Olli Dürr Gesell. Entwicklungen Fronleichnam – Höhepunkt Eucharistie und Verhöhnung Jesu

Fronleichnam – Höhepunkt Eucharistie und Verhöhnung Jesu

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Ein von der katholischen Kirche sehr hoch gehaltenes Fest ist „Fronleichnam“. Für die unbedarften Katholiken ein Anlass, besonders intensiv an den Leib Christi zu denken, aber in Wahrheit mit der Eucharistie den Sohn Gottes mit Inbrunst verhöhnen. Leider von den meisten Gläubigen völlig unbewusst. Der Katechismus steht in dieser Kirche über der Bibel.

Fronleichnam ist „Hochtag“ für Eucharistie

Der kommende durch und durch katholische Feiertag „Fronleichnam“ findet im Jahr 2023 am 08. Juni statt. Es ist das Fest der „Eucharistie“, also die nach katholischer Lehre leibhaftige Anwesenheit und Opferung(!) Jesu. Diese Kirche lehrt, dass die sog. Hostie nicht ein Symbol für Jesu Leib darstellt, sondern sich bei der „Heiligen Messe“ tatsächlich, real in Seinen Leib verwandelt. Das was wie eine kindische Zauberei aussieht, meint die Kirche im wahrsten Sinne des Wortes toternst. Und aus der Sicht des Evangeliums ist es das auch.

Fronleichnam Prozession

Fronleichnam Prozession – ‚Leib Christi‘ wird spazieren geführt

Dass es sich mit der leibhaftigen Verwandlung der Hostie in den Leib Jesu nicht um eine Geschichte eines drittklassigen Romans handelt, sondern um deren Ernsthaftigkeit, belegt der extra zum anstehenden „Fronleichnam“ verfasste Bericht des katholischen Online-Magazins „Die Tagespost„.

Hostie ist wahrhaftig Leib Christi

So zähle „Fronleichnam“ für die katholische Kirche zu den schönsten Festen des Jahres. Dieses alte Wort bezeichne den „Leib des Herrn“. An diesem Tag bleibt dieses Ritual jedoch nicht im Bereich des kirchlichen Altars, sondern wird anhand eines Prozession auf die Straßen getragen. Demnach sei die „heilige Eucharistie ganz Jesus“ und deshalb verwendet der Priester für die Hostie ein spezielles Gefäß, die sogenannte Monstranz. Ganz in Gold gehalten umfasst dieses mit „Strahlen umgebene“ Gefäß die bereits in Jesus verwandelte Hostie. Den Menschen präsentiert erhalten diese dann den Segen.

Die katholische Kirche wisse, dass die Hostie wie Brot aussieht, bei der Kommunion nach Brot schmeckt, aber dennoch sei diese Hostie der Leib Christi. Begründet werde dies anhand Jesu Aussage: „Das ist mein Leib“. „Wir glauben ganz fest: In der Hostie ist Jesus voll und ganz gegenwärtig, er ist wirklich da“, so das Online-Magazin.
Mit dem Wunder der Eucharistie wolle Jesus anhand seiner Gegenwart ein Wunder wirken, ebenso wie Christus gemäß des Evangeliums bereits viele Wunder tat.

Arrupe SJ „bestätigt“ das Wunder

Als vermeintlichen Beleg führt das katholische Magazin die Erzählungen des in dieser Kirche bekannten, im Jahr 1907 in Bilbao, Spanien, geborenen Pedro Arrupe an. Demnach habe Arrupe in der Zeit seines Medizinstudiums während eines Sonderurlaubs pilgernde Kranke beobachtet. Dabei war eine Frau, die ihren rund 20 Jahre alten Sohn im Rollstuhl schiebt. Er litt demnach an Kinderlähmung und war verkrüppelt. Die Mutter betete laut den Rosenkranz und rief immer wieder „Heilige Maria, hilf uns!“.

Phoenix Bildnis

Ein ‚Wunder‘ wie Phoenix aus der Asche

Es erschien der Bischof mit der Monstranz in der Hand. Als er den Jungen im Rollstand erblickte, kam dieser auf ihn zu und segnete ihn mit dem „eucharistischen Jesus“. Prompt hob sich der an Kinderlähmung leidende Junge aus seinem Rollstuhl empor und seine verkrüppelten Glieder sind plötzlich gerade. Er geht ein paar Schritte. Die umstehenden und fassungslosen Augenzeugen fingen laut das Rufen an: „Ein Wunder! Ein Wunder!“
Für Pedro war es demnach klar, Jesus habe den Jungen wirklich geheilt und damit sei sein tiefer Glaube an die Richtigkeit der Eucharistie bestätigt worden.

Pedro Arrupe fasste die Entscheidung, sich ganz der katholischen Kirche hinzugeben. Er wolle als Priester „um bei jeder heiligen Messe den Heiland in der Gestalt von Brot auf dem Altar gegenwärtig zu machen“, so das Magazin. Schon drei Monate nach dem Erlebnis trat Pedro in den Jesuitenorden ein. Seine Karriere in diesem Orden reichte sogar bis zum General Oberen, also der Chef.

Deshalb, so resümiert das katholische Magazin, dürfen „wir“ an Fronleichnam oder auch bei jeder eucharistischen Anbetung Jesu Gegenwart in der Hostie begegnen und ihn dafür danken, dass er „leibhaftig bei uns ist“.

Pedro Arrupe war General Oberer des Jesuitenordens in den Jahren 1965 bis 1981. Seit Juli 2018 läuft zu seinem Gunsten der sog. Seligsprechungsprozess.

Wunder und Zeichen des Widersachers

Die katholische Kirche, die erst kürzlich eine „Beobachtungsstelle für Marienerscheinungen“ eingerichtet hat, scheint ein Tummelplatz für Wunder verschiedenster Art zu sein.
Paulus hat diese „Zeichen und Wunder“ zu seiner Zeit bereits kommen sehen und dies auch den Thessalonichern mitgeteilt.

„Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken, nur muß der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein; und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr verzehren wird durch den Hauch seines Mundes, und den er durch die Erscheinung seiner Wiederkunft beseitigen wird, ihn, dessen Kommen aufgrund der Wirkung des Satans erfolgt, unter Entfaltung aller betrügerischen Kräfte, Zeichen und Wunder“
2. Thessalonicher 2,7-9

Was sagt die Historie über Paulus‘ Aussage?

Rom Wolf Skulptur

Mit dem Ende des Imperium Romanum kam das große Gräuel

Derjenige, der gemäß Paulus noch aus dem Weg sein musste, bevor der Gesetzlose geoffenbart werden konnte, ist einst von der Bildfläche verschwunden. Der letzte der „Ausbremser“ war Romulus Augustinius. Der finale weltliche Kaiser West-Roms. Der fliegende Wechsel der Macht passierte mit seinem Abgang im Jahr 476 n.Chr. Ab dann hatte der Bischof von Rom (Simplicius) das Zepter in der Hand und dieser konnte seinen Einfluss nach Herzenslust ausdehnen. Vom Kaiser Gratian (375-383) erhielt der Bischof von Rom bereits rund 100 Jahre zuvor den Titel „Pontifex Maximus“ überreicht. Gratian trat dem Christentum über und konnte mit dem aus babylonischen Zeiten stammenden Titel des „anbetungswürdigen Obersten Brückenbauers“ nichts mehr anfangen.

Der neue Chef in Rom war gar nicht lange zurückhaltend und bediente sich schon bald seiner neu errungen politischen Macht. Er setzte seine treuen Gefolgs-Könige innerhalb der neu entstandenen 10 Germanischen Stämme dazu ein, drei widerspenstige Könige auszumerzen. Das waren die Heruler, die Vandalen und die Ost-Goten. Das politische Monopol war damit schon mal im Sack.

Kaiser Justinian I. (527-565, Ost-Rom, Byzanz) erklärte den römischen Neu-Herrscher zum „Korrektor der Häresie“. Damit durfte der Bischof von Rom bestimmen, was geglaubt werden muss. Prompt war auch das kirchliche Monopol im Sack. Mit dem Rauswurf der letzten Aufständischen in Rom erlangte der Bischof von Rom im Jahr 538 die absolute Autorität über weltliche und religiöse Belange. Er war der neue Kaiser, mächtig und anbetungswürdig. Der Gesetzlose, so wie diesen Paulus beschrieb, hatte nun freie Hand und die Geschichte spricht ab diesem Zeitpunkt vom „Finsteren Mittelalter“. Papst Gregor XIII. war offenbar derart entzückt von Paulus‘ Mitteilung an die Thessalonicher, dass er dem roten Drachen in seinem Papst-Wappen einen Ehrenplatz verlieh.

Prophetie mag Rom überhaupt nicht

Der durchschnittliche Katholik wird weder in der Schule, noch in der Kirche, geschweige vom Pfarrer etwas über die Prophetien der Bibel im Detail erzählt bekommen. Das ist auch kein Wunder.
Das Buch Daniel, die Aussagen Paulus‘, sowie die Ausführungen in der Offenbarung, sei es das „Horn“, die „Hure Babylons“, der „Gräuel der Erde“, oder auch der „Mensch der Sünde“, weisen allesamt auf das gleiche, Gott lästerliche politisch-religiöse System hin. Die römisch katholische Kirche. Auf dieses System treffen ausnahmslos alle Beschreibungen der enthaltenen Prophetien zu.

Ein Fakt, der im Zuge der Reformation einhellig erkannt und auch offen ausgesprochen wurde. Die Liste dieser reformatorischen Theologen über die Jahrhunderte ist lang, sehr lang. Die Erinnerung an diese Reformatoren wurde weitgehend ausgelöscht, aber das ändert nichts an historischen Tatsachen.

Eine Götzen-Verehrung

Die Eucharistie ist eines der „Gräuel-Lehren“ dieser Kirche. Diese Lehre steht im totalen Widerspruch der Aussagen des Evangeliums und damit auch das Heilswerk Christi. Die „Heilige Messe“ ist ein Leugnen Jesu Opfertod und Seine Verhöhnung gleich dazu. Hinzu kommt noch die verdeckte Verherrlichung des von Rom tatsächlich angebeteten Götzen im „Zeichen der Sonne“.

Die Bibel gibt über das Opfer Jesu klare Auskunft

Klipp und klar erklärt die Bibel, Jesus Christus hat sich einmal, ein einziges Mal geopfert und dies für ein und allemal.
Römer 6,10:
„Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben, ein für allemal; was er aber lebt, das lebt er für Gott.“

Hebräer 10,10:
„Aufgrund dieses Willens sind wir geheiligt durch die Opferung des Leibes Jesu Christi, [und zwar] ein für allemal.“

1. Petrus 3,18:
„Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte; und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist“

Jesus Christus sagte tatsächlich zu Seinen Jüngern, dass das Brot „Sein Leib“ sei, so z.B. in
Matthäus 26,26:
„Als sie nun aßen, nahm Jesus das Brot und sprach den Segen, brach es, gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, eßt! Das ist mein Leib.“

Noch konkreter wird es in 1. Korinther 11,24:
„und dankte, es brach und sprach: Nehmt, eßt! Das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird; dies tut zu meinem Gedächtnis!“

Kirche Roms legt es sich einfach zurecht

Es sind lediglich die „Vordenker“ der katholischen Kirche, die Pharisäer mit ihrem „chronischen Missverstehen“ geistlicher Aussagen zum Vorbild, die aus der Aussage Jesu Seinen wahrhaftigen Leib kreieren. So müsste die katholische Kirche auch irgendwie Jesu Aussage in Johannes 6,51 erklären können.

„Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot ißt, so wird er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das ich geben werde, ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt.“

Als was für eine Brotgestalt ist demnach Jesus Christus vom Himmel gekommen? Als Sesamsemmel, Weltmeisterbrötchen, Croissant oder gar als Brezel?! Eindeutig handelt es sich mit dem Brot um ein Symbol des Leibes Christi und nicht Seinem wahrhaftigen Leib. Die Korinther sollten Brot brechen zum Gedächtnis, also zur Erinnerung an Jesu Opfer.

Sonnen-Vergötterung als Christi Leib dargestellt

Monstranz

Strahlen rund um eine kreisrunde Scheibe. Sonnensymbol – Geht’s noch deutlicher?

Die Monstranz mit den vielen Strahlen um die Hostie ist nichts weiteres als die Symbolik der von der katholischen Kirche wahren verfolgten Religion. Die Anbetung des Sonnengottes, gemäß Baal, gemäß Mitras, gemäß Osiris und welche Götter es auch immer in den verschiedenen antiken Imperien gegeben hat.

Eucharistie ist Höhepunkt der Jesu-Verhöhnung

Die heimliche Verehrung von Götzen, dies auch noch in Verbindung mit dem vermeintlichen Wunder des wahrhaften Leibes Christi. Mit diesem Ritual wird Jesus wieder, wieder und wieder geopfert. Es erfolgt sogar ein „Aufessen“ des als wahrhaftig erklärten Leibes Christi. Also schlicht Kannibalismus. Jesus Christus ist mit Seinem einmaligen und endgültigen (Blut-) Opfer, Seiner Auferstehung und Himmelfahrt zum Hohepriester für die Menschen geworden. Für die Existenzberechtigung einer Priesterschaft auf Erden, setzte dies einen noch immer toten Jesus Christus voraus. Und genau dieses gesamte Paket wird anhand der Eucharistie zelebriert. Geht noch mehr Verhöhnung? Die Bibel spricht nicht grundlos vom „Gräuel der Erde“.

Paulus prangerte die Praxis bereits an

Apostel Paulus hatte in seinem ersten Brief an die Korinther ein ganzes Paket an Rügen parat. Das betraf insbesondere die noch immer praktizierte Abgötterei und das Verzehren von an falschen Göttern geopferte Speisen. Da es sich um die Eucharistie um nichts anderes handelt, als die Verehrung eines falschen Gottes („Sonnengottes“) mit anschließender Verspeisung des Opfers („Hostie“), treffen die mahnenden Worte des Paulus wie den Nagel mitten auf den Kopf.

„Seht das Israel nach dem Fleisch! Stehen nicht die, welche die Opfer essen, in Gemeinschaft mit dem Opferaltar? Was sage ich nun? Daß ein Götze etwas sei, oder daß ein Götzenopfer etwas sei? Nein, sondern daß die Heiden das, was sie opfern, den Dämonen opfern und nicht Gott! Ich will aber nicht, daß ihr in Gemeinschaft mit den Dämonen seid. Ihr könnt nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen; ihr könnt nicht am Tisch des Herrn teilhaben und am Tisch der Dämonen! Oder wollen wir den Herrn zur Eifersucht reizen? Sind wir etwa stärker als er?“
1. Korinther 10, 18-22

Eucharistie – Zusammenfassung:

Wenn nun Definition und Praxis der katholischen Eucharistie dem Evangelium gegenüber gestellt werden, kommen folgende Tatbestände zum Vorschein:

  • Die Hostie wird angehoben und verehrt – Götzenanbetung

  • Die Hostie verwandelt sich gemäß katholisch festgelegter Transsubstantiation in das wahrhaftige Fleisch Jesu und wird gegessen – sinnbildlich Kannibalismus

  • Verspeisung der Hostie – Essen von Götzenopfern

  • Die Eucharistie wird beständig wiederholt – Verleugnung Jesu Christi einmaliges und endgültiges Opfer

  • Lt. Definition symbolisiert Eucharistie auch die Auferstehung – An keinem Punkt erkennbar. Dieses Ritual in seiner Anzahl und Häufigkeit opfert Jesus Christi derart oft, dass Er sogar „im Tod gehalten“ wird. Dies sieht die katholische Kirche auch als Berechtigung, sich Seine Priesterschaft anzueignen.

  • Bei der Eucharistie seien auch „Heilige“ real anwesend – Das ist Verehrung von Verstorbenen, Spiritismus

  • So überflüssig wie ein Altar auch ist, wird dieser handwerklich gefertigt und auf einer Empore aufgestellt – Verstoß gegen Gottes „Bauplan“ für Altar (unbearbeitete Steine, ebenerdig, im Freien und nicht im Gebäude)

  • Die Eucharistie sieht für die Gläubigen keinen Wein als Symbol für das Opfer-Blut Jesu Christi vor. „Ohne Blutvergießen keine Vergebung“, so die klare Aussage der Bibel (Heb.9,22). Die Vergebung durch das Blut Jesu ist somit überhaupt nicht vorgesehen. Es geschieht keine Vergebung!

Mit der Eucharistie hat die römisch katholische Kirche eine jegliche Bedeutung des Abendmahles übernommen und diese schlicht auf den Kopf gestellt. Dennoch gelang dieser Kirche das Kunststück, dieser Osiris-Baal-Mitras-Verehrung ein christliches Gewand zu verleihen. Diese Messe ist nichts anderes als das genüssliche, jähzornige und dennoch eine Wunschvorstellung bleibendes Ritual zur Verleugnung Jesu Heilstat mit der Absicht Seiner maximalen Verhöhnung. Eben das „Gräuel der Erde“.

An ernsthaft gläubige Katholiken! – Bibel lesen!

Heilige Schrift

Ein jeder ernsthaft an Jesus Christus gläubiger Katholik, der daran glaubt, dass Jesus Christus der eingeborene Sohn Gottes ist, sollte sich wirklich aufraffen und die Bibel völlig unabhängig von irgendwelchen Doktrinen des Katechismus einfach nur ernsthaft lesen. Ihm werden die Augen aufgehen und er wird nur darüber staunen, was „seine“ traditionsbeladene Kirche noch so auf Lager hat.

Bibelverse aus Schlachter 2000

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