die frühesten gesicherten Nachrichten zur christlichen Gebetskette als einen gewöhnlichen Gegenstand stammen aus dem Bereich um 1250.

Der flämische Franziskaner Wilhelm von Rubruk startete im Jahr 1253 eine Reise in die Mongolei und kehrte in 1255 wieder zurück. In seinem an König Ludwig IX geschriebenen Bericht erwähnt Rubruk, dass die mongolischen “Götzen-Priester” in ihren Händen eine Schnur mit rund 100 bis 200 Perlen hielten, “sicut nos portamus pater noster”, “so, wie wir eine Gebetskette tragen”!

Eine Gebetskette (“pater noster”) ist auch erwähnt im Minnesang “Frauenbuch” (geschrieben in 1255 – 1257) von Ulrich von Liechtenstein. In dem dargestellten Dialog klagt ein Ritter über die unschönen Kleider der Frauen und forderte hübsche Gewänder, als Mantelverschluss keine Spange, sondern eine Gebetskette.

Der Grabstein des im Jahr 1273 verstorbenen Tempel-Ritters Gérard de Villers, enthält eine Darstellung eine Gebetskette, und zwar bereits gegliedert in einzelne größere Perlen in mehreren Sektionen.

Wiederbelebung Rosenkranz

Jesuit poisoner China
Jesuiten – Enge Fernost-Verbindungen

Am Anfang stand die Gebetskette und der Rosenkranz folgte im Anschluss. Der “Aufstieg” der Gebetskette zu einer Angelegenheit Marias erfolgte um 1470 durch den Dominikaner Alanus de Rupe. Er wollte das Mariengebet als ein Massengebet einführen. Mit Erfolg, denn auch Kaiser und Papst waren begeistert. Einen regelrechten Zusammenbruch erfuhren sowohl Marienverehrung als auch Rosenkranzgebet im Jahr 1525. Eine Folge der Reformation und der strikten Ablehnung dieser Gebetsketten-Tradition durch Martin Luther. Das war sogar im Erz-katholischen Oberbayern der Fall.

Lediglich die Intervention des Jesuitenordens im Zuge ihrer angeführten Gegenreformation, wurden beide Elemente, Marienverehrung und Rosenkranzgebet, wieder zueinander gebracht und wiederbelebt. Ansonsten wäre diese Tradition, auch bei Ausbleiben weiterer umfangreicher Maßnahmen des von Ignatius von Loyola gegründeten Ordens, vermutlich heute nicht mehr existent, oder führte nur noch ein Nischendasein.

Ein Symptom des Abfalls

Mit der “Restaurierung” der einstigen Vorherrschaft der römischen Kirche hat der Jesuitenorden ganze Arbeit geleistet. Kontakte nach Indien und damit auch deren Gepflogenheiten gab es sehr früh, insbesondere mit der Region Goa. Co-Gründer des Ordens, Franziskus Xavier, reiste schon kurz nach der Ordensgründung gen Fernost und durchzog dabei auch das nördliche Indien. Offensichtlich davon sehr beeindruckt, war es Pierre Teilhard de Chardins, ein Jesuit, der im 20ten Jahrhundert nicht nur als geistlicher Mentor der UN eine wesentliche Rolle spielte, sondern auch die New-Age-Philosophie einer Helena Petrovna Blawatzky aufgriff und “christianisierte”.

“Drei Schritte plus drei”, so eine de Chardins vertretenen Philosophien, welche nahtlos mit der ab den 1960er Jahren populär gewordenen Bhagwan-Bewegung zusammenpasst. Osho, alias Bhagwan Shree Rajneesh, war ein “Philosoph” ganz nach dem Geschmack de Chardins, oder sollte man besser Kooperator sagen?

Spiritismus

Hinduismus
Hindu-Vielgötterei wird ‘Norm’

Der Christus-Rosenkranz hielt Einzug in den Protestantismus. Nun, angesichts der Entwicklungen seit derartigen Gestalten wie z.B. Johann Salomon Semler, Eberhard Nestle und Kurt Aland, ist der Niedergang der einst lutherischen und anderweitigen protestantischen Kirchen im vollen Gange. Der Neuprotestantismus war Voraussetzung für die von der Kirche Roms angestrebte Ökumene und die seit 1540 forcierte Vernichtung von allem, was der Protestantismus bewirkte, ist de facto abgeschlossen.

Dass der Rosenkranz in das Gebiet des Luthertums, als ein Mittel der meditativen Spiritualität, ausgerechnet von drei handfesten Freimaurern eingeführt wurde, ist ein Symptom inmitten des fortgeschrittenen Niedergangs. Der Spiritismus, in der römisch-katholischen Kirche traditionell verankert, hat längst auch Einzug gehalten in den Häusern, für die zahllose Reformatoren Leib und Leben riskierten und auch verloren hatten.

Die erste große Freimaurerloge wurde in 1717 in London gegründet. In der Zeit, als Michelangelo Tamburini Generaloberer des Jesuitenordens war. Jener Tamburini, welcher hervorhob, nicht nur hervorragende Kontakte gen Fernost, speziell China zu pflegen, sondern von Europa aus das dortige Zepter zu schwingen. Man erkennt, dass Gebräuche, Riten und Traditionen des Fernostens für den Jesuitenorden alles andere als exotische Unbekannte waren. Das gilt auch für den Gebrauch deren Utensilien sowie geistlichen Exerzitien.

Gottes Wort ist hierzu klar

Bibel-Studium
Gottes Wort kennt das Phänomen

So undurchsichtig der Einzug der Gebetskette, bzw. im Römisch-Katholischen der Rosenkranz, auch sein mag, eine Gemeinsamkeit mit den weiteren heidnischen Religionen ist, dass Malas, Misbahas, Rosenkränze und auch Komboskinis oft als Glücksbringer bzw. Talismane in einer Tasche getragen oder auch um den Hals gehängt werden. Eine durchwegs heidnische Praxis.

Wozu sollen die auch in der Esoterik sehr populären Talismane und Amulette nützlich sein? Sie dienen als Glücksbringer, Kraftspender, Schutz vor Bösem, sollen Erfolg, Geld und Wohlstand vermitteln, vor Unfällen bewahren, und was sonst auch immer. Ob es der Glückspfennig ist oder, wie häufig empfohlen, der Rosenkranz nachts unter dem Kopfkissen, allesamt bringen lediglich eines zum Ausdruck: ein sagenhafter (infantiler) Aberglaube und das Fehlen des Vertrauens in Gott! Kurz: kein wahrer Glaube, ungläubig, Gottlosigkeit. Das ist der gemeinsame Nenner, der auch im Katholizismus klar erkennbar ist.

Das Wort Gottes nimmt zum Thema Symbolik, Glücksbringer, Amulette, Hilfsmittel und damit auch den Rosenkranz eine eindeutige Position ein:

2. Moses 20,4-5:

Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht!

Jeremia 10,3-6:

Denn die Bräuche der Heiden sind nichtig. Denn ein Holz ist’s, das man im Wald gehauen hat und das der Künstler mit dem Schnitzmesser anfertigt. Er verziert es mit Silber und Gold und befestigt es mit Hämmern und Nägeln, damit es nicht wackelt; sie sind gedrechselten Palmbäumen gleich, sie können nicht reden; man muß sie tragen, denn sie können nicht gehen. Fürchtet euch nicht vor ihnen, denn sie können nichts Böses tun, und auch Gutes zu tun steht nicht in ihrer Macht!

Jesaja 40,18-20:

Wem wollt ihr denn Gott vergleichen? Oder was für ein Ebenbild wollt ihr ihm an die Seite stellen? Das Götzenbild? Das hat der Künstler gegossen, und der Goldschmied überzieht es mit Gold und lötet silberne Kettchen daran. Wer aber zu arm ist, wählt als Weihegeschenk ein Holz, das nicht fault, und sucht sich einen Schnitzer, der ein Götzenbild herstellen kann, das nicht wackelt.

Die Antwort auf die einleitende Frage, ob Jesus Christus die Gebetskette, speziell den Rosenkranz verurteilen würde, kann daher nur lauten: “Ja, und zwar scharf!”

Bibelverse aus Schlachter 2000

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