Frischhalte-Strategie für Eucharistie – Heidnischer Mystizismus

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Man braucht eine Lüge nur oft genug zu wiederholen, damit diese als eine Wahrheit angenommen wird. Die Eucharistie der römisch-katholischen Kirche ist eine derartige uralte Lüge. Ein aktueller Erklärungsansatz versucht diesen heidnischen Mystizismus erneut zu begründen.

Brot – Der Leib Christi

Die Eucharistie, also die Verspeisung des im wahrsten Sinne des Wortes buchstäblichen Leibes Jesu Christi und auch das im wahrsten Sinne des Wortes buchstäbliche Trinken seines Blutes, ist das zentrale Ritual der römisch-katholischen Kirche. Nun stellt aber der unter Vertrag genommene Bäcker keine Fleisch-Scheibchen her, dazu wäre ein Metzger ohnehin geeigneter, sondern scheibchenförmige Oblaten aus Wasser und Mehl. Damit das Mysterium bei der „Heiligen Messe“ überhaupt einen Sinn ergibt, wirke hier ein Wunder. Dieses unerklärliche Phänomen bezeichnet diese Kirche als „Transsubstantiation“. Diese Oblate – bzw. Hostie – verwandelt sich im wahrsten Sinne des Wortes buchstäblich in den Leib Jesu Christi und der dazu getrunkene Wein verwandelt sich im wahrsten Sinne des Wortes buchstäblich in das Blut Jesu.

Eucharistie ist „unantastbar“

Brot
Brot – Symbolischer oder leibhaftiger Leib Christi?

Diese Legende wird von der katholischen Kirche mit Händen und Füssen und was sonst noch zur Verfügung steht, gegen jegliche Zweifler, Kritiker und vor allem den „ekligen“ (Rest-) Protestanten verteidigt. Immerhin musste für mehr als 1200 Jahre ein jeglicher Delinquent, der auch nur eine Faser dieser Mär der Eucharistie infrage stellte, mit Verfolgung, Folter und Tod durch lebendiges Verbrennen rechnen. Es muss wohl sehr schmerzen, diesen Widerspruch heute noch ohne die Möglichkeit ähnlicher Konsequenzen einfach so ertragen zu müssen.

Kein Wunder, dass die Sprachrohre dieser kirchlichen Institution die auf der Warmhalteplatte gestellte Legende über die Eucharistie immer wieder in Erinnerung rufen. Das tief-katholische US-Magazin „catholic.com“ hat wieder eine solche Mission der Auffrischung durchgeführt und stellte dies in den Kontext, warum „die Bibel nicht ausdrücklich katholisch“ sei (Quelle).

Symbolisch oder wörtlich zu verstehen?

Um den Leser gleich in die gewünschte Richtung zu drehen, fragt der Autor suggestiv, warum Jesus die Dinge nicht einfach klar und direkt ausdrückte, wie z.B. „Petrus, du und deine Nachfolger werden meine Kirche bis zu meiner Rückkehr als Stellvertreter Christi leiten.“ Eine weitere klare Aussage hätte sein können, „Priester sollen gewöhnliches Brot und Wein segnen, und dadurch wird es zu meinem Leib“.
Eine geschickte Strategie, um sich mit der vermeintlichen Begründung für die von Jesus Christus in der Regel verwendeten Symbolsprache einen Freiraum für eine begründete Eigeninterpretation zu verschaffen.

Jesus Christus hat in der Tat an keiner Stelle der Bibel jemals gesagt, dass Brot und Wein im wahrsten Sinne des Wortes nach der Segnung eines Priesters buchstäblich in Sein Leib und in Sein Blut verwandelt werden. Auch sagte Jesus Christus niemals zum Simon, dass er der Fels sei, denn das griechische Wort „petros“ heißt Stein und nicht Fels oder Fundament. Wie hätte dies der Heiland auch jemals sagen können, wenn Er selbst der Fels (griechisch „petra“) der Gemeinde ist?

Bei Brot wird’s wortwörtlich

Hostie Götzenopfer
Eucharistie ist eines der schlimmsten Frevel der Kirche Roms

Die Kirche Roms stützt sich für ihr Lieblingsmysterium der Eucharistie auf die Bibelstellen in Markus, Kapitel 14, Verse 22 bis 24:
Und während sie aßen, nahm Jesus Brot, sprach den Segen, brach es, gab es ihnen und sprach: Nehmt, eßt! Das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch, dankte und gab ihnen denselben; und sie tranken alle daraus. Und er sprach zu ihnen: Das ist mein Blut, das des neuen Bundes, welches für viele vergossen wird.

Ein weiterer für die These der Eucharistie als Rettungsanker verwendete Passage ist in Johannes 6, Verse 53 bis 55 zu finden:
Darum sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wahrhaftig Speise, und mein Blut ist wahrhaftig Trank.

Hier schlägt aber der Autor einen Haken. Einerseits stellte er die Frage, warum Jesus Christus nicht Klartext, sondern symbolisch sprach, aber andererseits seien im Zusammenhang mit Brot diese Aussagen Jesu Christi „selbstverständlich“ im wahrsten Sinne des Wortes als buchstäblich zu begreifen.
„Hätte er noch deutlicher sein und eine technische Darstellung der Transsubstantiationslehre geben können?“, fragt der Autor suggestiv und betont: „Und selbst wenn er die Transsubstantiation deutlicher zum Ausdruck gebracht hätte, könnten die Leute immer noch sagen, dass er ’symbolisch sprach‘.“

Verstand ausschalten – Folge leisten

Dumm
Katholische Theologie ganz einfach – Man muss nur auf das Denken verzichten

Der Autor lässt aber eine stichhaltige Begründung missen, warum nach seiner eigenen Feststellung Jesus Christus die symbolische Sprache bevorzugte, aber ausgerechnet beim Abendmahl die wortwörtliche Sprache angewendet haben sollte.

Es mag sein, dass in der römisch-katholischen als Christentum bezeichneten Religions-Philosophie eine Regel existiert, die u.a. besagt, dass beim Stichwort „Fels“ die Symbolik vorliege und beim Stichwort „Brot“ das Literale.
Nun, Zweifler wird es immer geben, so der Autor des katholischen Magazins. Deshalb jetzt einfach mal den Verstand ausschalten, der „Theologie“ dieser Kirche Folge leisten und keinerlei Zweifel hegen.

Ausgehend von einer wortwörtlichen Aussage beim Thema „Jesus, Brot und Wein“ sind in der Bibel noch weitere Beispiele zu finden.

Lukas 22,19-20:

Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis! Desgleichen [nahm er] auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.
Jesus Christus hat das Brot gebrochen und dieses als Sein Leib bezeichnet. War es tatsächlich ein Brot, wie z.B. ein Fladenbrot, oder schnitt Jesus insgeheim etwas aus Seinem Körper? Nach katholischer Auslegung müsste Jesus nun wahrhaftiges Fleisch in der einen Hand halten und womöglich in der anderen Hand ein Messer. Schließlich hat Er es ja gesagt, „das ist mein Leib“.

Johannes 6,33-35:

Denn das Brot Gottes ist derjenige, der aus dem Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt. Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit dieses Brot! Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, den wird niemals dürsten.
Folgerichtig katholisch ist Jesus Christus im wahrsten Sinne des Wortes als buchstäbliches Brot vom Himmel gekommen. Ob als Kaisersemmel, Sesamstange, Fladenbrot oder gar Brezel, ist nicht überliefert.

Johannes 6,51:

Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist.
Hier die gleiche Aussage. Nicht auszudenken, wenn Jesus Christus tatsächlich als buchstäbliches Brot – passend hierzu wäre als Christstollen – vom Himmel kam und damit die Jungfrauengeburt der heute als „Königin des Himmels“ bezeichneten Maria infrage stellte. Hatten die Köpfe der Glaubenskongregation (Inquisition) diese Konsequenz etwa nie bedacht?

1. Korinther 10,17:

Denn es ist ein Brot, so sind wir, die vielen, ein Leib; denn wir alle haben Teil an dem einen Brot.
Paulus setzte noch eines obendrauf. Nicht nur Jesus Christus ist ein Brot, sondern auch Seine ganze Gemeinde besteht aus gebackenen Teig. Das hieße, die Kirche Jesu selbst, wie sich die römisch-katholische Kirche in ihrer selbst zugedachten Monopolstellung als solche behauptet, ist ein riesiges Stück Backwerk. Womöglich ein Faschingskrapfen („Berliner“) mit purpurner und scharlachroter Füllung und auch noch kurz vor dem Verfallsdatum?

Verstand einschalten – Selbst denken

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Eigenen Verstand nutzen hilft extrem auf die Sprünge

Nachdem der eigene Verstand wieder zum Eigengebrauch aktiviert wurde, erscheinen die Erklärungsversuche seitens der römischen Kirche wieder im korrekten Licht. So lächerlich wie die wortwörtliche, aber durchaus nach katholischer Richtlinie, angewandte Auslegung zum Thema „Brot vom Himmel“ klingen mag, so lächerlich ist auch diese versucht begründete Ableitung zu dieser unsäglichen Eucharistie.

Den „Felsen“ als symbolisch zu nehmen und das „Brot“ als wortwörtlich ist mit nichts zu begründen. Dies zeugt lediglich von Willkür und der Notwendigkeit, das praktizierte Heidentum anhand von christlich aussehenden Argumenten zu überdecken (Info).

Die Eucharistie ist, was es ist

Dieses heidnische Ritual der Eucharistie ist, was es ist. Eine „gräuliche Abgötterei“ (Luther). Es ist ine altägyptisch-mithraistische Götzenverehrung („Sonnengott“) mit der maximal möglichen Verhöhnung Jesu Christi durch ein anmaßend arrogantes wie auch völlig überflüssiges Priestertum (Info).

Mit diesem Thema handelt es sich nicht um einen „Ausrutscher“ innerhalb des aufgeblasenen Regelwerkes dieser Institution, sondern um einen Bestandteil eines ganzen Programms (Info).

So wie es die Bibel in Offenbarung 18,7 vorhersagt:
In dem Maß, wie sie sich selbst verherrlichte und üppig lebte, gebt ihr nun Qual und Leid! Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich throne als Königin und bin keine Witwe und werde kein Leid sehen!
So wird die römisch-katholische Kirche ihr „Verfallsdatum“ nicht als eine einsame Witwe erreichen. Die zurückgekehrten Töchter sehnen sich inzwischen danach, mit ihrer Mutter die Eucharistie zusammen zu zelebrieren (Info).

Laßt euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muß unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens
2. Thessalonicher 2,3

Bibelverse aus Schlachter 2000

Frischhalte-Strategie für Eucharistie – Heidnischer Mystizismus
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